Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5284
Themen:   87777
Momentan online:
243 Gäste und 5 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Der Berg - Erstes Kapitel -
Eingestellt am 15. 08. 2010 20:05


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
neuni
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2004

Werke: 11
Kommentare: 6
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um neuni eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Er sitzt in der Ecke des B├╝ros und schaut den langsam fallenden Schneeflocken zu. Das B├╝ro ist im hinteren Teil des Instituts f├╝r Mathematik der Bergstadt, dem abgelegensten akademischen Ort des Landes. Vielleicht ist dies die allerletzte Ecke der Mathematik, wie er denkt. Er f├╝hlt sich getrennt vom Leben der Menschen unten im Land. Wenn er hier sitzen bleiben k├Ânnte w├Ąre alles Gut, zumindest f├╝r Ihn. Unten im Land konkurrierenden die Menschen um den finalen Konsum hier oben konkurrieren die Professoren um die letzten Studenten der reinen Mathematik. Er wei├č das er in wenigen Wochen versto├čen wird, auf die Stra├če gesetzt und auf den Stra├čen wird es hier oben zum Ende des Semesters im Februar sehr kalt sein. Er h├Ârt die Zwergin durch den Gang marschieren. Die Zwergin hat eine Professor inne, er nicht. Er wei├č nicht wie Sie es zu dieser Position gebracht hat, aber Sie hat eine Stellung mit der Sie durch die verlassen G├Ąnge marschiert, als geh├Ârten das Institut Ihr. Vieleiche wird sie der letzte Mathematiker sein. Er denkt daran sein B├╝ro zu verlassen und der Zwergin das Genick zu berechne. Der Gr├Â├čenunterschied w├╝rde es Ihm leicht machen Sie zu erledigen. Er blick weiter in den Schnee. Sie wirft die T├╝r ihres B├╝ros zu, sich damit verbarrikadierend. Sie hat f├╝r seine Entlassung gesorgt, Acherkmann der Direktor des Instituts ist ihr h├Ârig. Der Ackermann furcht, wenn ├╝berhaupt, nur noch beim den Anwendern. Die Zwergin braucht die Studenten der Reinen Mathematik, genau wie er. Sie wei├č das die letzten vier Studenten zu Ihm k├Ąmen und nicht zu Ihr wenn man Ihn lesen lassen w├╝rde. Also wir man Ihn nicht lesen lassen. Unter dem Institut sind die Stollen der Bergleute. Er glaubt manchmal das die Entscheidungen noch immer da unten getroffen werden, obwohl der Berg seit langem leer ger├Ąumt und die Stollen nicht mehr benutzt werden. Wie ein alte Obersteiger Grade auf die Zwergin kam und Ihr Mach ├╝ber den Ackermann gab, ist Ihm unverst├Ąndlich. Nach dem letzten Rat ist es gewiss. Auch wenn es an manch einem Tag noch tief im Berg rumpelt und sich die Angelegenheiten ├Ąndern, ist es um Ihn hier oben gesehen. Er hat sein restliche Schuldigkeit zu tun um dann zu gehen. Unten im Land wird man Ihn nicht brauchen. An Zweckfreier Einsicht ist im Lande niemand interessiert. Das Werk des Mathematiker muss in der Produktion verwertbar sein, sonst ist diese Werk nichts Wert, noch nicht einmal Ehrerbietung geschweige den Entlohnung. Er schreibt einige Formeln in schwarz auf bl├╝tenwei├čes Papier. Die Formeln fallen wie schwarzer Schnee auf wei├čen Grund. Sein Besch├Ąftigung ist so sanft und eben so kalt wie der Schnee. Warum nicht eine Wolke multifraktal Modellieren um dann von Ihr in eine wohl bezahlte Stellung im Gesch├Ąft der Klima Prognostik abzugleiten. Weil dort oben das Chaos herrscht wie er wei├č. Die Beschreibung unsere Ignoranz wird nicht honoriere. Eine weiter Formel f├Ąllt schwer auf das Blatt, der Schnee vor dem Fenster wird dichter. Hier oben ist immer Wintersemester. Es ist still um Ihn geworden, wenn man so selten wie er die Chance hat zu sprechen wird man stumm. Einst war er viel versprechend. Ein Talent wie es sich unter einigen Millionen einmal findet. Das Studium in der Hauptstadt mit vollem Lob abgeschlossen. Der Universit├Ąre Senat meinte ihn mit einem Stipendium auszeichnen zu m├╝ssen damit er die Dynamik in der Zeit weiter mit stochastischen Invarianten anhalten k├Ânne. Dann ein erste Stelle in der Stadt am Fluss, obwohl sein unzeitgem├Ą├čer Vortragstiel schon damals die Kritik der Kollegen fand. Reisen nach Moskau, Petersburg, London, Paris, New York. Nach den Vortr├Ągen immer besoffen, manchmal Idioten seiner Zunft beleidigend. Dann Ernsthafter Streit mit Vorgesetzten, ein Disziplinarverfahren mit Abmahnung. Er war nie der Typ der sich irgendwas sagen l├Ąsst....
Die Zwergin schmei├čt auf dem Gang wieder lautstark eine T├╝r und der liebe Kollege Bratsch, der hier oben ohne Professor bombenfest installiert ist, humpelt die Zwergin freundlichen Gr├╝├čen auf dem Gang vorbei. Bratsch der Anpasser, Bratsch der gute Mensch vom Berg, Bratsch mit seiner Atrose. Seine Vorlesungen f├╝r die Frickler sollen gut sein, wie er geh├Ârt hat. Die Formel fallen nur noch tr├Âpfchenweise auf das Papier, Leben lenkt ihn sehr von der Ewigkeit ab. Die Zwergin ist jetzt wohl weg, die D├Ąmmerung tritt hier oben fr├╝h ein und die Zwergin hat zu recht Angst im Dunkeln. Der Direktor ist am Institut kaum zu sehen, sein riesiges B├╝ro im Parterre bleibt verweist. Er hat ihn nur zweimal gesprochen und wurde beide male ├╝ber die Perspektiven die ihm das Institut er├Âffnen w├╝rde belogen. Vielleicht um seine Lehrleistung f├╝r die Anwender, die er abrackert, zu mobilisieren vielleicht um ihn gl├╝cklich zu sehen, wie Bratsch meint. Wie dem auch sein, nachdem der Rat gef├╝hrt durch die Zwergin, seine Entlassung schriftlich niedergelegt hat ginge es Ihm besser nie eine M├Âglichkeit in Betracht gesogen zu haben, die sich nicht verwirklicht. Weiter Gedanken tropfen auf Papier, er wird m├╝de, unkonzentriert, abwesend in dieser Welt. Er kippt halb bewusst, wie in Zeitlupe, vom Stuhl und schl├Ąft eine Zeit auf dem harten B├╝roboden. Als er erwacht ist es stockfinster. Er erhebt sich m├╝hevoll und schaltet die Schreibtischlampe an. Das warme Licht heimelt ihn an und er verharrt f├╝r eine Zeit in diesem Gef├╝hl .
Es wird 17Uhr alle Bergleute haben nun Feierabend, die Geister der verstorbenen unten in den Stollen und die Geister der Lebenden im Institut. Der Winter ist lang und kalt. Bratsch, der gute Mensch vom Berg, schau noch kurz bei Ihm ihm B├╝ro vorbei und w├╝nscht ihm einen sch├Ânen Abend. Dann humpelt Bratsch zu seiner Frau und seinem zwei T├Âchtern das Institut genau zum Ende der Dienstzeit verlassend. Er bleibt in der Ecke des B├╝ros sitzen einen Blick auf die schwarzen Schneeflocken auf dem Papier vor ihm und einen Blick auf den frischen weisen Schnee in der Dunkelheit drau├čen.
__________________
9i

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

Werke: 300
Kommentare: 2879
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Ralf Langer eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

HALLO,
ich habe mir mal die ersten S├Ątze vorgenommen:

Er sitzt in der Ecke des B├╝ros und schaut den langsam fallenden Schneeflocken zu. Das B├╝ro ist im hinteren Teil des Instituts f├╝r Mathematik der Bergstadt, dem abgelegensten akademischen Ort des Landes. Vielleicht ist dies die allerletzte Ecke der Mathematik, wie er denkt(denkt er). Er f├╝hlt sich getrennt vom Leben der Menschen unten im Land. Wenn er hier sitzen bleiben k├Ânnte w├Ąre alles g(G)ut, zumindest f├╝r (I)ihn. Unten im Land konkurrierenden die Menschen um den finalen Konsum(,)hier oben konkurrieren die Professoren um die letzten Studenten der reinen Mathematik. Er wei├č(,) das er in wenigen Wochen versto├čen wird, auf die Stra├če gesetzt und auf den Stra├čen wird es hier oben zum Ende des Semesters im Februar sehr kalt sein. Er h├Ârt die Zwergin durch den Gang marschieren. Die Zwergin hat eine Profess(o)ur inne, er nicht. Er wei├č nicht wie (S)sie es zu dieser Position gebracht hat, aber (S)sie hat eine Stellung mit der (S)sie durch die verlassen(en) G├Ąnge marschiert, als geh├Ârte(n) das Institut (I)ihr. Vieleich(e)t wird sie d(er)ie letzte Mathematikerin sein. Er denkt daran sein B├╝ro zu verlassen und der Zwergin das Genick zu (berechne)brechen. Der Gr├Â├čenunterschied w├╝rde es Ihm leicht machen Sie zu erledigen. Er blick(t) weiter in den Schnee. Sie wirft die T├╝r ihres B├╝ros zu, sich damit verbarrikadierend. Sie hat f├╝r seine Entlassung gesorgt, (Acherkmann?) der Direktor des Instituts ist ihr h├Ârig. Der (Ackermann?)( wie hei├čt er denn nun) (furcht)f├╝rchtet, (wenn ├╝berhaupt, nur noch beim den Anwendern)(Dieser Satz macht keinen Sinn).

usw...

Deinem Profil entnehme ich das du Mathematiker bist.
Allerdings sollten auch f├╝r dich die rudiment├Ąrsten Grunds├Ątze der deutschen Rechschreibung gelten.

die direkte Anrede von Personen wird nur in Briefen gro├č geschrieben nicht aber in Prosa.

Sorry, aber so ist das Nichts.

Ich empfehle dir dingend diesen Text generell zu ├╝berarbeiten und bin dann gerne dabei - wenn du magst -
ein Urteil zu f├Ąllen.

Aufgrund des sehr kurzen Einblicks in die Erz├Ąhlung kann ich kaum etwas zum Inhalt sagen.

Es hat Ankl├Ąnge einer "phantastischen" Geschichte, die ich
ob dem so sei oder nicht hier nicht endg├╝ltig bewerten will.

lg
ralf


__________________
RL

Bearbeiten/Löschen    


2 ausgeblendete Kommentare sind nur f├╝r Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zur├╝ck zu:  Erz├Ąhlungen Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.



Leselupe-Bücher





Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!