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Leselupe.de > Ungereimtes
wildnisse
Eingestellt am 30. 08. 2009 18:22


Autor
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Karl Feldkamp
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wohinangst zieht
mir den kopf
zwischen die schultern
meine augen suchen
in der dunklen ecke
geborgenheit spinnenlos
wabern gewebe
und in meinem r├╝cken
warten wildnisse
entscheidungsfrei
hinter der glast├╝r


ich blicke
mich nicht um

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Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Heidrun D.
Guest
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Lieber Karl,

bei deinem Gedicht sticht mir sofort das Wort "wohinangst" ins Auge, welches ich besonders gelungen finde.

Angst ist ja auch immer Kinderangst, da erz├Ąhle ich dir sicherlich nix Neues , insofern irritiert es mich etwas, dass Lyri ausgerechnet in einer dunklen Ecke Geborgenheit sucht. - Sind oder waren es nicht gerade diese schwer einsehbaren Orte, die uns Furcht einfl├Â├č(t)en? Passte so etwas wie "H├Âhle" nicht besser?

Oder verstehe ich deinen Gedankengang nicht?

Herzliche Gr├╝├če
Heidrun

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Karl Feldkamp
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Liebe Heidrun,
danke f├╝r deine Anmerkungen und deine Anfrage.
Grunds├Ątzlich hast du sicherlich recht mit der H├Âhle.
Aber wenn Kinder auch zu Hause Angst haben m├╝ssen (z.B. vor gewaltt├Ątigen Eltern), dann ziehen sie sich auch in dunkle (Wohnungs-)Ecken zur├╝ck, selbst wenn die nicht wirklich Schutz bieten.
Herzliche Gr├╝├če
Karl

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Karl Feldkamp
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Liebe Maren,
bei mir klingt es nach "In-der-Ecke-stehen-M├╝ssen". Aber selbst das kann eine gewissen Geborgenheit vermitteln, da das Lyr-Ich dort vorerst seine Ruhe hat...
Danke f├╝r deinen Kommentar und herzliche Gr├╝├če
Karl
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