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Kategorie: Ratgeber

Marc Grollimund und Isabelle Hannebicque: Prima Klima mit Pflanzen

Marc Grollimund und Isabelle Hannebicque: Prima Klima mit Pflanzen

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Zimmerpflanzen können Räume nicht nur verschönern und wohnlicher machen. Sie können auf dafür sorgen, dass die Luft in den Zimmer verbessert wird. Diese kann nämlich durch die verwendeten Farbanstriche, die Bodenbeläge oder die Möbeln und Polstermöbeln belastet sein. Das wiederum kann zu gesundheitlichen Problemen bis hin zu Allergien führen. Pflanzen können helfen, die Schadstoffbelastung in den Räumen zu vermindern.

Zunächst werden die Schadstoffe benannt, die unsere Raumluft belasten können. Es wird geklärt, woher diese stammen. Danach wird vermittelt, wie Pflanzen, die Luft reinigen und die Qualität der Raumluft verbessern können. Grundsätzliches, dass beim Aufstellen und Pflegen der Blumentöpfe zu beachten ist, wird geklärt. Je nach Raum und Raumnutzung, von Küche bis Arbeitszimmer, werden Pflanzen vorgeschlagen, die man aufstellen kann, um das Raumklima zu verbessern.

Es folgen die Pflanzenporträts. Fast 40 Pflanzen werden vorgestellt, die für eine natürliche Entgiftung der Räume sorgen sollen. Dazu zählen zum Beispiel die Birkenfeige, die Dieffenbachie, der Drachenbaum und der Efeu. Wer lieber blühende Pflanzen mag, kann es mit Flamingoblume, Azalee oder Gerbera versuchen.

Es ist einigermaßen erschreckend zu lesen, in welcher Art und Weise unsere Raumluft verunreinigt sein kann. Wenn man das so liest, wird der Blick auf das Wohnumfeld sehr viel kritischer. Man erfährt aber auch, wie man bei der nächsten Renovierung für Verbesserung sorgen kann.
In diesem Zusammenhang ist es natürlich auch ausgesprochen interessant, zu erfahren, welche Pflanzen sich als Luftreiniger bewährt haben. Es ist ganz einfach, hier die entsprechenden Topfpflanzen auszuwählen. Sie sind auch alle im Gartenmarkt zu bekommen. Es sind unter der Auswahl an Pflanzen keine Exoten, die schwer zu beschaffen wären. Man erfährt alles über die Pflege und Gesunderhaltung der Pflanzen, damit sie gut wachsen und man lange Freude an ihnen hat. Selbstverständlich gibt es auch Fotos der Pflanzen. Und durch die Listen, die zeigen, welche Pflanze für ausgewählte Bereiche empfehlenswert sind, kann man eine gezielte Auswahl treffen und damit dann auch einen Raum passend verschönern, mit großen ausladend wachsenden Grünpflanzen, aber auch mit kleinen Töpfen blühender Pflanzen. Ganz wie es gefällt.

Rezension von Heike Rau

Marc Grollimund und Isabelle Hannebicque
Prima Klima mit Pflanzen
Aus dem Französischen von Ulla Schuler
128 Seiten, 120 Farbfotografien
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
ISBN-10: 3800159910
ISBN- 13: 978-3800159918

Jake Hobson: Niwaki

Jake Hobson: Niwaki

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Japanische Bäume, die perfekt geformt sind, fallen auf und bringen den Betrachter zum Staunen. Viele Gartengehölze sind dafür geeignet. Man kann also auch im heimischen Garten diese Gestaltung verwirklichen, wenn man die Umgebung beachtet und weiß, welche Bäume sich eignen und wie man bestimmte Formen erzielen kann.

Der Autor Jake Hobson hat Erfahrungen in der japanischen Garten- und Landschaftsgestaltung gesammelt und möchte diese mit dem Buch weitergeben. Es ist eine Inspirations-Quelle, ein Buch das fasziniert. Natürlich fällt der Blick zuerst auf die Fotos. Zwar wirken manche Bilder, wie aus der Hüfte geschossen. Aber auch wenn manches Foto nicht ganz scharf oder auch zu dunkel erscheint, das Charakteristische der Landschaften und Bäume kommt sehr gut zur Geltung. Das ist die perfekte Ergänzung zum Text. Vermittelt wird so auch schwer zu Beschreibendes.

Zunächst einmal wird der japanische Garten im landschaftlichem Zusammenhang beschrieben. Woraus die ursprüngliche Inspiration kam, solche Gärten anzulegen, die kulturellen und religiösen Einflüsse und wie sich die Gärten historisch gesehen entwickelten, wird erörtert. Der Blick wird gerichtet auf Tempelgärten, Teegärten, öffentliche Anlagen und Privatgärten. Auch Gärten außerhalb Japans werden vorgestellt.
Den Bäumen kommt natürlich besondere Beachtung zu. Die verschiedenen Schnitttechniken werden in Worten und kleinen Skizzen dem Leser nahe gebracht und das auf sehr ausführliche Art und Weise, so dass eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema möglich ist und die praktische Umsetzung nicht so schwer fallen sollte.

Es geht dann noch einmal ins Detail, wobei direkt auf bestimmte Baumarten und Gehölze eingegangen wird. Welche Werkzeuge und Geräte für die Pflanzenpflege verwendet werden, wird ebenfalls beschrieben. Man findet im Buch aber auch eine Liste mit japanischen Pflanzennamen und der botanischen Bezeichnung, ein Glossar japanischer Begriffe und ein Register, welches das Nachschlagen erleichtert.

Fazit: Mit Hilfe des Buches wird man in die Lage versetzt, ein Konzept zu entwickeln, einen japanischen Garten anzulegen, bzw. bestimmte Elemente in einen bestehenden Garten einzufügen und zu entwickeln.

Rezension von Heike Rau

Jake Hobson
Niwaki
Japanische Gartenbäume schneiden und formen
144 Seiten, 236 Farbfotos, 180 Zeichnungen
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
ISBN-10: 3800158566
ISBN-13: 978-3800158560

James B. Johnson: Die 50:50-Diät

James B. Johnson: Die 50:50-Diät

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Viele Diäten funktionieren nicht. Nicht selten entstehen Probleme durch einseitige Ernährung, Hunger und Verzicht. Man hält das nur einige Zeit durch. Zwar nimmt man schnell ab, nimmt aber hinterher umso mehr wieder zu. Ganz anders ist die 50:50-Diät. Einen Tag ernährt man sich wie gewohnt und am nächsten spart man und beschränkt die Kalorienzahl auf 20 Prozent. Der Autor des Buches ist Arzt, hat diese Diät entwickelt und mit Erfolg selbst ausprobiert.

Man nimmt aber nicht nur ab. Auch die Gesundheit wird verbessert. Der Autor beschreibt genau, welche Erfolge hier erzielt worden sind und untermauert seine Aussagen mit Tierversuchen und Studien an Menschen. Die Forschungsergebnisse sind sehr beeindruckend. Man möchte die Begeisterung des Autors gerne teilen. Kritische Menschen werden mit den Ausführungen jedoch nicht zufrieden sein. Wer gerne Sachverhalte hinterfragt, findet im Buch nicht genügend Antworten. Die Erkenntnisse werden nur umrissen. Details werden ausgespart. Sicher interessieren sie nicht jeden, aber für die Glaubhaftigkeit der gemachten Aussagen, wären sie wichtig gewesen. Die sehr übertriebene Beschreibung von Wunderheilungen Betroffener, machen doch stutzig. Mit Hilfe der Literaturliste kann man aber schon mal einen Anfang im Weiterforschen machen.

Es spricht dennoch scheinbar nichts dagegen, die Diät auszuprobieren. Schließlich braucht man sich nur jeden zweiten Tag einzuschränken. Das müsste zu schaffen sein! Doch kann man sich auf Dauer wirklich jeden zweiten Tag mit derart eingeschränkter Kalorienzahl ernähren? Der Autor macht das vorstellbar. Anfangs, um ein Gefühl dafür zu bekommen, kann man Diätshakes oder -riegel nehmen. Später orientiert man sich an den Rezepten im Buch. Tatsächlich sind hier Frühstück, Mittagessen und Abendbrot inbegriffen. Mit kalorienarmen Suppen und Salate ist man dabei. Ein Diättag könnte so aussehen: Morgens gibt es Müsli mit Vollkorngetreideflocken und Magermilch. Mittags dann „Eierblumensuppe“ und abends „Forelle mit Zitronen und Kapern“. Das Ganze hat 657 Kalorien. Man muss darauf achten, genug zu trinken, natürlich Kalorienfreies.

An den normalen Tagen darf zunächst gegessen werden, was man will. Aber dann beginnt der Autor doch über gesunde Ernährung zu referieren. Und vielleicht kann sich der eine oder andere, nach dem erste Erfolge zu sehen sind, auch endlich darauf einlassen. Wenn man sich dann noch mehr bewegt, vielleicht sogar Sport treibt, ist die Sache perfekt.
Und an den Erfolg kann man ruhig glauben. Ist man jeden Tag wenig, wird der Stoffwechsel zurückgefahren. Isst man wieder normal, tritt der gefürchtete Jo-Jo-Effekt ein. Bei der 50:50-Diät wird das ausgeschlossen. Sie ist zudem für lange Zeit angelegt. Sie umfasst die Änderung des gesamten Lebensstils. Und an die 20 Prozent braucht man sich nicht ewig halten. Um sein erreichtes Idealgewicht zu halten, kann man auf etwas 50 Prozent des normalen Bedarfs aufstocken. Auch wenn sich keine Wunderheilung einstellen sollte, Gewicht verliert man auf alle Fälle. Man ernährt sich besser, auch bewusster und bewegt sich mehr, wenn man sich an das Programm hält. Und schon dadurch geht es natürlich auch mit der Gesundheit aufwärts.

Rezension von Heike Rau

James B. Johnson
Donald R. Laub
Die 50:50-Diät
Dauerhaft schlank mit dem 2-Tages-Rhythmus
320 Seiten, broschiert
Knaur Taschenbuch
ISBN-10: 3426798387
ISBN-13: 978-3426798386

Ruediger Dahlke: Mein Programm für mehr Gesundheit

Ruediger Dahlke: Mein Programm für mehr Gesundheit

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„Mein Programm für mehr Gesundheit“ ist ein ganzheitlicher Gesundheitsratgeber mit spirituellem Anklang, der die drei Bereiche Bewegung, Ernährung und Entspannung umfasst. Diese gehören für den Autor einfach zusammen, sind doch alle drei Grundlage für ein vitales Leben.
Wer das Gefühl hat, dass es so nicht weitergehen kann, weil sich erste gesundheitliche Probleme bemerkbar machen, der Stress tagtäglicher Begleiter ist, es mit der Kondition nicht zum Besten steht und der Schlaf längst nicht mehr erholsam ist, ist mit dem Buch gut beraten.

Ruediger Dahlke stellt seine Ansichten hinsichtlich einer gesunden Lebensweise sehr überzeugt dar. Leider werden einige Themen nur angerissen oder sind zu kurzgefasst, so dass viele Aussagen im Raum stehen und Fragen unbeantwortet bleiben. Das liegt auch daran, dass viele dieser Aussagen provozierend sind. Man erhält viel Stoff zum Nachdenken und weiterforschen.

Der Autor plädiert für eine überwiegend vegetarische Vollwerternährung. Die gesundheitlichen Vorzüge werden erklärt. Dass noch Werbung für Nahrungsergänzungsmittel gemacht wird, verwundert allerdings. Bei der Bewegung ist es Lauftraining, das im Vordergrund steht. Aber natürlich werden auch andere Sportarten näher beleuchtet, so dass jeder die für sich passende heraussuchen kann. Um Entspannung zu finden, kann man die geführten Meditationen auf der beiliegenden CD hören und unter anderen Entspannungstechniken wählen. Auch der Umgang mit Stress im Alltag wird thematisiert.

Drei derart umfassende Themen kann man in einem Buch mit 255 Seiten natürlich nur anreißen. Man sieht, wohin der Weg zu einer besseren Gesundheit gehen kann. Ruediger Dahlke hat aber eine ganze Reihe von Büchern geschrieben, in denen die Themen ausführlich behandelt werden. Man findet also immer wieder Hinweise darauf. Das vorliegende Buch kann also nur ein Anfang sein.

Rezension von Heike Rau

Ruediger Dahlke
Mein Programm für mehr Gesundheit
Bewegung – Ernährung – Entspannung
256 Seiten, gebunden
mit Meditationen auf CD
Südwest Verlag
ISBN-10: 3517085545
ISBN-13: 978-3517085548

Berit Brockhausen: Du hast Recht und ich meine Ruhe?

Berit Brockhausen: Du hast Recht und ich meine Ruhe?

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So manche Beziehung verursacht Ärger und Unmut, besonders dann, wenn der Alltag Paare eingeholt hat. Doch die schlechte Stimmung muss nicht sein. Mit bestimmten Strategien kann man die Harmonie wieder herstellen.
Berit Brockhausen arbeitet seit 25 Jahren als Paartherapeutin. Ihre Strategien zur Rettung einer Partnerschaft haben sich also bewährt. Sie hat viele Fallbeispiele parat, die zeigen, was dahinter steckt, wenn Paare meinen, dass die Harmonie auf der Strecke geblieben ist. Sie arbeitet die Verhaltensweisen heraus, die Ursache dafür sind. Die kleinen Geschichten sind so allgemein gehalten und doch so überraschend treffen, dass man sie gut auf sich beziehen kann. Immer wird das Problem von zwei Seiten betrachtet. Schließlich gehören zu einem Paar zwei und die sind nun mal oft nicht einer Meinung. Versuche den anderen zu ändern, sind zum Scheitern verurteilt, wenn man nicht bereit ist, auch an sich selbst zu arbeiten, das stellt die Autorin klar.
Ohne Kritik zu üben, geht sie auf Probleme ein. Sie zeigt, was Harmonie ist und wie man diese Zufriedenheit in einer Partnerschaft erreicht. Sie steigert die Eigenwahrnehmung und erklärt, wie man erkennt, was im anderen vorgeht. Es gibt im täglichen Miteinander Dinge, die man gut auf sich beruhen lassen kann, aber auch Konflikte, die man austragen muss, dann aber richtig. So wird gezeigt, wie man ein Konfliktgespräch führen kann, wie man dabei seinen eigenen Ärger im Zaum hält, seine Interessen versuchen kann durchzusetzen, ohne den Blick auf die Bedürfnisse und Ziele des anderen zu übergehen, um eine gemeinsame für beide akzeptable Lösung zu finden.

Eine durch und durch verfahrene Situation kann man mit Hilfe des Buches sicher nicht retten. Man erhält aber viele Ratschläge zur Bewältigung alltäglicher Probleme, die in einer Partnerschaft auftreten und die Harmonie bedrohen können. Man kann das Zusammenleben erträglicher machen und ein liebevolles Miteinander aktiv gestalten, vorrausgesetzt man ist bereit, sich zu ändern, statt dies nur vom Partner zu erwarten. Die Schuld beim anderen zu suchen, ist kein Weg aus der Krise. Die Autorin dröselt typische Reaktionsmuster auf, die man erkennen lernen muss, um etwas zu verändern. Man lernt also zu verstehen, was zu Verstimmungen führt und erhält Wege zur Vermeidung aufgezeigt. Man kann nur staunen, wie das nach dem immergleichen Muster in Partnerschaften abläuft. Insgesamt gibt es im Buch um dreißig alltagstaugliche Harmoniestrategien, wobei von der Autorin auch nicht verschwiegen wird, dass Risiken und Nebenwirkungen nicht auszuschließen sind. Aber es ist sicher einen Versuch wert, die ein oder andere Strategie auszuprobieren. Am Besten wäre es natürlich, wenn beide Partner das Buch lesen.

Rezension von Heike Rau

Berit Brockhausen
Du hast Recht und ich meine Ruhe?
Effektive Beziehungsstrategien für Konfliktscheue
192 Seiten, Klappenbroschur
Südwest Verlag
ISBN-10: 3517085294
ISBN-13: 978-3517085296

Bernhard Wolff: Denken hilft

Bernhard Wolff: Denken hilft

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Gedächtniskünstler wie Bernhard Wolff kann man nur bewundern. Besonders dann, wenn man selbst mal wieder eine Gedächtnislücke hat und einfach nicht auf den Namen eines alten Bekannten kommt, den man lange nicht gesehen hat. Auch in der Entscheidungsfindung tut man sich oft schwer. Manchmal fehlt es einfach an guten Ideen, um im Beruf bestehen zu können. Immer wieder treten solche Situationen auf, wo uns das Gedächtnis im Stich lässt. Doch Kreativität und Wortschatz kann man trainieren.

Wie das geht, beschreibt der Autor in seinem Buch ganz genau. Es heißt nicht umsonst im Untertitel „Frische Ideen für Gedächtnis und Kreativität“. Man erfährt wie man sein Gedächtnis trainieren und das Talent für das Improvisieren fördern kann, wie man sein Vorstellungsvermögen anregen und seine Kreativität weiterentwickeln kann. Da gibt es zahlreiche Tipps und Tricks, die aufzugreifen sich lohnt. Es wird aber nicht nur Theorie vermittelt, es wird gleich trainiert. Damit ist das Buch nicht nur sehr interessant, sonder auch sehr unterhaltsam.

Der Autor denkt über dies und jenes nach. Folgt man seinen Gedankengängen kann man nachvollziehen, was Kreativität im Leben bewirken kann und wie erfrischend es sein kann, eingefahrene Verhaltensmuster zu ändern. Es lohnt sich, die Dinge einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten oder aus gewohnten Bahnen auszubrechen. Nicht nur privat, auch beruflich kann das lohnen.

Es dauert also, bis man das Buch gelesen hat. Es macht Spaß, sich auf die Aufgaben zum Gedächtnistraining einzulassen und sich, was die Kreativität betrifft, inspirieren zu lassen. Sofortiger Erfolg ist garantiert. Außerdem gibt es viel Stoff zum Nachdenken. Da wird man auch mal mit einem kleinen Schock zur Erkenntnis gebracht. Es ist Zeit zum Umdenken, das wissen wir. Was bleibt vom Buch, ist vor allem die Einsicht, kein Frosch sein zu wollen …

Rezension von Heike Rau

Bernhard Wolff
Denken hilft
Frische Ideen für Gedächtnis und Kreativität
224 Seiten, gebunden
Wilhelm Heyne Verlag
ISBN-10: 345316542X
ISBN-13: 978-3453165427

Jörg Zittlau: Jetzt helfe ich mir selbst

Jörg Zittlau: Jetzt helfe ich mir selbst

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Es gibt Tage, da geht es einem nicht so gut. Mit manchen Befindlichkeitsstörungen muss man aber nicht gleich zum Arzt. Linderung kann man sich, wenn es nichts Ernstes ist, trotzdem verschaffen. Viele Hausmittel haben sich bewährt. Darüber Bescheid zu wissen, kann also von Vorteil für die Gesundheit sein.

Der Autor versucht zu erklären, was man selbst behandeln kann. Aber man muss schon einschätzen können, ob ein Arztbesuch nicht vielleicht doch sinnvoller ist. Kann man das, ist das Buch eine große Hilfe bei leichten Beschwerden aller Art. Was kann man machen, wenn die Augen nach einem arbeitsreichen Tag vor dem Computer müde sind? Was tut man, wenn man Halsschmerzen hat oder ein Sonnenbrand quält? Was hilft gegen übermäßiger Schweißbildung, eingewachsene Zehennagel oder niedrigem Blutdruck? Was tut man bei Durchfall, Kopfschmerzen oder einer Zahnfleischendzündung? Nicht immer müssen hier schwere Geschütze aufgefahren werden, damit Besserung eintritt.

Im Buch werden die Beschwerden genau geschildert und dann wird eine Behandlung empfohlen. Naturmedizin und Homöopathie stehen im Vordergrund. Es gibt aber auch Ernährungstipps oder Anwendungen nach Kneipp. Die Möglichkeiten, der Gesundheit auf die Sprünge zu helfen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren sind zahlreich. Manchmal hilft es ja schon, sich einfach etwas Gutes zu tun. Hierzu gibt es viele Tipps im Buch. Die Wärmflasche auf dem Cover ist ein Symbol dafür. Dass man dann doch Krankheiten wie zum Beispiel die Masern im Buch findet, verwundert, zumal hier bei normalem Verlauf eine ärztliche Unterstützung für Kinder nicht für notwendig befunden wird.
Die Texte hat der Autor sehr gut verständlich gehalten. Man kann seinen Ausführungen problemlos folgen. Die inhaltliche Untergliederung nach Beschwerdebildern ist übersichtlich. Es gibt aber auch ein Register, so dass man das Buch gut als Nachschlagewerk benutzen kann.

Rezension von Heike Rau

Dr. Jörg Zittlau
Jetzt helfe ich mir selbst
Die besten Hausmittel für alle Fälle
224 Seiten, gebunden
Südwest-Verlag
ISBN-10: 3517085553
ISBN-13: 978-3517085555

Konrad Soyez / Dieter Baier: Weniger Abfall, mehr Wert

Konrad Soyez / Dieter Baier: Weniger Abfall, mehr Wert

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Dass wir etwas für unsere Umwelt tun müssen, wissen wir. Die Strategie im Umgang mit Müll lautet „Vermeiden – Verwerten – Entsorgen“. Jeder einzelne Haushalt kann seinen Beitrag leisten. Das Buch bietet hier Information und Unterstützung.

Erklärt wird, wie man Müll vermeiden kann. Das fängt schon beim Einkauf von Lebensmitteln an, zum Beispiel indem man Verpackungsmüll vermeidet, wo es geht. Außerdem muss man lernen bedarfsorientiert einzukaufen. Oft wird viel zu viel weggeschmissen, weil man falsch geplant hat oder sich vom reichhaltigen Angebot verführen lassen hat. Es sollte nur gekauft werden, was man wirklich braucht. Beratung findet man im Buch aber auch zu anderen Waren des täglichen Bedarfs, etwa zu Pflege- und Kosmetikprodukten.
Bei größeren Anschaffungen wie Haushaltsgeräten sollte man überlegen, was man wirklich braucht, ob sich vielleicht eine Reparatur des Altgerätes lohnt oder ob man auch auf Gebrauchtwaren zurückgreifen kann. Muss es etwas Neues sein, gibt es Produktkennzeichnungen und Gütesiegel, die Orientierung geben. Auch die Ökobilanz ist eine gute Hilfe.

Natürlich lässt Müll sich nicht ganz vermeiden. Im Buch wird erklärt, was damit passiert, was wiederverwertet werden kann und was tatsächlich dann als Restmüll bleibt. Recycling ist ein Stichwort, auf das im Buch eingehend eingegangen wird. Bei der Entsorgung kommt es auf die Umweltverträglichkeit an. Im Buch findet man einen Abfallwegweiser zur Orientierung. Fragen, wohin was kommt, werden geklärt. Nach der Lektüre des Buches sollte jeder wissen, was in den gelben Sack oder die gelbe Tonne, die Biotonne, zum Altpapier in die Glasbehälter in den Restmüll oder zum Schadstoffmobil kommt. Gesetzliche Regelungen für die verschiedenen Abfallarten werden auch noch mal in Kurzform in einer Tabelle dargestellt.

Die Autoren erklären sehr gut, wie Müllvermeidung aussehen kann. Dabei wird gezeigt, wie sich das direkt auswirkt. Man sieht also, was es bewirkt, wenn man Anstrengungen unternimmt, seinen Haushalt hier neu zu organisieren. Das ist gar nicht so schwer. Es gibt Checklisten, die zeigen, wo man steht. Es ist ein gutes Gefühl etwas für die Umwelt zu tun und auch noch den ein oder anderen Euro zu sparen.
Das Buch ist sehr informativ. So liest man beispielsweise was es mit dem Öko-Fußabdruck auf sich hat, wie das Prinzip der Nachhaltigkeit aussieht, was der Grüne Punkt bedeutet und was im Abfallrecht festgelegt wird.
Trotz der umfassenden Darstellung des Themas sind die Texte sehr gut verständlich geschrieben. Die Seiten sind zudem übersichtlich gestaltet. Bildmaterial ist reichlich vorhanden.
Das Buch sollte in keinem Haushalt fehlen. Man kann es nach der Lektüre auch gut als Nachschlagewerk benutzen.

Rezension von Heike Rau

Konrad Soyez / Dieter Baier
Weniger Abfall, mehr Wert
DIN-Ratgeber
144 Seiten, broschiert
Beuth Verlag
ISBN-10: 3410174680
ISBN-13: 978-3410174684

Jürgen Brück: Schutz vor Elektrosmog

Jürgen Brück: Schutz vor Elektrosmog

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In unseren eigenen vier Wänden fühlen wir uns sicher und geborgen. Und doch schleicht sich manchmal eine Unsicherheit ein, was Elektrosmog betrifft. Sich mit dem Thema einmal zu beschäftigen, kann also nicht schaden. Sieht man sich in einer Wohnung um, so fallen die vielen elektrischen Geräte schon ins Auge. Fernseher, Computer, Mikrowelle, Elektroherd und Warmwasserboiler sind immer wieder in Betrieb. Küchenmaschine und elektrische Zahnbürste erleichtern das Leben. Das Handy wird längst nicht mehr nur zum Telefonieren genutzt.

Der Autor erklärt in seinem Buch, was Elektrosmog ist. Es wird gezeigt, dass selbst Wissenschaftler nicht abschließend beurteilen können, welche Risiken elektromagnetischen Strahlen haben. Dennoch kann man sich natürlich nicht den möglichen Gefahren verschließen, auch wenn es gesetzliche Rahmenbedingungen mit Grenzwerten gibt.
Bei einem Rundgang durch eine Musterwohnung wird gezeigt, wo mögliche Gesundheitsrisiken liegen und wie diese minimiert werden können. Gerade wer vermutet, sensibel auf Magnetfelder und elektromagnetische Strahlen zu reagieren, lernt Abhilfe zu schaffen.

Man wird mit dem Buch umfassend informiert. Dargestellt wird der aktuelle Stand der Forschung, was Elektrosmog betrifft. Man lernt, was man beachten muss, um Gefährdungen zu minimieren.
Ganz leicht ist das Thema nicht. Aber auch schwierige Sachverhalte werden vom Autor nachvollziehbar dargestellt. Er setzt auf die Darstellung von Fakten und Tatsachen. Angst vor Elektrosmog wird nicht geschürt. Unterschiedliche, manchmal auch gegensätzliche Meinungen der Experten auf diesem Gebiet werden gleichermaßen betrachtet. Studien werden ausgewertet. Damit wird der Leser in die Lage versetzt, sich selbst eine Meinung zu bilden, Schlüsse zu ziehen und entsprechende Ratschläge umzusetzen und Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen, falls nötig.

Rezension von Heike Rau

Jürgen Brück
Schutz vor Elektrosmog
Tipps für ein gesundes und sicheres Wohnumfeld
144 Seiten, broschiert
Din-Ratgeber, Beuth Verlag
ISBN-10: 3410174699
ISBN-13: 978-3410174691

Mechthild Scheffer: Bach-Blüten-Selbsthilfe in Krisensituationen

Mechthild Scheffer: Bach-Blüten-Selbsthilfe in Krisensituationen

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Mechthild Scheffer ist eine Wegbereiterin der Bach-Blütentherapie. Im Jahre 1981 führte sie das Werk von Dr. Edward Bach bei uns ein und entwickelte es weiter. Die Expertin für Naturheilkunde ist die Gründerin der „Institute für Bach-Blütentherapie, Forschung und Lehre“ in Hamburg, Wien und Zürich. Mit dem vorliegenden Buch beschreibt sie wie eine Selbsthilfe in Krisensituationen mit Hilfe der Bach-Blütentherapie aussehen kann.

In einer Krisensituation steckt wohl jeder einmal. Manchmal ist es schwer, dann die richtige Entscheidung zu treffen. Die Sorgen und Nöte beeinträchtigen das Wohlbefinden. Es muss etwas geschehen. Die Bach-Blütentherapie, so die Autorin, kann hier helfen.

Im Buch werden ganz unterschiedliche Musterfälle aufgezählt. Dabei werden die Bereiche „Familie & Kinder“, „Partnerschaft & Beziehungen“, „Karriere & Beruf“ und „Älter werden“ abgedeckt. Diese sind so wage gehalten, dass jeder sich hier wiedererkennen sollte. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Reaktion auf die Krise, mit Ratlosigkeit oder Unzufriedenheit zum Beispiel. Auch andere Bachblüten-Cluster, die man im Buch weiter hinten findet, können hier mit hineinspielen. Nach dieses Vorgaben wird dann eine Blütenmischung zusammengestellt, die man einnehmen muss.

Man erfährt mit dem Buch also eine psychologische Beratung, deren Umsetzung mit einer Bach-Blütenmischung unterstützt wird. Ausgenutzt wird damit der von Dr. Bach entdeckte positive Einfluss bestimmter Pflanzen auf den Menschen. Die Erfahrungen zeigen, dass so zum Beispiel die Stimmung positiv beeinflusst wird. Das ist ein entscheidender Punkt bei der Krisenbewältigung. Da es für den Laien nicht leicht ist, die entsprechenden Mischung aus Blüten-Essenzen zusammenzustellen, gibt die Autorin hier Hilfestellung.
Es fällt jedoch auf, dass die Ausführungen im Buch sehr allgemein gehalten sind. Hier dürfte sich jeder mit seinen Sorgen und Nöten wiederfinden. Besonders gut kommt die Verallgemeinerung dieser doch auch sehr persönlichen Geschichten aber nicht an.
Ausprobieren kann man die Bach-Blütentherapie sicher gefahrlos. Nebenwirkung, so sagt die Autorin, gibt es keine. Sicher gibt es viele Skeptiker, was die Bach-Blütentherapie betrifft. Die gemachten positiven Erfahrungen damit sprechen hier aber für sich.

Rezension von Heike Rau

Mechthild Scheffer
Bach-Blüten-Selbsthilfe in Krisensituationen
192 Seiten, broschiert
Knaur MensSana
ISBN-10: 342687427X
ISBN-13: 978-3426874271