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Leselupe.de > Kurzprosa
worte an lebenszeit teil zwei & drei
Eingestellt am 07. 07. 2007 16:02


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Milko
AutorenanwÀrter
Registriert: Nov 2006

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teil zwei
worte an lebenszeit

weiteres vergangenes liegt hinter meinen fußspuren
der gelassenen eindrĂŒcken an unverĂ€nderlichen ablĂ€ufen
deren inhalte nicht nur reste sich auf wanderschaft machen
meine lebenszeit geht mit auf die ganz bewussten letzten tage der zuversicht die ich mit der absicht beende keine fröhlichkeit mehr zuzulassen gar mit einem bein auf dieser erde zu stellen
das macht vieles leichter was den weg dorthin nicht so leicht erklimmen lÀsst gar der sichtstörung durch trÀnenfluss am rande der oberflÀchenverÀnderung zum weiteren verlauf selbst unabhÀngig
zufĂ€llig abfliessend berĂŒhrt sie immer gewissenhaft den boden so ist es mehr oder minder von der dichte abhĂ€ngig welch ein unangenehmer aufbrall ins neue element erfolgt
meine fetzen fĂŒgen sich immer schon zum flickenteppich der seelensorge zusammen um nicht aufzufallen in weiteren unarten der existenz begrĂŒndet sich wohl das alltĂ€gliche fehlverhalten meines schattenbildes im blitzenden spiegel
lĂ€chelnd lege ich nun die zahnbĂŒrste zur seite
um schlafen mich zu stellen so dass die nacht mich des schrittes ereilt
wach ich kurz zuvor nicht mal mehr daran geglaubt in den letzten paar minuten stunden nach dem wecker wieder auf so werde ich es nochmal versuchen
denn die lebenszeit rinnt

ende teil zwei


worte an lebenszeit teil drei

heute ist der 07.07. im Jahr des abbruchs an gedanken die dein begleiter deines daseins waren
habe ich sie verflucht unter wasser getaucht und dies gibt keiner weiteren erfĂŒllung in dem eigentlichen sinn seines suchens recht was auch immer mein handeln bestimmte wurde es doch nur von einem ausgefĂŒhrt und ich erwartete wohl das alles damit gesagt wĂ€re ohne das ich weitere worte zu benutzen hatte stand ich wohl sehr lange auf der leitung die immer besetzt war zum zugang meiner umwelt nahm ich diese fĂŒr mich in anspruch ohne andere zu sehen und diese in dem zu stĂŒtzen was fĂŒr sie wichtig war ohne mich als maßstab dafĂŒr zu verwenden irgendetwas zu entschuldigen obwohl ich es bis heute nicht lassen kann
am anderen ende sitzt der mensch dem ich zuviel versprochen und doch nur alles nahm um mich in dieser weise mehr zu erfĂŒllen und meine eigene wertigkeit neu zu definieren
so als habe ich an der eingangstĂŒr des eigenlebens in meine pflicht des geistes neue inhalte eingefĂŒgt erlebe ich nicht mehr meine wahrnehmung
es ist zwar eine art wachzustand doch bin ich eher betrachter und wahrnehmer als
aktives bestandteil meines seins lasse ich mich im trauerfluss durch mein jammertal treiben
seit jahren schon verbringe ich dort mein leben in dieser unendlich unwirklichen höhe der handlungsunfĂ€higkeit auf dem schwebenden floss fĂŒr gestrandete seelen
bald sind die tage gezĂ€hlt denn selbst dort gibt es eine beschrĂ€nkte aufenthaltsgenehmigung mit abschlussbericht und fĂŒr verbliebene das unabwendbare.

ende teil drei
__________________
gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

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