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Diskussion, herrlich!
Hallo Heidrun,
Es gibt in dem Text einige Stellen, die etwas gegen den Strich gebürstet sind.
Meine Absicht war es, mit diesem sich stockend aufbauenden und dann wieder vergehenden Reim diese Leben auch von aussen zu beschreiben.
Die Backslashes kommen nicht von mir, als ich das Gedicht bei experimenteller Lyrik eingereicht habe waren nur die Hochkomma(ta?) gesetzt. Von dort hat Zeder es in die festen Formen verschoben. Vielleicht sind es Konvertierungsmitbringsel. Ich werd es editieren, sobald ich rausfinde wie.
Aber zum eigentlichen:
Ein Anderleben, damit würde ich diesen Leben einen Namen anheften, hat irgendwie was von Lukianenko. Dadurch würde diesen willkürliche Leben eine Dimension verliehen sie wären "beschrieben".
Diese Gebetsmühlenwiederholung des "in einem a..." ist beabsichtigt, sie ist eine At Nabe.
Die Pünktchen symbolisieren das, daher auch der Ausbruch am Ende.
"Ich wurde bald erschlagen /und wurd erschlagen" ==> geplant (bald) gegen unmittelbar, in diesem Leben hatte er nur die Chance, seine Liebe einmal kurz zu sehen, und dieses Sehen allein hat schon bewirkt, dass es "weiterging".
"und schon verdorrt". Bei meiner Aussage beziehe ich mich auf ein Ereignis IN diesem Leben - die wilde Hand.
"von diesem Anderleben" verlagert das Ereignis nach aussen. Das aussen wird aber anders dargestellt.
Dein Angebot ist für mich so wertvoll, durch das "Verteidigen" beschäftige ich mich nochmal intensiv mit der Aussage und dem Rhytmus. Und ich muss aufpassen, dass ich jetzt keine seitenlange Rechtfertigung verfasse, auch das Hinnehmen muss ich lernen, so, wie ich aus Deiner Kritik und aus Deinen Textverbesserungen schon viel gelernt habe und hoffentlich weiterlernen darf, ganz herzlichen Dank dafür.
Synder
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Sein oder nicht Sein, das ist hier die Frage!
(zu Guttenberg)
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