Top 100 Erotische Gedichte & Erotische Sprüche

Genießen Sie die 20 besten erotischen Sprüche und Gedichte der Leselupe und gönnen Sie sich prickelnde Stunden zu zweit oder auch allein. Erotische Gedichte und erotische Sprüche sind sowohl für sie als auch für ihn ein verführerisches Erlebnis...

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Limerick ab 18
Ein junger Vikar aus Westfalen Der wollt für den Sex nicht bezahlen Finanziell kam die Wende Durch die Arbeit der Hände Fortan tat im Beichtstuhl er strahlen...
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Wechseljahre männlich
Wechseljahre männlich Was hab’ ich nicht alles gewechselt über die Jahre, wirklich flexibel. Die Autos - jetzt Nummero sechsundzwanzig -, nicht mehr so verrostet wie die früher, aber genau so wenig poliert. Wenigstens läuft die Karre jetzt auch im Winter. Die Frauen - über Za...
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Von Anfang bis Ende
User A schreibt ein Gedicht, User B gefällt das nicht. User C, hält es für toll, „So ein Quatsch“, schreibt D der Troll. User E nimmt A in Schutz, User F schmeißt gern mit Schmutz. G schreibt frech „Das ist ein Witz“, „So wie du“ schreibt H sehr spitz. User I ist sehr erbaut,...
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Kleines 1 × Sex ( + Bier )
Kleines 1 × Sex ( + Bier ) [url="http://www.wille.blogspot.com"]Rolf-Peter Wille[/url] 1t schlug ent2 ich ziemlich 3st mein eigenes Kla4. Laß 5e grade sein: Du weißt, ich lieb nur 6 + Bier. Ver7 will ich all mein $. Ver8et mich dann nur, Ihr 9×klugen dieser Welt: Ihr liebt nur...
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Verhängnisvolle Affären
Verhängnisvolle Affären oder: Vom Regen in die Traufe Einst wurde ich glücklich geschieden, hab Männer danach lang gemieden, doch nach zwei, drei Jahren ist’s in mich gefahren: Als Single bin ich nicht zufrieden. So traf ich mich öfters mit Heinrich, doch war sein Benehmen m...
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count down, abbadon, der name des tiers
[ 4]664. [ 4]count down sechshundert sechzig und eins scan code im male des kains sechshundert sechzig und zwei sind gleich sich beideinerlei: dreihundert dreiszig und eins plus seiner selbst – (rest? keins) sechshundert sechzig und drei – zweihundert zwanzig eins sei ...
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Kopflos
Es schwimmt ein imposanter Dorsch Agil und sicherlich auch forsch In einem Meeresbusen. Ihm ist so sehr nach Schmusen. Die eigne Dorschin grade nicht In naher oder ferner Sicht, Lässt Liebesglut vermissen Und will von Sex nichts wissen. Lüstern vorn die Haiin gleitet Sinnlich ihren Ch...
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Von einem Spießer, dem das Fremdgehen ziemlich mißlang
Sorry, Leute. Ich weiß, man soll die Toten ruhen lassen. Doch als ich das Gedicht zum ersten Mal hier rein stellte, da gab es die Rubrik "Erotisches" noch nicht. Ich verspreche - so etwas lasse ich nicht zur Gewohnheit werden. Erotisch? Na, eher was für solche, die der Erotik nicht nur ausschlie...
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Erotisches Verderben
Erotisches Verderben Ich möchte Dich so gern verderben. Deine Moral – die ließ’ ich sterben. Möcht’ bringen Dich um den Verstand mit Zunge, Haut und flinker Hand. Werd’ Worte in Dein Ohr dann flüstern, die heiß Dich machen – und auch lüstern! Mit all’ den Spielen, die Du...
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Dauerkrise
Möchte Sex hier in der Gegend, doch mein Sex scheint nicht erregend, andre treibens auf dem Sofa, ich bin spritzig wie ´ne Mofa. Frag die Fraun, was sie erträumen, und schon sind sie auf den Bäumen, Hildegard und Elouise, Werner, Kurt. Ich krieg die Krise. Dusch mich niemals ohne Sei...
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Xania
Xania (Sonettkranz) I Hör, wie sie laut im alten Ölbaum schreien: Zikaden! Geht’s um ihres Lebens Rest? Die Winde streicheln Blätter und Geäst. Und wir? Wir träumen unter langen Reihen Von Sonnenschirmen. Denn, wenn man ihn lässt, Den Menschen, würd er ruhn, wär zu befreien V...
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Fass' mich nicht an ...
Fass' mich nicht an ... Du sagst, Du fühlst Dich wohl mit mir. Du sagst, ich sei anspruchslos. Du sagst, Dich interessiert mein Charakter. Du sagst, Du schätzt meine Anpassungsfähigkeit. Du sagst, Du magst mich. Du sagst, fass‘ mich nicht an, ich muss mich erst einstellen, auf Dich....
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langweile länger
abgebrühten langweilern sind unsere zeiten überlassen und tausenden von bürgerkriegstoten geldwertes zählt und der mensch als kunde und ware bestens laufen die geschäfte mit sex drugs and drohnen unterdrückte radikale unterdrücken radikale eine freiheitsliebende weltmacht droh...
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Männertausch
Männertausch Gibst du mir deinen Wladimir, Geb ich Dir meinen Waldemar. Der ist im Hirn nicht immer klar, Und auf dem Kopf wächst ihm kein Haar. Im Bett macht er sich häufig rar, Stattdessen trinkt er lieber Bier. Ich nehme deinen Waldemar, Nimmst du dafür den Wladimir. Beim Sex i...
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Meine Welt
Meine Welt Herzlich willkommen in meiner Welt! Ich habe die Welt auf den Kopf gestellt! Und wer sich bei mir einen Platz bestellt, der kriegt was geboten für’s Eintrittsgeld! In meiner Welt da geht es rund! Da ist alles schick, da ist alles bunt. Da gibt’s keine Penner und keine Prol...
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Châlette-Variationen (Limericks)
Guten Sex hat ein Kerl aus Châlette mit Alice und danach mit Babette, mit Celine, mit Dianne... „Was ich will“, sagt der Mann, „ist 'ne Sammlung vom A bis zum Z.“ Oh dies Herz der Marie aus Châlette! Es war spröde - und hart wie ein Brett! Ob ich weinte und litt oder greinte...
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Dame aus Mähren (Limerick)
Beim Sex mag ne Dame aus Mähren das Rauschen und Wogen der Ähren, sie schiebt ihre Nummer am liebsten im Sommer und pflegt dann im Mai zu gebären....
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Geduld!
Ich liebte ein Mädchen in Marten Die ließ mit dem Sex auf sich warten Sie sprach: Wohl und Wehe Das gibt's in der Ehe Und hast du auch noch so 'nen Harten...
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AKWeh (Wenn die Becken lecken)
In Japan hat´s gegaut, da wurden Stoffe frei. Wovor uns allen hat gegraut, jetzt sind wir life dabei. Da fürchtet sich vorm Tod sogar die CDU. Wir schützen uns mit gutem Jod, so wird daraus ein Schuh. Die Gauleiter vor Ort von Fukushima-Strom stehn stramm im Orkus und im Wort zu k...
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Aufzählreime
Aufzählreime Die Liebe, der Sex und die Leiche, das Geld: So dreht sich um immer das Gleiche die Welt. Sie dreht sich und dreht sich – es nimmt gar kein Ende, Die Welt um die Sonne – und nichts geht behände. Das Bruddeln, das Streiten, die Wut und der Zorn: Das Hassen ist Lust, vol...
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Die knisternde Leidenschaft zwischen den Zeilen: Erotische Gedichte

Worte können viel bewirken. Sie können den Funken der Liebe zum Brennen bringen, Hass schüren und Neid säen; einmal ausgesprochen, stürzen sie Regierungen oder Präsidenten. Aber genauso gut schaffen sie es, dass zwei Körper sich in pulsierendem Gleichklang nähern und sich ihrer hemmungslosen, wilden Phantasie ganz und gar ergeben: Sex beschäftigt den Menschen schon seit Anbeginn seiner Existenz und das spiegelt sich auch in der literarischen Welt der erotischen Sprüche und Gedichte wider. Ein erotisches Gedicht ist für viele wie eine verbotene Zone, die man nur mit dem wohligen Schauer der Erregung betritt, die den ganzen Körper im Angesicht eines Tabubruchs durchläuft. Manche lehnen es kategorisch ab und schimpfen es obszön, pervers; andere genießen erotische Gedichte ganz bewusst und schwelgen darin wie in kaum einer anderen Sparte der Lyrik.

Der animalische Tanz der Phantasie: Lyrik als Tabu

Das Schöne und zugleich Faszinierende an solchen Sprüchen, Geschichten und Gedichten ist, dass auf dem Papier für uns Dinge möglich sind, die wir im realen Leben niemals wagen würden. Erotische Sprüche reizen die ältesten Triebe, die tief verborgen in unseren Köpfen hausen und gehen weit darüber hinaus; was in Reimform vielleicht nur durch eine feinfühlige Metapher angedeutet wird, setzt sich im Bewusstsein zusammen zu einer pikanten Tatsache und begeistert Körper und Geist gleichermaßen. Zwischen den Zeilen, gut verborgen hinter Druckerschwärze und Versmaß, können Grenzen überschritten werden, die sich der Leser im Alltag vielleicht niemals zugestehen würde; die ultimative Erotik ist erreicht, nur mittels gut aneinander gefügter Worte. Unabhängig davon, wie man zu der Thematik erotischer Sprüche steht, bilden sie doch aller Kritk zum Trotz eine vollwertige Rubrik der Dichtung, ebenso wie Liebesgedichte oder Weihnachtslyrik. Dennoch sind erotische Gedichte in der öffentlichen Meinung nicht komplett etabliert und sorgen deshalb oft für Meinungskonflikte: Die eine Hälfte schlägt verschämt die Augen nieder, die andere liest begierig weiter. Aber vielleicht macht ja gerade diese Wirkung, dieser Reiz des Verbotenen, den Charme der erotischen Dichtung aus: Das atemlose Verschlingen der auf Papier gebannten Leidenschaft.

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