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Leselupe.de > Kurzprosa
zweifelnde Ode
Eingestellt am 27. 04. 2003 10:50


Autor
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gorn
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2003

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Lange hatte er gesucht und endlich gefunden,
das Fragment in seinem Kopf, da├č bei jeder Gesellschaft des Genusses
wieder hervorkam aus den Tiefen des Gehirns: Hervorgezerrt, aus dem dunklen
Kerker des Vergessens.
Das einzige was ihm geblieben von der jugendlichen Lekt├╝re des Gekreuzigten
und da stand es vor ihm:

\"Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Tr├Ąume. Und viel Gift zuletzt,
zu einem angenehmen Sterben.\"

Entt├Ąuscht, ermattet, gleich einer erf├╝llten Liebe Schmach,
zog sein Geist sich zur├╝ck.

Was hatte Er erwartet? Mehr Wortgewalt?

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Zeder
Administrator
Fast-Bestseller-Autor

Registriert: Nov 2001

Werke: 14
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Hallo gorn,

willkommen auf der Leselupe!
Ich habe Deinen Text aus Poesie hierher verschoben, weil er ein Prosatext ist.

Zur Darstellung: Die "\" - Striche scheinen bei der ├ťbertragung von manchen Textverarbeitungen in unseren Editor generiert zu werden. Du kannst sie durch "edit/delete" (unterhalb Deines Textes) entfernen.

Ein Verst├Ąndnisproblem habe ich:
"Entt├Ąuscht, ermattet, gleich einer erf├╝llten Liebe Schmach,
zog sein Geist sich zur├╝ck."
Wessen Geist? SEIN Geist? Dann m├╝sste es "Sein Geist" hei├čen.
Wenn es der Geist des Protagonisten ist, verstehe ich den Sinn des Satzes nicht.

Und diesen Satz: "Das Einzige was ihm geblieben war von der jugendlichen Lekt├╝re des Gekreuzigten PUNKT
Und da stand es vor ihm:"
w├╝rde ich so ver├Ąndern.

Tja, und die Frage, was ER denn (anderes) erwartet h├Ątte, kann wohl ER selbst auch nur beantworten... ;-)

Sch├Ân, die Pointe!

Viele Gr├╝├če,





__________________
"Die Ceder ist ein hoher Baum, oft schmeckt man die Citrone kaum" (Wilhelm Busch)

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gorn
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2003

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Kritik von Zeder

Hallo Zeder,

erstmal danke f├╝r das Lob meiner Pointe.

Zum Rest der Kritik:

das "war" fehlt nat├╝rlich absichtlich: ich finde es verleiht dem Satz mehr Pathos. Es soll ja kein reiner Prosa-Text sein.

Auch der Punkt fehlt absichtlich:
Der Satz soll lange sein um direkt ohne Z├Ąsur auf das Nietzsche-Zitat zu st├╝rzen. Der Leser soll eben nicht inne halten und sagen: Aha - jetzt kommt's! Der Satz soll sich genau wie die Suche ziehen.

Und was das sein vs Sein angeht: ich sehe nicht, wesen Geist es sonst sein sollte..... Mu├č man das sein hier wirklich gro├č schreiben?

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