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Leselupe.de > Ungereimtes
zeit zu gehen
Eingestellt am 11. 07. 2004 21:30


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Jongleur
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zeit zu gehen

ein schmaler ausschnitt, die welt
reduziert auf pastellene wand und
besucherstuhl. hand liegt in hand.
ein letzter heller schimmer, noch
hält sich der tag mit dem kleinen finger
am himmel, aber die nacht
legt ihm jetzt endgültig
den mantel über. zeit
zu gehen. 
 
 

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lapismont
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Hallo Jongleur,

" noch
hält sich der tag mit dem kleinen finger
am himmel, aber die nacht
legt ihm jetzt endgültig
den mantel über"

Der Finger ist ein subtiles Bild, gerade weil es zum Hand in Hand passt.
Das der Besucher nun fortgeht, von der Nacht in den Mantel gedrängt, könnte ich mir denken. So aber liest es sich, als ob der kleine Finger einen Mantel trägt, oder der Tag, und das zerstört mir das Bild.
Aber diese Wahl hat natürlich ihren Reiz.

cu
lap
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Jongleur
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1. Änderung

Hi Lapis,
das hab ich von meinem Experiment, zwei Teile zu verknüpfen, die zuvor zwei eigenständige Texte gewesen sind.
Ich wollte eben diese Parallele bzw. den Übergang so.
Wenn es aber so verwirrend bei Dir ankommt?
*grins*
   Es sollte schon die Nacht dem Tag den Mantel überlegen - das Gehen des Besuchers (ich wünschte noch mehr Assoziationen) und seines Mantels - daraus mögliche Assoziation.

So aber liest es sich, als ob der kleine Finger einen Mantel trägt ...

*supergrins*

   Nach meinem Empfinden liest es sich richtig - aber ich bin vielleicht "zu dicht dran" an diesem frischen Text, da ist man sogar imstande, regelrechte Stilblüten zu überlesen.

Mal sehn, ob noch jemand etwas beiträgt - ehe ich weiter dran arbeite.

Auf jeden Fall versuche ich, wie es sich liest, wenn ich einen optischen Abstand dazwischen lege:


zeit zu gehen

ein schmaler ausschnitt, die welt
reduziert auf pastellene wand und
besucherstuhl. hand liegt in hand.

ein letzter heller schimmer, noch
hält sich der tag mit dem kleinen finger
am himmel, aber die nacht
legt ihm jetzt endgültig
den mantel über. zeit
zu gehen.


Grüße vom Jongleur

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lapismont
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Hallo Jongleur,

und wenn Du "der Tag" weglässt?

cu
lap
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Jongleur
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unentbehrlich

Lap,
wenn ich "den Tag" weglasse, bliebe

ein letzter heller schimmer, noch
hält sich der kleine finger
am himmel,

Das stellte aber das Gedicht auf den Kopf. Zwar hält sich der Tag wegen des Lichts am hellen Himmel fest, der im Bett aber hält sich am Tag fest. Himmel wäre ja die (an dieser Stelle zu frühe) Metapher für Gehen und Tod.

Nee, nee, so geht es nicht. Aber danke für Mitdenken.

Oder hattest Du es anders gemeint?

Gruß vom Jongleur, draußen ist es schon sehr grau, aber noch entfernt vom "letzten Schimmer"

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lapismont
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Nein so, Jongleur,

ein letzter heller schimmer (,) noch
hält sich der tag mit dem kleinen finger
am himmel,

denn der helle Schimmer ist doch der Tag und die Hoffnung und so Vieles, oder?

cu
lap
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