Omni saß auf der Fensterbank und schaute auf die Bäume mit ihren bunten Herbstblättern. Gelb, braun und rot leuchteten sie in der Sonne. Ab und zu fiel ein Blatt leise raschelnd auf die Erde." Bald werden die Bäume keine Blätter mehr haben”, überlegte er gerade, als Katharina ihn rief.
“Omni, du bist heute ein richtiger Stubenhocker. Geh doch an die frische Luft, es ist so schön draußen”, meinte Katharina.
Ja, am Anfang war es auch noch schön für Hündchen Omni. Aber dann nicht mehr.
“Katharina! Katharina, komm ganz schnell!” Beinahe wäre Katharina vor Schreck die Kaffeetasse aus der Hand gefallen. Omni hatte so laut gerufen. Er saß auf der Erde und hielt sich den Kopf.
“Mir ist ein Igel auf den Kopf gefallen.”
Katharina schüttelte den Kopf. ” Igel können einem nicht auf den Kopf fallen. Komm, lass mich mal sehen”, meinte sie trotzdem. Wirklich, etwas musste passiert sein. Omni hatte an einer Stelle auf dem Kopf rote Pünktchen. Auf einmal wusste Katharina, was passiert war:
Omni hatte unter dem Kastanienbaum gespielt und ein Kastanienigel war direkt auf seinen Kopf gefallen.
Katharina versuchte Omni zu trösten. Sie pustete auf seinen Kopf. Aber das half nur ein bisschen. Dann hob sie den Kastanienigel auf und ging mit Omni ins Haus. Dort machte sie ihm einen schönen Verband um den Kopf. Aber das reichte auch noch nicht aus, um Omni zu trösten.
“Das hast du jetzt davon”, jammerte Omni. “Wenn du mich nicht gezwungen hättest, draußen zu spielen, wäre ich jetzt nicht so schwer verletzt.”
Katharina musste lachen.
Erstens habe ich dich nicht gezwungen, zweitens bist du nicht schwer verletzt und drittens weiß ich, was du noch gerne als Trost möchtest.”
Dann kochte sie seine Lieblingssuppe, eine warme Puddingsuppe. Das ist Vanillepudding mit etwas mehr Milch.
Mit jedem Löffel Puddingsuppe ging es Omni besser. Jetzt war er getröstet.
Auf einmal wurde Omni müde. Ob das an der leckeren Suppe lag, die noch etwas in seinem kleinen Bauch hin und her gluckerte.
“Getröstet werden ist schön”, dachte er noch, dann schlief er ein.
herzlichen Dank für Deine guten Wünsche, fürs Lesen und Deine Anmerkungen. Suzah, Hündchen ist ein Stoffhund. Du kennst sicher auch Stofftiere, die zu einer Lesefibel gehören. Ein solches Stofftier begleitet die Schulanfänger, erlebt mit ihnen allerhand und regt ihre Fantasie an. Manchmal dürfen sie es mit nach Hause nehmen und erzählen am nächsten Tag, was es dort alles erlebt hat. Zu meinem Stofftier Hündchen habe ich mir eine solche Geschichte ausgedacht.
Im Text wird auch deutlich, dass Katharina Hündchen duchschaut hat.
Ich hatte zu der Geschichte auch passende Fotos gemacht. Du hast Recht, ohne diese zu sehen, denkt man nicht gleich an einen Stoffhund.
Liebe Grüße
HelenaSofie
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HelenaSofie Häufig gelesener Autor
Registriert: Apr 2010
Omni ist ein kleiner Stoffhund. Viele Jahre lebt (ist, wohnt) er schon bei Katharina.
An einem wunderschönen Herbsttag saß er auf der Fensterbank und schaute auf die Bäume mit ihren bunten Blättern.
Über Tipps würde ich mich freuen.
LG
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Donkys Freund
Guest
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Hallo HelenaSofie,
die Geschichte ist sprachlich gut auf das Alter zugeschnitten und macht kleineren Kindern sicher Spaß. "Omni will nicht raus, ein maleur passiert und hinterher ist die Welt Schuld" ist ein wirklichkeitsnahes Szenario.
Schön fände ich allerdings noch, wenn dem Rausgehen neben dem Trost etwas Positives abgewonnen werden könnte. Zum Beispiel, dass die beiden zu Hause die Kastanie öffnen, die braune, glänzende Kugel bewundern und... mit Streichhölzern einen Igel basteln.
Folgende Verbesserungsvorschläge hätte ich noch:
quote:Omni saß auf der Fensterbank und schaute auf die Bäume mit ihren bunten Herbstblättern. Gelb, braun und rot leuchteten sie in der Sonne. Ab und zu fiel ein Blatt leise raschelnd auf die Erde. ” (Leerzeichen weg)Bald werden die Bäume keine Blätter mehr haben”, überlegte er gerade, als Katharina ihn rief.
“Omni, du bist heute ein richtiger Stubenhocker. Geh doch an die frische Luft, es ist so schön draußen”, meinte Katharina.
Ja, am Anfang war es auch noch schön für Hündchen Omni. Aber dann nicht mehr.
“Katharina! Katharina, komm ganz schnell!” Beinahe wäre Katharina vor Schreck die Kaffeetasse (Kakaotasse?)aus der Hand gefallen. Omni hatte so laut gerufen. Er saß auf der Erde und hielt sich den Kopf.
“Mir ist ein Igel auf den Kopf gefallen.”
Katharina schüttelte den Kopf. ” Igel können einem nicht auf den Kopf fallen. Komm, lass mich mal sehen”, meinte sie trotzdem. Wirklich, etwas musste passiert sein. Omni hatte an einer Stelle auf dem Kopf rote Pünktchen. Auf einmal wusste Katharina, was passiert war:
Omni hatte unter dem Kastanienbaum gespielt und ein Kastanienigel war direkt auf seinen Kopf gefallen.
Katharina versuchte Omni zu trösten. Sie pustete auf seinen Kopf. Aber das half nur ein bisschen. Dann hob sie den Kastanienigel auf und ging mit Omni ins Haus. Dort machte sie ihm einen schönen Verband um den Kopf. Aber das reichte auch noch nicht aus, um Omni zu trösten.
“Das hast du jetzt davon”, jammerte Omni. “Wenn du mich nicht gezwungen hättest, draußen zu spielen, wäre ich jetzt nicht so schwer verletzt.”
Katharina musste lachen. ”
Erstens habe ich dich nicht gezwungen,
zweitens bist du nicht schwer verletzt
und drittens weiß ich, was du noch gerne als Trost möchtest.” Anführungszeichen verschoben, Absätze für die Aufzählung sind nicht unbedingt notwendig
Dann kochte sie seine Lieblingssuppe, eine warme Puddingsuppe. Das ist Vanillepudding mit etwas mehr Milch als im Rezept angegeben (weglassen?).
Mit jedem Löffel Puddingsuppe ging es Omni besser. Jetzt war er getröstet.
Auf einmal wurde Omni müde. Ob das an der leckeren Suppe lag, die noch etwas in seinem kleinen Bauch hin und her kullerte (Besser: gluckerte?)?
“Getröstet werden ist schön”, dachte er noch, dann schlief er ein.
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