Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5267
Themen:   87406
Momentan online:
126 Gäste und 2 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Mein Buch im Selfpublishing veröffentlichen?
Die wichtigsten Self-Publishing-Anbieter im Überblick
(Teil 1 von 2)

Selfpublishing

Als Selfpublisher haben Sie viele Möglichkeiten der Veröffentlichung, Bild: Lupo, pixelio.de

Eine Buchveröffentlichung muss nicht immer in einem klassischen Verlag erfolgen - egal ob im Print oder als eBook. Heute wird es immer leichter, ein klassisches Print-Buch oder ein eBook als Selfpublisher auf den Markt zu bringen.

Möchte man beispielsweise ein eBook veröffentlichen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten. Entweder man nutzt die Möglichkeiten zum Self-Publishing von Anbietern wie Amazon und Co. oder man wählt einen Distributor, der das eigene eBook an zahlreiche Shops im Internet verteilt. Gegenüber Self-Publishing bei Amazon oder Kobo hat man hier häufig den Nachteil, dass die Honorare für das eigene eBook bei einem Distributoren geringer ausfallen und man weniger Kontrolle über das eigene Werk hat.

Trotzdem, kann sich eine Veröffentlichung von eBooks bei einem solchen Anbieter lohnen. Durch die automatische Verteilung an viele Shops im Internet spricht man mehr potentielle Kunden an und die eigene Verteilarbeit als Selfpublisher entfällt.

Autor werdenEin paar Fakten zum Selfpublishing und Buchmarkt. Illustration © by scheiningbreit.de

Die Konditionen der Self-Publishing-Anbieter

Als Distributoren empfehlen wir Self-Publishern ePubli, Tredition, BoD, Xinxii, Bookrix, Neobooks oder Smashwords. Diese Anbieter eignen sich besonders für Autoren, welche ihr erstes eBook veröffentlichen und noch nicht soviel Erfahrung im Bereich Self-Publishing haben. Alte Hasen unter den Selfpublishern können dazu die Anbieter Zeilenwert, Satzweiss, Bookwire und Kontor New Media nutzen. Dabei unterscheiden sich die Konditionen der einzelnen Distributoren teilweise erheblich voneinander.

Die Distributoren verteilen die eBooks an unterschiedlich viele Online-Shops, wobei hier bei der Anzahl der belieferten Shops Bookrix und Tredition die Nase vorne haben. Beide Anbieter arbeiten mit über 20 Online-Shops zusammen, was für eine große Verbreitung des eigenen eBooks sorgt. Smashwords hingegen verteilt die elektronischen Bücher nur an wenige Shops im Internet. Teilweise ist es bei den Distributoren auch möglich, einzelne Online-Shops auszuschließen. Dies macht Sinn, wenn man einen großen Anbieter wie Amazon, Apple oder Kobo direkt als Selfpublisher beliefern möchte. Diese Möglichkeit bieten die Dienstleister Xinii und Smashword kostenlos an.

Bei den eBook-Formaten nutzen alle Distributoren durchgängig das weitverbreitete EPUB-Format, welches die meisten eBook-Reader beherrschen. Wer jedoch auch die Kindle-Geräte von Amazon mit eBooks als Selfpublisher beliefern möchte, sollte auf einen Dienstleister achten, der zusätzlich MOBI oder PDF als Format anbietet. Eine größere Auswahl an Formaten für eBooks haben die Distributoren Xinxii und Smashword in ihrem Angebot. Ebenso nicht außer achten lassen sollte man die Frage, ob die Distributoren DRM als Kopierschutz für das eigene eBook anbieten. So nutzen etwa Xinii, Neobooks und Smashwords kein DRM. Wer einen besonderen Wert auf Kopierschutz legt, sollte sich hier für den Anbieter BoD entscheiden.

Höhere Einnahmen für Self-Publisher

Beim Self-Publishing erhält man wesentlich höhere Honorare als in einem klassischen Verlag. Die Einnahmen pro elektronischem Buch schwanken dabei jedoch zwischen 80 und 25 Prozent, wodurch man sich genau überlegen sollte, wo man sein eBook veröffentlicht. In den eigenen Online-Shops der Distributoren erhält man grundsätzlich höherer Einnahmen. Verkauft man hingegen das eBook in einem fremden Shop, sinken die Einnahmen etwa um 20 Prozent. Bekommt man zum Beispiel bei ePubli im eigenen Shop noch 80 Prozent für sein Werk, sind es in fremden Shops nur noch 60 Prozent, was aber noch immer ein gutes Honorar für Selfpublisher ist. Bookrix bietet hingegen im eigenen Shop nur 55 Prozent, verteilt jedoch wieder an sehr viele Online-Shops, was man bei den eigenen Verkäufen auch nicht unterschätzen sollte. Hier muss jeder für sich die richtige Mischung aus Honoraren und Anzahl der belieferten Shops finden.

Bei allen Abwägungen sollte man beim Self-Publishing auch auf einzelne Stolperfallen achten. Wer seine eBooks möglichst günstig verkaufen möchte, muss sich bei Xinii mit geringeren Einnahmen begnügen. Dazu hat BoD keinen eigenen Online-Shop, wodurch man mit Self-Publishing nur 25 Prozent als Honorar erhält. Der Anbieter Smashwords zahlt hingegen in Dollar, hier könnten Kursschwankungen bei der Auszahlung zum Problem werden.

ISBN-13 mit dem Präfix 978 vor dem LänderkürzelMan sollte sich auch bei eBooks für eine ISBN entscheiden

Neben Einnahmen können bei den Distributoren auch Kosten für den einzelnen Self-Publisher entstehen, besonders wenn man eine ISBN für das eigene elektronische Buch wählt. Dabei sollte man sich immer für eine ISBN entscheiden, weil eBooks erst so problemlos über den Handel erhältlich sind. Keine Kosten für die Buchnummer entstehen bei den Distributoren Neobooks, Smashwords (US-ISBN) und Bookrix. Bei anderen Anbietern zahlt man zum Beispiel 149 Euro (einmalig) oder 19,95 Euro (pro Jahr), wobei hier häufig andere Leistungen (z.B. Lektor, Aktive Vermarktung, Hilfe bei der Covergestaltung) als nur die ISBN eingeschlossen sind. Ein besonders breites Leistungsspektrum bietet Tredition für Self-Publisher. Auch auf möglich Vertragslaufzeiten sollte man bei den einzelnen Distributoren achten. Wer sich etwa für BoD entscheidet, bindet sich für zwei Jahre an den Anbieter. Eine schöne Vergleichstabelle zum Thema findet sich auch hier.

Fazit Leselupe.de: Distributoren eine echte Alternative für Selfpublisher

Achtet man auf einzelne Details bei den Konditionen der Dienstleister, sind Distributoren eine echte Alternative für Selfpublisher. Zwar bieten Online-Shops wie Amazon, Apple und Kobo ähnliche oder bessere Bedingungen für Self-Publishing, doch die Distributoren können mit einer Vielzahl von belieferten Online-Shops punkten. Bei den klassischen Anbietern hingegen fallen keine zusätzlichen Kosten an, dazu bestehen häufig keine Vertragslaufzeiten oder diese fallen geringer aus. Beachten sollte man aber als Selfpublisher in jedem Fall, dass in vielen Bereichen, auch der Vermarktung, viel Eigeninitiative erforderlich ist, wenn man ein Buch erfolgreich platzieren möchte.

1. Teil: Mein Buch als Selfpublisher veröffentlichen? Die wichtigsten Self-Publishing-Anbieter im Überblick
2. Teil: Die 7 Todsünden beim Self-Publishing - Was Sie nicht tun sollten!

 Buch schreiben - Autor werden Ein Buch schreiben & Autor werden (Einsteiger-Ratgeber)

Der große Traum eines jeden Nachwuchsautors ist es, erfolgreich ein Buch zu veröffentlichen und im allerbesten Fall einen Bestseller zu landen. Das ist möglich, bedarf aber einer Menge Glück, Qualität und fleißiger Arbeit. Wie Sie Ihrem Glück ein wenige auf die Sprünge helfen können, wie Sie mehr Qualität in Ihr literarisches Schaffen bringen und wie Sie fleißig & sauber strukturiert arbeiten und dabei noch den Spaß am Schreiben bewahren, das wollen wir Ihnen in diesem kleinen Ratgeber für Einsteiger näher bringen. Mit Insider-Tipps der Leselupe...

Jetzt bei Amazon, Thalia, iTunes & Google Play als eBook oder Taschenbuch!

Was Sie auch interessieren könnte:
Ein Buch schreiben - Die besten Tipps und Tricks
So vermarkten Sie Ihr eigenes Buch erfolgreich!
Allgemeine Infos über Literaturagenturen und die Leselupe-Literaturagentur
Sie wollen ein erfolgreicher Autor werden - lesen Sie, wie es gelingt
Tipps & Tricks um Kreatives Schreiben zu erlenen
Wie Sie in Schreibwerksätten an Ihrer Schreibkunst feilen können
Schreibschule - Im professionellen Umfeld schreiben lernen



Bisherige Kommentare und Meinungen

Name: Hansi
Datum: 12.03.2013 - 11:21
Danke für die Infos, das ist auf jeden Fall mal sehr interessant das alles mit dem Selfpublishing!

Name: Andreas
Datum: 18.03.2013 - 12:32
Self-Publishing ist quasi eine Revolution des Buchmarktes. Wenn auch meiner Meinung nach keine wie hier beschrieben durchweg positive. Klar lässt sich das eigene Buch leichter auf den Markt bringen. Allerdings gibt es auch hier bereits viele Fallen die einem Laien das Geld aus der Tasche ziehen. Zusätzlich fällt häufig das nötige Lektorat weg und Manuskripte werden in rauen Mengen und unfertig auf den Markt geworfen. Die wirklich guten zwischen ihnen leiden dann ebenfalls darunter, da sie in der Masse einfach untergehen. Positiv zu vermerken am Self-Publishing ist die Auswirkung auf die Verlage. Vorallem Privatverlage (unseriöse unter ihnen auch als Zuschussverlage bekannt) erleben einen klaren Aufschwung in der Qualität ihrer Dienstleistung (frieling.de/autor-werden/7-schritte-zur-buch-veroffentlichung) um weiterhin eine gute alternative zum Self-Publishing zu bleiben. Vorallem durch ein professionelles Lektorat und eine gute Vermarktung.

Name: Sabine
Datum: 09.07.2013 - 13:59
Alles klar - Privatverlage sind besser als Selfpublishing - ja, sie machen mich arm, denn sie finanzieren sich durch meinen Vorschuss von 10.000 - 20.000 EUR, ich kenne dies Verträge und ich kenne Frieling. Seriös, ja, aber eben auch ein Zuschussverlag - die Zeiten von Zuschussverlagen sind doch längst abgelaufen. Ich hoffe sehr, dass die Leute so schlau sind und sich die digitalen Alternativen zur Veröffentlichung anschauen, bevor man einen solchen Vertrag unterzeichnet. Lektorat, gutes Lektorat kann man immer hinzubuchen - es gibt genügen freie Lektoren, die sich über jeden Auftrag freuen. Da brauch ich als Selfpublisher keinen Zuschussverlag und auch keine 10.000€, und was mache ich bitte mit 500 Druckbüchern, die keiner kauft? Wo bringen ich die unter? Ja, dafür hat man keine Lösung. Also - fallt bitte nicht auf Zuschussverlage rein!




Leselupe-Bücher





Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!