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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
wo kommt eigentlich der Weihnachtsmann her?
Eingestellt am 03. 05. 2003 20:03


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nally
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2001

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„Na, der Weihnachtsmann kommt aus dem Wald“, meint der 5jährige Toni Weidlich aus Eisenhüttenstadt. Beleuchtet man diese Frage rein wissenschaftlich, findet man heraus, dass der heutige Nikolaus/Santa Claus/Weihnachtsmann eine Verschmelzung zweier historischer Personen ist: Bischof Nikolaus von Myra und Bischof Nikolaus aus Siron. In früheren Zeiten war der heilige Nikolaus, der am meisten Verehrte und beliebte Heilige der westlichen und der östlichen Kirche und der Weihnachtsmann erschien zunächst zum Nikolaustag. Erst mit "Santa Claus" erhielt das, lange Zeit streng religiös begangne Fest, seinen fröhlichen Charakter und stellte die Kinder in den Vordergrund. Darüber, wem der Weihnachtsmann sein typisches Aussehen verdankt, gibt es einige Theorien. Vielleicht verdankt der Weihnachtsmann das dominierende Rot mit den weißen Verzierungen dem bischöfliche Gewand, es könnte jedoch auch schon einhundert Jahre zuvor C. C. Moore mit seinem Gedicht "The night before Christmas" gewesen sein – in dem der Nikolaus als pausbäckiger, pummliger, alter Kobold in Erscheinung tritt. Die jedoch wahrscheinlichste Theorie betrifft eine Werbeaktion des Coca-Cola-Konzerns aus den 30er Jahren. Die Coca-Cola-Company hatte einen Santa Claus für eine Werbekampagne entwickelt. Als Vorlage diente das großväterliche Gesicht eines alten Coca-Cola-Verkäufers mit Pausbacken und weißem Bart. Dazu kam dann noch ein feuerroter Mantel mit weißem Pelzbesatz - fertig war die Marke Weihnachtsmann. Durch solche Informationen und der Rationalität des Erwachsenwerdens verliert man zwangsläufig den Glauben an den „echten Weihnachtsmann“. Welch ein Respekt der Figur jedoch immer noch entgegengebracht wird, zeigt sich daran, dass ältere Geschwister den jüngeren fast nie die Wahrheit sagen wollen - im Gegenteil wird denen zuliebe "mitgespielt". Bruno Benthien meint als Pädagoge zur Bedeutung des Weihnachten: „ Kinder brauchen Magie in ihrem Leben. (… Eltern sollten sich hüten, den kleinen Kindern andauernd ihre "Nüchternheit" aufzudrängen. Kinder haben eigene Augen.“ Falls sie ihrem Kind ein Stück Magie bescheren wollen, das Arbeitsamt Frankfurt/Oder vermittelt Weihnachtsmänner seit 1993. Unter der Nummer 0335 570 7201 können sie für 20 Euro strahlende Kinderaugen zaubern. Aber vielleicht haben sie Glück und der „echte Weihnachtsmann“ schafft es dieses Jahr bei ihnen vorbei zu kommen.
Die Jugendredakteure wünschen ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein feucht, fröhlichen Rutsch!

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"Ich werde nie aufgeben captain, denn ich will im Spiel der Mächte weiter bestehen und meinen Vers dazu beitragen."
Club der toten Dichter

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