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Leselupe.de > Ungereimtes
wieder leben
Eingestellt am 30. 07. 2004 09:55


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MacKeith
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Manchmal

Manchmal möchte ich ins Leben greifen
Richtig tief, hemdsärmlig bis zu den Ellenbogen
Und drin w√ľhlen wie ein Metzger im Ged√§rm
Dass die Wärme mir in den Armen aufsteigt
Und von da aus wohlig durch den Körper schwappt

Manchmal möchte ich die U-Bahn runter
Mittenrein und mittenmang
Den Menschen freche Fratzen schneiden
Schwarzfahren, bangen und
mir herzlich eins ins Fäustchen lachen

Manchmal möchte ich auch gar nichts tun
Wie Hans-guck-in-die-Luft die Zeit mir aus den Rippen schneiden
Warten und rauchen, ein Töpfchen Kaffee dazu
Sinnieren und dar√ľber nachdenken, was man denken k√∂nnte,
wenn man denn jetzt grade denken könnte.

Manchmal möchte ich dann sterben.
Aber nur manchmal, und immer seltener, eigentlich
fast gar nicht mehr.
Nein.


__________________
es ist alles gesagt.

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Gabriele
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Registriert: May 2004

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Hallo MacKeith,
inhaltlich sehr sch√∂n, finde ich! Die ersten beiden Strophen lesen sich auch recht fl√ľssig. Ein paar Kleinigkeiten w√ľrde ich in der ersten Strophe aber zugunsten des Leseflusses vielleicht noch √§ndern, z.B. so:

Manchmal möchte ich ins Leben greifen
richtig tief hemdsärmlig bis zu den Ellenbogen
und drin w√ľhlen wie ein Metzger im Ged√§rm,
bis die Wärme mir die Arme hochsteigt
und von da aus wohlig durch den Körper schwappt.


Die dritte Strophe ist auch etwas holprig beim Lesen (wohl vor allem, weil die zweite Zeile so lang ist).
Und aus dem Schluss könntest du noch etwas mehr machen, denke ich. Irgendwie hört Dein Werk da ein bißchen abrupt auf.
Das sind so meine Gedanken beim ersten Lesen.
Liebe Gr√ľ√üe
Gabriele
__________________
Be yourself - no matter what they say!

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MacKeith
Häufig gelesener Autor
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danke for being konstruktiv

ich fange mit dem schluss an, der mir an der stelle richtig und auch abrupt richtig erscheint. warum kann ich dir grad gar nicht sagen, ist eher so ein gef√ľhl, dass alles andere das teil (unn√∂tig) in die l√§nge dehnen w√ľrde.

zur dritten strophe:
man könnt auf den hans-guck gradewegs verzichten:

"Manchmal möchte ich auch gar nichts tun,
Die Zeit mir aus den Rippen schneiden"


sollte als bild gen√ľgen, geb ich dir recht.

zur ersten bin ich am √ľberlegen, entweder streichen wie du es vorgeschlagen hast, oder ein umbruch als lesehilfe, atem - pause

"Richtig tief
hemdsärmelig bis zu den Ellenbogen"


mit der steigenden wärme kämpfe ich seit der ersten fassung des teils, schreibs hin, schreibs her und weiss nimmermehr. vielleicht einfach so:

"und drin w√ľhlen wie ein Metzger im Ged√§rm,
bis mir Wärme in die Arme steigt"



doof nur, das teil ist schon älter. gelesen, draussen und verkauft. was werden die sagen, wenn ichs nachträglich änder? Directors-Cut?

naja, waren eh bloss ein paar hanseln.


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