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    Walter Moers alias Hildegunst von Mythenmetz: Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    Von timbim | 10.November 2011

    Offener Brief an Hildegunst von Mythenmetz:
    Hildegunst, was ist nur mit dir los? Ich mache mir ernsthaft Sorgen um dich. Nicht, dass ich bisher ein Fan deines Schaffens gewesen wäre, aber dein neustes Werk ist tatsächlich eine Zumutung. Man plagt sich von Seite zu Seite in der Hoffnung, dass es irgendwann besser werden, weil los gehen wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt, um genau zu sein nach sage und schreibe 432 Seiten ormfreier Zone. Dann hat man es geschafft, hinter sich. 432 Seiten Langeweile, Belanglosigkeiten und Kreativitätsvakuum, allzu selten durchbrochen von humoristischen Lichtblicken, die meist jedoch jeglichen Witz durch unverständliches Gebrabbel zur Lachnummer verkommen lassen.

    Hildegunst, wo sind die schönen Metapher, wo ist der Wortwitz, wo sind die schönen Illustrationen, wo ist die Phantasie und wo ist überhaupt die Geschichte hin? Wo ist die Geschichte hin? Das frage ich dich! Mir fällt es schwer das Labyrinth der Träumenden Bücher zu rezensieren, da ich mich an keine Geschichte, keinerlei Handlung, erinnern kann. Irgendetwas mit Buchhaim, dem großen Feuer, deinem Besuch im neuen Buchhaim und dem Puppetismus. Das war´s. Mehr fällt mir nicht ein, und dabei habe ich die 432 Seiten erst gestern geschafft.

    Wie tragisch! Was für eine Zeitverschwendung – für Leser wie mich, natürlich auch für dich aber vor Allem für deinen Übersetzer Walter Moers, der seine kostbare Zeit im Labyrinth der Träumenden Bücher wohl verloren hat. Ich kann nur hoffen, dass es die angedeutete Fortsetzung des Buches nie auf den Schreibtisch von Walter Moers schaffen wird, damit er uns in Zukunft wieder mit Titeln aus eigener Feder beglücken kann.

    Hildegunst, es tut mir leid. Es tut mir wirklich leid, dass ich so direkt geworden bin, aber du bist so schön weit weg, virtuell und fiktiv für mich, und das hier musste ich einfach los werden – als Ausgleich für den erlittenen Leseschmerz der letzten Tage. Bitte nimm es mir nicht übel. Und bitte verstehe meine subjektive Meinung nicht falsch, ich will dich nicht verletzen, ich will dich nur wachrütteln!

    Um meiner Subjektivität etwas mehr Objektivität beizumischen, freue ich mich auf viele weitere Meinungen zum Labyrinth der Träumenden Bücher hier in den Kommentaren zu diesem offenen Brief an Hildegunst! Und natürlich würde ich mich auch sehr über einen Brief von dir an mich und die Leselupe freuen, lieber Hildegunst…
    Dein, Tim

    Walter Moers alias Hildegunst von Mythenmetz
    Das Labyrinth der Träumenden Bücher
    Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
    Verlag: Albrecht Knaus Verlag (5. Oktober 2011)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3813503933
    ISBN-13: 978-3813503937

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    ... 8.578 Aufrufe 5 Kommentare » | Kategorie Fantasy | Tags , , | Trackback: URL/trackback

    5 Kommentare to “Walter Moers alias Hildegunst von Mythenmetz: Das Labyrinth der Träumenden Bücher”

    1. Fläx meint:
      26.August 2012 at 00:05

      Ich kann dem offenen Brief nur zustimmen! Ich habe es gerade geschafft mich durch dieses Buch zu schleppen und kann nur hoffen dass der folgende Teil alles wieder gut macht…
      …mit freundlichen Grüßen an Hildegunst von Mythenmetz und in Hoffnung auf zamonische Bücher die mich wieder fesseln statt mich abzuschrecken.

    2. John meint:
      21.Oktober 2012 at 18:45

      Ich fand das Buch auch lange nicht so gut wie alle anderen. Ich fand es aber trotzdem nicht schlecht.
      Ich habe es genossen wieder einen Einblick in das Buchhaim danach zu bekommen und ich fand es für einen Roman in dem praktisch nichts passiert ist unglaublich gut.
      Ich find es passt sehr zum, im Buch selbst beschriebenen Wandel des Schreibstils von Mythenmetzt und wenn er im Zweiten Band wieder von Orm durchströmt an die Oberfläche klettert wird dieser sich erneut ändern!
      Ich würde es in diesem Sinne sogar als rethorischen Kunstgriff bezeichnen, dass eien Aufzählung auf die nächste folgt und die Handlung einen nicht total umhaut.

      Vielleicht können sie in diesem Blickwinkel noch einmal nachdenken.

    3. Hakkofax von Zamonien meint:
      13.Juli 2013 at 14:24

      Es kommt nicht nur auf die Handlung an, sondern auch auf die Fantasie die Mythenmetz in dem Roman eingebracht hat. Für mich war es ein Genuss, die Anagramme aufzudecken, die genau beschriebenen
      Orte mir bildhaft vorzustellen oder mich in Mythenmetz hineinzuversetzen was ebenfalls durch die genauen Beschreibungen gut möglich wurde.
      Ich fand es toll, wie Moers es geschafft hat, das Theaterstück im „Puppaecircus Maximus“ so zu beschreiben, dass mir zumindest nicht langweilig wurde, die Geschichte des ersten Bandes noch einmal zu lesen.
      Und außerdem: Wie soll man eine Wahre Begebenheit wie eine Reiseerzählung spannender machen als sie ist.
      Oder erleben sie bei einem Stadturlaub dauernd die Unfassbarsten Dinge ihres Lebens??
      Und der Abenteuerliche Teil fängt ja erst an…

    4. Hannah meint:
      26.Januar 2015 at 17:19

      Ich finde es übertrieben, das Buch als „Zeitverschwendung“ zu bezeichnen. Es ist nicht so schön wie die Lesequalität, die ich von Moers gewohnt bin, aber dennoch lesenswert.
      Orte und Erlebnisse sind detailgenau und interessant beschrieben, die Anagramme machen auch Spaß.
      Einzig Ausschnitte der Geschichte im „Puppaecircus Maximus“ waren tatsächlich ein wenig langweilig.
      Was mich wieder fasziniert, erschreckt und überrascht hat, war dieses schlagartige Umschlagen „von Gut zu Böse“ einiger Charaktere und der Geschichte, als Mythenmetz sich plötzlich allein in den Katakomben wiederfindet, was brillant und nahtlos geschehen ist, wie das erste Mal, als der wahre Charakter von Smeik zum Vorschein kam, ohne dass man das Gefühl von Wahllosigkeit bekam.
      Die Fortsetzung wird ungeduldig erwartet und ich hoffe, dass diese wieder genauso toll ist wie „Die Stadt der träumenden Bücher“.

    5. Klaus meint:
      22.März 2015 at 18:29

      Wir warten mit Sehnsucht auf die Firtsetzung. Müthenmetz: „Bitte mach hinne!“

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