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Leselupe.de > Kurzprosa
wirr & heraus gerissen
Eingestellt am 07. 06. 2007 15:30


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Milko
AutorenanwÀrter
Registriert: Nov 2006

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hallo meine kleine welt ,und toten
episode von 3 wochen ,
wirr & heraus gerissen 07.06.2007


wir beginnen mit den tod
-
estag , meines vaters .
heute, irgendwann zwischen 11 und vierzehn uhr dreißig ,
fand er seinen platz , nahm ihn ein , und ließ seine hĂŒlle, an den strand von puerto gre siczel.,
spĂŒlen.
Er ließ sich wohl zeit im wasser , da sein körper aufgedunsen, voll gesogen
sich , wie ein albino belugawal ,nein eher seehundmÀnnchen
nach der pflicht zur sicherung seiner art
in diese rauhe bucht zurĂŒckzog ,    
um zu sterben
elstachos laib rollte , seitlich ,
wie im versuchslabor fĂŒr wetterbestĂ€ndiges material
sekunde fĂŒr sekunde wird stunden spĂ€ter
der tod ermittelt
und wochen spÀter rollt der
laib vom mĂŒnchner airport
roll feld unendlich lang

mein blick verschwindet hinter den sternenhimmel


endlich ist es soweit
du beziehst dein seelenfreies haus
mit kellerblick und freiheitswahn
los freu dich ,

was Ist
jetzt in deinem seelenhaus
ich schreie es nur raus

auf dich gar angewiesen
lass ich zurĂŒck
was immer schon so war
selbst jetzt als ich dein herz zerbrach
stoss ich dich weiter
in die tiefe
mit nichts an worten
oder hönischen
gegrinse

doch
heute ist der tod
gast
bei uns
zu haus

als wÀre nichts gewesen
ohne sich zu verabschieden
geht dein leben
weiter

augen meiner mutter
augenblicke spÀter
und wohl 13 jahr

stirbt mein leben
swert

da schreit der tag nach gerechtigkeit
regentropfen fallen auf den sonnenboden , der gezeichnet von trockenheit „
lange sich wehrte
die feuchtigkeit auf zunehmen
als dann dichtes schnee treiben einsetzt
glaubt man ,
an den zorn des himmels
oder ,nackte launigkeit.
bald verabschiedet sich der tag
mit abrupter dunkelheit
und hinterlÀsst chaos auf dem
erdenboden
alles im stĂŒndlichen rhythmus wechselnd
im ganzen
kommt es
schattenspiele
wenn deine haare
zu lang
dein blick getrĂŒbt und
leicht verrĂŒckt

deine trÀnen
im asphalt verlaufen
geht er immer
mit dir

dann
wenn dein verstand
adieu sagt

eintag

heute ist donnerstag

mit donner und hall
nehm ich abschied von all
weil ich um nichts
kann
die stille drĂŒckt mich in den schlaf
die durchtrÀnkte luft liegt
auf meinen augenlider
nur meine hÀnde sind noch wach
ich wache nicht auf
in meinem alptraum
weit weg
sind die gefĂŒhle, am ende
die empfindungen

immer noch am horizont
wohnt die hoffnung

fliegen bis zum wĂŒnschens
wertesten
doppelt
ist der traum des möglichen

hören ,

gehört

stĂŒrmisch in der ferne
zum horizont gerannt
regen kam hinzu
stechende trÀnen benetzten
auslÀufer kilometerlang
sand millimeter unter
wasser

gehört
         habe ich davon
         habe ich den sturm
was hielt mich ab
?

auszug tagesbericht

sonntag morgen
die sternen singer waren schon da
guggenheim macht die schotten dicht
da waren wir doch nicht
sudoku gelöst verschrieben
aufgeschrieben
BossaBossa fĂŒllt die luft
mit schrÀgem rhythmus
nach kĂŒche & cafe
13uhr26min

rauchen
an der wand sitzen,
blick in den grauen „Abenden“ himmel
fetter hund liegt neben mir
bier gabs noch nicht

bestimmt gleich
freitag
ist heute, 22 uhr
plötzlich war er da ,
freitag ,
stockdunkel, acht, ja, ich denke acht

acht bier , ja stimmt , denke ich
8 jetzt neun
freitag 22uhr zehn
Wege

mein erster schritt auf diesem asphalt
schwarz gezeichnet ist
wochen
gar monate her
immer gerade aus
stunde um stunde
niemanden je begegnet
mittags in der grĂ¶ĂŸten hitze
wieder
schritt fĂŒr schritt

geht ein alter mann an mir vorbei

gedankenpause



__________________
gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

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