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Diagonal beschaut, das heißt im Großen, wirkt es ganz gelungen, doch Satz für Satz gelesen, kommt vermutlich auch manch Leser namens Kind hier allzu oft ins Stolpern. Ungeplant, vermut' ich mal.
Weshalb sich nicht Zeit nehmen für den einzelnen Satz? Warum nicht besser achten auf einzelnen Worte?
quote: Winter ist‘s gewesen und das ist ...
→ und somit
quote: Das Land ist nicht sehr groß, nur ein paar Zentimeter. Wenn man nicht aufpasst, würde man drauftreten.
Und wenn es größer wär', was dann?
→ Wer nicht aufpasst, hat es schnell zertreten.
quote: Das Volk der Begodinier schlief friedlich in ihren winzig kleinen Häusern in den Dörfern und in den Städten der Umgebung.
Auch so ein Satz.
quote: Es war ein hochherrschaftlich geführtes Haus im Süden von Begodinien. ... in jenem hochherrschaftlich geführtem Haus, das den Mittelpunkt des Landes bildete
Auch wenn jener Mittelpunkt kein geographischer ist, passt beides bildlich schwerlich zueinander.
"Ein hochherrschaftlich geführtes Haus" ist für mich zu viel des Guten. Das wirkt ironisch und lenkt lediglich ab.
quote: ... brannte noch Licht. Nein, man dachte nur, dass noch Licht brennen würde, denn die Helligkeit, von der man glaubte, dass sie aus dem Haus heraus strahlen würde, kam von keiner Lampe, von keiner Kerze, nein, sie spiegelte sich bloß in den vielen Glasscheiben wider, die man in die Fenster eingesetzt hatte. Der Mond am Himmel hatte sich wie jedes Jahr um diese Zeit, nach Begodinien verirrt und leuchtete nun, wie ein Scheinwerfer durch die Fenster.
Ein Mond, der sich in "vielen Glasscheiben" eines Hauses gleichzeitig spiegelt?
quote: So passierte es, dass seine Strahlen ganz langsam durch die Räume huschten.
Nun gut, eine Kindergeschichte.
"Noch zehn Minuten ..."
Ja, auch so lässt sich für Spannung sorgen, vor allem wenn es szenisch – wie in diesem Fall – ausgezeichnet passt.
om
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