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Leselupe.de > Ungereimtes
zimmerpflanze
Eingestellt am 29. 03. 2009 19:08


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Karl Feldkamp
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vorm fenster
gewittert der
erste aprilscherz
tastet vorwärts
auf tastaturen
ein aus leb stirb
in pixelwelten
spiegeln gedreht
zerren strecken
mein bild
von morgen
sucht ängstlich
wes endliches

neben dem rechner
welkt der
zimmerpapyrus

__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

Version vom 29. 03. 2009 19:08

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Vera-Lena
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Lieber Karl,

da braucht es ein Weilchen, um sich in Deinen Text einzulesen.
Das "leb" konnte ich mir zuerst nich erklären, bis ich gemerkt habe, dass es ein Imperativ ist.

Die Frage: Wer bin ich hast Du hier verpackt.

"Mein Bild von Morgen sucht ängstlich Wesentliches." Auch das musste ich mir erst einmal "übersetzen", aber das"wes endliches" gefällt mir auch gut, denn es dröselt die Ängstlichkeit auf: Wessen Endliches, Endgültiges zumindest für diesen einen Tag, nämlich den ersten April, werde ich herausfinden.

Der Gleichmut der Zimmerpflanze bietet einen guten Kontrast zu der inneren Bewegtheit des Lyri.

Da Du den Titel Zimmerpflanze gewählt hast, vermute ich, dass die Sehnsucht des Lyri zu diesem Gleichmut hinmöchte, wenigstens zeitweilig.

Liebe Grüße
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Karl Feldkamp
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Liebe Heidrun,
danke für deine umfangreiche Kritik.
Ja, es geht um die Frage "Wer bist du?"
Ich arbeite gerade mit zwei bildenden Künstlerinnen in einem Projekt, bei dem wir dialogisch (jeder mit seiner Kunstart) uns gegenseitig die Frage "Wer bist du?" zu stellen und zu beantworten versuchen.
Die Zimmerpflanze steht sicherlich auch für Sehnsucht nach Gleichmut, aber vor allem für eine, die derzeit nicht in ihrer natürlichen Umgebung wachsen kann. Also die Frage "Wer bist du?" erweitert zu "Wo gehörst du hin?"
Herzliche Grüße
Karl
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