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Kategorie: Hobby und Freizeit

Heiko Bellmann: Der große Kosmos Pflanzenführer

Heiko Bellmann: Der große Kosmos Pflanzenführer

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Unsere heimische Pflanzenwelt ist von Vielfalt geprägt. Über 1200 Arten findet man im Pflanzenführer versammelt. Dieser ähnelt vom Format her einem Atlas. Pflanzen, Flechten und Pilze werden hier sehr übersichtlich in neun Kapiteln dargestellt. Die erste Gruppe bilden die „Bäume und Sträucher“. Es folgen „Liliengewächse und Verwandte“, „Korbblütler und Verwandte“, „Rachenblütler und Verwandte“, Enziangewächse und Verwandte“, „Rosengewächse und Verwandte“, Kreuzblütler und Verwandte“, „Farne, Moose und Algen“, „Flechten“ und die „Pilze“.

Zu jedem Kapitel gibt es eine sehr spannende Einführung auf eine Doppelseite. Sehr anschaulich und mit Leidenschaft für alles was wächst, wird hier die jeweilige Pflanzengruppe erklärt. Dann geht es auch schon zu den Pflanzenporträts. „Kleines Immergrün“, „Europäische Lärche“, „Wald-Gelbstern“, „Rainfarn“, „Gewöhnliches Leinkraut“, „Drüsiges Springkraut“, „Wechselblättriges Milzkraut“, „Große Sternmiere“, „Gewöhnlicher Wurmfarn“, „Wand-Gelbflechte“ und „Maronenröhrling“ und andere werden in Wort und Bild beschrieben. Neben den Pflanzenmerkmalen findet man noch eine Rubrik mit Wissenswertem. Geschütze Arten erkennt man an einem Symbol. Zum Pflanzenschutz findet man auch noch mal etwas in der Einführung am Anfang des Buches.

Durch das große Format können bis zu zwölf Pflanzen auf einer Doppelseite gezeigt werden. Das ist ausgesprochen praktisch, weil man ähnliche Pflanzen sehr gut vergleichen kann. Die Bestimmung wird so, gerade auch für Laien, sehr vereinfacht. Neben dem Registern mit deutschen und botanischen Namen gibt es noch ein Glossar und auf einer Doppelseite die Erklärungen zu den verwendeten botanischen Grundbegriffen.

Besonders wichtig für so ein Buch sind natürlich die Fotos, geben diese doch erste Orientierung. Sie sind gut ausgewählt und auch die Qualität stimmt. Meist ist es gelungen, die Pflanzen so darzustellen, dass eine Bestimmung zweifelsfrei gelingen sollte. Die kurze, aber sehr prägnante Beschreibung hilft hier auch noch einmal gut weiter. Zudem gibt es viele detaillierte Zeichnungen in den Einführungen zu den Pflanzengruppen. Für Naturfreunde ist das Buch sehr zu empfehlen! Es macht Spaß, damit zu arbeiten.

Rezension von Heike Rau

Heiko Bellmann
Der große Kosmos Pflanzenführer
1200 Arten Mitteleuropas
205 Seiten, 1300 Abbildungen, Sonderausgabe
Franckh Kosmos Verlag
ISBN-10: 3440100944
ISBN-13: 978-3440100943

Andreas Bärtels: Gehölze von A – Z

Andreas Bärtels: Gehölze von A – Z

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Gehölze sind aus unseren Gärten und Parks nicht wegzudenken. Allerdings gibt es so viele Arten, das man hier wohl kaum den Überblick behalten kann. „Gehölze von A – Z“ hilft hier Hobby- und Berufsgärtnern weiter. 1500 Bäume und Sträucher werden vorgestellt.

Zunächst kann man sich aber mit den ersten Kapiteln, die von Dorothea Haag verfasst wurden, beschäftigen. Hier geht um die Gartengestaltung. Viele mögliche Gartensituationen werden angesprochen. Wer bestimmte Gartenräume schaffen möchte, findet hier Anregungen. Weiter geht es mit Informationen rund um die Gehölzpflege. Hier erfährt man beispielsweise, wie man pflanzt oder wie ein Gehölzschnitt auszusehen hat.

Die Beschreibung der Gartengehölze nimmt den größten Teil des Buches ein. Über 1500 Laub- und Nadelgehölze, Kletterpflanzen, sowie Bambus findet man im Buch. Geordnet sind diese in der alphabethischen Reihenfolge der botanischen Namen. Die Bilder sind ebenfalls mit dem wissenschaftlichen Namen unterzeichnet. Erst im Porträt findet man den deutschen. Die Beschreibung erfolgt in Stichworten wie Aussehen, Verwendung, Standort, Pflege und Vermehrung.

Das Buch ist beeindruckend. Die Auswahl an Gehölzen gefällt gut. Man findet oft auch verschiedene Sorten einer Art und hat so grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten. Die Vielfalt an Clematis-Sorten oder verschiedener Rosen sind nur zwei Beispiele.
Blättert man im Buch fallen die vielen besonderen Gehölze auf, wie beispielsweise der Bodnant-Schneeball, der im Winter blüht oder die Scharlach-Eiche mit ihrer leuchtend roten Blattfärbung im Herbst.

Es gibt sehr viel Bildmaterial. Meist sind das erstklassige Fotos. Nur hin und wieder hat sich ein verschwommen wirkendes dazwischen geschlichen. An die Aufteilung der Seiten muss man sich auch erst gewöhnen. Dafür wurde jeder Zentimeter gut ausgenutzt und auch die verwendete Schriftgröße liest sich gut. Auf den letzten Seiten findet man den Serviceteil mit Bezugsquellen. Ein Register der wissenschaftlichen und deutschen Pflanzennamen ist ebenfalls vorhanden.

Rezension von Heike Rau

Andreas Bärtels
Gehölze von A – Z
1500 Bäume und Sträucher
286 Seiten, 800 Farbfotos, 23 Zeichnungen
Eugen Ulmer Verlag
ISBN-10: 3800158493
ISBN-13: 978-3800158492

Eva Dreyer / Wolfgang Dreyer: Der Kosmos-Waldführer

Eva Dreyer / Wolfgang Dreyer: Der Kosmos-Waldführer

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Ein Waldspaziergang macht doppelt Spaß, wenn man eine guten Waldführer dabei hat. Der von Kosmos ist leicht und handlich. 500 Tiere und Pflanzen werden hier vorgestellt. Es lohnt sich mit offenen Augen durch die Natur zu gehen. Eine solche Entdeckungstour ist ein tolles Erlebnis für die ganze Familie.

Wenn man möchte, kann man zu Hause schon mal etwas Vorarbeit leisten. Im Buch gibt es nämlich auch viele Textbeiträge über den Wald. Der Wald als Lebensraum mit seinen verschiedenen Waldtypen wird betrachtet. Auch das voranschreitende Waldsterben wird thematisiert.

Danach folgen die Pflanzenporträts. Auch hier gibt es zu jedem Kapitel einen Einführungstext. Begonnen wird mit Flechten, Moosen und Farnpflanzen. Weiter geht es mit den Frühblühern, den Blütenpflanzen und den Gräsern. Es folgen Bäume und Sträucher und was auch sehr interessant ist: Gallen.
Weiter geht es mit den Tieren, den Schnecken, Spinnen, Insekten, Schmetterlingen und Hautflüglern. Es folgen Lurche und Kriechtiere, Vögel und Säugetiere.

Ein Farbleitsystem sorgt dafür, dass man Pflanzen und Tiere schnell bestimmen kann. Wobei es bei den Blütenpflanzen eine eigene Einteilung gibt. Auf jeder Doppelseite gibt es vier Porträts mit einem kurzgefasstem Text. Die Fotos dazu sind perfekt ausgewählt. Man findet sich gut zurecht im Buch.

Mit dem Buch kann der Waldausflug ein lehrreiches Erlebnis werden. Gut gefällt, dass man auch Anregungen findet, wie man Kinder für die Natur begeistern kann.
Die Buchklappen kann man als Lesezeichen nutzen. Man findet hier wichtige botanische Fachausdrücke erklärt und vieles mehr. Sogar ein Lineal am Buchrand ist vorhanden. Damit ist das Buch wirklich der ideale Waldführer.

Rezension von Heike Rau

Eva Dreyer / Wolfgang Dreyer
Der Kosmos-Waldführer
Die Tiere und Pflanzen unserer Wälder
383 Seiten, Klappenbroschur
Franckh-Kosmos Verlag
4. Auflage 2009
ISBN-10: 3440117553
ISBN-13: 978-3440117552

Klaus Wagener und Susanne Mansfeld: 222 Ideen für Advent & Weihnachten

Klaus Wagener und Susanne Mansfeld: 222 Ideen für Advent & Weihnachten

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Die Weihnachtszeit ist eine sehr stimmungsvolle Zeit. Die Wohnung wird zum Rahmen für das Fest durch entsprechende Dekoration. Wer hier einen Plan braucht und noch Ideen sucht, ist mit dem Buch bestens beraten. Sechs Wochen vor dem Fest beginnt der Countdown. Das scheint ein wenig früh, doch wer den Weihnachtskalender selbst gestalten möchte, muss zu diesem Zeitpunkt mit den Vorbereitungen beginnen. Ganz zauberhafte Ideen findet man im Buch, zum Beispiel den Knallbonbon-Weihnachtskalender.
Auch der Adventkranz muss pünktlich fertig sein. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt. Die mit Moos und Beeren gefüllten Stern-Ausstechformen mit der mittig platzierten Kerze sind ein Hingucker. Aber auch klassisch schöne, schnörkellose Tannenkränze kann man nacharbeiten.
Geschenkideen findet man ebenfalls im Buch. Zum Nikolaustag gibt es ein aus Lederresten gefertigtes und mit Leckereien gefülltes Säckchen. Kleine Mitbringsel sind in der Vorweihnachtszeit, wenn man Besuche macht, auch gerne gesehen. Hier fällt zum Beispiel der Blumengruß im einfachen Tontopf umwickelt mit Bändern und Spitze auf. Die in der Mitte thronende Blume ist umgeben von winterlichem Grün und Dekoschmuck.
Nach und nach wird die Wohnung dekoriert. Der Kranz aus bunten Christbaumkugeln mit Engelshaar in den Zwischenräumen wird auffallen.
Dieses Jahr soll auch der Weihnachtsbaum mal ganz anders geschmückt werden. Der rot-weiß gestaltete Baum mit Zuckerstangen, Fondantkringeln und Zuckerperlen-Schokoladenkränzen lädt nicht nur zum Betrachten, sondern auch zum Naschen ein. Und mit der perfekten Tischdekoration wird auch das Weihnachtsessen ein voller Erfolg.

Das Buch ist eine Fundgrube an dekorativen Ideen für die Adventszeit. Schon beim Durchblättern bekommt man Lust aufs Gestalten. Vieles lässt sich ganz einfach umsetzten, anderes ist eine Herausforderung. Aber wer Spaß am Basteln und Dekorieren hat, wird diese meistern.
Schön ist auch der Plan für die Vorbereitungen. So kommt kein Stress in der Vorweihnachtszeit auf. Wer die Weihnachtszeit als zu anstrengend empfindet, sollte sich das Buch also unbedingt ansehen. Denn schon beim Betrachten der Bilder kommt Vorfreude auf. Bei der Dekoration und den Geschenkideen, werden viele Gestaltungsmöglichkeiten berücksichtigt. Wer es einfach mag, kann gezielt mit wenig Dekoration Akzente setzen.
Aber auch wer üppigen Schmuck liebt, wir voll auf seine Kosten kommen. Stilvoll sind alle Beispiele.
Zu sagen ist noch, dass es keine Bastelanleitungen gibt. Das Buch richtet sich also eher an Leute mit Erfahrung.

Rezension von Heike Rau

Klaus Wagener / Susanne Mansfeld
222 Ideen für Advent & Weihnachten
190 Seiten, 230 Farbfotos
Eugen Ulmer Verlag
ISBN-10: 3800156768
ISBN-13: 978-3-8001-5676-4

Martin Haberer: Taschenatlas Gehölze

Martin Haberer: Taschenatlas Gehölze

Gehölze sind im Garten unentbehrlich, im Hausgarten genauso wie im Park. Ihre Vielfalt ist groß. Mal ist es die Blattfarbe, die Blicke auf sich zieht, mal die Blütenpracht oder auch die Früchte, die sehr schmückend wirken oder sogar essbar sind. Diese Vielfalt ist unüberschaubar geworden, auch weil es viele fremdländische Arten gibt, die auch gut in unseren Gärten gedeihen. Das vorliegende Buch bietet Orientierung für den Nachwuchs im Gartenbau und der Floristik und natürlich für jeden Hobbygärtner.

Vorgestellt werden im Buch 727 Laubgehölze und 48 Nadelgehölze. Immer vier Porträts stehen auf einer Seite. Unter dem Foto findet man kleine Symbole. Man sieht auf den ersten Blick, wie groß die Pflanze ist, wie groß die Blätter, wann Blütezeit ist und ob die Pflanze giftig ist oder nicht. Unter dem wissenschaftlichen Namen und ihrer Familienzugehörigkeit findet man auch die deutsche Bezeichnung. Weiter geht es stichpunktartig mit Informationen zu Heimat, Wuchs, Blatt, Blüte, Frucht, Standort, Verwendung, Arten und einigen Hinweisen unter dem Punkt Sonstiges.
Im Anhang findet man Informationen zur Vermehrung der Gehölze, eine Literaturliste und ein Register.

Das kleine Buch ist sehr nützlich zum Nachlagen und Informieren. Man bekommt einen guten Überblick über die verschiedenen Gehölzarten, was sich gerade bei der Gartenplanung bezahlt macht. Auf besonders schöne Gartensorten wird aufmerksam gemacht. Die Pflanzenbeschreibungen sind sehr kurz gehalten, enthalten aber alle benötigten Informationen. In Verbindung mit dem Foto ist das ausreichend.

Rezension von Heike Rau

Martin Haberer
Taschenatlas Gehölze
320 Gehölze für Garten und Landschaft
2. aktualisierte Auflage
192 Seiten, 325 Farbfotos
Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart
ISBN: 978-3-8001-5944-4

Patrick Blanc: Vertikale Gärten – Die Natur in der Stadt

Patrick Blanc: Vertikale Gärten – Die Natur in der Stadt

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Man sieht sie manchmal, die mit Efeu oder wildem Wein bewachsenen Häuser. Sie haben einen ganz besonderen Charme. Aber da geht noch viel mehr, wie der Wissenschaftler Patrick Blank in seinem Buch zeigt. Seine „Grünen Wände“ sind berühmt und das weltweit. Das Cover zeigt das Gebäude der Départementsverwaltung Hauts-de-Seine in Nanterre. Ein Gebäudevorsprung aus Beton wurde zur Grünen Wand umgestaltet. Es ist ein faszinierender Anblick, dem man sich nicht entziehen kann.

Der Autor erzählt im Buch, wie alles begann. Doch bis sich sein Vorhaben, Wände zu begrünen, verwirklichte, war es ein weiter Weg, wenn man von den Versuchen im eigenen Zuhause einmal absieht. Erfahrungen mussten gesammelt werden. Experimente führten zu entsprechenden Erkenntnissen.
Patrick Blank hat von der Natur abgeschaut. Er hat die halbe Welt bereist und infrage kommende Pflanzen in ihrem natürlichen Lebensraum betrachtet. Daran lässt er den Leser mit Erklärungen und spektakulären Fotos teilnehmen.

Mit dem Wissen um die Pflanzen wurde dann ein System entwickelt, die Wände zu begrünen. Eine Zerstörung der Mauern und Gebäude musste ausgeschlossen sein. Der Autor stellt das entsprechende Konzept vor. Aufbau, Montage und Pflege der Grünen Wände werden dargestellt. Es ist spannend, zu sehen, wie eine anfangs noch etwas spärliche Bepflanzung zum Urwald wird. Ein Stückchen Natur zwischen Beton- und Glaswänden entwickelt sich vor den Blicken des Betrachters.

Im Anschluss an diese Kapitel, werden bereits realisierte Werke vorgestellt, Privat- und Geschäftshäuser, Hotels, Einkaufszentren, Museen, Ausstellungsräume und viele mehr. Es ist ein beeindruckender Streifzug. Immer wieder präsentieren sich die Grünen Wände anders. Sie bestechen durch ihre Schönheit und Individualität. Sie nehmen die Blicke der Betrachter gefangen.

Fazit: In diesem beeindruckenden Werk wird der Weg gezeigt von der kahlen Betonwand hin zur grünen Oase in der Stadt. Es ist spannend zu sehen, wie das Umfeld sich verändert und welche umwerfende Wirkung die bepflanzten Wände haben. Der Autor gibt seinen Pflanzenkenntnisse, seine Ideen und Erfahrungen auf sehr aufschlussreiche Art und Weise weiter.

Rezension von Heike Rau

Patrick Blanc: Vertikale Gärten – Die Natur in der Stadt
Aus dem Französischen von Sabine Hesemann
192 Seiten, 383 Farbfotos, 17 Farbzeichnungen
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
ISBN 978-3-8001-5910-9

John Hedgecoe: Einfach fotografieren

John Hedgecoe: Einfach fotografieren

Um ein wirklich tolles Foto machen zu können, braucht man eine gute Kamera, technisches Verständnis, den Blick für ein lohnende Motiv, leidenschaftliches Interesse und ein bisschen Glück. Das Interesse bringt jeder mit, der zu diesem Buch greift. Ansonsten ist das Fotografieren ein Handwerk, das man erlernen kann. „Einfach fotografieren“ ist ein Buch, das besonders für Anfänger geeignet ist.

Der Autor gibt stellt die verschiedenen Kameratypen und ihre Funktionsweisen vor. Auch über die verschiedenen Aufnahmeobjektive wird gesprochen. Erklärt wird, was zur Fotoausrüstung gehört und wie man ein Studio einrichtet. Dann geht es auch schon ans Fotografieren. Hier erfährt der Leser, auf was er sein Augenmerk bei der Motivauswahl richten muss und welche äußeren Einflüsse beim Fotografieren eine Rolle spielen. Dabei wird eine Vielzahl von Beispielbildern gezeigt, die alle kommentiert sind. Im Blick des Betrachters stehen Farbharmonie, Farbkontrast, die Wirkung von Licht und Schatten, der Blickwinkel, Tiefenwirkung und Perspektive und vieles mehr. Der Autor erklärt, wie man aus einem durchschnittlichen Foto ein hervorragendes macht. Gezeigt wird, wie man Menschen fotografiert, wie man Stillleben gestaltet, wie man Landschaften fotografiert oder Stadtansichten. Auch die Makrofotografie hat ein eigenes Kapitel. Und wer möchte oder muss, kann sein Foto am Computer bearbeiten. Auch hier wird erklärt, wie das geht.

Die Fotos von John Hedgecoe begeistern. Es macht Spaß, einem Profi über die Schulter zu schauen, der auf mehr als 30 Jahre Erfahrung zurückgreifen kann. Dem entsprechend interessant sind seine Ausführungen. Gerade Anfänger können von diesem Wissen profitieren. Man erhält eine gut gemachte Einführung ins Fotografieren, wo bei der Schwerpunkt auf der praktischen Arbeit liegt. Hier kann man sich eine Menge abgucken und direkt umsetzen. Die Erklärungen im Buch sind nämlich auch für Laien sehr verständlich gehalten. Kennt man Begriffe noch nicht, hilft das Glossar weiter.
Ergänzt werden die Erklärungen immer durch entsprechendes Bildmaterial.
Das Buch überzeugt aber nicht nur inhaltlich. Gut gefallen auch die Gestaltung und die Gliederung in die einzelnen Kapitel. Man kann hier gut einzelne Themenbereiche, die interessieren, abarbeiten oder das Buch als Nachschlagewerk benutzen.

Rezension von Heike Rau

John Hedgecoe
Einfach fotografieren
Von der Motivauswahl bis zum perfekten Bild
288 Seiten, gebunden
DK, Dorling Kindersley Verlag 2005, 2008
ISBN: 978-3831007707
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Andrea Göpel: Mein Garten – Kleine Gärten ganz groß

Andrea Göpel: Mein Garten – Kleine Gärten ganz groß

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Kleine Gärten ganz groß“ ist das Begleitbuch zur Ratgebersendung „Mein Garten“ bei RTL. Hier wird der Beweis angetreten, dass ein kleiner Garten keineswegs beengt oder langweilig sein muss. Mit der richtigen Planung wird auch aus Gärten, die weniger als 200 Quadratmeter haben ein kleines persönliches Paradies. Natürlich finden die entsprechenden Vorlieben der Besitzer Beachtung.

Wie man den kleinen Garten plant, wird im Buch genau erklärt. Die Wünsche aller Familienmitglieder stehen dabei im Vordergrund. Im Buch werden entsprechende Vorstellungen umgesetzt. Damit man sich ein Bild davon machen kann, wie das aussieht, werden Bilder gegenübergestellt, die den Garten vor und nach den Umbaumaßnahmen zeigen. Dann geht es auch schon ins Detail. Der neu anzulegende Garten wird genau beschrieben und anhand eines Gartenplanes gezeigt. Nun geht es an die Umsetzung, die Schritt für Schritt erklärt wird. So kann man sich ein genaues Bild von den anstehenden Arbeiten machen und abschätzen, wie weit das eigene handwerkliche Geschick reicht, um die Arbeitsanleitungen ausführen zu können.

Gut gefällt an dem Buch, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist, ob man nun einen Spielplatz für die Kinder haben möchte, einen schönen Platz zum draußen sitzen, ob man es lieber bunt mag oder eher pflegeleicht, ob man lieber einen Küchengarten möchte oder einen Garten mit Wasserbecken für Goldfische und Wasserpflanzen.
Die Erklärungen sind sehr ausführlich gehalten, gehen aber gerade bei den handwerklichen Arbeiten nicht ins Detail, auch wenn es viele Tipps gibt. Es geht um die Vermittlung von Ideen. Als Hobbyhandwerker ist man klar im Vorteil und wird kaum Probleme bei der Umsetzung haben. Aber genau für diese Zielgruppe ist das Buch ja auch gedacht.
Gut ist auch, dass immer beschrieben wird, wie bestimmte Gartengestaltungen wirken und welche Pflanzen für verschiedene Ansprüche man setzen muss oder wie man für schöne Blickfänge sorgen kann. Für sich entdecken kann man auch viele Details, wie etwa das Bett im Freien, das Spielhäuschen, die Rasenfläche, die man nicht mähen muss oder auch den Glücksbrunnen. Dazu gibt es viel Tipps zu Deko-Elementen oder Lichtakzenten für den Abend.
Gestaltet ist das Buch sehr ansprechend und übersichtlich. Es gibt viele Fotos, Zeichnungen und Pläne. Dazu kommt, dass das „Mein Garten“-Team mit seinen Gartenideen wirklich überzeugt und auch motiviert, den eigenen Garten umzugestalten.

Rezension von Heike Rau

Andrea Göpel
Bernd Franzen
Michael Penners
Mein Garten – Kleine Gärten ganz groß
144 Seiten, broschiert
Egmont vgs
ISBN: 978-3802536083
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Christian Pott: Pflanzen und Tiere der Küste

Christian Pott: Pflanzen und Tiere der Küste

Bei einem Küstenspaziergang an Nord- oder Ostsee gibt es viel zu entdecken. Da wäre es doch schön, wenn man die Tiere und Pflanzen auch benennen könnte. Mit diesem handlichen Naturführer gelingt das garantiert. Er enthält 260 Pflanzen- und Tierarten.

Wie man das Buch benutzt, wird natürlich ganz genau beschrieben. Und auch eine Einführung informiert zunächst über Wissenswertes der Tier- und Pflanzenwelt im Allgemeinen. Dann folgen die Porträts. Berichtet wird über Merkmale und Vorkommen. Dazu kommt die Rubrik Wissenswertes. Die Porträts sind sehr gut verständlich geschrieben – nicht in Stichpunkten, sondern in ganzen Sätzen. Natürlich findet man Informationen zu deutschen und wissenschaftlichen Namen. Es gibt Symbole, so dass man bestimmte Eigenschaften der Pflanzen und Tiere auf einen Blick ablesen kann.

Der Naturführer ist auch sehr übersichtlich gestaltet. Im Bestimmungsteil Pflanzen nach Standorten, also Strand und Weißdünen, Graudünen, Braundünen, obere Salzwiesen und untere Salzwiesen sowie Verlandungszonen. Der Bestimmungsteil Tiere ist geordnet nach Gruppen, also Schnecken und Muscheln, Algen und Tiere in Angespül und Watt, sowie Meeresvögel. So kann man sich sehr gut orientieren.

Im Buch gibt es aber noch mehr zu entdecken. So findet man im Anhang einen Blühzeitenkalender und ein kleines Küstenlexikon, so dass man auch mal nachlesen kann, was eine Flutmarke oder eine Gezeitenzone ist.

Fazit: „Pflanzen und Tiere der Küste“ ist ein interessanter Naturführer mit spannenden uns sehr unterhaltsamen Tier- und Pflanzenporträts und sehr aussagekräftigen Bildern. Er ist handlich und zeigt im Pflanzenteil alle wichtigen Wildblumen, Gräser, Gehölze und im Tierteil Muscheln, Krebse, Seeigel, Würmer, Säugetiere und Seevögel. Damit ist der Naturführer sehr empfehlenswert für alle naturinteressierten Küstenspaziergänger.

Über den Autor:
Christian Pott, geboren 1977, ist Biologe. Sein Interesse an der Flora und Fauna der Küster begann während seiner Zeit als Vogelwart auf der Insel Spiekeroog. Er erforscht zur Zeit an der Universität Münster das Leben 230 Millionen Jahre alter fossiler Pflanzen.

Rezension von Heike Rau

Christian Pott
Pflanzen und Tiere der Küste
Ulmer Naturführer
256 Seiten, Klappenbroschur, 280 Farbfotos
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
ISBN 3-8001-4890-0
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Burkhard Bohne und Peter: Dietze:Taschenatlas Heilpflanzen

Burkhard Bohne und Peter: Dietze:Taschenatlas Heilpflanzen

Die 130 vorgestellten Heil- und Gewürzpflanzen wachsen überwiegend in heimischen Gärten und finden oft auch in der Volksmedizin Verwendung. Der Wunsch nach einem eigenen Kräutergarten am Haus bietet viele Vorteile. Ohnehin sind viele Kräuter nicht mehr in ausreichender Menge in der Natur zu finden, also sollte man ihnen Erholung gönnen. Auch die Gefahren, die eine Verwechslung der Pflanzen mit sich bringen, sind nicht zu unterschätzen.

Mit Hilfe der Heilpflanzenbuches kann man sich gezielt über Heil- und Gewürzpflanzen informieren und aussuchen, welche zukünftig im eigenen Kräutergarten angebaut werden sollen. Die Pflanzenporträts sind dabei sehr hilfreich.

Sehen wir uns eins genauer an. Melissa offincinalis (Zitronen-Melisse, Melisse) Zuerst fallen natürlich die Fotos ins Auge. Zu sehen ist ein ganzseitiges Foto, ein Detailfoto und ein Foto mit den zur Verwendung aufbereiteten Pflanzenteilen, hier beispielsweise die getrockneten Blätter der Melisse. Symbole informieren darüber, dass die Pflanze für Menschen ungiftig ist, dass es sich um eine mehrjährige, krautige Pflanze handelt, die vorwiegend im Sommer blüht und die einen sonnigen bis schattigen Standort bevorzugt. Dargestellt werden in kurzen stichpunktartigen Texten nun Details zu folgenden Punkten: Verbreitung, Blatt, Blüte, Frucht, Wuchs, Standort, Drogen, Inhaltsstoffe, Wirkungen, Verwendungen und Allgemeines. Es folgt eine Kästchen mit zusätzlichen, immer sehr interessanten Informationen. Findet eine Pflanze in der Homöopathie Verwendung, wird darauf hingewiesen. Warnhinweise zu giftigen Pflanzen oder zu Pflanzen deren Anwendung nicht ratsam ist, sind nicht zu übersehen.

Der Taschenatlas ist sehr gut zum Nachschlagen geeignet. Botanische Merkmale und Heilwirkungen werden kurz und knapp vermittelt. Der Seitenaufbau ist dabei sehr übersichtlich. Vorhanden ist auch eine kurze Einführung zur Geschichte, dem Anbau und der Pflege von Heilpflanzen. Die Fotos sind aussagekräftig. Es macht aber auch Spaß, in diesem handlichen Buch zu blättern und sich zu informieren, ohne gezielt nach einer bestimmten Pflanze zu suchen.
Im Anhang befinden sich ein Glossar und ein Register, aber auch zwei Seiten mit Adressen zu Heilpflanzengärten ist vorhanden.

Über die Autoren:
Der Gärtnermeister Burkhard Bohne leite den Arzneipflanzengarten der TU Braunschweig. Peter Dietze, ebenfalls Gärtnermeister, arbeitet an der Georg. August-Universität in Göttingen.

Rezension von Heike Rau

Burkhard Bohne / Peter Dietze:
Taschenatlas Heilpflanzen
130 Pflanzenporträts
192 Seiten, über 300 Farbfotos
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
ISBN: 3-8001-4759-9
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