doch kein Wind, kein Feuer, kein Wasser,
kein Sandkorn gibt mir dich preis
Dein weißes Gewand leuchtet in den Wolken,
mein schwarzes Schattenbild webt es sich ein
Als ein Kolibri will ich dich suchen, dort droben,
hoch auffliegen, bei dir zu sein -
für Sekunden.
Viele Grüße
A.D.
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Heidrun D.
Guest
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Liebe Vera-Lena,
wieder ein sehr schönsprachliches Werk. - Ich lese es als die Beschreibung einer lebenslangen Gottsuche, die ihre Erfüllung finden wird.
Als geflügeltes Wesen, nicht als Engel, sondern als (bescheidener) kleiner Kolibri, willst du die Herrlichkeit schauen - eingefügt werden in das Paradies. Und sei es nur für einen kurzen Augenblick.
Herzliche Grüße
Heidrun
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Vera-Lena Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002
Ja, dem lieben Gott quasi mit der Tür ins Haus fallen, so ein Mensch bin ich leider nicht. Es gibt ja solche und hat solche gegeben. Meistens erfährt man erst von ihnen, wenn es sie gegeben hat. Dietrich Bonhoeffer zähle ich beispielsweise dazu.
Da bin ich nun ein kleines Licht und weiß, dass ich viel an mir arbeiten muss, worum ich mich nach meinen Kräften auch bemühe.
Wieso ich trotzdem manchmal diese Augenblicke von Glückseligkeit (im Gegensatz zum Glüchlichsein, dass man nicht weiß weshalb man jetzt so glücklich ist) geschenkt bekomme für Augenblicke, das weiß ich natürlich nicht, aber meine Dankbarkeit, nun ja, der Himmel weiß wie groß meine Dankbarkeit ist.
Auch Euch danke ich, die Ihr mir geantwortet habt und auch allen, die mir diesen Text bewertet haben.
Danke!
Liebe Grüße
Vera-Lena
PS.:Mein Sohn fragte mich vor 20 Jahren einmal:"Was glaubst du, wer du bist?" Und ich antwortete: "Der Piepmatz auf dem Finger Gottes". Und er sagte: "Ja, das passt zu dir."
So viel zum Kolibri *lach*
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Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.
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Vera-Lena Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002
Den Kolibri habe ich ausgewählt, weil er ein so kleiner Vogel ist. Wenn er sich in der Luft halten will, muss er seine Flügel unglaublich schnell bewegen, so dass man sich eigentlich kaum vorstellen kann, dass er sehr hoch hinauffliegen kann.
Ja, die Hoffnung ist bestimmt da, aber sie ist sehr klein und für viele Dinge im Leben muss man nun mal große Anstrengungen machen.
Immerhin, die Hoffnungist da!
Liebe Grüße
Vera-Lena
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Vera-Lena Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002
so wie Du es beschreibst, habe ich es mit dem Kolibri ja auch gemeint und deswegen kann das Lyri eben immer nur für ein paar Sekunden mit dem Göttlichen (Was immer man darunter jetzt verstehen will) verschmelzen.
Und dass sich das Lyri wandeln muss und zwar ganz gehörig, das steht außer Frage.
Du hast mein Bild auf Deine Weise völlig zutreffend entschlüsselt.
Dir ganz liebe Grüße
Vera-Lena
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