Leselupe.de - Morgenrot
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Eingestellt am 12. 03. 2010 14:39
Autor
Bernd
Foren-RedakteurRoutinierter Autor
Registriert: Aug 2000
Das Gedicht spielt mit Klischees: Morgen-Sorgen, Liebe-Triebe
Das ist gewagt.
Reime und Assonanzen wechseln sich ab.
Beispiele:
Assonanz: Zaubern - Zaudern
Binnenreim: Morgenrot - geborgen
Reime: Haut-traut
Verwendung von Stabreimen im Innern der Zeilen, dabei allerdings nur zwei, nicht drei.
lege Lust
hauche Haut
Zögern Zaudern
__________________
Copy-Left, samisdada
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Andere Dimension
Autorenanwärter
Registriert: Aug 2009
Hallo Rhea,
sehr schöne Bilder die Du da zeichnest.
Besonders gefällt mir
ich lege Lust und neue Triebe
in kalten Boden
und blase Blau und scheue Liebe
auf weisse Wogen
für dieses zarte Bild ist 9/5 etwas "hart"
ich lege Lust und neue Triebe
auf den kalten Boden
und atme Blau und scheue Liebe
in die weisse Wogen
Gruß
A.D.
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Rhea_Gift
Häufig gelesener Autor
Registriert: Apr 2003
das haut metrisch leider nicht hin... freut mich, dass es dir bildlich gefällt Hab aber trotzdem dort noch was geändert - so auch etwas weicher - der Boden ist kalt, muss hart sein - aber danach kanns weicher werden - mit dir statt und besser...
LG, Rhea
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...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)
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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003
Liebe Rhea,
ich finde, das Gedicht fängt sehr schön an, aber dann "zerfällt" es. Hier meine Version als eine Art Pseudo-Sonett :
Morgenrot
Ich grabe mich durch Schnee und Eis
nach meinem Morgen
und kämpfe mich durch Tag und Zeit
inzwischen Sorgen
ich lege Lust und Triebe neu
in kalten Boden
und blase dir die Liebe scheu
auf weiße Wogen
ich hauche Gold auf helle Haut
auf die ein Sonnenstrahl sich traut
dir heisse Flecken rot zu zaubern
schon bald im wachen Morgenrot
am Ende bleicher Winternot
wird weichen jedes Zögern, Zaudern
Lg presque
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Im Reich der Wirklichkeit ist man nie so glücklich wie im Reich der Gedanken. (Schopenhauer)
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