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Kategorie: Kochbuch

Charlotte Jenkinson: Baguette, Bagels, Bauernbrot – Die besten Rezepte zum Brotbacken

Charlotte Jenkinson: Baguette, Bagels, Bauernbrot – Die besten Rezepte zum Brotbacken

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In vielen Familien wird Brot jeden Tag gegessen. Bei den vielen Brotsorten, die es gibt, hat man reichlich Auswahl. Man kann Brot auch selbst backen. Dann kann man sicher seine, dass es frei von Zusatzstoffen ist. Davon abgesehen, schmeckt selbstgebackenes Brot viel besser. Es muss auch nicht immer zeitaufwändig sein. Statt eines Sauerteigbrotes kann man beispielsweise auch schnelle Brötchen backen.

Schon beim ersten Durchblättern des Buches fällt auf, dass die Rezepte außergewöhnlich sind. Wer schon viele Brote gebacken hat, wird sich über neue Ideen freuen. Aber auch Anfänger können sich an dieses Buch wagen und mit einem einfachen Kastenbrot aus Weizenmehl beginnen oder auch dem Turbobaguette.
Interessant wird das Brot immer dann, wenn besondere Zutaten dazukommen, wie zum Beispiel Fenchelsamen und Polenta für das Fenchelciabatta. Für das Hagebuttenbrot mit Haselnüssen braucht man Hagebuttensuppe und auch hellen Sirup, den man notfalls auch durch Zuckerrübensirup ersetzen könnte. Für das Finnische Schwarzbrot benötigt man Schwedenmilch. Zu bestellen im schwedischen Versandhandel, liest man da, oder im Bioladen zu beziehen. Da heißt es dann recherchieren und sich auf die Suche nach Neuem machen. Das macht Spaß!

Viele der Brote werden mit Hefe gebacken. Aber es gibt zum Beispiel auch Große Scones, die mit Backpulver gemacht werden. Auch das Früchtebrot mit Nüssen und Trockenfrüchten ist mit Backpulver. Ebenso die Salamimuffins. (Diese habe ich ausprobiert. Statt der Schwedenmilch habe ich Dickmilch genommen. Die kleinen herzhaften Muffins waren recht schnell gemacht, dufteten schon appetitanregend aus dem Backofen und schmeckten durch den Feta, die Salami und die Tomaten schön würzig. Sehr lecker!)

Die ganze Vielfalt an Mehlsorten wird ausgenutzt. Roggen, Weizen, Dinkel. Es ist viel Vollkorn dabei, kernig oder fein gemahlen. Es gibt sogar ein glutenfreies Brot. Hier wird aber auf eine fertige Mehlmischung zurückgegriffen.
An Brotzutaten werden neben vielen Gewürzen von Kümmel bis Rosmarin auch Leinsamen, Kleie und Getreideflocken usw. verwendet.

Das letzte Kapitel ist dem Sauerteigbrot gewidmet. Dazu gehört es, den Sauerteig selbst herzustellen, was nicht so einfach ist. Ist es aber dann einmal gelungen, kann man zunächst das helle oder das grobe Anfängerbrot und dann auch Kartoffelbrot, Leinsamenbrot oder das Skrädmjolbrot mit geröstetem Hafermehl backen.

Das ist wirklich ein tolles Buch, für alle, die neue Brotsorten entdecken möchten. Es ist auch sehr schön gestaltet. Mit wunderbaren Fotos und dekorativen Topflappen!

Rezensionen von Heike Rau

Charlotte Jenkinson
Baguette, Bagels, Bauernbrot
Die besten Rezepte zum Brotbacken
160 Seiten, gebunden
Jan Thorbecke Verlag
ISBN-10: 3799507116
ISBN-13: 978-3799507110
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Zimtduft und warmer Apfelkuchen – Fruchtige Köstlichkeiten für die kalte Jahreszeit

Zimtduft und warmer Apfelkuchen – Fruchtige Köstlichkeiten für die kalte Jahreszeit

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Im Winter macht das Backen doppelt Spaß. Gerade Ofenwarmes ist gefragt, um die Kälte zu vertreiben. Im Buch werden kuchenähnliche Desserts vorgestellt, klassische Rezepte mit Früchten.
Neben Pies, Tartes und Strudeln findet man hier mit Streuseln überbackene Früchte (Crumbles), den klassischen amerikanischen Auflauf mit Schichten aus Früchten und Semmelbröseln (Betty), gekochtes Obst mit gebackenem Teig obenauf (Cobblers), eine französische Nachspeise mit Früchten in einer Eiercreme gebacken (Clafoutis), auf dem Herd gegarte Früchte in dickflüssigem Teig (Slump), mit Streuselteig überbackenen Aufläufe mit Obst (Crisps) und gestürzte Obstkuchen mit Teigkruste (Pandowdy).

Das ist eine sehr schöne Sammlung an Rezepten. Diese Köstlichkeiten sind teilweise sehr einfach zuzubereiten und viele sind vor allem warm ein Genuss, auch wegen der frischen Kruste, wie bei den Crumbles beispielsweise. Alles was an Obst zu haben ist, also nicht nur Lagerobst, sondern auch Eingewecktes oder Trockenfrüchte kann so im Winter zu herrlichen Desserts verarbeitet werden. Viele dieser Gerichte lassen sich auch leicht vorbereiten. Gerade wenn man Gäste hat, ist das praktisch, weil man einen Teil der Küchenarbeit auf den Vortag verlegen kann.

Gehaltvoll und zuckersüß sind diese kuchenähnlichen Desserts. Meist wird ja auch noch Sahne oder Vanilleeis dazu serviert. (Ich habe die Kirsch-Clafoutis ausprobiert. Aber nicht wie vorgeschlagen in einer großen Auflaufform, sondern in kleinen mit je einer Portion. Die Zutatenliste ist überschaubar und es hat keine Mühe gemacht, den Anweisungen im Rezept zu folgen. Das Gebäck wird sehr schön locker, obwohl es nach dem Backen ein wenig zusammenfällt. Es ist eine wirklich tolle Leckerei!)
Das Backbuch ist auch sehr schön gestaltet. Allein die Fotos sind ein Gedicht! Man wird damit geradezu verführt, diese Desserts auszuprobieren!

Rezension von Heike Rau

Zimtduft und warmer Apfelkuchen
Fruchtige Köstlichkeiten für die kalte Jahreszeit
160 Seiten, gebunden
Jan Thorbecke Verlag
ISBN-10: 3799535764
ISBN-13: 978-3799535762
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Cornelia Schinharl und Christa Schmedes – Fein gebacken! – Das Grundbackbuch

Cornelia Schinharl und Christa Schmedes – Fein gebacken! – Das Grundbackbuch

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Ein Grundbackbuch sollte in keinem Haushalt fehlen. Selbstgebackenes ist schließlich ein ganz besonderer Genuss. Mit den Anleitungen im Buch wird es auch Anfängern leicht gemacht, das Backen zu erlernen, bzw. bereits vorhandenes Wissen zu erweitern.
Auf den ersten Seiten geht es um Grundsätzliches. Man erfährt hier alles über Backformen und Zubehör, die verschiedenen Mehlsorten, Backtriebmittel und weitere Grundzutaten.
Das Buch ist nach Teigarten untergliedert: Rührteig, Biskuitteig, Mürbeteig, Hefeteig, Quark-Öl-Teig, Blätterteig und Plunderteig, Brandteig, Strudelteig und Baiser.

Den Anfang macht also der Rührteig. Zunächst gibt es einfache Rezepte. „Rührkuchen mit Zitrone“. Der ist tatsächlich schnell gemacht. Damit dieser wirklich perfekt wird sollte man die Das-ist-wirklich-wichtig-Hinweise beachten. Auf dieses Rezept kann man aufbauen und „Rührkuchen mit Apfelspalten“ oder anderes backen. Auch Muffin-Rezepte gibt es, unter anderem „Heidelbeermuffins mit Joghurt“ oder „Schokomuffins mit Muskat.“ Hier findet man auch ein Rezept zu „Pikanten Muffins mit Chili“. Es gibt also nicht nur süßes Gebäck im Buch. Sehr interessant ist auch der „Sandkuchen im Glas“, damit kann man auch auf Vorrat backen. Etwas Können verlangen dann schon die „Donauwellen mit Schoko-Nougat-Guss“ oder der „Baumkuchen mit Marzipan“. Wer sich an einer Torte versuchen möchte, kann „Prinzregententorte ganz klassisch“ probieren. Spritzgebäck lässt sich ebenfalls aus Rührteig herstellen.

Weiter geht es mit dem Biskuitteig. Auch hier kann man zuerst einen einfachen „Biskuitboden mit Fruchtbelag“ herstellen. Schwieriger ist dann schon die Biskuitrolle mit Konfitüre. (Diese habe ich ausprobiert. Den Teig zu stürzen und dann aufzurollen, ist nicht einfach. Oftmals bricht der Teig oder reißt ein beim Aufrollen. Das ist mir jedenfalls schon passiert. Mit den Tipps im Buch ging es aber erstaunlich gut. Es ist eine schöne Rolle geworden. Und der Geschmack hat überzeugt.) Auch bei diesen Rezepten kann man sich also vortasten und dann vielleicht auch die „Schwarzwälder Kirchtorte“ oder die „Festtagstorte mit weißer Schokosahne“ mit den selbstgeformten Marzipan-Rosenblüten als Dekoration probieren.

Das Buch gefällt schon beim ersten Durchblättern. Die Vielfalt an Rezepten, die auch durch die verschieden Teigarten gegeben ist, überzeugt. Die Anleitungen sind sehr schön ausführlich, so dass man den Eindruck hat, sich auch dann heranwagen zu können, wenn in der Vergangenheit beim Backen einiges schief gelaufen ist. Natürlich braucht man Übung. Und vielleicht werden die ersten Kuchen auch nicht ganz perfekt. Aber man kann sich mit dem Buch weiterentwickeln. Es ist eines, das nicht im Regal stehen bleiben wird. Zum einen, weil es wirklich praktisch ist, zum anderen, weil man auch einfache Back-Klassiker darin findet.

Sehr gut gefällt auch die Aufmachung. Verschiedene Schriftgrößen sorgen für Übersichtlichkeit. Auch sind die Seiten sehr gut strukturiert. Es gibt sehr viel Bildmaterial, nicht nur zu den fertigen Gerichten, sondern auch zu den Tipps. Was man sieht, versteht man einfach besser. Und damit macht das Backen dann auch sehr viel Spaß!

Rezension von Heike Rau

Cornelia Schinharl und Christa Schmedes
Fein gebacken! – Das Grundbackbuch
240 Seiten
Fotos von Alexander Walter
Franckh-Kosmos Verlag
ISBN-10: 3440125920
ISBN-13: 978-3440125922
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Matthias Ludwigs: Plätzchen-Schule

Matthias Ludwigs: Plätzchen-Schule

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Einige Plätzchensorten gehören in die Vorweihnachtszeit. Andere kann man das ganze Jahr über essen. Chef-Pâtissier Matthias Ludwigs der Konditorei „Törtchen Törtchen“ aus Köln stellt in diesem Buch seine Lieblingsrezepte für Plätzchen und Kekse vor. Auch klassische Rezepte sieht man hier.
Zunächst werden Zutaten wie Zucker, Nüsse und Gewürze näher unter die Lupe genommen.

Im ersten Kapitel findet man Kekse, die erst nach dem Backen auf dem Blech in Stücke geschnitten werden. Hier wird also nicht vorab portioniert, ausgestochen oder geformt. Die Keksmasse wird auf das Backblech aufgebracht, gebacken und dann erst geteilt. Das bringt vor allem einen zeitlichen Vorteil. Es gibt hier „Berliner Brot“, „Basler Leckerlie“ oder die in der Herstellung dann doch etwas aufwändigeren „Baumkuchenwürfel“.

Im nächsten Kapitel geht es um Kekse, die vor dem Backen geschnitten werden. Den Teig kann man oftmals schon einen Tag im Voraus zubereiten. Es gibt unter anderem „Orangensticks“, „Schwarz-Weiß-Gebäck“ und Cranberry-Haferflockenkekse“. (Diese habe ich ausprobiert. Der Mürbeteig lässt sich gut herstellen und auch in Form bringen. Nach dem Abkühlen kann man den Teig in dünne Scheiben schneiden. Das ist eigentlich der schwierigste Teil. Man braucht dazu ein sehr scharfes Messer. Gebacken sind die Kekse schnell. Sie werden schön krümelig-knusprig. Die enthaltenen getrockneten Cranberries sind ein gute Alternative zu Rosinen. Durch die Nüsse und Haferlocken schmeckt das Gebäck sehr kernig. Wirklich lecker!)

Dann gibt es noch Kekse, die vor dem Backen geformt werden. Hier findet man Plätzchen zum Ausstechen wie „Zimtsterne“, „Zitronenherzen“ oder „Nusssterne“.
Auch Spritzgebäck gibt es im Buch, darunter „Dinkel-Anis-Spritzgebäck“ und „Kaffeestangen“. Aufgestrichen, zum Beispiel auf Oblaten, werden die „Elisenlebkuchen“.
Nicht in diese Kategorien passen noch ein paar andere Leckereien wie „Schoko-Ingwercrossies“, „Marzipankugeln“ und auch die „Zimtwaffeln“, die in einem speziellen Waffeleisen gebacken werden.

Wenn ein Buch „Plätzchen-Schule“ heißt, dann erwartet man, ausführlich angeleitet zu werden. Dem ist auch so. Es wird sehr genau beschrieben, wie vorzugehen ist. Man erhält Erklärungen für notwendige Arbeitsschritte und dazu vielfältige Tipps. Da vom Teig abhängt, wie das Gebäck wird, gibt es hierzu auch noch einmal spezielle Hinweise, damit man genau weiß, was wichtig ist und worauf man achten muss.

Die Rezeptauswahl gefällt sehr gut. Es gibt Rezepte für das ganze Jahr, aber auch für die Weihnachtszeit. Die Untergliederung ist interessant. Wenn man größere Mengen backen will, ist diese besonders praktisch, weil man gut damit planen kann, selbst wenn die Zeit knapp sein sollte.

Die Fotos sind Inspiration. Zudem sind sie schön anzusehen. Damit ist das Buch nicht nur übersichtlich, sondern auch ganz wunderbar gestaltet. Es eignet sich auch als hübsches Geschenk zu vielen Gelegenheiten.

Rezensionen von Heike Rau

Matthias Ludwigs
Plätzchen-Schule
Backen leicht gemacht
Fotografien von Jo Kirchherr
125 Seiten, gebunden
Egmont vgs
ISBN-10: 3802537459
ISBN-13: 978-3802537455
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Hans Gerlach: Aromen & Gewürze

Hans Gerlach: Aromen & Gewürze

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Aromen und Gewürze sind eine Bereicherung für jede Küche. Man braucht keine Fertigtütchen für den guten Geschmack. Selbst verschiedene Gewürze einzusetzen, bedeutet auf Geschmacksverstärker und künstliche Aromen zu verzichten. Als Hobbykoch kann man seine ganze Kreativität entfalten. Es macht sehr viel Spaß, auf diesem Gebiet Neues zu entdecken.

Die verschiedenen Geschmacksrichtungen sind im Buch in sechs verschiedene Aroma-Welten untergliedert. Man hat also von Anfang an eine gute Orientierung.

Zunächst geht es um Grundsätzliches. Der Leser erfährt Wissenswertes über Einkauf und Lagerung. Man kann auch selbst Gewürze gewinnen, durch trocknen von Pilzen beispielsweise. Auch Brühwürfel kann man selbst herstellen. Gewürze können auch vorab selbst gemischt werden, so dass man dann immer die passende Gewürzmischung zur Hand hat, ob nun für Bratkartoffeln oder Fruchtkompott. Konservieren kann man Gewürze und Aromen auch mit Salz, Essig und Öl.

Man erfährt im Buch auf welche verschieden Arten man z.B. Gemüse, Reis, Fisch, Fleisch, Suppen, Gebäck, Salate, Saucen usw. würzen kann und bekommt gleich die passenden Rezepte dazu.
Vorab lernt man die passenden Gewürze und Kräuter durch kleine Porträts kennen. Bei den Porträts und Rezepten finden die verschiedenen Aroma-Welten Beachtung.

Spannend ist vor allem das Kapitel „Ätherisch & duftend“. Blüten- und Zitrusdüfte spielen hier die Hauptrollen. Zum Einsatz kommen essbare Blüten, Zitrusfrüchte und auch Zitronen-Kräuter. An Rezepten findet man hier u.a. „Zucchini-Nudeln mit Zitronensauce“. Es ist ein einfaches, aber doch besonderes Gericht. Spannend ist es auch eigenen Sirup aus Kräutern und Früchten herzustellen. Nicht nur für den eigenen Bedarf. Ein Rosenblütensirup oder ein Eistee-Sirup ist sicher auch ein schönes Geschenk. Hierfür eignen sich auch viele Rezepte aus dem Kapitel „Süß & balsamisch“, z.B. der selbst gemischte Kaffe- oder Teezucker oder auch der Blütenzucker.

Man lernt eine Menge schon beim Lesen des Buches und kann dies dann gleich mit den Rezepten umsetzten. Die Seiten sind aufwändig gestaltet, so dass man genügend Anregung bekommt. Die stimmungsvollen Fotos sind ausgesprochen schön anzusehen.

Ganz nach Lust und Laune und vor allem nach Geschmack, kann man aus dem entsprechenden Kapitel ein passendes Rezept heraussuchen. Man findet einfache Rezepte wie Milchreis, aber auch Aufwändigeres wie die Riesling-Rippchen. Die Arbeit wird belohnt mit einem unvergleichlichen und vor allem natürlichen Geschmackserlebnis. Der Zeitbedarf ist übrigens immer angegeben. Man kann also auch hier sehr gut planen. Oft gibt es Variationsmöglichkeiten oder auch Hinweise zu verschiedenen Beilagen.

Es ist ein wirklich überzeugendes Buch. Wer einige Erfahrung im Kochen hat, wer experimentierfreudig ist und neue Geschmacksrichtungen kennenlernen möchte, dem ist es zu empfehlen.

Rezensionen von Heike Rau

Hans Gerlach
Aromen & Gewürze
Feurig. Mild. Frisch. Erdig. Duftig. Süß.
160 Seiten, gebunden
Franckh-Kosmos Verlag
ISBN-10: 3440125890
ISBN-13: 978-3440125892
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Dagmar Reichel: Kochen für die Kleinen

Dagmar Reichel: Kochen für die Kleinen

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Ihre Kinder altersgerecht und ausgewogen zu ernähren, ist sicher Anliegen aller Eltern. Das Buch unterstützt hierbei. Es enthält Rezepte, die für Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr geeignet sind, also nach der Breiphase. Auch Grundsätzliches über die Ernährung von Kindern und das Essverhalten wird vermittelt. Hier spielen auch Vorlieben und Abneigungen eine Rolle. Außerdem erfährt man, wie viel ein Kind in etwa an Nahrung und Getränken braucht. Bei der Zusammenstellung der Speisen gibt die Ernährungspyramide Orientierung.

Man findet im Buch Rezepte nur für zwei Kleinkinder, aber auch solche, die für die ganze Familie, also für ein gemeinsames Essen, geeignet sind.
Den Anfang machen Rezepte für das Frühstück. Zur Auswahl stehen unter anderem „Gurken-Quark-Brote“, „Aprikosen-Fitmacher mit zarten Haferflocken“ oder „Schnelle Käsetaler mit Pumpernickel und Gurke“. Außerdem gibt es Vorschläge für einen Sonntagsbrunch.

Auch für das Mittagessen hat man reichlich Auswahl. Es gibt „Tomaten-Zucchini-Gemüse mit frischen Kräutern“, „Bratwurstklößchen mit sahnigem Gurkengemüse“ oder „Bunte Gemüsesuppe mit Frischkäse und Schinken“

Wenn die Zeit knapp ist, darf man ruhig auch mal auf Fertigprodukte zurückgreifen, die mit frischen Zutaten ergänzt werden. Wobei man hier natürlich sehr genau hinsehen muss, welche Fertigprodukte für Kinder geeignet sind. So wird fertiger Blätterteig für die „Spinat-Tarte mit Tomaten und Ziegenkäse“ verwendet oder Dosenmais für „Gebratenen Fischfilets mit warmen Mais-Salat“.

Schwierig ist für Eltern auch zu entscheiden, was Kinder zwischendurch essen dürfen. Allzu viel Süßes soll es ja nicht sein. Anbieten kann man auch „Gemüsesticks mit bunten Dips“ oder auch mal ein fruchtiges „Melonensorbet mit Apfelsaft und frischer Minze“. An Feiertagen darf natürlich geschlemmt werden. Man kann etwas backen. „Obsttörtchen mit feiner Puddingcreme“ oder „Honigwaffeln mit Pfirsichsauce“ sind auch für den Kindergeburtstag geeignet.

Den Abschluss bildet das Abendessen mit „Kokosmilchreis mit Heidelbeeren“. Das ist ein guter Ersatz für Kinder die keine Milch vertragen. Zur Sprache kommen im Buch nämlich auch Allergien und Unverträglichkeiten bei Kindern. Auch ein Brotrezept, ganz ohne Weizen gebacken, findet man im Buch.

Es ist eine bunte, vielseitige Mischung an Rezepten, so dass Kinder sehr viel ausprobieren können. Die Rezepte sind sehr schön übersichtlich gestaltet. Der Zeitbedarf wird angegeben. Oftmals wird eine weitere Variante zum Rezept vorgeschlagen, so dass man geschmacklich, je nach Vorliebe des Kindes, verändern kann. Man findet im Buch nicht nur Rezepte, sondern auch viel Wissenswertes über Kinderernährung. So lernt man einschätzen, was Kleinkinder schon essen können. Direkt zu den Gerichten gibt es viele Tipps. Man erfährt, was an Rohkost Kindern in welcher Form zuzumuten ist, welche Gewürze man verwenden kann. Hin und wieder erfährt man auch etwas über Nahrungsmittel, deren Inhaltsstoffe für Kinder besonders wichtig sind.

Die Rezepte sind recht einfach gehalten. Wer ohnehin immer mal wieder kocht, wird keine Probleme damit haben. Die einzelnen Schritte sind gut erklärt. Und da, wo es etwas Wichtiges zu beachten gibt, wird gesondert hingewiesen und mit Bildmaterial unterstützt.

Fazit: „Kochen für die Kleinen“ ist ein wirklich brauchbares Kochbuch mit Rezepten für den Alltag von Familien mit Kleinkindern.

Rezension von Heike Rau

Dagmar Reichel
Kochen für die Kleinen
Fotos: Eising Studio/Martina Görlach
144 Seiten, broschiert
Franckh-Kosmos Verlag
ISBN-10: 3440125912
ISBN-13: 978-3440125915
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Mirjam Beile: Gebäck für Dich – Kleine Freuden aus dem Brotbackautomaten

Mirjam Beile: Gebäck für Dich – Kleine Freuden aus dem Brotbackautomaten

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Mit dem Brotbackautomaten lässt sich nicht nur Brot backen. Auch Kuchen und Konfitüre kann man herstellen. Im Buch findet man aber nicht nur Rezepte zum direkten Backen im Automaten. Vielmehr wird dieser für die Zubereitung des Teiges genutzt. Hefeteig kann so völlig unkompliziert hergestellt werden.

Die Rezeptideen sind nach Anlässen sortiert, traditionelle Feste und private Feierlichkeiten. Ein besonderes Gebäck gehört ja dann immer auf den Tisch. Im ersten Kapitel „Feste rund ums Jahr“ findet man also auch „Silvester und Neujahr“ mit Glücksschweinchen, Hufeisenbaguette und Neujahrsbrot, das eigentlich ein ganz normales Mischbrot ist. Das Besondere ist hier eine Verzierung aus Teig mit aufgesetzter Jahreszahl.
Unter den Vorschlägen in der Rubrik „Ostern“ kann man unter anderem zwischen Hefeteighasen, Eierlikörkuchen und Lamm im Kräuterbrot wählen.
Besonders hervorzuheben ist das Kapitel „Halloween“. Auch wenn Blutkuchen und Hefefinger wirklich gruselig aussehen, schmecken dürfte das Gebäck trotzdem.
Im zweiten Kapitel „Für jede Lebenslage“ wird Gebackenes für private Feierlichkeiten vorgestellt. Zum Kindergeburtstag kann man Aprikosen-Bienchen, Kinderpizzis oder Würstchenbonbons machen. Und zum Grillfest kann man den Teig für die Oliven-Grillfladen und das Stockbrot vom Brotbackautomaten kneten lassen.

Es gibt einige einfache Rezepte im Buch, aber auch viele eher schwierige für die man schon etwas Erfahrung im Backen haben sollte. Immerhin gelingt der Hefeteig mit dem Brotbackautomaten immer. Allerdings muss man auch hier mal nach dem Teig schauen. (Ich habe, weil ich gerade ein Brot brauchte, das Neujahrsbrot ausprobiert, musste allerdings noch Wasser zugeben, weil der Teig sonst zu trocken geworden wäre. Das Brot ist dann gut gelungen und schmeckte hervorragend.)

Ein bisschen kreativ sein muss man. Gar nicht leicht herzustellen sind die Brötchensterne. (Wie man die Sternenform hinbekommt, steht zwar im Text erklärt, aber auf Anhieb ist mir das nicht gelungen. Hier wären ein paar zusätzliche Fotos mit Arbeitsschritten hilfreich gewesen. Aber auch meine nicht gerade perfekten Brötchensterne haben gut geschmeckt.)

Die Ideen im Buch sind also wirklich gut. Man bekommt direkt Lust, das eine oder andere auszuprobieren. Das sollte man bei komplizierten Rezepten, gerade auch dann, wenn der Hefeteig in eine besondere Form zu bringen ist, schon vorab tun, damit man dann, wenn ein Feiertag ist, schon ein wenig Übung hat. Die Fotos sind in dieser Hinsicht teilweise vielleicht zu perfekt. Es gibt auch nicht zu jeder Sorte Gebäck ein Foto, wie zum Beispiel bei den Monstermuffins. Auch wenn im Rezept die Beschreibung steht, muss man hier selbst kreativ werden. Anderes dürfte aber sofort gelingen. Die Brote zum Beispiel, die direkt im Automaten gemacht werden. Oder auch die Pizza-Muffins und die Kräuter-Knusperstangen. Im Buch sind also Rezepte unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, so dass Anfänger und auch geübte Hobbyköche Passendes finden.

Rezensionen von Heike Rau

Mirjam Beile
Gebäck für Dich – Kleine Freuden aus dem Brotbackautomaten
144 Seiten, Klappenbroschur
Verlag Eugen Ulmer
ISBN-10: 3800175886
ISBN-13: 978-3800175888
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Johannes Gutmann: SONNENTOR – Leben und genießen mit Kräutern und Gewürzen

Johannes Gutmann: SONNENTOR – Leben und genießen mit Kräutern und Gewürzen

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Der Österreicher Johannes Gutmann ist der Gründer und Geschäftsführer des SONNENTOR Kräuterhandels. In diesem Buch erzählt er die Gründungsgeschichte auf eine sehr persönliche Art und Weise. Seine Wertschätzung gilt auch seinen Wegbegleitern, also der Familie, den Mitarbeitern und den Kräuterbauern beispielsweise. Heimatverbundenheit ist ihm wichtig. Die Gründe dafür werden sehr bildhaft dargestellt.

Natürlich ist es eine Form der Selbstdarstellung, aber auch eine Möglichkeit die Firmenphilosophie deutlich zu machen. Und selbstverständlich ist das Buch als Werbung zu verstehen. Aber es ist eine sehr unaufdringliche Werbung, zumindest für Interessierte und Fans der SONNENTOR-Produkte, die auch in Deutschland zu haben sind.

Mit im Buch ist eine Kräuter- & Gewürzkunde, die sich sehr interessant liest. Was folgt sind Porträts verschiedener Kräuter, die von SONNENTOR angebaut werden. Man liest hier über Apfelminze, Frauenmantel, Holunderblüten, Ringelblumen, Zitronenverbene, Schafgarbe und vielen weitere. Gemischt werden die Kräuter zu Tees, die sich Glückstee, Kräuterzauber oder Blütenmischung nennen.
Dass Tee auch zum Essen passt, wie etwa ein guter Wein, wird in einem weiteren Kapitel bewiesen. Es wird genau erklärt, welcher Tee ein entsprechendes Gericht perfekt ergänzen kann. Das ist unbedingt herauszustreichen, denn das ist das Besondere am Buch.

Auch Gewürze werden in Porträts vorgestellt, darunter Kardamom, Kreuzkümmel, Koriander, Lorbeer und Majoran. Verschiedene Gewürzmischungen sind ebenfalls im Handel, vom Fischgewürz, über die indische Gewürzmischung bis hin zum bunten Pfeffer.
Es folgt eine Reihe von Rezepten, die man nachkochen kann. Die Auswahl ist bunt und umfasst Sonnentor Adventspunsch, Waldviertler Steinpilzsuppe, Weißmohntörtchen mit Weichseln und vieles mehr.

Man wird mit dem Buch also gut eingeführt in die Welt der Kräuter und Gewürze. Man lernt die SONNENTOR-Produkte kennen und kann einmal hinter die Kulissen schauen, was Produktion und Handel betrifft. Das Buch hat viele ganzseitige, sehr stimmungsvolle Illustrationen und ist damit nicht nur informativ, sondern auch schön anzusehen.

Rezensionen von Heike Rau

Johannes Gutmann
SONNENTOR – Leben und genießen mit Kräutern und Gewürzen
222 Seiten, gebunden
Verlag Eugen Ulmer
ISBN-10: 3800176807
ISBN-13: 978-3800176809
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Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer: Unsere Lieblingsrezepte für Herbst und Winter

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer: Unsere Lieblingsrezepte für Herbst und Winter

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Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer stellen dieses Mal eine saisonale Küche für den Herbst und den Winter vor. Was man kocht, an die Jahreszeit und die Region zu binden, ist eine empfehlenswerte Sache, auch weil es für Abwechslung im Speiseplan sorgt. Zunächst wird ein kleiner Einblick gegeben, was Saison hat und auf dem Markt zu haben ist.

Das erste Kapitel ist dann auch gleich den Äpfeln gewidmet. Man lernt heimische Sorten kennen. Es gibt „Bratapfel aus der Mikrowelle“, „Apfelschmarrn“ oder „Blutwurst-Apfel-Happen“.
In einem weiteren Kapitel wird der Wirsing in Form von „Wirsingauflauf“ und „Wirsingsuppe“ präsentiert.
Natürlich findet man auch Kürbisrezepte im Buch. Darunter „Kürbisgnocci mit Kernöl“ und „Kürbiskonfitüre“.
Auch Sauerkraut hat im Herbst und im Winter Saison, zum Beispiel als „Paprikafleisch mit Sauerkraut“.
Pilze stehen ebenfalls auf dem Speiseplan. Es gibt unter anderem ein „Grundrezept für gedünstete Pilze“, mit denen man Pfannkuchen füllen kann.
Weiter Kapitel sind den Linsen, dem Wild oder auch dem Wurzelgemüse gewidmet.

Man findet im Buch auch Rezepte aus den Sendungen der vergangenen Jahre. Wer schon Kochbücher der beiden Köche hat, sieht hier also auch bekannte Rezepte wieder. Diese Zusammenstellung gefällt aber sehr gut, gerade wenn man nach Jahreszeiten kochen möchte.

Viele der Gerichte sind auch für nicht besonders geübte Hobbyköche geeignet. Man kann den Kochanleitungen immer sehr gut folgen. Nicht nur, dass diese sehr gut gegliedert sind. Die einzelnen Schritte sind sehr bildhaft beschrieben. Für Köche, die gerne experimentieren bleibt aber genug Raum. Oder man hält sich an die aufwändigeren Rezepte im Buch. Diese Gerichte machen mehr Arbeit und erfordern Erfahrung, lassen sich dann aber auch als Festtagsessen präsentieren.

Zu allen Warengruppen gibt es eine Einführung. Wissenswertes wird unterhaltsam vermittelt, so dass man sich auch an noch nicht Probiertes wagen kann. Auf die einzelnen Gerichte wird man dann in unvergleichlicher Weise eingestimmt, so dass man Lust auf das Nachkochen bekommt.
Abgerundet wird das Angebot mit Getränkevorschlägen. Meist und da wo es passt, ist das eine Weinempfehlung.
Auch dieses Kochbuch ist mit vielen Bildern aufgewertet. Es gibt immer wieder Fotos zu den Gerichten oder auch zur Verdeutlichung einiger Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Rezension von Heike Rau

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
Unsere Lieblingsrezepte für Herbst und Winter
144 Seiten, broschiert
Egmont Vgs
ISBN-10: 3802537505
ISBN-13: 978-3802537509
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Reinhardt Hess: Pilze & Waldbeeren

Reinhardt Hess: Pilze & Waldbeeren

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Gerade wer saisonal und regional kocht, wir sich an dem erfreuen wollen, was die Natur bietet. Pilze und Waldbeeren sind etwas ganz Besonderes und in der Küche vielseitig einsetzbar. Natürlich muss man sich auskennen und wissen, was man sammeln kann und was nicht. Das vorliegende Buch ist aber kein Bestimmungsbuch. Man muss das entsprechende Wissen haben oder sich aneignen. Ist man unsicher sollte man Fachleute befragen oder eine Pilzberatungsstelle aufsuchen. Man kann natürlich auch auf dem Markt Ausschau halten und sehen, was man bekommen kann.

Das Buch ist also eher nicht für Anfänger geeignet. Aber wer viele Pilze und Beeren kennt, wird sich über die Vielfalt an Rezepten freuen. Verarbeitet werden zum Beispiel Pilze, die nicht jeder kennt. Habichtspilz, Herbsttrompete, Knoblauchschwindling und Speisemorchel sind darunter.
Die Pilze werden entweder sofort verarbeitet oder haltbar gemacht. Man findet im Buch Rezepte wie „Eingelegte Pilze in Weißweinessig“, „Pilze in Olivenöl und Knoblauch“ oder „Eingelegte Pilze für Saucen und Salate“. An Gerichten gibt es „Knusper-Parasole auf frischem Blattsalat“, „Blätterteigtäschchen mit Waldpilzen und Frischkäse“. Neben den vielen vegetarischen Gerichten findet man aber auch „Pikante Putenröllchen mit Reizkern“ oder „Gebackene Forellen mit Waldpilzen“.

Auch Beeren werden haltbar gemacht und zu „ Kornelkirsch-Konfitüre“, „Holunderbeersaft mit wertvollen Vitaminen“ oder zu „Waldbeeren-Rumtopf aus Wald und Heide“.
Sofort verarbeitet werden die Früchte gerne zu Desserts wie Heidelbeer-Quark mit Birnen und Löffelbiskuits“ oder „Waldbeeren-Grütze mit Zimtsahne“. Es wird auch gebacken, denn es gibt „Waldbeeren auf heißem Hefekuchen“. Getränke sind ebenfalls im Angebot, darunter „Waldbeeren-Milchmix mit gestoßenem Eis und Zimt“. Ebenfalls vorhanden sind Gerichte, unter anderem „Panierter Ziegenkäse mit schwarzem Beerenkompott“ oder „Gekühlte Fischfilets mit Walnuss-Berberitzen-Sauce“.

Man hat also reichlich Auswahl, Pilze und Waldbeeren zu verarbeiten. Es sind sehr kreative Rezepte dabei. Die Seiten sind übersichtlich, die Kochanleitungen gut strukturiert, ausführlich und bestens nachvollziehbar. Zwischen den Rezepten findet man Seiten mit Wissenswertem, etwa zum Pilzesammeln im Allgemeinem. Nachlesen kann man auch Informatives über die Hexenringe. Interessant sind die Texte zu Waldbeeren, frühreife und späte Sorten. Holunder und Schlehdorn haben eigene Kapitel.
Die Seiten sind mit sehr schönen Bildern geschmückt. Die meisten sind aber nicht nur bloße Dekoration, sondern als Ergänzung zu den Rezepten zu sehen. Dargestellt werden fertige Gerichte oder Arbeitsschritte aus den Rezepten. Den Fotos ist eins gemeinsam, sie sind sehr schön gestaltet.

Rezension von Heike Rau

Reinhardt Hess
Pilze & Waldbeeren
Fotos von Alexander Walter
144 Seiten, broschiert
Franckh Kosmos Verlag
ISBN-10: 3440122476
ISBN-13: 978-3440122471
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