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    Black Rose

    Von hera | 9.November 2006

    Die Einladung auf die „Black Rose“, die teuerste Yacht, die je gebaut wurde, kommt für den Anwalt Andrew Morrison überraschend. Eigner ist Nelson St. James, einer der reichsten Männer der Welt. Mit an Bord sind andere Geschäftsleute und auch St. James’ Ehefrau Danielle, von der Morrison sofort fasziniert ist.

    Bei Tisch drehen sich die Gespräche um Morrisons Beruf, der auch noch so hoffnungslose Fälle gewinnen kann, und den perfekten Mord. Wie man ungestraft einen Mord begehen kann, bleibt auch weiterhin Gesprächsthema. Für St. James ist es von höchstem Interesse zu erfahren, wie ein Anwalt die Geschworenen davon überzeugen kann, die Polizei habe den Falschen erwischt.
    Danielle schmeißt sich in der Zwischenzeit unverfroren an Morrison heran, der nicht widerstehen kann. Sie heizt ihn an, um sich dann wieder als unnahbar zu geben.

    Am nächsten Morgen verlassen Mr. und Mrs. St. James die Yacht, um zurück nach New York zu fliegen. Auch Morrison geht wieder an seine Arbeit, schafft es nicht, Danielle zu vergessen. Nur mit großer Willensstärke gelingt es ihm, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren. Bis eines Tages Jack Taylor vom Justizministerium bei ihm auftaucht. Wendell Clark, der mit an Bord der „Black Rose“ war, ist tot. Er und seine Frau sind in ihrem Haus in Washington ermordet worden. Es wird angenommen, dass Clark etwas über St. James wusste. Es besteht der Verdacht, dass St. James’ Finanzimperium eine kriminelle Vereinigung ist. Auch wenn St. James sich als Opfer einer Verschwörung sieht, es soll gegen ihn Anklage erhoben werden. So sollte Clark vor einer Anklagejury erscheinen, um gegen ihn auszusagen.

    Dann wird St. James erschossen. Draußen auf See auf der „Black Rose“. Eine Leiche gibt es nicht, der Mann ging über Bord. Danielle wird des Mordes angeklagt. Sie bittet Morrison, ihr zu helfen. Der wird alles tun, um die Frau, die er liebt, vor dem Gefängnis zu bewahren.

    „Black Rose“ ist ein sagenhaft spannender Thriller. Andrew Morrison wird zum Spielball eines ausgeklügelten Komplotts von dem er keine Ahnung hat. Und als er mit den Tatsachen konfrontiert wird, gibt es kein zurück mehr.
    Das Geschehen ist vorhersehbar. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch. Der Leser erlebt ein spektakuläres Gerichtsdrama, in dem Morrison alle Register zieht und ohne Rücksicht auf Verluste zeigt, was er drauf hat. Der Staatsanwalt ist kein ebenbürtiger Gegner für ihn und das bekommt dieser beinhart zu spüren.
    Interessant ist auch, wie der Autor seine Charaktere ausgestattet hat. Er bedient sich einer sehr bildhaften Sprache. Eine tragende Rolle spielt zum Beispiel Danielle. Sie ist sehr intelligent, aber eben auch berechnend und skrupellos. Sie besitzt schauspielerisches Talent und einen unschlagbaren Hang zu dramatisieren. Sie versteht es, ihre Mitmenschen und besonders Morrison, auf beispiellose Art und Weise zu manipulieren. Dementsprechend ausgefeilt sind auch die Dialoge.
    Mit diesem Thriller wird man perfekt unterhalten und das bis zur letzten Seite.

    Über den Autor:
    D. W. Buffa, geboren in San Francisco, hat zehn Jahre als Strafverteidiger gearbeitet. Er lebt in Napa Valley, Kalifornien.

    Rezension von Heike Rau

    D. W. Buffa
    Black Rose
    Übersetzt von Hans-Joachim Maass
    320 Seiten, gebunden
    marebuchverlag, Hamburg
    ISBN-10: 3-936-384-0
    ISBN-13: 978-3-936384
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