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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
wie recht
Eingestellt am 23. 08. 2008 00:37


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Milko
Autorenanwärter
Registriert: Nov 2006

Werke: 284
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wie
recht
die ruhenden schlafenden waisen des grünstichtages sehen
und verlieren sich am stadtrand
hastig wird die falte geglättet und erkundet
welcher dschungel hier wohl steht

gehadert wird mit mir , mit meinem verstand , meinen ängsten und sorgen
das ist so am ende der eigenen welterstehung
das „ log under „ in einer neuen geschichte

so laufe ich rückwärts an die wand und bleibe hängen am windelweichen fall der mauer

was nicht mehr geht
der schrei an der wall
hängt schon lange still
fragt tobt und stirbt der
wohin man auch immer gehen mag
wirst du
bist du mehr und mehr ohne worte
am ende eines leeren tages im himmel ohne wolken
mit gepuderter Luft südwärts

so sehr hasse ich es
was immer es ist

du gehst aufrecht , die vorderen läufer hängen seitlich fast zu locker runter
es sieht sehr verkrampft aus
sicher keine spielchen
auf.recht
du liegst gepresst am grund deines gewissens
mahatma liegt auf dir
dein röcheln ist immer noch zu hören
es wird zeit die hosen runter zu lassen
doch mahatma ist zu schwer
fängst du

sicher sicher höre ich dich noch murmeln
bevor es endgültig endlich
aufhört und vorbei
fährt im kicherzug der durchreisenden köstlich
amüsierten gesellschaft

das leid
leider mensch
im zuchtparadies outdoor wo noch immer alle
nicht ganz alle
irgendwas mehr wollen brauchen und sich mit
leid versorgen, auch großzügig
anderem leben
dies aufdrücken
notfalls brennen
wie recht


__________________
gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

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