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Leselupe.de > Kurzgeschichten
wodek und das klick
Eingestellt am 16. 10. 2002 23:58


Autor
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fabian florenz
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2002

Werke: 16
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wodek blieb stehen, schaute neugierig zum fenster hoch. nichts war zu sehen. er schaute verdutzt zu boden, entschloss sich aber kurz darauf, mit klarem blick, weiterzugehen.
wer wei├č, was wodek gesehen hatte? wenn er es nur selber w├╝sste. ob er noch einmal zur├╝ckgehen sollte?
wodek ging noch einmal zur├╝ck. stellte sich an die selbe stelle wie zuvor, neben die laterne. lehnte sich an die laterne, wie zuvor.
wodek wartete, und wodek kann warten. er ├Âffnete die flasche, nahm einen schluck, und schaute konzentriert zum fenster hoch.
was hatte er gesehen?
vielleicht hatte sich da oben ein drache aus dem fenster geschwungen, erst ganz klein, aber sp├Ąter dann, ganz gewiss, w├╝rde er gr├Â├čer werden un feuer speien.
wodek war sich nicht ganz sicher.
vielleicht war eine rose aus dem fenster geworfen worden, von einer frau, die ihn anhimmelt, und ihn immer beobachtet, wenn er abends von der kneipe heimkommt. 'da m├╝sste ja das bl├╝mchen hier irgendwo liegen.', dachte wodek. er schaute sich um, angespannt musterte er den gehweg, bis er sich entschied, das sein zu lassen, denn er k├Ânnte ja etwas von dem verpassen, was am fenster geschieht.
wodek schaute wieder nach oben.
vielleicht war es ja eine brieftaube, die einen racheplan gegen einen elenden schuft zu einem verb├╝ndeten flog - oder ein verzauberter goldfisch, der fliehen musste, weil - oder ein blauer elephant mit gr├╝nen fl├╝geln, der - vielleicht war es aber auch . . . .
wodek schlief ├╝ber der r├Ątselei ein, an die laterne gelehnt, eine sichere haltung genie├čend, kippte er in keine richtung ├╝ber. wodek schlief fest.
eine gute halbe stunde sp├Ąter kam ein junger mann vorbeigeschlendert, der die n├Ąchtliche leere strasse genoss, die ruhe und die ungezwungene gem├Ąchlichkeit. er f├╝hlte sich frei auf dieser strasse, wie ein f├╝rst.
als er wodek entdeckte, war er froh, dass der schlief, und ihn nicht mit offenen augen und verkl├Ąrtem blick ansah.
"wer das wohl ist? warum der da wohl schl├Ąft?"
belustigt ├╝ber wodek, nahm er seinen photoapparat aus der tasche, knipste ein bild von wodek, und beschloss ihn in den n├Ąchsten tagen zu malen.
wodek als teil eines gem├Ąldes, eines gem├Ąldes ├╝ber . . . wodek.

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
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Hallo,

eine gut geschrieben Szene,die mir ein Bild liefert.Interessant.

Aber dennoch die Frage:
WIESO sollte Wodek ihn mit "offenen Augen und VERKLÄRTEM Blick" ansehen?
Ich wei├č mit diesem Satz am Ende nichts anzufangen.Ist der ├╝berhaupt n├Âtig?Man k├Ânnt doch einfach nur schreiben,das er,der junge Mann froh war,das der Wodek nicht wach war.
Als Grund das oben zu nennen....hm..

"...,knipste ein Bild von dem Schlafenden (oder nur "ihm") und.."
Meinst das reicht so auch?

sch├Ânes Wochenende
Stoffel

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Miss Marple
???
Registriert: Oct 2002

Werke: 0
Kommentare: 0
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o├ťo

Trinkerphantasien k├Ânnen so sch├Âne Bilder beinhalten?
Da warte ich auf beweise von Ihnen
Vielleicht k├Ânnen Sie sich ja in der Zwischenzeit mein literarisches Schaffen ansehen.

Gru├č, Ihre Miss Marple.

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