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Autor: hera

Christa Hasselhorst und Ursel Borstell: Geliebte Küchengärten – Eine Reise durchs Schlaraffenland

Christa Hasselhorst und Ursel Borstell: Geliebte Küchengärten – Eine Reise durchs Schlaraffenland

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Begeisterte Gärtner und Gärtnerinnen mit ihren Küchengärten werden im Buch vorgestellt. Sie alle bestreiten damit einen Teil ihrer Versorgung mit Obst, Gemüse und Kräutern selbst oder betätigen sich in der Pflanzenzucht. Die fünfundzwanzig vorgestellten Gärten könnten nicht unterschiedlicher sein. Gezeigt werden Klostergärten, Schrebergärten, Küchengärten, Bauerngärten und auch öffentliche Schaugärten. Die Reise geht quer durch Deutschland über die Schweiz bis in die Steiermark.

Die Porträts sind sehr ausführlich gehalten. Der Blick fällt auf die Gestaltung der Gärten, auf das was angebaut wird und auf die Besitzer. Die Motivationen, also Selbstversorgung, Erhaltung von alten Sorten und die Freude an der Natur und am Gärtnern werden auf spannende Art und Weise dargestellt. Jeden Garten wohnt zudem etwas Besonderes inne, das aufgezeigt wird.

Das etwas andere Gartenbuch ist Inspiration für eigene Projekte. Außerdem gibt es Anregungen, was angebaut werden kann, insbesondere auch an alten Sorten, die in Vergessenheit geraten sind, wie zum Beispiel die Haferwurzel.

Das Buch ist auch ein Bildband. Die Bilder sind natürlich gehalten und dennoch sehr ansprechend. Der Blick fällt auf großformatige stimmungsvolle Pflanzen-Arrangements, Pflanzen in Nahaufnahmen und natürlich auch die Gärtner und Gärtnerinnen. Das satte Grün der Blätter, die Farbenbracht der Blumen und Blüten und die Vielfalt der Obst- und Gemüsesorten wurden für die Fotos eingefangen.

Es macht Spaß, das Buch durchzublättern und zu sehen, wie andere es mit ihrem Garten halten. Viele Gärten haben sich über Jahre, manchmal sogar über Jahrhunderte und Generationen entwickelt. Autorin Christa Hasselhorst und Fotografin Ursel Borstel zeigen einen sehr gelungenen Querschnitt durch die schönen Gärten. Texte und Bilder ergänzen sich perfekt.

Rezension von Heike Rau

Christa Hasselhorst und Ursel Borstell
Geliebte Küchengärten – Eine Reise durchs Schlaraffenland
180 Seiten, gebunden
Verlag Eugen Ulmer
ISBN-10: 3800178397
ISBN-13: 978-3800178391
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Manuel Grossmann und Max Finne: Cookies! – Rezepte für ofenfrische Glücksmomente

Manuel Grossmann und Max Finne: Cookies! – Rezepte für ofenfrische Glücksmomente

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Cookies können zu jeder Gelegenheit genascht werden. Zum Kaffee, zum Tee oder auch einfach zwischendurch. Frisch gebacken schmecken die großen Kekse am besten. Dass diese schnell gemacht sind, ist von Vorteil. Wer die Abwechslung liebt, sollte in das Buch hineinschauen. 30 ganz unterschiedliche Rezepte werden angeboten.

Verwendet werden Bio-Zutaten, denn die hochwertige Qualität kann man schmecken, so die Autoren. Zubereitet werden sollten die Cookies mit viel Liebe. Das Teiganrühren, das Backen, das Kosten und Vernaschen wird zelebriert. Durch die Ausdrucksweise in den Zubereitungsanleitungen wird diese Devise dem Hobbybäcker nahe gebracht.

Unterteilt ist das Buch in drei Kapitel. Es gibt Rezepte für „Frühling & Sommer“ wie zum Beispiel die „Johannisbeer-Cranberry-Cookies“, die „Blaubeer-Haferflocken-Cookies“ und die „Amaretto-Mandel-Cookies“.
„Weiter geht es mit Rezepten für „Herbst & Winter“ mit „Marzipan-Kirsch-Cookies“, „Apfel-Haselnuss-Cookies“ und „Schoko-Walnuss-Cookies“.
Unter „Besonders fein!“ haben die Autoren ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Hier gibt es „Salzige Käse-Cookies“, „Espresso-Cookies“ und „Crunchy-Cornflakes-Cookies“.

Ausprobiert habe ich die „Kokos-Haferflocken-Cookies“, weil ich alle Zutaten dazu im Haus hatte. Zunächst musste die Zutatenliste halbiert werden. Die ist für 16 Cookies ausgelegt. Die Backform bietet aber nur Platz für 8 Stück. Das ist etwas ungünstig. Ein Ei lässt sich schlecht teilen. Die Cookies haben ausgezeichnet geschmeckt. Dunkle Schokolade, Haferflocken und Kokosraspeln sind eine tolle Kombination!

Das Buch kommt in einer sehr schönen Aufmachung daher. Die Rezeptanleitungen sind gut strukturiert und sehr ausführlich gehalten. Auch Anfänger werden damit zurechtkommen. Dazu gibt es viele Fotos, die schon allein ein Augenschmaus sind und damit zum Nachbacken einladen. Sehr schön ist es, dass eine Backform gleich mit zum Buch gehört. So kann man gleich mit dem Backen beginnen.

Rezension von Heike Rau

Manuel Grossmann und Max Finne
Cookies! – Rezepte für ofenfrische Glücksmomente
64 Seiten, gebunden, mit Backform
Südwest Verlag
ISBN-10: 3517092606
ISBN-13: 978-3517092607
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Andrea Schütze: Graf Koriander lernt fliegen

Andrea Schütze: Graf Koriander lernt fliegen

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Graf Koriander ist immer noch auf der Suche nach dem Rezept für das Unsichtbarkeitssüppchen. Nachdem ja nun eine Familie in das Pförtnerhaus einzogen ist, könnte es von Vorteil sein, sich auch mal unsichtbar zu machen. Mit den beiden Kinder Jette und Justus und Hund Wenzel hat Graf Koriander sich nach seiner Entdeckung arrangiert. Die Eltern sollen ihn allerdings nicht zu Gesicht bekommen.

Die Kinder haben großes Interesse daran, Graf Koriander in seinem Höhlensystem unter dem Pförtnerhaus zu besuchen. Nur ist dort unten alles klein wie in einer Puppenstube. Den Gang, den Graf Koriander nutzt, können die Kinder nicht nehmen, um in seine Wohlhöhle zu gelangen. Aber Graf Koriander weiß einen anderen Zugang. Der ist allerdings verschüttet. Jette und Justus beginnen zu graben und bald ist der Eingang frei.

Allerding müssen die Kinder erst einmal nach Hause. Die Höhlenforschung liegt auf Eis. Bis der Vater aufgrund einer Panne mit Graf Korianders Unsichtbarkeitssüppchen beschließt, mit den Kindern einen Ausflug zu machen und im Zelt zu übernachten. Dass er tief und fest schläft, hat er wiederum dem kleinen Gnomold zu verdanken. Die Kinder denken natürlich nicht an Schlaf. Sie gehen in die Höhle. Allerdings ist der Gang nicht sehr stabil. Wieder stürzt er ein, sodass den Kindern der Rückweg verschlossen wird.

Wieder erleben die Kinder und Jette und Justus ein neues Abenteuer mit dem kleinen Gnomold Graf Koriander. Schon der erste Band „Graf Koriander bleibt kleben“ hat ausgesprochen gut gefallen. Auch der zweite ist spannend und abenteuerlich. Graf Koriander, der doch immer so ein bisschen ärgerlich und ungehalten wirkt, gewinnt die Kinder und auch Hund Wenzel lieb. Er wird ein bisschen zugänglicher, auch wenn er nach wie vor ordentlich schimpft und dabei wieder mit außergewöhnlich fantasievollen Wortkreationen glänzt.
Dieses Mal wird er zum Retter der Kinder, die in der Höhle festsitzen. Wenzel hilft ihm und ganz nebenbei lernt Graf Koriander fliegen, wie der Titel schon sagt. Die Geschichte ist wunderbar ausgedacht und wirklich gut für Kinder umgesetzt.

Rezension von Heike Rau

Andrea Schütze
Graf Koriander lernt fliegen
Mit Illustrationen von Stefanie Reich
208 Seiten, gebunden
Ueberreuter Verlag
ISBN-10: 3764150297
ISBN-13: 978-3764150297
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Alice Thinschmidt und Daniel Böswirth: Das Rucksackbuch für den Wald

Alice Thinschmidt und Daniel Böswirth: Das Rucksackbuch für den Wald

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Das Buch ist klein und dünn, aber es hat dennoch inhaltlich viel zu bieten und es passt in jeden Rucksack oder in eine Jackentasche, ohne groß für zusätzliches Gewicht zu sorgen. Es ist ein Begleiter für den Wald. Geeignet für Eltern mit ihren Kindern, die sich für die Natur interessieren und die beim Spaziergang oder bei einer Wanderung etwas erleben wollen.

Die Kapitel sind nach Jahreszeiten geordnet. Jede hat Interessantes zu bieten, das sorgt für Abwechslung im Jahresverlauf. Es wird gespielt, experimentiert, gesammelt und gebastelt. Im Sommer wird zum Beispiel ein Rindenboot mit Knatterantrieb gefertigt, mit Hilfe von Sonnenlicht, Solarpapier und Wasser werden Fotogramme hergestellt, Schraffur-Bilder werden erschaffen und es wird Blitzpulver gewonnen. Walderdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren werden gesammelt. Ein schönes Spiel für den Sommer ist „Wo ist mein Baum?“

Kinder werden motiviert, den Wald für sich zu entdecken. Das Buch bietet neben den Texten auch Fotos und Zeichnungen. Es ist wirklich erstaunlich, was alles in das kleine Buch gepackt wurde. Waldspaziergänge werden damit spannend und Kinder lernen auf spielerische Art und Weise die Natur kennen und auch ihr Bewegungsdrang kommt nicht zu kurz. Dabei sind die Aktivitäten gleichmäßig auf die Jahreszeiten verteilt. Im Winter entsteht keine Pause. Auch wenn es kalt ist, geht es nach draußen.

Kleine Symbole erleichtern die Orientierung. Man sieht auf einen Blick, um was es in einem Beitrag geht, also ob gesammelt und gebastelt, experimentiert, gekocht oder gespielt wird oder welche Kombination aus den genannten Punkten besteht. Auf den Serviceseiten gibt es Buchtipps, Links und Adressen für Bastelbedarf, falls man etwas von dem im Buch genannten Utensilien nicht zur Hand hat.

Ein schönes Buch für an Natur interessierte Familien mit Kindern!

Rezension von Heike Rau

Alice Thinschmidt und Daniel Böswirth
Das Rucksackbuch für den Wald
128 Seiten, broschiert
Perlen-Reihe
ISBN-10: 3990060341
ISBN-13: 978-3990060346
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Celia Nentwig und Hella Henkel: Meine neuen Wildpflanzen-Rezepte – mit vielen Deko-Ideen

Celia Nentwig und Hella Henkel: Meine neuen Wildpflanzen-Rezepte – mit vielen Deko-Ideen

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Das erste Wildpflanzen-Rezeptbuch von Celia Nentwig „Wildpflanzen – Köstliche Rezepte, essbare Dekorationen und Geschenkideen“, das 2012 erschien, hat ausgesprochen gut gefallen. Jetzt hat das Warten auf ein neues Buch ein Ende. Die Autorin, die Herausgeberin Hella Henkel und Fotograf Michael Nentwig haben ganze Arbeit geleistet. Schon beim ersten Durchblättern des Buches wird das klar.

Für die Rezepte werden kleiner Wiesenkopf, Waldmeister, Sauerampfer, Fichtenspitzen, Beinwell, Minze und Wiesenbärenklau verwendet. Wobei die essbaren Blüten in einem gesonderten Kapitel aufgegriffen werden. An Wildfrüchten sind diesmal Kornelkirsche, Eberesche und Schlehe dabei.
Zu jedem Wildkraut und zu jeder Wildfrucht gibt es ausgesuchte Rezepte.

Besonders gut gefallen „Wiesenknopf-Blini mit Lachs“, „Fichten-Frischkäse-Kugeln“, „Geminzte Ananas-Muffins“, „Dostblüten-Brot im Weckglas“ und „Kornelkirschen-Chutney“. Die Autorin beweist mit ihren Rezepten Fantasie. Wer Wildkräuter und Wildfrüchte mag, findet im Buch wirklich ausgefallene Rezepte.

Zu den Pflanzen gibt es ausführlich Porträts mit viel Bildmaterial, das teils auch großformatig ist und die Pflanzen etwas aus der Ferne am Wachstumsstandort zeigt, aber auch Nahaufnahmen, die Details gut erkennen lassen. Damit kann man was anfangen und Pflanzen tatsächlich auch bestimmen. Verwechslungsmöglichkeiten werden natürlich dennoch benannt.

Auch was die Rezepte betrifft, wurde ein großer Aufwand betrieben. Man sieht die Autorin bei der Zubereitung der Gerichte, die dann fertiggestellt sehr schön für die Kamera in Szene gesetzt wurden. Das gilt auch für die Dekorationen mit den Wildpflanzen und -früchten. Hier sind durchaus auch einfache Arbeiten dabei, die aber durch ihren besonderen Charme sehr hübsch sind. Sehr besonders sind beispielsweise die „Fichtenzapfen-Igel“ oder die „Glas-in-Glas-Dekoration“ mit Kornelkirschen.

Das Buch ist eine sehr gelungene Einladung, mit Wildkräutern und Wildfrüchten zu kochen und zu dekorieren!

Rezension von Heike Rau

Celia Nentwig und Hella Henkel
Meine neuen Wildpflanzen-Rezepte – mit vielen Deko-Ideen
160 Seiten, Klappenbroschur
Bloom’s bei Ulmer
ISBN-10: 3800180901
ISBN-13: 978-3800180905
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Jonas Winner: Das Gedankenexperiment

Jonas Winner: Das Gedankenexperiment

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Karl Borchert hat verspielt. Der junge Philosoph bekommt keine finanzielle Unterstützung für sein neues Forschungsprojekt. Seine berufliche Laufbahn ist damit infrage gestellt. So nimmt er das Angebot von Professor Leonard Habich an, ihm für einige Zeit als Privatsekretär zur Verfügung zu stehen. Schloss Urquardt, in der Nähe von Berlin gelegen, ähnelt einem Gruselschloss. Was hinter den Mauern vorgeht, wissen nicht einmal die Dorfbewohner. Gemunkelt wird so einiges. Damit wird Borchert schon bei seiner Ankunft im Dorf konfrontiert. Kein Wunder also, dass ihm sofort ein Unbehagen überkommt und er in der ersten Nacht von einem Albtraum heimgesucht wird.

Borchert beginnt, Unterlagen sortieren. Schlau wird er aus den Aufzeichnungen zunächst nicht. Professor Habich gibt sich bedeckt, was seine Forschungsvorhaben betrifft. Es steht jedoch außer Zweifel, dass er an einer großen Sache dran ist, das die Menschheit verändern wird.
Es geht um die Sprache, derer sich der Mensch bedient. Oder ist es womöglich umgekehrt. Bedient sich die Sprache, die als eigenständiges Wesen zu sehen ist, des Menschen?

Schon über die Thematik nachzudenken, hinterlässt Spuren. Habich wird immer merkwürdiger, scheint gar den Verstand zu verlieren. Und auch Borchert gerät in einen Gedankenstrudel, der ihn nicht mehr loslässt. Unter den Wissenschaftlern, die sich mit dem Thema bereits auseinandergesetzt haben, hat es in der Vergangenheit merkwürdige Todesfälle gegeben. Wird auch Habich ein Opfer werden?

Man muss mit der Geschichte mitgehen können und sich einlassen auf das Gedankenexperiment. Schafft man das, wird es richtig spannend. Auf einer philosophischen Ebene wird das Wesen unserer Sprache von vielen Seiten auf eine geheimnisvolle Art und Weise beleuchtet.

Die Figuren im Buch unterliegen dem vom Autor geschaffenen Muster, ohne dies zu bemerken und später, nach Erkenntnis, gibt es kein Entrinnen mehr. So wird die Geschichte immer weiter fortgeschrieben, bis es zur Katastrophe kommt.

Das Buch besticht durch die unheimliche Stimmung. Die Bewusstseinsebenen verschwimmen. Nichts ist wirklich greifbar, sondern von den eigenen Gedanken, von abstrakten Gedanken, abhängig.
Ein spannender Stoff liegt dem Buch zugrunde und wird auf interessante, ja experimentelle Weise, in eine Art Krimi eingebunden.

Rezension von Heike Rau

Jonas Winner
Das Gedankenexperiment
400 Seiten, gebunden
Droemer Verlag
ISBN-10: 3426281058
ISBN-13: 978-3426281055
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Anke von Heintze und Hester Wilde: Apfelliebe – Köstliche Rezepte mit Äpfeln – von der Suppe bis zum Dessert

Anke von Heintze und Hester Wilde: Apfelliebe – Köstliche Rezepte mit Äpfeln – von der Suppe bis zum Dessert

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Äpfel sind roh gegessen schon ein Genuss. Sie lassen sich aber auch gut verarbeiten. Zu Desserts, Kuchen, Kompott und Konfitüren. Aber auch zu vielen herzhaften Gerichten passen Äpfel gut. Die Autorinnen zeigen mit ihrem Buch eine bunte Vielfalt an Apfelrezepten.

Zunächst gibt es eine kleine Apfelkunde. Hier werden die beliebtesten Apfelsorten vorgestellt. Diese kleine Einführung in die Welt der Äpfel hätte aber wirklich etwas ausführlicher ausfallen dürfen. Denn auch durch ihren Gesundheitswert überzeugt die Obstsorte.

Den Anfang machen die Suppen mit einer „Apfel-Krabbensuppe mit selbst gebackenen Brötchen“. Hier werden ein Apfel und ein wenig Apfelmus als Zutaten verwendet. (Aber wo ist das Rezept für das Apfelmus? Es gibt keins im Buch!)
Weiter geht es mit den Salaten und einen „Apfel-Kräutersalat mit Ziegenkäse und Avocado“. Hier wird ein großer Apfel mit verarbeitet.
Äpfel passen auch gut zu Fisch, wie das Rezept zu „Matjes mit Apfel-Sahnesauce und Gierschkartoffeln“ beweist.
Auch zu Fleisch passen Äpfel. Es gibt ein Rezept für „Herzhaft gefüllte Äpfel mit Salbei Gnocchi“. Die Füllung besteht aus Rinderhack.
Ein Apfel und etwas Apfelsaft sind zu finden im vegetarischen Gericht „Spaghetti mit Maronensauce und Ziegenkäse“ (Ein Rezept zu selbst gemachtem Apfelsaft gibt es allerdings auch nicht im Buch!)
Es folgen die Desserts. Hier wird dann schon eine größere Menge Äpfel verarbeitet, etwa zu „Apfelcrumble“.
Rezepte zu Kuchen und Torten sind natürlich auch im Buch. Hierfür soll beispielhaft der „Apfel-Rhabarber-Gugelhupf“ genannt werden.
Im Kapitel Gebäck und Brot machen „Schnelle Apfelkekse“ den Anfang.
Weiter geht es mit Konfitüren, Kompott und Gelees und hier mit „Apfel-Zwetschgen-Konfitüre mit Walnüssen“.
Zum Schluss gibt es noch eine Auswahl an Getränken und hier beispielweise einen „Erfrischenden Apfel-Smoothie“.

Das Buch ist etwas unübersichtlich gestaltet. Die Kapitelaufteilung kann man nur dem Inhaltsverzeichnis entnehmen. Im Buch fehlt eine sichtbare Unterteilung. Rezept folgt auf Rezept. Die Zubereitungsanleitungen selbst sind aber übersichtlich gestaltet und gut nachvollziehbar.
Es gibt viele schöne Rezepte, die Lust auf Äpfel machen, aber auch einige, da kommt einem die Apfelzugabe etwas gezwungen vor.
Schade ist auch, dass verarbeitete Äpfel, also Apfelsaft und Apfelmus, verwendet werden, ohne dass es dafür ein Rezept gibt.
Gut gefallen die Fotos. Hier wurden die fertigen Gerichte sehr liebevoll in Szene gesetzt. Man kann diese Fotos als Anregung zum Anrichten nehmen.

Rezension von Heike Rau

Anke von Heintze und Hester Wilde
Apfelliebe – Köstliche Rezepte mit Äpfeln – von der Suppe bis zum Dessert
104 Seiten, gebunden
Thorbecke Jan Verlag
ISBN-10: 3799505490
ISBN-13: 978-3799505499
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Charlotte Parsons: Du sollst nicht schlafen

Charlotte Parsons: Du sollst nicht schlafen

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Im Leben der aufstrebenden Journalistin Cynthia Wills geht es turbulent zu. Sie schreibt über den Mord an einer jungen Frau und findet heraus, dass hier ein Serienmörder am Werk sein muss, denn es ergeben sich Parallelen zu einem früheren Fall. Sie verfolgt die wenigen Spuren, die der Mörder hinterlässt und verspricht sich von ihrer Berichterstattung eine Beförderung.
Interesse weckt bei ihr auch eine geheime Studie zu einem Medikament, das, wenn sich alle Hoffnungen erfüllen, für Aufsehen sorgen könnte. Es ermöglicht den Menschen, ohne Schlaf auszukommen. Bald ist das Mittel illegal erhältlich. Aber, allen Zweifeln zum Trotz, dauert es nicht lange, bis es legalisiert wird.
Cynthia hat eine Abneigung gegen dieses Mittel. Weder möchte sie auf ihren Schlaf verzichten, noch ohne Not ein Medikament einnehmen, auch wenn, wie behauptet wird, keine Nebenwirkungen auftreten.
Cynthias Freund sieht das anders. Er möchte mehr Zeit haben und mehr Freiheit und sich von seinen immer wiederkehrenden Albträumen befreien. So nimmt Damien das Medikament.
Während Cynthia weiter nach dem Mörder sucht, der mittlerweile weitere Frauen auf dem Gewissen hat, nehmen immer mehr Menschen die Wunderpille und für die, die sich dem Verweigern, beginnen sich Nachteile zu ergeben. Doch Cynthia fällt auf, dass 24/7 doch nicht ganz frei von Nebenwirkungen ist. Wahnvorstellungen und Aggressivität nehmen in der Bevölkerung drastisch zu.

Der Hintergrund zu diesem Thriller ist sehr interessant. Eine Pille, die es möglich macht, ohne Schlaf auszukommen, ist eine spektakuläre Sache. Und es ist spannend zu sehen, wie die Autorin die Geschichte fortschreibt. Das Leben verändert sich für viele Menschen, auch für die, die diesen Eingriff in ihren natürlichen Lebensrhythmus ablehnen, so wie Cynthia.
Die Autorin hält noch einen weiteren Erzählstrang bereit. Hier geht es um den Mörder. Der Leser weiß also, dass auch er 24/7 nimmt und zwar länger als jeder andere.
Immer mehr spitzt sich die Lage zu. Die Zusammenhänge zwischen den Morden sind klar. Dafür gibt es einen untrüglichen Beweis. Doch das Motiv liegt völlig im Dunkeln. Zwischen den Frauen, besteht kein Zusammenhang, außer dass sie sich in ihrem Aussehen ähnlich sind.
Cynthia Wills ist eine sympathische Hauptfigur. Der Krimi wird von ihren Gedanken und Zweifeln getragen. Sie recherchiert akribisch. Sie ist ehrgeizig und gibt auch nicht auf, als ihre Beziehung zu Damien tiefe Risse bekommt.
Man wird sehr spannend unterhalten mit diesem Buch!

Rezension von Heike Rau

Charlotte Parsons
Du sollst nicht schlafen
Deutsch von Christiane Burkhardt
Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN-10: 3423215046
ISBN-13: 978-3423215046
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Johanna Handschmann: Natürlich süß! – Rezeptideen für Kuchen, Desserts und mehr

Johanna Handschmann: Natürlich süß! – Rezeptideen für Kuchen, Desserts und mehr

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Dass Zucker ungesund ist, wenn man zu viel davon isst, weiß mittlerweile sicher jeder. Doch man hat gar keine Chance, der Zuckerfalle zu entkommen. Überall ist er drin, der schöne weiße Haushaltszucker oder auch der Glukosesirup, im Müsli, im Joghurt, im Kuchen und sogar in der Wurst. Man mag nicht zusammenrechnen, was da jeden Tag zusammenkommt. Es sind sicher nicht nur die 25 – 50 g, die im Buch als tolerierbare Menge genannt werden.

Wenn man selbst Kuchen backt und Desserts zubereitet, hat man eine bessere Kontrolle über den Zuckerverbrauch. Dennoch ist in vielen Rezepten nach Meinung der Autorin die Menge viel zu hoch angegeben und kann daher reduziert werden.
Außerdem gibt es gesündere Alternativen zum Haushaltszucker wie zum Beispiel Xylit, Reissirup, Vollrohrzucker oder Kokosblütenzucker. Was man im Buch allerdings nicht findet, sind Rezepte mit Stevia, denn hierzu hat die Autorin bereits ein anderes Buch geschrieben. Für den Stoffwechsel nicht günstige Süßungsmittel, wie zum Beispiel Fruchtzucker oder Agavensirup, werden für die Rezepte nicht verwendet.
Hier ist auch die Tabelle sehr interessant, die Haushaltszucker mit anderen Süßungsmitteln vergleicht. Es sind gar nicht mal die Kalorien das größte Unterscheidungsmerkmal, außer beim Erythrit, sondern der glykämische Index.
Was die einzelnen alternativen Süßungsmittel sonst noch interessant macht, beschreibt die Autorin im Text.

Diese Ansätze machen natürlich neugierig auf die Rezepte. Man finde im Buch unter anderem „Käse-Mohn-Kuchen mit Aprikosen“, „Kirsch-Schoko-Biskuit“, „Saftiger Eierlilörkuchen“, Apfel-Zimt-Muffins mit Walnüssen“, „Frühstücksmuffins“, „Mandel-Hafer-Kekse“, „Elisenlebkuchen“, „Gratinierten Apfelreis“, „Hirseauflauf mit Nüssen“, „Quarkgratin mit Heidelbeeren“, „Buttermilchtörtchen mit Fruchtsauce“, „Karamellisierte Äpfel mit Eis“, „Kokos-Schoko-Konfekt“ und „Buttermilch-Frucht-Smoothie“.
Es gibt Kuchen, Torten, Plätzchen, süße Hauptgerichte, Desserts, Eis und mehr.

Die Autorin beweist mit ihren Rezepten viel Fantasie. Bei den alternativen Süßungsmitteln werden meist verschiedene mit angepasster Menge genannt. Nun ja, Tatsache ist, dass Kokosblütenzucken, Reissirup und Xylit auch ganz schön teuer sind. Aber die süßen Rezepte sind alle etwas Besonderes und nicht für den täglichen Genuss gedacht, sondern für besondere Anlässe.
Übrigens gibt es auch Rezepte, die gut für Diabetiker geeignet sind und auch Glutenfreies findet sich im Buch.

Rezension von Heike Rau

Johanna Handschmann
Natürlich süß! – Rezeptideen für Kuchen, Desserts und mehr
144 Seiten, gebunden
Südwest Verlag
ISBN-10: 3517089737
ISBN-13: 978-3517089737
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Sophia Cronberg: Sturmnacht

Sophia Cronberg: Sturmnacht

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Ab sofort ist die Isle of Wight ihr zu Hause. Nach dem Tod ihrer Mutter verschlägt es Dora von London auf die Insel. Sie soll fortan bei ihrem Onkel Julian wohnen, auf Clifton Manor, einem alten Familienanwesen. Viel weiß sie nicht über ihre Wurzeln und das Schicksal ihrer Familie und auch nicht warum ihre Mutter als junge Frau die Familie überstürzt verlassen hat. Dora möchte natürlich mehr darüber erfahren. Aber niemand ist bereit, ihr Auskunft zu geben. Es scheint um ein altes Familiengeheimnis zu gehen, das nach so langer Zeit um jeden Preis ein Geheimnis bleiben soll.

Verstrickt in die alten Geschichten ist auch Toby Parkers Familie. Mit den Geheimnissen von damals kämpft auch dessen Sohn Eric.
Dora verliebt sich in Eric, doch die Verbindung wird nicht gut geheißen.
Dora bleibt beharrlich und so langsam kommt sie doch seltsamen Vorkommnissen auf die Spur. Vor Jahrzehnten ist eine junge Frau spurlos verschwunden. Vielleicht ist sie von den Klippen ins Meer gestürzt und ertrunken. Vielleicht ist aber auch etwas anderes geschehen. Und dann ist da dieses Tagebuch. Von einem Geist ist die Rede, der sich rächen will. Bald deckt Dora einen Mord auf. Doch wo ein Mord geschehen ist, gibt es auch einen Mörder. Die Vergangenheit ihrer Familie wird immer bedrohlicher. Aber Dora will die ganze Wahrheit wissen.

Die Geschichte besticht durch ihre Geheimnisse. Wo die Reise hingehen wird, kann man nicht erahnen. Aber immer dichter webt die Autorin das Spinnennetz aus Lügen und Geheimnissen und bald fühlt man sich auch als Leser darin gefangen. Immer wieder wird man auf die falsche Fährte gelockt. Ein Durcheinander entsteht, dass man kaum mehr überblicken kann. Ab und an geht der rote Faden verloren, wenn sich wieder komplett neue Vermutungen ergeben. Erst am Ende erhält man Gewissheit über die Vorfälle, den Mord und den Mörder und wird damit völlig überrascht.
Es geht aber nicht nur um die alten Familiengeheimnisse, sondern auch den Beginn einer neuen Liebe. Dora und Eric werden Steine in den Weg gelegt. Ihnen wird verboten, sich zu sehen. Auch deshalb ist es wichtig, das Schweigen zu beenden und die Vergangenheit aufzuarbeiten. Das wird ganz wunderbar von der Autorin vermittelt.

Rezension von Heike Rau

Sophia Cronberg
Sturmnacht
384 Seiten, gebunden
cbj, München
ISBN-10: 3570157725
ISBN-13: 978-3570157725
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