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Leselupe.de > Gereimtes
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Eingestellt am 26. 10. 2010 22:25


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Thylda
???
Registriert: Aug 2002

Werke: 114
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Wie gut tut doch ein Feindesbild
und Nachbars Gras ist so viel grĂŒner,
die Jugend ist auch so viel kĂŒhner.
Macht das den Fuchs nicht teufelswild?

Dies Wissen muß ergoogelt sein!
Wer hat schon Studium Generale?
Das eigentlich verflixt Fatale
ist Sehnsucht nach dem eignen Schein.

Welch Rat kann man da sinnvoll geben?
Am Besten sei das Hirn ein Schwamm,
der Wissen aufsaugt, wo es kann.
Gesunde Sturheit bringt im Leben

uns vorwÀrts. Dennoch ab und an
empfiehlt sichs einmal stehnzubleiben,
nachdenklich dann den Kopf zu reiben,
selbst zu entscheiden, was man kann.
__________________
allgemeine Warnung: bei meinen BeitrĂ€gen ist Ironie nicht auszuschließen

Version vom 26. 10. 2010 22:25
Version vom 27. 10. 2010 00:34

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Thylda
???
Registriert: Aug 2002

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Liebe Marlene

Vielen Dank fĂŒr Dein Lob. Schmunzeln gibt so ein schön warmes GefĂŒhl, das ich gerne teile


Lieber Andere Dimension

Dein Vorschlag mit dem Fuchs gefĂ€llt mir so gut, daß ich ihn ĂŒbernommen habe. Mit dem Wegfall der persönlichen Anrede in dieser Zeile wirkten die anderen fehlplatziert, so daß ich diese folgerichtig auch gleich entfernt habe.

Zu der "nachdenklichen" Stelle: Es gĂ€be natĂŒrlich Möglichkeiten, die Stelle zu Ă€ndern und sie metrisch zu glĂ€tten. Wenn es aber dann schön durchrattert, fĂ€llt dafĂŒr gerade die praktische Anwendung des Gedichtsinhalts, zu stoppen und just beim Wort "nachdenklich" einmal nachzudenken, weg. "Sich schweigend dann den Kopf zu reiben" wĂ€re z.B. so eine Möglichkeit, die ich in der Rohfassung hatte. Dadurch Ă€ndert sich aber das Tempo, und zwar nicht nur metrisch, sondern im Sinn der Aussage. Ist es nicht gerade die Alltagsroutine, die uns davon abhĂ€lt, wahrzunehmen, was uns eigentlich wichtig ist im Leben?

Vielen Dank Estrella

Liebe GrĂŒĂŸe Euch allen
Thylda


__________________
allgemeine Warnung: bei meinen BeitrĂ€gen ist Ironie nicht auszuschließen

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Da ich keine Freundin von Lobhudelei bin, Thylda,

möchte ich dir meine Meinung gern offen mitteilen. - Das Gedicht holpert in der ersten und letzten Strophe erbĂ€rmlich; die Sinnhaftigkeit des Poems erschließt sich mir ebenfalls nicht. - Jener kann und soll ja wohl nicht darin liegen, dass den Lesern gute RatschlĂ€ge erteilt werden - oder doch?

Ich bin ĂŒberrascht, ja geradezu erstaunt, dass dieses Werk bei einigen soviel Anklang findet, obwohl es weder formal noch inhaltlich einem mittelprĂ€chtig ausgebildetem lyrischen Anspruch genĂŒgt. Aber sei`s drum.

Nach lÀngerem Nachdenken könnte ich es evtl. als Rache der "kleinen Frau" definieren und hoffe, dass ich damit der Autorin gerecht werde.

Liebe GrĂŒĂŸe
Heidrun



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Thylda
???
Registriert: Aug 2002

Werke: 114
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Liebe Heidrun

Ich finde es schön, daß Du keine Freundin der Lobhudelei bist und freue mich ĂŒber offene Mitteilungen.

In der ersten Strophe „holpert“ es nicht, und in der letzten ist die Abweichung vom gleichmĂ€ĂŸigen Metrum gewollt. (s.o.)

Wenn sich Dir der Sinn nicht erschließt ist das bedauerlich.

Ob mein Text formal und inhaltlich einem mittelprĂ€chtig ausgebildeten ( schöne Formulierung) lyrischen Anspruch genĂŒgt, ist Ansichtssache. Wo ist die Definition und Meßlatte? Wer hat darĂŒber zu befinden? Jeder weiß das nur fĂŒr sich. „Sei's drum“ finde ich weise, alles andere sind Geister, die man ruft.

Das lĂ€ngere Nachdenken befĂ€higt oft, Handlungen, die man als zwingend notwendig erachtet, auf ihren Sinn ĂŒberprĂŒfen zu können und gegebenenfalls nicht vornehmen zu mĂŒssen.

„Es“ (was immer das genau ist) als Rache der „kleinen Frau“ (Frauchen geht mit Waldi Gassi?) zu definieren, ergibt fĂŒr mich keinen Sinn. Meines Wissens ist Rache ein Vergeltungsschlag fĂŒr Vorangegangenes zum Ausgleich. FĂŒr den Fall, daß Du mit der „kleinen Frau“ die Autorin, also mich meinst: GĂ€be es denn Etwas zu rĂ€chen? Und gegen wen wĂ€re diese Rache dann gerichtet?

Da kann ich Dich beruhigen. Mein Gedicht ist keine Rache. Ich beobachte und frage mich, warum immer wieder die gleichen Muster auftauchen. Das Festhalten an Unnötigem, Hemmenden, BeschrĂ€nkenden. Nenne es wie Du willst. Es ist ein Krampf und ein Kampf mit sich selbst. Etwas erstreben, von dem man eigentlich gar nicht weiß, ob man es will. Festkrallen, was man nicht braucht. Die vielen Dinge im Leben, von denen man denkt, sie mĂŒĂŸten so sein. All das sind selbstauferlegte Ketten. Über Etwas stolpern, innehalten, nachdenken, sich befreien, um sich dann ganz zwanglos den wirklich wichtigen und schönen Dingen zu widmen. Das meine ich.

Eins noch: Daß Dir ein Text nicht gefĂ€llt, ist fĂŒr mich völlig ok. Und dies zu Ă€ußern, auch. Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung. Andere GrĂŒnde an den Haaren herbei zu ziehen, um das Nichtgefallen zur allgemeingĂŒlig vorgeschriebenen Sichtweise zu kĂŒren, geht gar nicht. Das solltest Du bleiben lassen.

Liebe GrĂŒĂŸe Dir
Thylda
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allgemeine Warnung: bei meinen BeitrĂ€gen ist Ironie nicht auszuschließen

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Gern verzichte ich auf den "JÀgerzaun", der dir (leider) so verhasst ist, möchte aber dein Augenmerk beispielsweise auf diese Stelle richten:

quote:
und Nachbars Gras ist so viel grĂŒner,
die Jugend ist auch so viel kĂŒhner.
Das ist fĂŒr dich in Ordnung?

Der Inhalt deines Gedichts missfĂ€llt mir ĂŒbrigens nicht deshalb, weil ich dich zu den "rachsĂŒchtigen Frauen" zĂ€hle (das ist mir nĂ€mlich wurst), sondern weil ich der Redewendung "kleine Leute" eine feminine Ausrichtung gegeben habe. -

Und ich mag auch kein GewĂ€sch. Und als solches empfinde ich dein Gedicht nun mal. Sei mir deshalb nicht gram - dein vorletztes gefiel mir dafĂŒr recht gut.

Ich hoffe, dass du meine Kritik nicht zum Anlass nimmst, mich nun wieder ĂŒber Monate zu "verfolgen", das lohnte nicht und bringt wenig.

Freundliche GrĂŒĂŸe
Heidrun

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gitano
Guest
Registriert: Not Yet

Huhu Thylda!
Beim Lesen hatte ich eine spontane Idee zu Z5:
"dies Wissen muß vergoogelt sein"
„,ein bißchen böse muß schon sein und paß tja auch-weil"eingefĂ€rbt".
Schöner Text zum zeitgemĂ€ĂŸen Thema
gitano

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