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Leselupe.de > Ungereimtes
zu viel zu wenig
Eingestellt am 11. 06. 2010 04:34


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Rhea_Gift
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zu viel zu wenig

flatterhafte Hände
sticken mir Gold
um den viel zu
kleinen Ausschnitt

Lilien bekränzen
den schmalen Kragen

ich frage mich, wofür

weißes Linnen
fällt zu glatt
und viel zu bleich
zu Boden

die Schleppe -
am Saum ganz ausgefranst

morastbeschwert

schon beim ersten
Tritt aus der Tür

unter dem Tuch

liege ich brach.
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

Version vom 11. 06. 2010 04:34

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...
Wenn LyrI sich auch ausgerechnet einen Mann namens Franz sucht (älteres Semester?), muss es sich nicht wundern, dass der Kleidersaum beschwert wirkt ...

Alles Gute auf dem weiteren Lebensweg


Heidrun

P.S.: Sehr schön:
quote:
unter dem Tuch
liege ich brach

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revilo
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Hallo Rhea, beim spontanen Lesen dachte ich : Schreibt die über ´ne Nutte oder über eine Braut??
Aber warum tut sie das? Es zwingt sie doch keiner? Oder hattest Du die Zwangsheirat im Auge??
Gefällt mir gut............LG revilo

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Rhea_Gift
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oje, der Franz - danke Heidrun, korrigiert

Nun, das Ganze ist tiefsinniger noch als es aussieht - hier ist nicht nur ein Brautkleid gemeint, ein von anderen ausgeschmücktes "Kleid" eher - was bezeichnender Weise oft Brautkleider sind (nein Heidrun, Heiratspläne hat das LyrI net), aber auch königliche Kleider und Ähnliches - klar - darum passt das Brautkleid genauso gut, mit ihm passiert dasselbe - es überstülpt die Person... schmückt sie aus... oft von fremder Hand - und wird befleckt, sobald du den Rücken kehrst... die bisherigen Kommentare zeigen die Gemeinsamkeit in sich auch schon gut auf...

LG, Rhea
__________________
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