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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
zähl die November
Eingestellt am 08. 01. 2007 14:26


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Zarathustra
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.

zähl die November.

im Beinhaus. ein/Atmen

lebensecht. im stetigen Abwärts.

zur Kapuzinergruft.



zähl die November.

im Beinhaus. ein/Leben

zähl an den Fingern ab/wärts.

schau was übrig blieb.

zähl die Deinen.

.
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Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt! (Bertold Brecht)

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Jongleur
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Finde ich sehr gelungen.

Die Überlegung:
Betrachter/LyrIch befindet sich in der Jetzt-Zeit.
Es ergeht die Aufforderung: Schau!
Eventuell ins Präsens setzen:

schau was übrig bleibt.

(gemeint ist ja: w e r ...)

Mir käme ein Tausch der letzten und vorletzten Zeile entgegen. - Ist aber die Frage, ob Bezugs-Intention der Zeile "schau was übrig blieb" allein imaginäre oder reale Tote eines bestimmten Beinhauses darstellen sollen.

Grüße vom Jongleur

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Zarathustra
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@Jongleur:

Deine Rezession auf meinen Text... hmmm... der sehr spontan entstanden ist; - hat mir geholfen.
Danke, dass du dich so tief mit meinen Versen beschäftigt hast.

quote:
Mir käme ein Tausch der letzten und vorletzten Zeile entgegen. - Ist aber die Frage, ob Bezugs-Intention der Zeile "schau was übrig blieb" allein imaginäre oder reale Tote eines bestimmten Beinhauses darstellen sollen.

Grüße vom Jongleur

In der Tat könnte man die letzten Zeilen vertauschen. Nur:
die für meine Seite beabsichtigte Botschaft, würde dann sinnentstellt.

Es ist das "osmotische" Abschiednehmen von Lebensvorstellungen, die man als 50-jähriger und Vater von 10 Kindern, hegt und pflegt...

Für mich ist dieses Hinuntersteigen, - dann dieses Zählen der Meinen eine Trennung. Ich persönlich, (entschuldige, dass ich intime Gefühle so einmische)leide unter der Tatsache, dass meine Kinder so ganz anders wollen, als ich mir vorstellte...


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