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Kategorie: Kochbuch

Manuel Grossmann und Max Finne: Cookies! – Rezepte für ofenfrische Glücksmomente

Manuel Grossmann und Max Finne: Cookies! – Rezepte für ofenfrische Glücksmomente

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Cookies können zu jeder Gelegenheit genascht werden. Zum Kaffee, zum Tee oder auch einfach zwischendurch. Frisch gebacken schmecken die großen Kekse am besten. Dass diese schnell gemacht sind, ist von Vorteil. Wer die Abwechslung liebt, sollte in das Buch hineinschauen. 30 ganz unterschiedliche Rezepte werden angeboten.

Verwendet werden Bio-Zutaten, denn die hochwertige Qualität kann man schmecken, so die Autoren. Zubereitet werden sollten die Cookies mit viel Liebe. Das Teiganrühren, das Backen, das Kosten und Vernaschen wird zelebriert. Durch die Ausdrucksweise in den Zubereitungsanleitungen wird diese Devise dem Hobbybäcker nahe gebracht.

Unterteilt ist das Buch in drei Kapitel. Es gibt Rezepte für „Frühling & Sommer“ wie zum Beispiel die „Johannisbeer-Cranberry-Cookies“, die „Blaubeer-Haferflocken-Cookies“ und die „Amaretto-Mandel-Cookies“.
„Weiter geht es mit Rezepten für „Herbst & Winter“ mit „Marzipan-Kirsch-Cookies“, „Apfel-Haselnuss-Cookies“ und „Schoko-Walnuss-Cookies“.
Unter „Besonders fein!“ haben die Autoren ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Hier gibt es „Salzige Käse-Cookies“, „Espresso-Cookies“ und „Crunchy-Cornflakes-Cookies“.

Ausprobiert habe ich die „Kokos-Haferflocken-Cookies“, weil ich alle Zutaten dazu im Haus hatte. Zunächst musste die Zutatenliste halbiert werden. Die ist für 16 Cookies ausgelegt. Die Backform bietet aber nur Platz für 8 Stück. Das ist etwas ungünstig. Ein Ei lässt sich schlecht teilen. Die Cookies haben ausgezeichnet geschmeckt. Dunkle Schokolade, Haferflocken und Kokosraspeln sind eine tolle Kombination!

Das Buch kommt in einer sehr schönen Aufmachung daher. Die Rezeptanleitungen sind gut strukturiert und sehr ausführlich gehalten. Auch Anfänger werden damit zurechtkommen. Dazu gibt es viele Fotos, die schon allein ein Augenschmaus sind und damit zum Nachbacken einladen. Sehr schön ist es, dass eine Backform gleich mit zum Buch gehört. So kann man gleich mit dem Backen beginnen.

Rezension von Heike Rau

Manuel Grossmann und Max Finne
Cookies! – Rezepte für ofenfrische Glücksmomente
64 Seiten, gebunden, mit Backform
Südwest Verlag
ISBN-10: 3517092606
ISBN-13: 978-3517092607
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Celia Nentwig und Hella Henkel: Meine neuen Wildpflanzen-Rezepte – mit vielen Deko-Ideen

Celia Nentwig und Hella Henkel: Meine neuen Wildpflanzen-Rezepte – mit vielen Deko-Ideen

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Das erste Wildpflanzen-Rezeptbuch von Celia Nentwig „Wildpflanzen – Köstliche Rezepte, essbare Dekorationen und Geschenkideen“, das 2012 erschien, hat ausgesprochen gut gefallen. Jetzt hat das Warten auf ein neues Buch ein Ende. Die Autorin, die Herausgeberin Hella Henkel und Fotograf Michael Nentwig haben ganze Arbeit geleistet. Schon beim ersten Durchblättern des Buches wird das klar.

Für die Rezepte werden kleiner Wiesenkopf, Waldmeister, Sauerampfer, Fichtenspitzen, Beinwell, Minze und Wiesenbärenklau verwendet. Wobei die essbaren Blüten in einem gesonderten Kapitel aufgegriffen werden. An Wildfrüchten sind diesmal Kornelkirsche, Eberesche und Schlehe dabei.
Zu jedem Wildkraut und zu jeder Wildfrucht gibt es ausgesuchte Rezepte.

Besonders gut gefallen „Wiesenknopf-Blini mit Lachs“, „Fichten-Frischkäse-Kugeln“, „Geminzte Ananas-Muffins“, „Dostblüten-Brot im Weckglas“ und „Kornelkirschen-Chutney“. Die Autorin beweist mit ihren Rezepten Fantasie. Wer Wildkräuter und Wildfrüchte mag, findet im Buch wirklich ausgefallene Rezepte.

Zu den Pflanzen gibt es ausführlich Porträts mit viel Bildmaterial, das teils auch großformatig ist und die Pflanzen etwas aus der Ferne am Wachstumsstandort zeigt, aber auch Nahaufnahmen, die Details gut erkennen lassen. Damit kann man was anfangen und Pflanzen tatsächlich auch bestimmen. Verwechslungsmöglichkeiten werden natürlich dennoch benannt.

Auch was die Rezepte betrifft, wurde ein großer Aufwand betrieben. Man sieht die Autorin bei der Zubereitung der Gerichte, die dann fertiggestellt sehr schön für die Kamera in Szene gesetzt wurden. Das gilt auch für die Dekorationen mit den Wildpflanzen und -früchten. Hier sind durchaus auch einfache Arbeiten dabei, die aber durch ihren besonderen Charme sehr hübsch sind. Sehr besonders sind beispielsweise die „Fichtenzapfen-Igel“ oder die „Glas-in-Glas-Dekoration“ mit Kornelkirschen.

Das Buch ist eine sehr gelungene Einladung, mit Wildkräutern und Wildfrüchten zu kochen und zu dekorieren!

Rezension von Heike Rau

Celia Nentwig und Hella Henkel
Meine neuen Wildpflanzen-Rezepte – mit vielen Deko-Ideen
160 Seiten, Klappenbroschur
Bloom’s bei Ulmer
ISBN-10: 3800180901
ISBN-13: 978-3800180905
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Anke von Heintze und Hester Wilde: Apfelliebe – Köstliche Rezepte mit Äpfeln – von der Suppe bis zum Dessert

Anke von Heintze und Hester Wilde: Apfelliebe – Köstliche Rezepte mit Äpfeln – von der Suppe bis zum Dessert

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Äpfel sind roh gegessen schon ein Genuss. Sie lassen sich aber auch gut verarbeiten. Zu Desserts, Kuchen, Kompott und Konfitüren. Aber auch zu vielen herzhaften Gerichten passen Äpfel gut. Die Autorinnen zeigen mit ihrem Buch eine bunte Vielfalt an Apfelrezepten.

Zunächst gibt es eine kleine Apfelkunde. Hier werden die beliebtesten Apfelsorten vorgestellt. Diese kleine Einführung in die Welt der Äpfel hätte aber wirklich etwas ausführlicher ausfallen dürfen. Denn auch durch ihren Gesundheitswert überzeugt die Obstsorte.

Den Anfang machen die Suppen mit einer „Apfel-Krabbensuppe mit selbst gebackenen Brötchen“. Hier werden ein Apfel und ein wenig Apfelmus als Zutaten verwendet. (Aber wo ist das Rezept für das Apfelmus? Es gibt keins im Buch!)
Weiter geht es mit den Salaten und einen „Apfel-Kräutersalat mit Ziegenkäse und Avocado“. Hier wird ein großer Apfel mit verarbeitet.
Äpfel passen auch gut zu Fisch, wie das Rezept zu „Matjes mit Apfel-Sahnesauce und Gierschkartoffeln“ beweist.
Auch zu Fleisch passen Äpfel. Es gibt ein Rezept für „Herzhaft gefüllte Äpfel mit Salbei Gnocchi“. Die Füllung besteht aus Rinderhack.
Ein Apfel und etwas Apfelsaft sind zu finden im vegetarischen Gericht „Spaghetti mit Maronensauce und Ziegenkäse“ (Ein Rezept zu selbst gemachtem Apfelsaft gibt es allerdings auch nicht im Buch!)
Es folgen die Desserts. Hier wird dann schon eine größere Menge Äpfel verarbeitet, etwa zu „Apfelcrumble“.
Rezepte zu Kuchen und Torten sind natürlich auch im Buch. Hierfür soll beispielhaft der „Apfel-Rhabarber-Gugelhupf“ genannt werden.
Im Kapitel Gebäck und Brot machen „Schnelle Apfelkekse“ den Anfang.
Weiter geht es mit Konfitüren, Kompott und Gelees und hier mit „Apfel-Zwetschgen-Konfitüre mit Walnüssen“.
Zum Schluss gibt es noch eine Auswahl an Getränken und hier beispielweise einen „Erfrischenden Apfel-Smoothie“.

Das Buch ist etwas unübersichtlich gestaltet. Die Kapitelaufteilung kann man nur dem Inhaltsverzeichnis entnehmen. Im Buch fehlt eine sichtbare Unterteilung. Rezept folgt auf Rezept. Die Zubereitungsanleitungen selbst sind aber übersichtlich gestaltet und gut nachvollziehbar.
Es gibt viele schöne Rezepte, die Lust auf Äpfel machen, aber auch einige, da kommt einem die Apfelzugabe etwas gezwungen vor.
Schade ist auch, dass verarbeitete Äpfel, also Apfelsaft und Apfelmus, verwendet werden, ohne dass es dafür ein Rezept gibt.
Gut gefallen die Fotos. Hier wurden die fertigen Gerichte sehr liebevoll in Szene gesetzt. Man kann diese Fotos als Anregung zum Anrichten nehmen.

Rezension von Heike Rau

Anke von Heintze und Hester Wilde
Apfelliebe – Köstliche Rezepte mit Äpfeln – von der Suppe bis zum Dessert
104 Seiten, gebunden
Thorbecke Jan Verlag
ISBN-10: 3799505490
ISBN-13: 978-3799505499
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Johanna Handschmann: Natürlich süß! – Rezeptideen für Kuchen, Desserts und mehr

Johanna Handschmann: Natürlich süß! – Rezeptideen für Kuchen, Desserts und mehr

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Dass Zucker ungesund ist, wenn man zu viel davon isst, weiß mittlerweile sicher jeder. Doch man hat gar keine Chance, der Zuckerfalle zu entkommen. Überall ist er drin, der schöne weiße Haushaltszucker oder auch der Glukosesirup, im Müsli, im Joghurt, im Kuchen und sogar in der Wurst. Man mag nicht zusammenrechnen, was da jeden Tag zusammenkommt. Es sind sicher nicht nur die 25 – 50 g, die im Buch als tolerierbare Menge genannt werden.

Wenn man selbst Kuchen backt und Desserts zubereitet, hat man eine bessere Kontrolle über den Zuckerverbrauch. Dennoch ist in vielen Rezepten nach Meinung der Autorin die Menge viel zu hoch angegeben und kann daher reduziert werden.
Außerdem gibt es gesündere Alternativen zum Haushaltszucker wie zum Beispiel Xylit, Reissirup, Vollrohrzucker oder Kokosblütenzucker. Was man im Buch allerdings nicht findet, sind Rezepte mit Stevia, denn hierzu hat die Autorin bereits ein anderes Buch geschrieben. Für den Stoffwechsel nicht günstige Süßungsmittel, wie zum Beispiel Fruchtzucker oder Agavensirup, werden für die Rezepte nicht verwendet.
Hier ist auch die Tabelle sehr interessant, die Haushaltszucker mit anderen Süßungsmitteln vergleicht. Es sind gar nicht mal die Kalorien das größte Unterscheidungsmerkmal, außer beim Erythrit, sondern der glykämische Index.
Was die einzelnen alternativen Süßungsmittel sonst noch interessant macht, beschreibt die Autorin im Text.

Diese Ansätze machen natürlich neugierig auf die Rezepte. Man finde im Buch unter anderem „Käse-Mohn-Kuchen mit Aprikosen“, „Kirsch-Schoko-Biskuit“, „Saftiger Eierlilörkuchen“, Apfel-Zimt-Muffins mit Walnüssen“, „Frühstücksmuffins“, „Mandel-Hafer-Kekse“, „Elisenlebkuchen“, „Gratinierten Apfelreis“, „Hirseauflauf mit Nüssen“, „Quarkgratin mit Heidelbeeren“, „Buttermilchtörtchen mit Fruchtsauce“, „Karamellisierte Äpfel mit Eis“, „Kokos-Schoko-Konfekt“ und „Buttermilch-Frucht-Smoothie“.
Es gibt Kuchen, Torten, Plätzchen, süße Hauptgerichte, Desserts, Eis und mehr.

Die Autorin beweist mit ihren Rezepten viel Fantasie. Bei den alternativen Süßungsmitteln werden meist verschiedene mit angepasster Menge genannt. Nun ja, Tatsache ist, dass Kokosblütenzucken, Reissirup und Xylit auch ganz schön teuer sind. Aber die süßen Rezepte sind alle etwas Besonderes und nicht für den täglichen Genuss gedacht, sondern für besondere Anlässe.
Übrigens gibt es auch Rezepte, die gut für Diabetiker geeignet sind und auch Glutenfreies findet sich im Buch.

Rezension von Heike Rau

Johanna Handschmann
Natürlich süß! – Rezeptideen für Kuchen, Desserts und mehr
144 Seiten, gebunden
Südwest Verlag
ISBN-10: 3517089737
ISBN-13: 978-3517089737
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Sarah Wiener Stiftung (Hrsg.): Landschaft schmeckt – Nachhaltig kochen mit Kindern

Sarah Wiener Stiftung (Hrsg.): Landschaft schmeckt – Nachhaltig kochen mit Kindern

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„Landschaft schmeckt“ beschäftigt sich mit regionaler und saisonaler Küche, die im Rahmen der Sarah Wiener Stiftung für Kinder erlebbar gemacht wird. Das Buch dient dabei Eltern, Erziehern, Lehrern und allen Interessierten als Grundlage mit Kindern Lebensmittel zu erkunden und gemeinsam zu kochen.

Die Sarah Wiener Stiftung mit ihren Autoren nimmt sich diesem Thema auf spielerische Art und Weise ein. Kinder werden mit Selbstverständlichkeit an gesunde Ernährung herangeführt. Dabei wird alles rund um das Thema Lebensmittel besprochen und es wird aufgezeigt wie Kinder von Anfang an einbezogen werden können. Kinder erleben das Thema also nicht nur in der Küche. Es geht raus in den Garten, auf das Feld, auf den Bauernhof mit den Tieren und auch ans Wasser, wo der Fisch herkommt. Bio-Lebensmittel werden favorisiert.

Der Blick auf unsere Umwelt wird bei den Kindern geschärft. Nachhaltigkeit wird geübt. Fertiggerichte in Plastikverpackungen sind kein Thema. Es wir regional und saisonal aus frischen Lebensmitteln gekocht. Der Gesundheitswert wird herausgestrichen. Spiel und Spaß kommen beim Erkunden der Lebensmittel nicht zu kurz.

Mit im Buch sind viele Rezepte. Einfache Rezepte, die sich gut mit Kindergruppen nachkochen lassen, die Spielraum für eigene Ideen lassen, und die zeigen, wie vielfältig die Auswahl an Lebensmitteln ist. Zu kochen und zu essen macht Spaß. Und hier werden Reste natürlich nicht weggeschmissen, sondern auch aufgebracht. Ideen hierfür werden ebenfalls aufgezeigt. Es gibt jede Menge zu lernen und zu entdecken. Kinder sind hier von Natur aus neugierig und interessiert. Dabei wird auch mal über den Tellerrand hinausgeschaut, denn was Kinder in anderen Ländern essen, ist auch spannend.

Das Buch ist eine gute Grundlage, Kinder für ihre Ernährung und für Nachhaltigkeit zu interessieren.

Rezension von Heike Rau

Sarah Wiener Stiftung (Hrsg.)
Landschaft schmeckt – Nachhaltig kochen mit Kindern
Mit Texten von Kerstin Ahrens, Stephanie Lehmann, Meike Rathgeber
213 Seiten, gebunden
Beltz Verlag
ISBN-10: 3407753969
ISBN-13: 978-3407753960
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Annette Kretzschmar: Meine wilde Küche – Die besten Rezepte mit Wildblumen und -früchten

Annette Kretzschmar: Meine wilde Küche – Die besten Rezepte mit Wildblumen und -früchten

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Annette Kretzschmar hat in diesem Buch die beliebtesten Rezepte aus ihren bereits erschienenen Büchern „Die Wildblumenküche“ und „Die Wildfrüchteküche“ zusammengestellt. Man findet hier herzhafte und süße Rezepte mit Zutaten, die die Natur zu bieten hat und die man bei einem Spaziergang, manchmal auch direkt vor der Haustür und auch im eigenen Garten auffinden kann.

Es gibt hier aber wirklich nur Rezepte. Will man das Buch verwenden und danach kochen, muss man die Wildpflanzen und -früchte also gut kennen. Dazu gehören Scharbockskraut, Gundermann, Rotklee, Pimpinelle, Gundelrebe, Felsenbirnen, Holunder, Sanddorn, Berberitzen und mehr. Hat man die diesem Kochbuch zugrundeliegenden Bücher, findet man dort aber die entsprechenden Information und einiges mehr an Bildmaterial.

Die Rezepte sind gut ausgewählt und begleiten fast durch das ganze Jahr, auch wenn man dem Buch leider nicht entnehmen kann, wann was wächst. Wie gesagt, man muss sich auskennen oder in die anderen Bücher der Autorin schauen.

Zubereiten kann man „Kräuterquark mit Scharbockskraut“, „Marinierte Kornelkirschen mediterran“, „Taubnesselpesto“, „Kartoffelsuppe mit Schafgarbe und Bratwurstklößchen“, „Kräuteromlette mit Berberitzen“,
„Mariniertes Fleisch mit Franzosenkraut in Kokosmilch“, „Himbeersorbet“, „Holunderbeerensirup“ und „Wildfruchtessig aus gemischten Früchten“.

Man findet im Buch also ausgesuchte Köstlichkeiten mit blühenden Kräutern und Wildfrüchten, aufgewertete Alltagsgerichte und auch viele Rezepte für die Vorratsküche oder zum Verschenken und hat damit ein breites Betätigungsfeld.

Die Rezepte sind gut nachvollziehbar immer auf einer Seite dargestellt. In Schritten geht es durch die Anleitungen. Außerdem gibt es zu vielen Rezepten auch ein Foto, entweder vom Gericht selbst, manchmal aber auch von der verwendeten Pflanze. Ausgelegt sind die Gerichte im Schnitt für vier bis sechs Personen.

Rezension von Heike Rau

Annette Kretzschmar
Meine wilde Küche – Die besten Rezepte mit Wildblumen und -früchten
88 Seiten, gebunden
Jan Thorbecke Verlag
ISBN-10: 3799505229
ISBN-13: 978-3799505222
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Marco Seifried: Kühles Kuchenglück – Kuchen ohne Backen

Marco Seifried: Kühles Kuchenglück – Kuchen ohne Backen

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Es geht auch ohne Backofen. Was man braucht, um die Torten und Kuchen im Buch auszuprobieren, ist ein Kühlschrank. Was man sich davon verspricht, ist weniger Arbeit. Tatsächlich wird die Grundlage meist aus bereits Gebackenem hergestellt, wie etwa Keksen. Darauf kommt eine lockere Creme, die aus Joghurt, Sahne oder Quark sein kann oder ein Fruchtfüllung. Und natürlich wird perfekt verziert.

Damit die Törtchen und Kuchen auch gelingen, verrät der Autor einige Tipps und Tricks, die wirklich sehr hilfreich sind, bevor es an die Rezepte geht. Unterteilt sind diese in verschieden Rubriken. In „Für Schokoladenfans“ findet man eine „Schichttorte nach Fürst-Pückler-Art“ und eine „Schoko-Erdnuss-Torte mit Vanillecreme“.
Auch an die Kinder wird gedacht. Die „Schoko-Birnen-Igel“ und die „Milchreistorte mit Zwetschgen“ werden den Kleinen gefallen und kommen sicher auch zum Kindergeburtstag gut an.
„Süße Minis zum Mitnehmen“ gibt es auch. Sehr lecker sieht die „Panna-Cotta-Trifle-Torte im Glas“ aus.
Wer es gerne fruchtig mag, kann die „Kirsch-Bananen-Torte“ oder die „Himbeer-Zitronen-Törtchen“ ausprobieren.
Zu besonderen Anlässen kann man das „Himbeer-Valentinsherz“ zubereiten und den „Geburtstags-Joghurt-Kranz“.

Es gibt nicht zu jeder Torte und jedem Kuchen ein Bild. Aber die vorhanden sehen „echt“ aus. Man hat also die Chance, die süßen Stücke genauso gut hinzubekommen, wie sie auf den ganzseiteigen Fotos zu sehen sind. Was weniger gefällt, sind die Grafiken.
Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet. Die Rezeptanleitung ist in Schritte unterteilt, sodass man hier sehr gut folgen kann.
Die Rezeptideen gefallen gut. Es gibt Aufwändiges, aber auch schnell zu Machendes. Man kann mit den Rezepten außerdem gut Planen. Die Törtchen lassen sich für den entsprechenden Anlass vorbereiten und warten dann auf ihren großen Auftritt im Kühlschrank.

Rezension von Heike Rau

Marco Seifried
Kühles Kuchenglück – Kuchen ohne Backen
88 Seiten, gebunden
Jan Thorbecke Verlag
ISBN-10: 379950527X
ISBN-13: 978-3799505277
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Sabine Huth-Rauschenbach: Leichte Büroküche – Suppen, Sandwiches & Salate zum Vorbereiten

Sabine Huth-Rauschenbach: Leichte Büroküche – Suppen, Sandwiches & Salate zum Vorbereiten

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Was essen wir zum Mittagessen auf Arbeit? Irgendwas halt! Was von der Imbissbude, ein Bratwurst vom Stand, einen Döner, eine Pizza, eine Sahnejoghurt aus dem Supermarkt, ein Stück Kuchen vom Bäcker oder eine selbst belegtes Brot? Oder etwas aus der Kantine, falls eine da ist.
So wirklich gut für Gesundheit, Figur und Kreativität ist das wahrscheinlich nicht. Wer bereit ist, sich ein wenig Arbeit zu machen, kann es mal mit der „Leichten Büroküche“ versuchen. Vieles lässt sich gut vorbereiten oder sogar auf Vorrat kochen.

Im Vorwort geht es zunächst um das Grundlagenwissen. Hier wird geklärt, was man an Basiszutaten in Vorratsschrank, Kühlschrank und Gefrierfach haben sollte. Weiterhin geht es um die Lagerung von Lebensmitteln und um das Selbermachen einer Suppenbasis und dem schnellen Sodabrot.

Die Rezepte sind saisonal und demzufolge nach Jahreszeiten geordnet. Schauen wir doch einmal in den Frühling hinein. Zunächst gibt es eine Einstimmung in Textform. Hier geht es insbesondere um frühlingsfrische Zutaten.
Und so findet man unter den Frühlingsrezepten „Hühnersuppe mit frischen Gartenkräutern und Graupen“, „Sandwich mit Eier-Kresse-Salat“, „Fenchel-Radieschen-Salat“ und „Bauernbrot mit Kräuter-Omelette“.

Gefallen hat, dass die Rezepte so berechnet sind, dass auch immer Portionen eingefroren werden können. Nach und nach hat man hier also einen Vorrat aufgebaut, aus dem man sich bedienen kann, wenn mal wirklich gar keine Zeit ist. Allerdings braucht man dann auch eine Mikrowelle auf Arbeit, um die Mahlzeit erhitzen zu können.

Blattsalate werden immer frisch gemacht. Wobei man die Salatsoße auch nach Möglichkeit am Abend schon vorbereiten kann. Gemüsesalate können dagegen schon fertig angemacht werden. Als Sättigungsbeilage gibt es immer Bauernbrot, Brötchen oder auch das selbst gemachte Sodabrot. Bei belegten Broten werden einige frisch, andere am Vorabend zubereitet und gut verpackt im Kühlschrank gelagert. Man kann also immer gut nach eigenem Zeitbudget die Vorbereitung des Mittagessens planen. Die Rezepte sind dabei sehr abwechslungsreich, auch durch die saisonale Zuordnung. Die Zutaten überzeugen. Ablesen kann man auch immer, ob ein Gericht vegetarisch oder vegan ist.

Die Rezepte sind gut nachvollziehbar. Allerdings sind die Rezeptanleitungen nur durch Abätze strukturiert. Das ist etwas unübersichtlich. Lust auf das Ausprobieren der Rezepte machen die vielen Fotos im Buch.

Rezension von Heike Rau

Sabine Huth-Rauschenbach
Leichte Büroküche – Suppen, Sandwiches & Salate zum Vorbereiten
Mit Fotos von Cettina Vincenzino
104 Seiten, gebunden
Jan Thorbecke Verlag
ISBN-10: 3799505040
ISBN-13: 978-3799505048
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Regine Stoner: Selbst gemacht & mitgebracht – Geschenke aus der Küche

Regine Stoner: Selbst gemacht & mitgebracht – Geschenke aus der Küche

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Selbst gemachte Geschenke oder Mitbringsel sind etwas ganz Besonders. Wenn sie aus der Küche stammen, werden diese auch noch zum kulinarischen Genuss. Überreicht werden die kleinen Köstlichkeiten in einer kreativen Verpackung.

Zunächst wird Grundsätzliches aufgezeigt. Hier wird erklärt, wie Früchte konserviert werden, was beim Backen zu beachten ist und wie Geschenke ansprechend verpackt und transportiert werden können.

Den Anfang macht „Fruchtgenuss im Glas“. Hier findet man zum Beispiel ein „Melonen-Chutney mit Knoblauch“, das in schönen Gläsern mit einer Haube aus Papier-Muffinförmchen verschenkt werden kann. „Die Zwetschgenkonfitüre mit Weihnachtsgewürzen“, wird in hohen Gläsern, die einen roten Schal umhaben und eine Weihnachtsmannmütze obenauf, verschenkt.
Auch Kochzutaten kommen immer gut an. Das kann ein „Kräutersalz – mediterran“ in kleinen Säckchen aus Backpapier sein oder auch eine „Punsch-Essenz für kalte Tage“ in einer schönen Bügelverschlussflasche.
In „Zum Naschen – fein und süß“ findet man die „Rosenplätzchen – extrafein“ die zu Päckchen geschnürt in einer Zellophantüte verschenkt werden und den „Teekuchen im Glas“ dessen Glas in einen selbst gestrickten Glaswärmer kommt.
Wer lieber etwas „Pikantes aus dem Ofen“ verschenken möchte, sollte die „Käsecracker – wunderbar mürbe“ probieren. Ihnen dient als Verpackung eine kleine Obstkiste.

Die Rezepte sind sehr vielfältig. Es gibt genug Abwechslung und für alle Gelegenheiten lässt sich ein geeignetes Geschenk finden. Die Rezepte sind gut strukturiert, leicht nachvollziehbar und bebildert. Anfänger können sich zusätzlich an den Tipps und Ratschlägen vorn im Buch orientieren.
Die Verpackungen sind doch etwas anders, als man diese sonst in Bücher sieht. Sie sind nicht so aufwändig und auch für Ungeübte leicht nachzugestalten. Man kann sich auch einfach inspirieren lassen und dann verwenden, was in der eigenen Küche vorhanden ist.

Wer nach besonderen Geschenken aus der Küche sucht und Spaß am kreativen Gestalten und Verpacken hat, für den ist das Buch also sehr empfehlenswert.

Rezension von Heike Rau

Regine Stoner
Selbst gemacht & mitgebracht – Geschenke aus der Küche
144 Seiten, broschiert
Franckh-Kosmos Verlag
ISBN-10: 3440140458
ISBN-13: 978-3440140451
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Sarah Schocke und Alexander Dölle: Genießen wie es mir gefällt – Das Kochbuch mit dem Schlank-Joker

Sarah Schocke und Alexander Dölle: Genießen wie es mir gefällt – Das Kochbuch mit dem Schlank-Joker

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Der Titel klingt sehr interessant. Man stellt sich ein Buch vor mit genussvollen Rezepten, die für eine gute Figur sorgen. Tatsächlich geht es in diesem Kochbuch nicht ums Abnehmen, sondern um das Halten der Wohlfühlfigur und das ohne Stress und Verzicht. Dabei wird eine Durchschnittsfrau als Beispiel gebend beschrieben, so dass jeder sich eine Vorstellung davon machen kann, wie mit dem Buch gekocht werden soll. Ein bisschen Arbeit macht das dann schon. Man muss für sich selbst einen täglichen Rezeptplan aufstellen, der das Kalorienkonto im Rahmen hält bzw. ausgleicht, auch wenn man sich zwischendurch etwas besonders Kalorienreiches gegönnt hat.

Die Rezepte sind also ganz normal, wenn auch meist mit Gesundheitswert. Es kommt schon reichlich Gemüse und Obst zum Einsatz. Daneben gibt es aber die Schlank-Joker-Tipps. Wenn also Kalorien gespart werden müssen, werden Zutaten ausgetauscht. Da wird dann fettarme Milch statt Sahne verwendet, ein Gericht wird vegetarisch zubereitet, statt mit Fleisch oder besonders zuckerreiche Früchte werden durch eine kalorienärmere Sorte ersetzt. Snacks und Desserts kann man einmal weglassen. Einplanen lässt sich aber immer auch ein ganzes Schlank-Joker-Rezept.

Man kann also mit dem Buch ganz flexibel alle Mahlzeiten eines Tages planen. Wie die Schlank-Joker-Rezepte und -Tipps sinnvoll eingebaut werden, wird an Beispielen erläutert, sodass man hier keine Schwierigkeiten haben sollte, einen Plan aufzustellen. Auch wer eine Mahlzeit außer Haus einnehmen muss, also zum Beispiel im Büro, findet entsprechende Rezeptvorschläge zum Mitnehmen.

Mit dem Buch macht Ernährung Spaß. Die schönen Fotos sprechen für sich. Es ist sicher nie verkehrt, darüber nachzudenken, was man isst und wie viele Kalorien man sich zumutet und hier ein bisschen mitzurechnen. Es kommt der Figur zugute.

Rezension von Heike Rau

Sarah Schocke und Alexander Dölle
Genießen wie es mir gefällt – Das Kochbuch mit dem Schlank-Joker
Fotos von Alexander Walter
160 Seiten, broschiert
Franckh-Kosmos Verlag
ISBN-10: 3440140105
ISBN-13: 978-3440140109
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