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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
zweigestirn
Eingestellt am 03. 10. 2004 15:06


Autor
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noel
???
Registriert: Dec 2002

Werke: 180
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ich wandelwirsch durch
zweigestirn,
tagesneongrell&mondscheintrunken.

ich wandelwirsch durch
lĂ€sslich lĂŒgen, die stad nur
schmuck, um schein zu sein
& nicht ein stĂŒck in mich
zu sinken.

ich singe mir die nacht,
& tanze derwische
in die siderische zeit,
um morgenleicht zu wachen.

ich wandelwirsch durch
rÀume, die mir keine stunde
schlagen.

__________________
© noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der ToxizitÀt, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level) .

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Dorothea
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Jul 2004

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Kreativ, anziehend, inspirierend

Hallo Noel,

ich muss zugeben, dass ich mit experimenteller Lyrik wenig anfangen kann, und daher meistens dieses Forum meide. Heute habe ich meiner Neugierde nachgegeben und bin belohnt worden!
Deine Verse erreichen etwas in mir, das noch spielerisch dem Alltag gegenĂŒbertreten will und alle Schablonen hasst, wie sehr auch ihre produktive NĂŒtzlichkeit besungen wird.
Kann ich zwar so etwas nicht schreiben (noch nicht???), so kann ich es doch genießen!
LG.
__________________
Dorothea Gebauer
----------------------
Sein ist mehr als Haben.

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo noel,

ich lese dich mit wachsender Begeisterung. Sprache scheint fĂŒr dich ein Spiel zu sein, dessen Regeln du nicht nur beherrschst, sondern wie hier, auch bestimmst. Zweigestirn lĂ€sst mich beeindruckt zurĂŒck.

Einen lieben Gruß
Sandra

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noel
???
Registriert: Dec 2002

Werke: 180
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@Dorothea: fein wenn w.orte bewegt haben schablonen hassen, gewalt.ig w.ort. es trifft, doch ohne die bittere note, ein muss muss man n.ich.t hassen, destruktiv das


@ sandra: schlicht.weg danke. aber bestimmt nicht ein jeder redner, schreiber die regeln seiner satzkonstrukte.

danke fĂŒr das feedback.

noel
__________________
© noel
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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Noel,
ich wollte, ich könnte so etwas TOLLES aufs Papier bringen -
aber wie Dorothea es schreibt "man kann es genießen"
was ich eben getan habe

Mein Kompliment!!!!

LG Klopfstock

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
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Liebe noel,

fĂŒr einen gewissen Zeitraum kann man das sicher gut aushalten, dass man wie Dein Lyri, die Dinge auspendelt anstatt sich direkt hineinzustĂŒrzen, die Derwische vor seinen Augen tanzen lĂ€sst anstatt in ihre TĂ€nze mit hinein zu gehen, aber irgendwann wird wieder eine Stunde schlagen, und das ist gut so, wie Dein Titel gleich vermeldet.
Aber Deine tÀnzerische Ausszeit ist auch gut so. Gelungen!

Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

"wandelwirsch" gefÀllt mir am besten.
das ist inspirierend. ich muß automatisch an einen hirsch
dabei denken.

gruß
bon.

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