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Schlagwort: Rezepte

Gabriele Lehari u. a.: Kräuter! – Gartenspaß und Kochvergnügen

Gabriele Lehari u. a.: Kräuter! – Gartenspaß und Kochvergnügen

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Kräuter selbst im Garten oder im Blumentopf heranzuziehen, macht Spaß. Die Ernte bereichert die Mahlzeiten und erweitert die Hausapothke. Wer sich dafür interessiert, weiß wahrscheinlich schon bestens Bescheid. Dennoch ist das vorliegende Buch empfehlenswert. Hier schreiben vier Autorinnen zum Thema und geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter. Und tatsächlich wird inhaltlich Interessantes geboten.

Gabriele Lehari schreibt über uraltes Kräuterwissen, die Verwendung von Küchenkräutern und den Einsatz von Kräutern in der Schönheitspflege. Sie stellt auch ein Kräuterlexikon mit einer kleinen Auswahl an bekannten Kräutern zur Verfügung.
Claudia Boss-Teichmann schreibt über Bärlauch, über das Sammeln in der Natur und den Anbau im Garten. Sie präsentiert Heilwissen und stellt viele interessante Rezepte mit Bärlauch vor.
Brigitte Kleinod zeigt die Minze in ihrer Vielfalt und beschreibt die Verwendung in der Küche. Die Minze ist aber auch eine Heilpflanze, so dass sich hier weitere Verwendungsmöglichkeiten ableiten lassen.
Agnes Pahler hat sich den exotischen Kräutern und Gewürzpflanzen angenommen. Wer neben den klassischen Kräutern einmal Neues ausprobieren möchte, findet hier viele Anregungen. Auch in diesem Kapitel gibt es viele Rezepte, insbesondere zur asiatischen Küche.
Schön ist auch die Kinderseite mit Kressegarten, erfrischenden Kräutereiswürfeln und mehr.

Das Besondere am Buch ist die Vielfalt. Man kann sich Anregungen holen und erfährt Neues, selbst wenn man sich schon mit dem Thema beschäftigt hat. An Rezepten zu den Kräutern sind nicht nur die typischen, also zum Beispiel Kräuterbutter, Soßen oder Salatvariationen aufgeführt, sondern viele mehr. Interessant sind die Ausführungen zu weniger bekannten Kräutern, mit denen man gut experimentieren und neue Geschmackserlebnisse beim Kochen entdecken kann. Dazu gehören zum Beispiel der Ananas-Salbei, der Vietnamesischer Koriander, das Currykraut oder die Goldmelisse. Es macht sehr viel Spaß, im Buch zu blättern und sich inspirieren zu lassen. Die Texte sind gut zu lesen, außerdem gibt es sehr viel ansprechendes Bildmaterial.

Rezension von Heike Rau

Gabriele Lehari, Claudia Boss-Teichmann, Agnes Pahler, Brigitte Kleinod
Kräuter! – Gartenspaß und Kochvergnügen
192 Seiten, broschiert
Verlag Eugen Ulmer
ISBN-10: 3800175290
ISBN-13: 978-3800175291
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Susanne Schmidt: Nie wieder dick! – Die 30-Gramm-Fett-Methode

Susanne Schmidt: Nie wieder dick! – Die 30-Gramm-Fett-Methode

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Mit den Diäten ist das ja so eine Sache. Meist bedeutet es, sich einzuschränken, geliebte Nahrungsmittel vom Speiseplan streichen zu müssen und das eigene Durchhaltevermögen zu strapazieren. Hinterher ist dann wieder alles wie vorher. Manchmal wiegt man sogar bald noch ein paar Kilo mehr, was dem Jojo-Effekt zu verdanken ist.

Auch Susanne Schmidt hat das durch. Erst ein Aufenthalt in einer Klinik hat den Kreislauf durchbrochen. Hier wird die 30-g-Fett-Methode in Verbindung mit einer Ernährungsumstellung angewendet. Ein weiterer Punkt ist die Bewegung.

Susanne Schmidt beschreibt im Buch, wie sie es geschafft hat, abzunehmen und ihr Wohlfühlgewicht dann auch zu halten. Sie versteht es, alle Abnehmwilligen in ihrem Vorhaben zu stärken und beim Durchhalten zu motivieren. Sie gibt ihre Erfahrungen gerne weiter.

Die 30 g Fett am Tag erscheinen tatsächlich recht wenig. Das gilt auch nur für die Abnehmphase. Später dürfen es dann 50 – 60 g Fett sein, die ja auch für den Stoffwechsel gebraucht werden.
Damit es nicht zu kompliziert wird, entspricht 1 g Fett jeweils einem Fettpunkt. Für jedes Rezept im Buch sind die Fettpunkte bereits berechnet.

Warum funktioniert die Methode? Schauen wir einmal hinter die Kulissen. Gespart wird nicht nur Fett. Aber diese Fettpunkte stehen praktisch für den roten Faden, der durch die Ernährungsumstellung leitet. Es wird auch auf den Zucker geschaut. Hier wird angestrebt, ein gesundes Maß zu finden. Aber es wird nicht erwartet, auf Zucker zu verzichten, weil es sich nicht durchsetzen lassen würde.

Die Rezepte sind also fett- und halbwegs zuckerarm gehalten. Selbst zu kochen, ist gesünder, als sich von Fertiggerichten zu ernähren. Es kommt mehr Gemüse auf den Teller, während die Fleischportionen kleiner werden. Kalorienreiche Nahrungsmittel, werden durch leichtere ausgetauscht. Wenn man bei Joghurt, Quark, Frischkäse usw. zur fettarmen Variante greift, nimmt man, bei gleicher Verzehrmenge, natürlich weniger Kalorien auf und das ohne zu hungern. Der Stoffwechsel bleibt stabil und schaltet nicht ins Sparprogramm.

Zusätzlich werden Kalorien durch Bewegung verbraucht. Auch hier braucht sich niemand zu sorgen, jetzt Höchstleistungen vollbringen zu müssen. Man beginnt da, wo man ist und wenn zunächst nur ein kurzer Spaziergang drin ist.

Fazit: Man kann mit diesem einen Buch eine Menge für die Figur, die eigene Fitness und damit die Gesundheit tun, denn es geht um keine kurzfristige Diät, sondern um eine gesündere Ernährung mit weniger Kalorien.

Rezension von Heike Rau

Susanne Schmidt
Nie wieder dick! – Die 30-Gramm-Fett-Methode
272 Seiten, gebunden
Wilhelm Heyne Verlag
ISBN-10: 3453660315
ISBN-13: 978-3453660311
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Tom Hillenbrand: Teufelsfrucht

Tom Hillenbrand: Teufelsfrucht

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Ist Ihnen beim Lesen schon Mal das Wasser im Mund zusammengelaufen? Nein? Dann müssen Sie das am besten gleich ausprobieren. Und zwar mit dem kulinarischen Krimi „Teufelsfrucht“ von Tom Hillenbrand. Ganz nebenbei können Sie sich dann beim (Mit-) Ermitteln die Zähne ausbeißen.

Im luxemburgischen Landgasthaus „Deux Eglises“ taucht urplötzlich ein berühmter Restaurantkritiker auf. Das Gasthaus hat keinen Stern, sein Inhaber Xavier Kieffer möchte auch kein Sternekoch sein, obwohl er nach seiner Ausbildung und der Kollegenmeinung alles Zeug dafür hat. Umso mehr ist er überrascht und fragt sich, was der Kritiker bei ihm zu suchen hat. Doch bevor ihm diese Frage beantwortet wird, liegt der Kritiker tot auf dem Boden seines Gasthauses. Das gefällt Xavier gar nicht. Es kann, obwohl er kein Sternerestaurant führt, dennoch negative Auswirkungen auf seinen Gasthof haben. Also beginnt er zu ermitteln. Seine erste Anlaufadresse ist sein alter Ausbilder Paul Boudier, Inhaber des Zwei-Sterne-Restaurant „Renard Noir“ in einigen Kilometern Entfernung. Von ihm erfährt Xavier einiges über den Kritiker und er erfährt etwas über ein neues Gewürz, irgendeine exotische Frucht. Doch kurz darauf brennt das „Renard Noir“ ab und Boudier ist verschwunden. Xavier setzt alles daran, diesen Fall zu klären. Zumal die französische Polizei, die der luxemburgischen den Fall abgenommen hat, kaum Anstrengungen unternimmt und nicht erkennen will, dass zwischen dem Feuer im „Renard Noir“ und dem Toten in seinem eigenen Gasthaus ein Zusammenhang besteht.

Mit dem Koch Xavier Kieffer hat der Autor einen der außergewöhnlichsten Ermittler in die Krimilandschaft geholt. Eine interessante Figur, die sich dem Stress der heutigen Zeit nicht aussetzen mag, und das Leben lieber gelassener angeht. Hillenbrand, der von Hause aus Journalist ist, gibt der Gaumenfreude sehr viel Raum. Wenn sich eine Gelegenheit bietet, dann werden die kulinarischen Leckerbissen der luxemburgischen Küche ausgiebig beschrieben. Das liest sich aber keineswegs wie ein Kochbuch. Denn die dramaturgische Spannung wird dabei niemals aus dem Auge verloren. Vermengt wird dann alles mit dem Show-Kochen einiger TV-Köche, und Namen klingen ähnlich wie die von Witzigmann und Nestle, dem Lebensmittelkonzern. Eine perfekte Verbindung. Genussvolle, rustikale Landhausküche mit industriellen Lebensmittelprodukten und Showeinlagen einiger Wichtigtuer. Da muss es einfach im Gebälk knirschen und die Spannung ist vorprogrammiert.

Mir hat das Lesen dieses kulinarischen Krimis Spaß bereitet. Inwieweit die branchenspezifischen Fakten der Realität entsprechen, kann ich nicht beurteilen, gehe aber von akurater Recherchearbeit aus. Plausibel klingt es zumindest.
Ein Krimi für Genießer.

Tom Hillenbrand
Teufelsfrucht
304 Seiten, broschiert
KiWi, Köln
ISBN-10: 3462042874
ISBN-13-978-3462042870

© Detlef Knut, Düsseldorf 2012

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Anke M. Leitzgen und Lisa Rienermann: Entdecke, was dir schmeckt

Anke M. Leitzgen und Lisa Rienermann: Entdecke, was dir schmeckt

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Es ist nicht einfach nur ein Kinderkochbuch. Es geht zwar auch um das Kochen, aber auch darum, zu experimentieren, verschiedene Geschmacksrichtungen zu entdecken und Neues auszuprobieren.
Hinterfragt wird auch, was wir gerne essen. Was ist es, was uns so schmeckt? Und warum wird anderes abgelehnt? Was zusammenpasst an Zutaten und Aromen und was nicht, wird ausgetestet. Und dabei wird klar, wie der Geschmackssinn funktioniert. Die Küche wird zum Experimentieren genutzt. Kinder werden einige Überraschungen erleben und zu neuen Erkenntnissen kommen.

Wer beim Kochen mitreden will, braucht Basiswissen. Es gehört ja mehr dazu, als die Zubereitung des Essens. Es geht auch darum, Lebensmittel auszuwählen und einzukaufen. So wird zum Beispiel der Saisonkalender vorgestellt.
Dass viel zu viele Lebensmittel weggeschmissen werden, wird ebenfalls bewusst gemacht. Dabei werden Wege aufgezeigt, dies zu vermeiden. Dabei spielt auch die Resteküche eine Rolle.
Wer spontan kochen möchte, muss genügend Zutaten im Haus haben. Die Autoren zeigen auf, welche immer vorrätig sein sollten und wo diese gelagert werden. Angelegt wird auch gleich ein kleiner Kräutergarten für das Fensterbrett.

Geklärt werden viele Fragen. Zum Beispiel warum Rösten den Geschmack verändert oder wie Backpulver den Teig auflockert.
Natürlich gibt es auch ganz normale Rezepte, die für größere Kinder leicht nachzukochen sind. Aus einer Hauptzutat, wie zum Beispiel der Möhre, dem Ei, dem Mehl oder der Milch entstehen unterschiedliche Gerichte. Auch hier wird immer noch einmal dazu angeregt, weiter zu probieren und Gerichte mit bestimmten Zutaten geschmacklich zu verändern. Es gibt Nudeln mit Tomatensoße, Salat, Schokoladenkuchen, Pizza, Hühnersuppe und Milchreis.

Das Buch fällt durch eine sehr kreative Aufmachung auf. Es wirkt sehr ansprechend auf Kinder. Mit den Texten werden Kinder direkt angesprochen und angeregt sich in der Küche zu betätigen. Außergewöhnliche Bilder werden genutzt, um Kinder neugierig zu machen. „Entdecke was dir schmeckt“ ist ein Mitmachbuch für Kinder, die sich für das Kochen interessieren und die hinterfragen, was sie da eigentlich essen. Der Anreiz, sich gesund zu ernähren, ist gut verpackt. Sich mit dem Buch zu beschäftigen, macht Spaß. Denn das Buch ist witzig, informativ und unterhaltsam und das macht Lust, auf Küchenabenteuer und Selbstgekochtes.

Rezension von Heike Rau

Anke M. Leitzgen und Lisa Rienermann
Entdecke, was dir schmeckt
Kinder erobern die Küche
160 Seiten, gebunden
Beltz & Gelberg
ISBN-10: 3407753624
ISBN-13: 978-3407753625
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Glutenfrei kochen & backen

Glutenfrei kochen & backen

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Wenn die Diagnose Zöliakie gestellt wird, ist es für den Betroffenen nicht leicht, die Ernährung umzustellen. Selbst wenn man glutenhaltige Getreidesorten meidet, sind es viele verarbeitete Lebensmittel oder Fertiggerichte, die diese in der Zutatenliste ausweisen oder die durch den Verarbeitungsprozess zumindest Spuren von Gluten enthalten. Dennoch ist es möglich, sich auch mit Glutenintoleranz gut und ausgewogen zu ernähren.

Im Buch wird zunächst erklärt, was eine Glutenintoleranz ist und welche Beschwerden diese verursacht, die dann nach und nach durch eine glutenfreie Ernährung zum Abklingen gebracht werden. Es werden aber noch weitere Krankheiten benannt, die sich durch eine glutenfreie Ernährung bessern können.
Was Gluten ist und in welchen Getreidesorten es enthalten ist, wird aufgezeigt.
Auch in welchen Lebensmitteln sich Gluten als Zusatzstoff verstecken kann, wird erklärt. Man erfährt wie man glutenhaltige Mehle durch glutenfreie ersetzen kann und hört von Glutenfrei-Symbol, das Sicherheit gibt. Natürlich werden auch von Natur aus glutenfreie Nahrungsmittel benannt.

Mittlerweile gibt es einiges an glutenfreien Lebensmitteln, auch Brot und Kuchen, Pizzaböden und Nudeln. Selbstgemachtes schmeckt natürlich besser Aber beim Kochen ist zu beachten, dass auch Spuren von Gluten Probleme machen. So muss man zum Beispiel beim Schneiden von glutenfreiem und glutenhaltigem Brot getrennte Brettchen und Messer verwenden.

Die Rezepte im Buch sind sehr abwechslungsreich. Dabei wird auch der Blick auf Zutaten gerichtet, die möglicherweise bis jetzt keine Beachtung gefunden haben, zum Beispiel Buchweizen, Quinoa und Hirse.
Unter „Frühstück und Snacks“ findet man ein „Müsli mit Kokosnuss“, „Buchweizenpfannkuchen mit Orangen“, „Kartoffelbrot“ und „Frühstücksriegel mit Früchten und Nüssen“.
Weiter geht es mit „Vorspeisen, Partyfood und Dips“. Hier sind „Käsestangen mit Tomaten-Basilikum-Dip“ und „Gemüse-Frühlingsrollen“ zu finden.
Unter „Suppen und Salate“ sieht man „Fenchelsuppe mit Parmesankräckern“ und „Salat mit rotem Reis, Kichererbsen und Artischocken“.
„Nudeln und Reis“ ist ein weiteres Kapitel mit „Ricotta-Kürbis-Ravioli“ und „Thai-Auberginencurry“. In weiteren Kapiteln geht es um „Fleisch und Fisch“, „Vegetarische Hauptgerichte“, „Brot und Pizza“, „Pikante und süße Tartes und Pies“ und „Desserts, Kuchen und andere süße Verführungen“.

Es wird schnell klar, dass die Diagnose Glutenintoleranz nicht heißt, auf geliebte Gerichte verzichten zu müssen, wenn Zutaten geschickt ausgetauscht werden. Man muss wieder mehr selbst kochen und backen. Doch auf Fertiggerichte zu verzichten heißt auch, sich gesünder zu ernähren.
Viele der Rezepte im Buch sind raffiniert in der Zubereitung und interessant gewürzt. Manche Zutaten sind nicht im Supermarkt zu bekommen. Es gibt aber oft einen Hinweis, wo diese erhältlich sein könnten, dann muss man auf Entdeckungstour gehen. (Ich kannte zum Beispiel den roten Camargue-Reis nicht.)

Das Buch kann als Standardwerk verstanden werden. Es wird gut und richtig über Zöliakie aufgeklärt und man erfährt, was zukünftig bei der Ernährung zu beachten ist. Man kann gut für die ganze Familie kochen, die meisten Rezepte sind für vier Personen konzipiert. Manches lässt sich auf Vorrat zubereiten und zum Beispiel einfrieren. Rezepte, die gut für Kinder geeignet sind, haben einen Vermerk. Nährwerte sind immer angegeben und dann noch der Zeitbedarf, den ein Gericht für die Zubereitung braucht. Die Rezepte sind übersichtlich strukturiert und gut nachvollziehbar, wenn man durchschnittliche Erfahrungen in der Küche hat.
Es wird, wie gesagt, Wert gelegt auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Das schließt aber nicht aus, sich auch ab und zu ein Stück Kuchen oder ein Dessert zu gönnen.
Zu vielen Rezepten gibt es schönes Bildmaterial des fertigen Gerichts. Damit gefällt auch die Gestaltung des Buches sehr gut.

Rezension von Heike Rau

Glutenfrei kochen & backen
256 Seiten, gebunden
Dorling Kindersley Verlag
ISBN-10: 3831021902
ISBN-13: 978-3831021901
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Unser bayerisches Backbuch: Neu interpretierte Klassiker und süße Ideen der beliebtesten Konditoren

Unser bayerisches Backbuch: Neu interpretierte Klassiker und süße Ideen der beliebtesten Konditoren

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Das “Wir in Bayern”-Konditorenteam, bestehend aus Martina Harrecker, Friedrich Huber, Martin Rößler, Josef Schalber und Joachim Battke, stellt in diesem Buch eine Sammlung an schönen bayerischen Backrezepten vor. Das heißt aber nicht, dass man, um diese Rezepte nachbacken zu können, selbst eine Ausbildung als Konditor benötigt. Es sind auch ganz einfache Backideen im Buch. Dazu gehören unter anderem der „Blitzkuchen mit Apfel“, der „Eierlikörkuchen“ und der „Amarettitraum“.

Für viele Rezepte braucht man aber schon Zeit und Muße und natürlich auch etwas Erfahrung. Die Zubereitungsanleitungen sind aber sehr ausführlich gehalten. Jeder Schritt wird verständlich erklärt. Außerdem gibt es vorn im Buch noch die „Tipps aus der Backsprechstunde“, die wirklich hilfreich sind, weil Wichtiges bis ins Detail erklärt wird und Hinweise gegeben werden, die Fehler vermeiden.

Und so sollten dann auch Kreationen wie die „Blütentorte“ aus dem Kapitel „Frühlingssüße zum Kaffee“, die „Mandelbaiserschnitte mit Himbeeren“ aus den „Süßen Sommerträumen“, der „Zebrakuchen“ aus „Herbstgenuss mit Zuckerkuss“ und die „Weihnachtseistorte“ aus dem Kapitel „Winterzauber in der Backstube“ gelingen. Hier findet man auch das „Honigkuchen-Hexenhaus“, das besonders Kindern sehr gut gefallen wird.
Jedes dieser sehr fantasievoll benannten Kapitel beginnt mit einem Vorwort, das einstimmt auf das Backen der verschiedenen saisonalen Köstlichkeiten.

Die Rezepte in diesem Buch gefallen sehr gut. Schon beim Durchblättern und Lesen der Backanleitungen bekommt man Lust das eine oder andere sofort auszuprobieren. Man wird keine Probleme mehr haben, etwas Besonderes für die Kaffeetafel am Sonntag oder für einen festlichen Anlass zu backen. Vieles sieht ausgesprochen formvollendet in der Präsentation auf den Fotos aus und ist dabei überraschenderweise gar nicht schwer in der Herstellung.

Rezension von Heike Rau

Unser bayerisches Backbuch
Neu interpretierte Klassiker und süße Ideen der beliebtesten Konditoren
144 Seiten, gebunden
Südwest Verlag
ISBN-10: 3517088048
ISBN-13: 978-3517088044
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Regina Schneider: Hofladenküche: Regional – saisonal – köstlich

Regina Schneider: Hofladenküche: Regional – saisonal – köstlich

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Direkt vom Erzeuger und damit erntefrisch kommen Obst und Gemüse in den Verkauf eines Hofladens. Das Fleisch, die Eier und die Milch stammen von artgerecht gehaltenen Tieren. Das Angebot ist übersichtlich, dafür sind die angebotenen Waren regional, saisonal und von sehr guter Qualität. Wer auf dem Bauernhof einkauft, wird mit gutem Geschmack belohnt.

Das Kochbuch ist dementsprechend nach Jahreszeiten unterteilt. Gekocht wird, wie zu erwarten ist, mit sehr viel frischem Gemüse, Kräutern und Obst.
Im Frühjahr gibt es „Radieschensuppe“, „Teigtaschen mit Kerbelquark“, „Mairübchen mit rohem Schinken“ und „Zickleinkeule mit Knoblauchbaguette“.
Für den Sommer stehen Couscoussalat mit Sommergemüse“, „Bunte Zucchinitarte“ und „Bunter Lammspieß“ vom Grill und für den Herbst „Kürbissuppe“, „Süßkartoffelpuffer mit Rosmarin-Speck-Butter“ und „Krustenbraten mit Schwarzwurzeln“.
Im Winter hat man beispielsweise die Wahl unter „Sauerkrautkuchen vom Blech“, „Forelle im Wirsingblatt“ und „Gefüllten Bratäpfeln“.

Vorgestellt werden im Buch einige Bauernhöfe mit Hofladen in interessanten Texten und mit viel Bildmaterial.
Im letzten Teil des Buches findet man eine kleine Resteküche. So kann auch übrig Gebliebenes noch verwertet werden. Außerdem gibt es einen Saisonkalender.

Das Buch lässt sich gut verwenden, wenn man im Hofladen einkauft oder auf dem Markt, wenn man eine Bio-Kiste bezieht oder auch selbst Obst und Gemüse anbaut.
Die Rezepte sind interessant. Es wird sehr viel an Gemüse verarbeitet, auch Mairübchen, Mangold, Teltower Rübchen, Schwarzwurzel und Pastinaken. Mit im Buch sind auch drei Brotrezepte. Man hat also ein breites Betätigungsfeld. Die Rezeptanleitungen sind dabei relativ übersichtlich gehalten und gut nachvollziehbar, da die Anweisungen sehr genau sind. Oft erhält man zusätzliche Tipps. Es sind ja nicht nur Rezepte zu Gerichten im Buch, sondern auch zu Soßen oder Dips.
Auf jeder Seite gibt es auch Bildmaterial. Die Gerichte wurden stimmungsvoll und mit schönen Küchenutensilien in Szene gesetzt.
Ein empfehlenswertes Kochbuch!

Rezension von Heike Rau

Regina Schneider
Hofladenküche: Regional – saisonal – köstlich
Fotografie: Julia Bengeser
192 Seiten, gebunden
Dorling Kindersley Verlag
ISBN-10: 3831021937
ISBN-13: 978-3831021932
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Sonja Riker: Mehr Suppenglück

Sonja Riker: Mehr Suppenglück

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Nach “Suppenglück” geht es nun mit „Mehr Suppenglück“ weiter. Sonja Rikers Suppen sind alle etwas Besonderes und auch im neuen Buch kann man so manche geschmackliche Überraschung entdecken.

Die Rezepte im Buch sind in interessante Rubriken untergliedert. Es gibt „Wochenendbegleiter“ wie Kartoffel-Steinpilz-Topf, „Partykracher“ wie Wiesnbiersüppchen mit Marktgemüse und gerösteten Weißwurstradln. Dann „Luxuslöffler“ wie Reiscremesuppe mit Safran und geröstetem Parmaschinken und „Nestwärmer“ wie Linseneintopf in Rote-Bete-Sud. Unter „Weltenbummler“ findet man Griechische Reissuppe mit Zitronenhühnchen und unter „Küchenreformer“ sogar süße Suppen wie Schokoladencremesuppe mit Himbeerspiegel und Granatapfel.

Die Suppen sind raffiniert. Manchmal ist es auch die besondere Würze, die eine Suppe zum Geschmackserlebnis macht. Gekocht wird ja nicht mit Brühpulver, das womöglich noch Geschmacksverstärker enthält. Vielmehr sind selbstgemachte Brühen die Basis für die Suppen. Auch diese Rezepte sind mit im Buch, ebenso einen kleine Warenkunde zu verschiedenen Gewürzen. In den Rezepten verwendete Gewürzmischungen sind ebenfalls verzeichnet.

Dass Sonja Riker Suppen liebt, spiegelt sich in den Rezepten wieder. Aber auch die Wertschätzung gegenüber Selbstgekochtem wird von ihr vermittelt. Ihre Suppen sind gesunder Genuss und damit eben auch ein Stück Lebensfreude.

Viele Suppen sind ganz einfach nachzukochen. Zunächst erscheinen die Zutatenlisten sehr lang. Das liegt aber vor allen an den verwendeten Grundzutaten und Gewürzen. Man kann hier leicht nach und nach seinen Vorrat erweitern. Auch Brühe oder Fond können immer gleich reichlich gekocht und eingefroren werden.
Die Rezeptanleitungen sind einfach nachzuvollziehen. Und die wirklich schönen Fotos zeigen schon einmal, auf was man sich freuen kann.

Rezension von Heike Rau

Sonja Riker
Mehr Suppenglück
Fotos von Patrick Wittmann
176 Seiten, gebunden
Verlag Antje Kunstmann
ISBN-10: 3888977908
ISBN-13: 978-3888977909
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Karl Newedel: Kürbis & Karotte

Karl Newedel: Kürbis & Karotte

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Mit Kürbis und Karotte wird traditionell vor allem im Herbst gekocht, auch wenn insbesondere die Möhre als Frisch- und Lagergemüse ganzjährig zur Verfügung steht. Beide Gemüsesorten lassen sich zu vielen Gerichten verarbeiten. Auch Karl Newedel hat das offenbar inspiriert. Er stellt im Buch interessante und teils wirklich sehr außergewöhnliche Rezepte vor.

Nach einer kleinen Einstimmung auf die beiden Gemüsesorten geht es auch gleich mit den Rezepten los. Aufgefallen sind mir insbesondere unter den Kürbisrezepten „Rindersteak mit Kürbis-Bohnen-Gemüse“, „Kürbis-Kartoffelauflauf“, „Gänseschmalz-Kürbis-Aufstrich“, „Kürbis und Mais vom Grill“ und das „Kürbismousse mit Schoko-Cornflakes“.
Bei den Karottenrezepten sind es „Gemüsepfanne mit Dilljoghurt“, „Karotten-Brokkoli-Terrine“, „Karotten-Thunfisch-Aufstrich“ und die „Kleinen Karotten-Zucchini-Kuchen“.

Kürbis und Karotte spielen in den Rezepten also die Hautrolle oder werden kreativ als Zutat eingesetzt. Man findet im Buch herzhafte Gerichte, Eingelegtes, aber auch Desserts und Kuchen. Die Ideen für kreative Verwendungsmöglichkeiten sind natürlich besonders gut zu nutzen, wenn die eigene reichliche Ernte aus dem Garten verarbeitet werden möchte.
Es gibt etwas aufwändigere, aber auch schnelle Gericht. Es ist eine gesunde Küche, die gut im Alltag einsetzbar ist.

Es gibt im Buch natürlich viele vegetarische Gemüserezepte. Aber auch wer gerne Fleisch und Fisch mag, kommt auf seine Kosten, wie „Kalbsrahmgulasch mit Estragon-Karotten“, „Rindersteak mit Kürbis-Bohnen-Gemüse“ und „Lachssteak mit Karotten-Kürbis-Püree“ beweisen.

Die Rezeptanleitungen sind übersichtlich gehalten und gut nachvollziehbar. Das Buch ist insgesamt sehr schön gestaltet. Es gibt zu jedem Rezept ein ansprechendes ganzseitiges Foto, so dass man eine gute Vorstellung vom Gericht hat und gleichzeitig Ideen zum Anrichten für sich entnehmen kann.

Rezension von Heike Rau

Karl Newedel
Kürbis & Karotte
80 Seiten, gebunden
Bassermann Inspiration
ISBN-10: 3572080606
ISBN-12: 978-3572080601
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Karl Newedel: Apfel, Zwetschge & Holunder

Karl Newedel: Apfel, Zwetschge & Holunder

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Im Spätsommer bis in den Herbst hinein haben Äpfel, Zwetschgen und Holunderbeeren Saison. Manche Jahre fällt die Ernte besonders reichlich aus. Dann braucht man Ideen für Rezepte, um das Angebot verarbeiten zu können. Insgesamt dreißig sind im Buch vertreten.

Die Früchte werden auf klassische Art und Weise verarbeitet. Es gibt aber auch neue Rezeptideen und ganz Besonderes. Das gibt eine schöne bunte Mischung.
Bei den Apfelrezepten findet man beispielweise „Rosa Apfelmousse“, „Schnellen Apfelstrudel“, „Apfel-Lebkuchen“ und Hähnchensalat mit Apfel und Süßkartoffel“ und bei den Zwetschgenrezepten „Gebackene Zwetschgen mit Weinschaum“, „Zwetschgenmus“ und „Zwetschgenknödel mit Zimtbrösel“. Es folgen die Holunderrezepte unter anderem mit „Holunder-Birnen-Grütze mit Eis“, „Hollerdatschi mit Streuseln“ und „Rinderlende mit Holler-Chutney“.

Der Autor beginnt sein Buch mit einer kleinen Einführung und Warenkunde zu Apfel, Zwetschge und Holunder. Dann folgen die Rezepte nach Früchten geordnet. Die Rezeptanleitungen sind sehr übersichtlich gestaltet, dabei ausführlich gehalten und gut nachvollziehbar. Immer wieder gibt es Tipps oder interessante Hinweise. Man erfährt auch, wie viel Zeit man für die Zubereitung einplanen muss. Konzipiert sind die meisten Rezepte für vier Personen. Zu jedem gibt es ein sehr schön gestaltetes ganzseitiges Foto. Das fertige Gericht wird hier auf eine sehr ansprechende Weise gezeigt. Die Gestaltung des Kochbuches gefällt also sehr gut.
Mit im Buch ist auch ein Rezeptregister in zweifacher Ausführung. Einmal sind hier die Rezepte der Reihe nach aufgeführt und dann noch in alphabetischer Reihenfolgen.

Das Buch ist also für alle geeignet, die wieder einmal mit Apfel, Zwetschge und Holunder kochen und backen möchten, die alte Rezepte wiederentdecken und neue ausprobieren wollen. Auch wer den Früchtchen bisher keine Aufmerksamkeit geschenkt hat, aber zum Beispiel einen Holunder im Garten hat und die Beeren endlich mal verarbeiten möchte, wird sich über die Rezepte freuen.

Rezension von Heike Rau

Karl Newedel
Apfel, Zwetschge & Holunder
80 Seiten, gebunden
Bassermann Inspiration
ISBN-10: 3572080592
ISBN-13: 978-3572080595
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