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Leselupe.de > Science Fiction
xCD 2000 ST
Eingestellt am 12. 05. 2010 14:02


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toll.er
One-Hit-Wonder-Autor
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Die drei Sonnen brannten unerbittlich auf ihn nieder. Sein Timing war wirklich schlecht. Einmal in 72 Erdjahren gab es diese Konstellation, dass die drei Sonnen Evamaria, Klausdieter und Peterundpaul gleichzeitig ĂĽber dem Planeten Pingopongo im Zenit standen. Und ausgerechtet das war jetzt so ein Zeitpunkt.

Bescheuert, dachte er so vor sich hin und drehte die Kühlung seines Raumanzugs ein wenig höher. Nun, der Vorteil war, dass dieses Raumanzugmodell die Sonnenenergie in alle anderen Arten von Energie umwandelte. So wurde also auch die integrierte Climaxtronic* versorgt.
Alles gut und schön.

Aber jetzt musste er pinkeln. Und das Problemchen war: Dazu musste er seinen Schnorchel aus dem Raumanzug herausholen, weil der interne Beutel voll und die automatische Entleerungsfunktion defekt war. Und das freie Pinkeln in den Raumanzug war strengstens verboten!!! Es hatte da nämlich in Vorzeiten einige Unfälle gegeben, na, da schweigen wir mal lieber drüber!!
Antonius Meier-Vorlader machte sich Gedanken. Denn unter diesen Bedingungen den Schnorchel rausholen, das ging eigentlich nicht. Innerhalb von wenigen Hundertstelsekunden wäre sein Schnorchel vertrocknet, verdorrt und verbrannt. Auch dann, wenn er mit seinem Körper für Schatten sorgen würde.

Antonius Meier-Vorlader hatte also ein größeres Problem. Davon wusste die ihn betreuenden Bodenstation nichts. Die Kommunikation war auf Automatik gestellt. Und so etwas kennen sie als Leser ja sicherlich. Sie werden aufgefordert, ihre Wünsche zu äußern, und dann werden ihnen nur die Alternativen angeboten:
"WĂĽnschen Sie die Lieferung des Sommerkatalogs? Dann drĂĽcken Sie bitte die 1."
Und so weiter. Na ja.

Die Ureinwohner Pingopongos, zumindest die sichtbaren Yetonis, hatten sich schon Bänke und Tische bereitgestellt, um das kommende Schauspiel zu betrachten. Waren sie es doch gewesen, die mit einem einfachen elektrotelepathischen Trick die automatische Entleerungsfunktion des Raumanzuges außer Kraft gesetzt hatten. Nicht zum ersten Mal übrigens, aber darüber hatte die Reiseorganisation natürlich kein Wörtchen verloren.
Ja, die Yetonis waren schon kleine Ferkel.

Anderseits, warum musste Antonius Meier-Vorlader auch ausgerechnet nach Pingopongo? Eine Woche Kurzurlaub in einer kleine Pension in der ruhigen Eifel hätte es doch auch getan ...

Zu den Yetonis sei noch gesagt,
(Um Vorurteilen vorzubeugen)
dass das eigentlich und im Grunde ganz nette Kerle sind. Sozusagen fĂĽr jeden Scherz zu haben. Nur manchmal, nun, wer kennt das nicht, da lassen sie die Sau so richtig raus.

Die Montanis dagegen sind von Grund auf versaute Typen. Mit denen sollte man sich nicht einlassen.
Das steht aber auch in den ReisefĂĽhrern. Nett an den Montanis ist aber, dass sie, haben sie sich einmal so richtig verbissen, nette einheimische Lieder summen. Es scheint so, dass irgendwo in ihrem Chitinpanzer doch ein weiches Doppelherz steckt.

* Die Climaxtronic eine Elektronik, die stufenweise steigert. Zum Beispiel von - AffenheiĂź - nach - Eiskalt - .
Man hat sich in obigem Fall für die Ausführung xCD 2000 ST entschieden, eben mit Stufenautomatik. Die ist störungsunanfälliger. Regelbereich von 0 bis 12. Wobei Dir bei Stufe 12 auch auf Pingopongo nicht nur der Arsch abfrieren würde.
Die stufenlose Ausführung xCD 2000 SL hat für den Gebrauch durch Laien zu viele Nachteile. Die heißt tatsächlich Climatronic! Kennst Du das Gerät?
Ich erinnere nur an den Fall der Gesine Kuppel-Scheib, die seinerzeit - ach nein, das ist doch zu unappetitlich….


Hier nun das Ende der SF-Geschichte:

.....

Und als die drei Sonnen nahezu simultan untergingen, räumten die Yetonis die Tische und Stühle weg und gingen enttäuscht nach Hause.
Mit diesem Ende hatten sie nicht gerechnet. Jahrzehnte später erzählten sie noch ihren Enkeln und Enkelkindern von dem unerwarteten, unspektakulären, aber irgendwie doch traurigen Ende des Kurz-Mal-Ex-Und-Hopp-Touristen Antonius Meier-Vorlader.

Den Montanis war das alles mal wieder scheiĂźegal. Ihren SpaĂź hatten sie auch so gehabt.

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jon
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Ich bin ja fĂĽr "nah am Reden Schreiben", aber das hier wirkt in erster Linie unsortiert, ja undurchdacht.

Die Fußnote zum Beispiel gehört entweder in den FUSS des Textes oder ohne Sternchen in den Fließtext (weil: Wie "redet" man Fußnoten? Man kann Einschübe reden, das ja … ).
Überhaupt klingt der ganze Text nicht wie auf die Pointe hin geschrieben, sondern eher wie von Satz zu Satz spontan eingefallen – vor allem die vielen Schlenker und die Tatsache, dass überhaupt nicht klar wird, was die Montanis denn nun machen - offenbar weiß es der Autor selbst nicht. Du führst die Montanis als "versaut" ein – was das mit "verbeißen" zu tun hat, mit Summen und mit einem "traurigen Ende" des Urlaubers, ist nicht mal ansatzweise erwähnt.

Von kleineren und mittelgroßen "Strickfehlern" mal ganz abgesehen. Z. B. als du "sichtbare Yetonis" schreibst, hattest du wohl einen Bruchteil einer Sekunde lang eine Idee, dass "nicht sichtbare" Leute/Dinge eine Rolle spielen, wahrscheinlich die Nicht-Sichtbarkeit sogar wichtig ist – aber das hast du wohl fast so schnell auch schon wieder vergessen gehabt. Leider hat das nicht zu einer Streichung des "sichtbare" geführt.

Nervend auch die Behauptungen über das Unsagbare und Eklige und … der Vorfälle, ohne den geringsten Hinweis auf die Vorfälle selbst.

Im Prinzip sagt die Geschichte: "Dem Antonius Meier-Vorlader ist irgendwas passiert. Was, weiß man nicht. (Vielleicht ist er gestorben, starb an Hitzschlag oder er wurde gefressen. Vielleicht hat er sich auch nur bepinkelt. Oder er hatte einen Orgasmus – wer weiß schon, was Yetonis unspektakulär und traurig finden!) Yetonis und Montanis waren beteiligt. Wie, weiß man – bis auf einen Fakt – auch nicht. Genau genommen ist nicht mal klar, dass die Montanis überhaupt beteiligt oder nicht doch nur Zuschauer waren."


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Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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lapismont
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Wo ist denn nun der eigentliche Part, die Auflösung des Harndrangs?

Sicherlich hat ein lockerer Plauderton seine Berechtigung, aber wenn Du uns hier die Geschichte vorenthältst, macht er wenig Sinn!

cu
lap
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Kunst passiert.

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