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Schlagwort: Rezepte

Magda Drostel: Der Geschmack der Kindheit

Magda Drostel: Der Geschmack der Kindheit

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Die alten Rezepte sind doch die besten. Die Gerichte schmecken unvergleichlich gut und wecken Erinnerungen an die Kindheit. Dabei waren diese Mahlzeiten doch eher einfach gehalten. Die Küche war regional und saisonal. Gekocht wurde mit dem was zur Verfügung stand und satt machte. Man folgte einem gewissen Wochenplan.

Magda Drostel erinnert sich noch gut an diese Zeit. Sie erzählt im Buch, wie damals in ihrer Familie gekocht wurde, als sie noch ein Kind war.
Es ist sehr spannend hier Vergleiche zur heutigen Zeit zu ziehen und zu sehen, was sich alles verändert hat.
Man besinnt sich heute wieder mehr auf die alten Rezepte zurück. Selbst zu kochen und gemeinsam zu essen, ist gut für die Familie.

Als Erstes werden herzhafte Gerichte vorgestellt, darunter „Kartoffelsuppe“, „Linsen und Spätzle“, „Gefüllte Paprikaschoten“, „Eier in Senfsoße“, „Pellkartoffeln mit Kräuterquark“, „Kartoffelpuffer“, „Zwiebelkuchen“, „Schweinebraten mit Klößen“, Schälrippchen“, „Königsberger Klopse“ und „Krautwickel“.
Danach folgen die süßen Gerichte unter anderem mit „Grießauflauf“, „Zwetschgenknödel“, „Apfelstrudel“, „Hefepfannkuchen“, „Kirschenmichel“, und „Waffeln“ aus dem Waffelautomaten und „Zwetschgendatschi“.

Man kann diese Gerichte gut in die Alltagsküche integrieren, aber auch einmal ein typisches Sonntagsgericht auswählen. Die Kochanleitungen sind sehr ausführlich gehalten, so dass man gut zurechtkommt. Es sind viele Rezepte dabei, die wenig Aufwand erfordern. Dann ist auch die Zutatenliste recht übersichtlich. Gerade auch, wer sparen muss, wird hier fündig.
Man kann direkt dem von Magda Drostel beschriebenen damaligen Wochenplan folgen, wo es sonntags meist eine Suppe und danach den Sonntagsbraten gab, wovon die Reste dann am Montag verarbeitet wurden. Der Dienstag war einer Mehlspeise vorbehalten. Mittwochs gab es Innereien, am Donnerstag Eintopf mit frischem Gemüse vom Markt, freitags dann meist Fisch und am Sonnabend eine Suppe.

Auch von der Aufmachung gefällt das Buch gut. Magda Drostel sagt zu jedem Gericht etwas und verbindet es mit ihren persönlichen Erinnerungen. Die Fotos im Buch stammen von ihr selbst.

Rezensionen von Heike Rau

Magda Drostel
Der Geschmack der Kindheit
Die besten Rezepte von früher
112 Seiten, gebunden
Jan Thorbecke Verlag
ISBN-10: 3799507094
ISBN-13: 978-3799507097
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Matthias Ludwigs: Plätzchen-Schule

Matthias Ludwigs: Plätzchen-Schule

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Einige Plätzchensorten gehören in die Vorweihnachtszeit. Andere kann man das ganze Jahr über essen. Chef-Pâtissier Matthias Ludwigs der Konditorei „Törtchen Törtchen“ aus Köln stellt in diesem Buch seine Lieblingsrezepte für Plätzchen und Kekse vor. Auch klassische Rezepte sieht man hier.
Zunächst werden Zutaten wie Zucker, Nüsse und Gewürze näher unter die Lupe genommen.

Im ersten Kapitel findet man Kekse, die erst nach dem Backen auf dem Blech in Stücke geschnitten werden. Hier wird also nicht vorab portioniert, ausgestochen oder geformt. Die Keksmasse wird auf das Backblech aufgebracht, gebacken und dann erst geteilt. Das bringt vor allem einen zeitlichen Vorteil. Es gibt hier „Berliner Brot“, „Basler Leckerlie“ oder die in der Herstellung dann doch etwas aufwändigeren „Baumkuchenwürfel“.

Im nächsten Kapitel geht es um Kekse, die vor dem Backen geschnitten werden. Den Teig kann man oftmals schon einen Tag im Voraus zubereiten. Es gibt unter anderem „Orangensticks“, „Schwarz-Weiß-Gebäck“ und Cranberry-Haferflockenkekse“. (Diese habe ich ausprobiert. Der Mürbeteig lässt sich gut herstellen und auch in Form bringen. Nach dem Abkühlen kann man den Teig in dünne Scheiben schneiden. Das ist eigentlich der schwierigste Teil. Man braucht dazu ein sehr scharfes Messer. Gebacken sind die Kekse schnell. Sie werden schön krümelig-knusprig. Die enthaltenen getrockneten Cranberries sind ein gute Alternative zu Rosinen. Durch die Nüsse und Haferlocken schmeckt das Gebäck sehr kernig. Wirklich lecker!)

Dann gibt es noch Kekse, die vor dem Backen geformt werden. Hier findet man Plätzchen zum Ausstechen wie „Zimtsterne“, „Zitronenherzen“ oder „Nusssterne“.
Auch Spritzgebäck gibt es im Buch, darunter „Dinkel-Anis-Spritzgebäck“ und „Kaffeestangen“. Aufgestrichen, zum Beispiel auf Oblaten, werden die „Elisenlebkuchen“.
Nicht in diese Kategorien passen noch ein paar andere Leckereien wie „Schoko-Ingwercrossies“, „Marzipankugeln“ und auch die „Zimtwaffeln“, die in einem speziellen Waffeleisen gebacken werden.

Wenn ein Buch „Plätzchen-Schule“ heißt, dann erwartet man, ausführlich angeleitet zu werden. Dem ist auch so. Es wird sehr genau beschrieben, wie vorzugehen ist. Man erhält Erklärungen für notwendige Arbeitsschritte und dazu vielfältige Tipps. Da vom Teig abhängt, wie das Gebäck wird, gibt es hierzu auch noch einmal spezielle Hinweise, damit man genau weiß, was wichtig ist und worauf man achten muss.

Die Rezeptauswahl gefällt sehr gut. Es gibt Rezepte für das ganze Jahr, aber auch für die Weihnachtszeit. Die Untergliederung ist interessant. Wenn man größere Mengen backen will, ist diese besonders praktisch, weil man gut damit planen kann, selbst wenn die Zeit knapp sein sollte.

Die Fotos sind Inspiration. Zudem sind sie schön anzusehen. Damit ist das Buch nicht nur übersichtlich, sondern auch ganz wunderbar gestaltet. Es eignet sich auch als hübsches Geschenk zu vielen Gelegenheiten.

Rezensionen von Heike Rau

Matthias Ludwigs
Plätzchen-Schule
Backen leicht gemacht
Fotografien von Jo Kirchherr
125 Seiten, gebunden
Egmont vgs
ISBN-10: 3802537459
ISBN-13: 978-3802537455
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Hans Gerlach: Aromen & Gewürze

Hans Gerlach: Aromen & Gewürze

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Aromen und Gewürze sind eine Bereicherung für jede Küche. Man braucht keine Fertigtütchen für den guten Geschmack. Selbst verschiedene Gewürze einzusetzen, bedeutet auf Geschmacksverstärker und künstliche Aromen zu verzichten. Als Hobbykoch kann man seine ganze Kreativität entfalten. Es macht sehr viel Spaß, auf diesem Gebiet Neues zu entdecken.

Die verschiedenen Geschmacksrichtungen sind im Buch in sechs verschiedene Aroma-Welten untergliedert. Man hat also von Anfang an eine gute Orientierung.

Zunächst geht es um Grundsätzliches. Der Leser erfährt Wissenswertes über Einkauf und Lagerung. Man kann auch selbst Gewürze gewinnen, durch trocknen von Pilzen beispielsweise. Auch Brühwürfel kann man selbst herstellen. Gewürze können auch vorab selbst gemischt werden, so dass man dann immer die passende Gewürzmischung zur Hand hat, ob nun für Bratkartoffeln oder Fruchtkompott. Konservieren kann man Gewürze und Aromen auch mit Salz, Essig und Öl.

Man erfährt im Buch auf welche verschieden Arten man z.B. Gemüse, Reis, Fisch, Fleisch, Suppen, Gebäck, Salate, Saucen usw. würzen kann und bekommt gleich die passenden Rezepte dazu.
Vorab lernt man die passenden Gewürze und Kräuter durch kleine Porträts kennen. Bei den Porträts und Rezepten finden die verschiedenen Aroma-Welten Beachtung.

Spannend ist vor allem das Kapitel „Ätherisch & duftend“. Blüten- und Zitrusdüfte spielen hier die Hauptrollen. Zum Einsatz kommen essbare Blüten, Zitrusfrüchte und auch Zitronen-Kräuter. An Rezepten findet man hier u.a. „Zucchini-Nudeln mit Zitronensauce“. Es ist ein einfaches, aber doch besonderes Gericht. Spannend ist es auch eigenen Sirup aus Kräutern und Früchten herzustellen. Nicht nur für den eigenen Bedarf. Ein Rosenblütensirup oder ein Eistee-Sirup ist sicher auch ein schönes Geschenk. Hierfür eignen sich auch viele Rezepte aus dem Kapitel „Süß & balsamisch“, z.B. der selbst gemischte Kaffe- oder Teezucker oder auch der Blütenzucker.

Man lernt eine Menge schon beim Lesen des Buches und kann dies dann gleich mit den Rezepten umsetzten. Die Seiten sind aufwändig gestaltet, so dass man genügend Anregung bekommt. Die stimmungsvollen Fotos sind ausgesprochen schön anzusehen.

Ganz nach Lust und Laune und vor allem nach Geschmack, kann man aus dem entsprechenden Kapitel ein passendes Rezept heraussuchen. Man findet einfache Rezepte wie Milchreis, aber auch Aufwändigeres wie die Riesling-Rippchen. Die Arbeit wird belohnt mit einem unvergleichlichen und vor allem natürlichen Geschmackserlebnis. Der Zeitbedarf ist übrigens immer angegeben. Man kann also auch hier sehr gut planen. Oft gibt es Variationsmöglichkeiten oder auch Hinweise zu verschiedenen Beilagen.

Es ist ein wirklich überzeugendes Buch. Wer einige Erfahrung im Kochen hat, wer experimentierfreudig ist und neue Geschmacksrichtungen kennenlernen möchte, dem ist es zu empfehlen.

Rezensionen von Heike Rau

Hans Gerlach
Aromen & Gewürze
Feurig. Mild. Frisch. Erdig. Duftig. Süß.
160 Seiten, gebunden
Franckh-Kosmos Verlag
ISBN-10: 3440125890
ISBN-13: 978-3440125892
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Dagmar Reichel: Kochen für die Kleinen

Dagmar Reichel: Kochen für die Kleinen

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Ihre Kinder altersgerecht und ausgewogen zu ernähren, ist sicher Anliegen aller Eltern. Das Buch unterstützt hierbei. Es enthält Rezepte, die für Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr geeignet sind, also nach der Breiphase. Auch Grundsätzliches über die Ernährung von Kindern und das Essverhalten wird vermittelt. Hier spielen auch Vorlieben und Abneigungen eine Rolle. Außerdem erfährt man, wie viel ein Kind in etwa an Nahrung und Getränken braucht. Bei der Zusammenstellung der Speisen gibt die Ernährungspyramide Orientierung.

Man findet im Buch Rezepte nur für zwei Kleinkinder, aber auch solche, die für die ganze Familie, also für ein gemeinsames Essen, geeignet sind.
Den Anfang machen Rezepte für das Frühstück. Zur Auswahl stehen unter anderem „Gurken-Quark-Brote“, „Aprikosen-Fitmacher mit zarten Haferflocken“ oder „Schnelle Käsetaler mit Pumpernickel und Gurke“. Außerdem gibt es Vorschläge für einen Sonntagsbrunch.

Auch für das Mittagessen hat man reichlich Auswahl. Es gibt „Tomaten-Zucchini-Gemüse mit frischen Kräutern“, „Bratwurstklößchen mit sahnigem Gurkengemüse“ oder „Bunte Gemüsesuppe mit Frischkäse und Schinken“

Wenn die Zeit knapp ist, darf man ruhig auch mal auf Fertigprodukte zurückgreifen, die mit frischen Zutaten ergänzt werden. Wobei man hier natürlich sehr genau hinsehen muss, welche Fertigprodukte für Kinder geeignet sind. So wird fertiger Blätterteig für die „Spinat-Tarte mit Tomaten und Ziegenkäse“ verwendet oder Dosenmais für „Gebratenen Fischfilets mit warmen Mais-Salat“.

Schwierig ist für Eltern auch zu entscheiden, was Kinder zwischendurch essen dürfen. Allzu viel Süßes soll es ja nicht sein. Anbieten kann man auch „Gemüsesticks mit bunten Dips“ oder auch mal ein fruchtiges „Melonensorbet mit Apfelsaft und frischer Minze“. An Feiertagen darf natürlich geschlemmt werden. Man kann etwas backen. „Obsttörtchen mit feiner Puddingcreme“ oder „Honigwaffeln mit Pfirsichsauce“ sind auch für den Kindergeburtstag geeignet.

Den Abschluss bildet das Abendessen mit „Kokosmilchreis mit Heidelbeeren“. Das ist ein guter Ersatz für Kinder die keine Milch vertragen. Zur Sprache kommen im Buch nämlich auch Allergien und Unverträglichkeiten bei Kindern. Auch ein Brotrezept, ganz ohne Weizen gebacken, findet man im Buch.

Es ist eine bunte, vielseitige Mischung an Rezepten, so dass Kinder sehr viel ausprobieren können. Die Rezepte sind sehr schön übersichtlich gestaltet. Der Zeitbedarf wird angegeben. Oftmals wird eine weitere Variante zum Rezept vorgeschlagen, so dass man geschmacklich, je nach Vorliebe des Kindes, verändern kann. Man findet im Buch nicht nur Rezepte, sondern auch viel Wissenswertes über Kinderernährung. So lernt man einschätzen, was Kleinkinder schon essen können. Direkt zu den Gerichten gibt es viele Tipps. Man erfährt, was an Rohkost Kindern in welcher Form zuzumuten ist, welche Gewürze man verwenden kann. Hin und wieder erfährt man auch etwas über Nahrungsmittel, deren Inhaltsstoffe für Kinder besonders wichtig sind.

Die Rezepte sind recht einfach gehalten. Wer ohnehin immer mal wieder kocht, wird keine Probleme damit haben. Die einzelnen Schritte sind gut erklärt. Und da, wo es etwas Wichtiges zu beachten gibt, wird gesondert hingewiesen und mit Bildmaterial unterstützt.

Fazit: „Kochen für die Kleinen“ ist ein wirklich brauchbares Kochbuch mit Rezepten für den Alltag von Familien mit Kleinkindern.

Rezension von Heike Rau

Dagmar Reichel
Kochen für die Kleinen
Fotos: Eising Studio/Martina Görlach
144 Seiten, broschiert
Franckh-Kosmos Verlag
ISBN-10: 3440125912
ISBN-13: 978-3440125915
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Mirjam Beile: Gebäck für Dich – Kleine Freuden aus dem Brotbackautomaten

Mirjam Beile: Gebäck für Dich – Kleine Freuden aus dem Brotbackautomaten

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Mit dem Brotbackautomaten lässt sich nicht nur Brot backen. Auch Kuchen und Konfitüre kann man herstellen. Im Buch findet man aber nicht nur Rezepte zum direkten Backen im Automaten. Vielmehr wird dieser für die Zubereitung des Teiges genutzt. Hefeteig kann so völlig unkompliziert hergestellt werden.

Die Rezeptideen sind nach Anlässen sortiert, traditionelle Feste und private Feierlichkeiten. Ein besonderes Gebäck gehört ja dann immer auf den Tisch. Im ersten Kapitel „Feste rund ums Jahr“ findet man also auch „Silvester und Neujahr“ mit Glücksschweinchen, Hufeisenbaguette und Neujahrsbrot, das eigentlich ein ganz normales Mischbrot ist. Das Besondere ist hier eine Verzierung aus Teig mit aufgesetzter Jahreszahl.
Unter den Vorschlägen in der Rubrik „Ostern“ kann man unter anderem zwischen Hefeteighasen, Eierlikörkuchen und Lamm im Kräuterbrot wählen.
Besonders hervorzuheben ist das Kapitel „Halloween“. Auch wenn Blutkuchen und Hefefinger wirklich gruselig aussehen, schmecken dürfte das Gebäck trotzdem.
Im zweiten Kapitel „Für jede Lebenslage“ wird Gebackenes für private Feierlichkeiten vorgestellt. Zum Kindergeburtstag kann man Aprikosen-Bienchen, Kinderpizzis oder Würstchenbonbons machen. Und zum Grillfest kann man den Teig für die Oliven-Grillfladen und das Stockbrot vom Brotbackautomaten kneten lassen.

Es gibt einige einfache Rezepte im Buch, aber auch viele eher schwierige für die man schon etwas Erfahrung im Backen haben sollte. Immerhin gelingt der Hefeteig mit dem Brotbackautomaten immer. Allerdings muss man auch hier mal nach dem Teig schauen. (Ich habe, weil ich gerade ein Brot brauchte, das Neujahrsbrot ausprobiert, musste allerdings noch Wasser zugeben, weil der Teig sonst zu trocken geworden wäre. Das Brot ist dann gut gelungen und schmeckte hervorragend.)

Ein bisschen kreativ sein muss man. Gar nicht leicht herzustellen sind die Brötchensterne. (Wie man die Sternenform hinbekommt, steht zwar im Text erklärt, aber auf Anhieb ist mir das nicht gelungen. Hier wären ein paar zusätzliche Fotos mit Arbeitsschritten hilfreich gewesen. Aber auch meine nicht gerade perfekten Brötchensterne haben gut geschmeckt.)

Die Ideen im Buch sind also wirklich gut. Man bekommt direkt Lust, das eine oder andere auszuprobieren. Das sollte man bei komplizierten Rezepten, gerade auch dann, wenn der Hefeteig in eine besondere Form zu bringen ist, schon vorab tun, damit man dann, wenn ein Feiertag ist, schon ein wenig Übung hat. Die Fotos sind in dieser Hinsicht teilweise vielleicht zu perfekt. Es gibt auch nicht zu jeder Sorte Gebäck ein Foto, wie zum Beispiel bei den Monstermuffins. Auch wenn im Rezept die Beschreibung steht, muss man hier selbst kreativ werden. Anderes dürfte aber sofort gelingen. Die Brote zum Beispiel, die direkt im Automaten gemacht werden. Oder auch die Pizza-Muffins und die Kräuter-Knusperstangen. Im Buch sind also Rezepte unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, so dass Anfänger und auch geübte Hobbyköche Passendes finden.

Rezensionen von Heike Rau

Mirjam Beile
Gebäck für Dich – Kleine Freuden aus dem Brotbackautomaten
144 Seiten, Klappenbroschur
Verlag Eugen Ulmer
ISBN-10: 3800175886
ISBN-13: 978-3800175888
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Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer: Unsere Lieblingsrezepte für Herbst und Winter

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer: Unsere Lieblingsrezepte für Herbst und Winter

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Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer stellen dieses Mal eine saisonale Küche für den Herbst und den Winter vor. Was man kocht, an die Jahreszeit und die Region zu binden, ist eine empfehlenswerte Sache, auch weil es für Abwechslung im Speiseplan sorgt. Zunächst wird ein kleiner Einblick gegeben, was Saison hat und auf dem Markt zu haben ist.

Das erste Kapitel ist dann auch gleich den Äpfeln gewidmet. Man lernt heimische Sorten kennen. Es gibt „Bratapfel aus der Mikrowelle“, „Apfelschmarrn“ oder „Blutwurst-Apfel-Happen“.
In einem weiteren Kapitel wird der Wirsing in Form von „Wirsingauflauf“ und „Wirsingsuppe“ präsentiert.
Natürlich findet man auch Kürbisrezepte im Buch. Darunter „Kürbisgnocci mit Kernöl“ und „Kürbiskonfitüre“.
Auch Sauerkraut hat im Herbst und im Winter Saison, zum Beispiel als „Paprikafleisch mit Sauerkraut“.
Pilze stehen ebenfalls auf dem Speiseplan. Es gibt unter anderem ein „Grundrezept für gedünstete Pilze“, mit denen man Pfannkuchen füllen kann.
Weiter Kapitel sind den Linsen, dem Wild oder auch dem Wurzelgemüse gewidmet.

Man findet im Buch auch Rezepte aus den Sendungen der vergangenen Jahre. Wer schon Kochbücher der beiden Köche hat, sieht hier also auch bekannte Rezepte wieder. Diese Zusammenstellung gefällt aber sehr gut, gerade wenn man nach Jahreszeiten kochen möchte.

Viele der Gerichte sind auch für nicht besonders geübte Hobbyköche geeignet. Man kann den Kochanleitungen immer sehr gut folgen. Nicht nur, dass diese sehr gut gegliedert sind. Die einzelnen Schritte sind sehr bildhaft beschrieben. Für Köche, die gerne experimentieren bleibt aber genug Raum. Oder man hält sich an die aufwändigeren Rezepte im Buch. Diese Gerichte machen mehr Arbeit und erfordern Erfahrung, lassen sich dann aber auch als Festtagsessen präsentieren.

Zu allen Warengruppen gibt es eine Einführung. Wissenswertes wird unterhaltsam vermittelt, so dass man sich auch an noch nicht Probiertes wagen kann. Auf die einzelnen Gerichte wird man dann in unvergleichlicher Weise eingestimmt, so dass man Lust auf das Nachkochen bekommt.
Abgerundet wird das Angebot mit Getränkevorschlägen. Meist und da wo es passt, ist das eine Weinempfehlung.
Auch dieses Kochbuch ist mit vielen Bildern aufgewertet. Es gibt immer wieder Fotos zu den Gerichten oder auch zur Verdeutlichung einiger Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Rezension von Heike Rau

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
Unsere Lieblingsrezepte für Herbst und Winter
144 Seiten, broschiert
Egmont Vgs
ISBN-10: 3802537505
ISBN-13: 978-3802537509
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Christine Schneider: Beeren finden!

Christine Schneider: Beeren finden!

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Wilde Beeren und Nüsse kann man überall finden. Man muss nur darauf achten. Leider ist nicht alles essbar, was an Büschen und Bäumen wächst. Mit dem vorliegenden Buch kann man herausfinden, was man sammeln kann und auch wie man es weiterverarbeitet. Wobei beispielsweise Himbeeren auch einfach so frisch vom Busch genascht werden können.

Zunächst geht es um Grundsätzliches, das man beim Wildfrüchtesammeln beachten muss. Was sind geeignete Stellen? Was braucht man an Erntehelfern? Was zieht man an, wenn man im Wald unterwegs ist? Schließlich muss man sich vor Zecken schützen oder auch dornigem Gestrüpp.

Wichtig ist es, die Beeren zweifelsfrei zu bestimmen. Es gibt schließlich auch Giftiges. Gleich auf den ersten Seiten des Buches findet man Giftbeerenbeschreibungen mit Bildern.

Es folgen die Porträts der Wildfrüchte und Nüsse. Wald-Erdbeere, Himbeere, Brombeere oder Hagebutte sind sicher vielen bekannt. Interessant sind Berberitze, Vogelbeere, Kornelkirsche und Sanddorn. Unter den Nüssen findet man nicht nur Walnuss und Haselnuss, sondern überraschenderweise auch die Buchecker.

In jedem Porträt wird beschrieben, wie man die Pflanze erkennt, wo diese zu finden ist und wann man ernten kann. Der Geschmack der Früchte und Nüsse wird beschrieben. Wenn nötig erhält man gesonderte Hinweise, etwa zur Verwechslungsgefahr mit giftigen Exemplaren. Angeboten wird immer auch ein Rezept. So kann man Kornelkirsch-Konfitüre, Herbsttee, Blumigen Herbstsalat oder Sanddornquark leicht selbst zubereiten.

Mit den kleinen Blitz-Rezepten können die Früchte also, wenn sie nicht pur gegessen werden können oder sollen, schnell verarbeitet werden. (Ich habe die Kornelkirsch-Konfitüre ausprobiert, allerdings ohne Portwein, wie im Rezept angegeben. Auch wenn das Entkernen der kleinen Kirschen aufwendig ist, das ist es wert. Die Konfitüre schmeckt unvergleichlich fruchtig. Dabei sind die Früchte in rohem Zustand durch die Gerbsäure nicht sehr schmackhaft.)
Im hinteren Teil des Buches gibt es weitere Rezeptvorschläge.

Hat man eine reiche Ernte zu verarbeiten, kann man die Früchte auch konservieren. Hierzu gibt es ein extra Kapitel. Hier geht es ums Einfrieren, Konfitüre kochen, das Trocknen und mehr.

Das Buch kann man gut zum Sammeln mitnehmen. Es ist klein, handlich und hat einen Schutzumschlag. Es gibt zahlreiche Fotos mit den Früchten und Nüssen in Nahaufnahme. Die Texte sind kurz gehalten und übersichtlich. Ein Porträt mit Foto füllt eine Doppelseite.

Das ist ein klasse Buch. Man wird motiviert, sich in der Gegend, in der man wohnt, aufmerksam umzusehen. Das Angebot an Wildfrüchten ist wirklich nicht schlecht. In vielen Parks wachsen Kornelkirschen und Schlehen, in Hecken an Grundstücken Brombeeren, Hagebutten und Beberitzen. Wer keinen Garten hat, kann sich also auf die Suche nach Wildobst machen und sich in der Natur bedienen.

Rezension von Heike Rau

Christine Schneider
Beeren finden!
95 Seiten, broschiert, mit Schutzumschlag
Verlag Eugen Ulmer
ISBN-10: 3800176602
ISBN-13: 978-3800176601
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Reinhardt Hess: Pilze & Waldbeeren

Reinhardt Hess: Pilze & Waldbeeren

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Gerade wer saisonal und regional kocht, wir sich an dem erfreuen wollen, was die Natur bietet. Pilze und Waldbeeren sind etwas ganz Besonderes und in der Küche vielseitig einsetzbar. Natürlich muss man sich auskennen und wissen, was man sammeln kann und was nicht. Das vorliegende Buch ist aber kein Bestimmungsbuch. Man muss das entsprechende Wissen haben oder sich aneignen. Ist man unsicher sollte man Fachleute befragen oder eine Pilzberatungsstelle aufsuchen. Man kann natürlich auch auf dem Markt Ausschau halten und sehen, was man bekommen kann.

Das Buch ist also eher nicht für Anfänger geeignet. Aber wer viele Pilze und Beeren kennt, wird sich über die Vielfalt an Rezepten freuen. Verarbeitet werden zum Beispiel Pilze, die nicht jeder kennt. Habichtspilz, Herbsttrompete, Knoblauchschwindling und Speisemorchel sind darunter.
Die Pilze werden entweder sofort verarbeitet oder haltbar gemacht. Man findet im Buch Rezepte wie „Eingelegte Pilze in Weißweinessig“, „Pilze in Olivenöl und Knoblauch“ oder „Eingelegte Pilze für Saucen und Salate“. An Gerichten gibt es „Knusper-Parasole auf frischem Blattsalat“, „Blätterteigtäschchen mit Waldpilzen und Frischkäse“. Neben den vielen vegetarischen Gerichten findet man aber auch „Pikante Putenröllchen mit Reizkern“ oder „Gebackene Forellen mit Waldpilzen“.

Auch Beeren werden haltbar gemacht und zu „ Kornelkirsch-Konfitüre“, „Holunderbeersaft mit wertvollen Vitaminen“ oder zu „Waldbeeren-Rumtopf aus Wald und Heide“.
Sofort verarbeitet werden die Früchte gerne zu Desserts wie Heidelbeer-Quark mit Birnen und Löffelbiskuits“ oder „Waldbeeren-Grütze mit Zimtsahne“. Es wird auch gebacken, denn es gibt „Waldbeeren auf heißem Hefekuchen“. Getränke sind ebenfalls im Angebot, darunter „Waldbeeren-Milchmix mit gestoßenem Eis und Zimt“. Ebenfalls vorhanden sind Gerichte, unter anderem „Panierter Ziegenkäse mit schwarzem Beerenkompott“ oder „Gekühlte Fischfilets mit Walnuss-Berberitzen-Sauce“.

Man hat also reichlich Auswahl, Pilze und Waldbeeren zu verarbeiten. Es sind sehr kreative Rezepte dabei. Die Seiten sind übersichtlich, die Kochanleitungen gut strukturiert, ausführlich und bestens nachvollziehbar. Zwischen den Rezepten findet man Seiten mit Wissenswertem, etwa zum Pilzesammeln im Allgemeinem. Nachlesen kann man auch Informatives über die Hexenringe. Interessant sind die Texte zu Waldbeeren, frühreife und späte Sorten. Holunder und Schlehdorn haben eigene Kapitel.
Die Seiten sind mit sehr schönen Bildern geschmückt. Die meisten sind aber nicht nur bloße Dekoration, sondern als Ergänzung zu den Rezepten zu sehen. Dargestellt werden fertige Gerichte oder Arbeitsschritte aus den Rezepten. Den Fotos ist eins gemeinsam, sie sind sehr schön gestaltet.

Rezension von Heike Rau

Reinhardt Hess
Pilze & Waldbeeren
Fotos von Alexander Walter
144 Seiten, broschiert
Franckh Kosmos Verlag
ISBN-10: 3440122476
ISBN-13: 978-3440122471
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Rose Marie Donhauser: Draußen Genießen – Sommerfeste, Grillen & Picknick

Rose Marie Donhauser: Draußen Genießen – Sommerfeste, Grillen & Picknick

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Im Sommer bietet es sich an, Mahlzeiten nach draußen zu verlegen. Das Frühstück kann auf den Balkon serviert werden, das Sommerfest findet im Garten statt und auch ein Picknick in der Natur ist etwas ganz Besonderes. Die passenden Rezeptvorschläge gibt es im Buch.

Den Anfang macht das Kapitel „Endlich Sommer“. Vorgestellt wird eine schnelle Sommerküche. Dafür wird der Tisch im Grünen gedeckt. Je nach Anlasse kann man zum Beispiel Herzhaftes wie „Gefüllte Zucchini mit Tomaten“ oder Süßes wie „Kleine Brioche mit Himbeerquark“ zubereiten und an Getränken „Ingwertee“ oder „Sekt mit Erdbeeren“ servieren.

Ein Gartenfest muss gut geplant werden. Alles was man bedenken muss, wird von der Autorin aufgelistet. Soll sich jeder selbst bedienen, bietet sich ein Büffet an. Häppchen, Salate und kleine Gerichte, die sich gut vorbereiten lassen eigenen sich besonders gut. Für Brot gibt es verschiedenen Aufstriche wie „Paprika-Creme mit Tomate“ oder „Ziegenkäse-Aufstrich“ und an Salaten „Bulgursalat mit Tomaten und Paprika“ oder „Kartoffelsalat mit Salatgurke“. Weiterhin könnte man eine „Lauchtarte mit Olivenragout backen“ oder einen „Pfifferlingskuchen vom Blech“. An Getränken könnte man verschiedene Bowlen wie „Rosenbowle“ oder Erdbeerbowle“ anbieten.

Rezeptvorschläge für ein Picknick im Grünen gibt es ebenfalls. Auch wie dieses vorbereitet wird, wird beschrieben. Vorbereiten kann man gut „Mini-Frikadellen mit rotem Pesto“ oder „Gemüsesticks mit feinen Dips“. Wer Süßes mag, nimmt „Pfirsisch-Muffins mit Mandeln“ mit. An Getränken gibt es beispielsweise „Minz-Limonade“ oder „Eistee“.

Selbstverständlich gibt es auch Grill-Rezepte. Auch hier findet man vorweg wieder allgemeine Ratschläge. Vom Grill direkt auf den Tisch kommen die „Kabeljaufilets mit Spinatpäckchen“ und das „Schweinefilet mit Champignons“. Wer lieber Gemüse mag, bereitet „Grillgemüse mit Artischocken-Dip“ zu. Selbst „Süße Früchte vom Grill“ gibt es. Auch ein Rezept für Stockbrot ist vorhanden.

Das Buch ist sehr umfangreich, was die Rezepte anbelangt. Für Abwechslung wird also gesorgt. Viele der Gerichte sind völlig unkompliziert zuzubereiten. Aber auch bei Aufwändigerem wird es dank der Schritt-für-Schritt-Anleitung nicht zu kompliziert. Zumal auch immer noch einmal dargestellt wird, was besonders wichtig beim Kochen ist. Die gute Übersichtlichkeit der Zubereitungsschritte macht sich hier ebenfalls bezahlt.
Viele Rezepte lassen sich nach eignen Vorstellungen abwandeln. Indem man Zutaten wie beschrieben austauscht, entstehen geschmacklich veränderte Gerichte.

Besonders praktisch ist das Buch, wenn man größere Sommer- und Grillfeste ausrichten will. Es gibt viele Rezepte im Buch zu Speisen die sich vorbereiten lassen und auch einiges, was man am Tag vorher fix und fertig zubereiten und dann kalt servieren kann. So kann man sich als Gastgeber ein kleines zeitliches Polster schaffen und etwas mehr Zeit mit seinen Gästen verbringen, statt pausenlos in der Küche oder am Grill zu stehen.

Bei der Fülle an Rezepten fällt die Auswahl nicht leicht. In einem kleinen Zweizeiler wird immer auf die entsprechende Speise eingestimmt. Daran kann man sich gut orientieren. Natürlich kann man eine Auswahl auch anhand der Bilder treffen. Das sind wahre Kunstwerke. Man kann sich hier gut, auch was die Gestaltung des Esstisches und die Präsentation der Speisen angeht, inspirieren lassen.

Rezension von Heike Rau

Rose Marie Donhauser
Draußen Genießen – Sommerfeste, Grillen & Picknick
Fotos von Alexander Walter
157 Seiten, gebunden
Franckh-Kosmos Verlag
ISBN-10: 3440125882
ISBN-13: 978-3440125885
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Annette Kretzschmar: Die Wildfrüchteküche

Annette Kretzschmar: Die Wildfrüchteküche

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Beim Thema Wildfrüchte muss man sofort an Waldheidelbeeren, Holunder oder Hagebutten denken. Aber natürlich gibt es viel mehr Früchte, denen man Beachtung schenken sollte, können diese doch unseren Speiseplan bereichern. Im Buch werden siebzehn davon vorgestellt. Das mag wenig erscheinen. Aber dafür werden diese Wildfrüchte in aller Ausführlichkeit beschrieben.

Man bekommt also nicht nur einen kurzen Steckbrief der Pflanzen, sondern einen ausführlichen Text geboten. Das ist das Besondere am Buch. Und so sieht man Wildfrüchte, an denen man bisher vielleicht vorübergegangen ist, bald mit anderen Augen. Dazu gehören Berberitze, Felsenbirne, Kornelkirsche und Maulbeere.

Man erfährt alles über Aussehen und Anbau (vieles lässt sich ja auch im Garten kultivieren) der Pflanze, die Verwendung in der Küche und der Naturheilkunde. Dazu kommt noch ein Abschnitt mit Wissenswertem. Der Schreibstil der Autorin gefällt ausgesprochen gut. Sie weckt Interesse, sich näher mit den Pflanzen zu beschäftigen. Ihre Begeisterung für die Natur und die Schätze die diese zu bieten hat, springt auf den Leser über.
Die Anleitungen zu den Rezepten sind gut nachvollziehbar, wirken aber doch etwas beengt dargestellt auf den Seiten.

Die Rezepte sind nicht alltäglich. Gerade wer Lust hat Neues zu probieren, kommt hier voll auf seine Kosten. So gibt es Rezepte für Brombeerketchup, Hagebuttenlikör, Kandierte Kornelkirschen, Feine Biskuittorte mit Quittencreme oder Sanddornsahne und viele mehr. Selbst althergebrachte Rezepte zeigt die Autorin in interessanten Variationen. So findet man im Buch also auch Himbeeressig, hier mit Apfelessig, Balsamico und Kräutern. Oder Holunderbeerensirup, aromatisiert unter anderem mit Sternanis, Koriander, Kardamon, Zimt und Ingwer. Man darf sich also auf geschmacklich Außergewöhnliches freuen.

Das Buch ist mit Fotos der Autorin geschmückt, mache davon nehmen eine ganze Seite ein. Selbst die Vor- und Nachsatzblätter sind aufwändig gestaltet. Das ist ein schöner Anblick.
Im Anhang gibt es noch Sammel- und Küchentipps und eine praktische Erntetabelle für Wildfrüchte. Außerdem Webadressen zur weiteren Information und Bezugsquellen für Saat- und Pflanzgut.

Rezension von Heike Rau

Annette Kretzschmar
Die Wildfrüchteküche
109 Seiten, gebunden
Thorbecke Verlag
ISBN-10: 978-3799535687
ISBN-13: 3799535683
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