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    C. S. Forester: African Queen

    Von hera | 8.Juni 2012

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    Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges und das Vordringen der plündernden Truppen bis zur Mission im ostafrikanischen Urwald, muss auch diese aufgegeben werden. Nach dem Tod ihres Bruders Reverend Samuel Swayer steht Rose nun allein da. Mit Charlie Allnutt und seinem Dampfboot, der „African Queen“ bietet sich allerdings eine Möglichkeit wegzukommen.

    Nie hat Charlie daran gedacht, sich in den Krieg einzumischen. Doch Rose, die nun weiß, dass sich im Boot hochexplosiver Sprengstoff befindet, schmiedet sofort Pläne. In ihrer Unkenntnis der Möglichkeiten und Gefahren, überzeugt sie Charlie, den Fluss hinunter zum Wittelbacher See zu fahren, um ihn von der Vorherrschaft der Deutschen zu befreien. Und das bedeutet nichts anderes, als die „Königin Luise“ zu torpedieren.

    Der Plan ist nicht durchführbar, da ist Charlie sich sicher. Es ist unmöglich den Ulanga-Fluss hinunter durch die Stromschnellen zu kommen, auch wenn es nicht völlig unrealistisch ist, die „African Queen“ zu einem Torpedo umzufunktionieren.
    Aber Rose, der es in der Vergangenheit völlig fremd war, einem Mann derart ihren Willen aufzuzwingen, tut genau dies bei Charlie. Und der, froh über die Gesellschaft einer Frau, lässt es zu.

    1935 erschien die Originalausgabe, die deutsche Erstausgabe folgte 1985. Verfilmt wurde die Geschichte 1951 mit Humphrey Bogart und Katharine Hepburn.

    Es ist ein spannendes Buch. Man wird sofort von dem Abenteuer gefangen genommen, das die Missionarin und der Mechaniker hier auf einem heruntergekommenen Dampfboot erleben. Es sind zwei völlig gegensätzliche Charaktere, die hier zusammenkommen und vom Autor etwas überspitzt dargestellt werden. Rose und Charlie könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Autor zeigt diese Gegensätzlichkeit sehr wortreich und durchaus auch mit einem gewissem Humor. Man kann sich als Leser nicht vorstellen, dass beide es zusammen aushalten und auch nicht, dass ihr waghalsiger Plan gelingen können.

    Aber die beiden kommen nach und nach zusammen. Auch weil Rose, im wahrsten Sinne des Wortes, das Ruder an sich reißt und Charlie das geschehen lässt. Es muss beiden klar sein, dass ihr Plan nicht aufgehen kann. Die Frage ist nur, was zum Scheitern führen wird. Und da kommt vieles in Betracht.

    Es ist der Blick des Autors auf seine Charaktere, der fasziniert. Ganz genau werden die Rose und Charlie beobachtet und man hat als Leser entsprechenden Anteil daran. Der Autor lässt Dialoge zu Wortgefechten werden und spart nicht mit ironischen Untertönen in seinen Einschätzungen der Lage.

    Rezension von Heike Rau

    C. S. Forester
    African Queen
    Aus dem Englischen von Doris Kornau
    200 Seiten, broschiert
    Unionsverlag
    ISBN-10: 3293205704
    ISBN-13: 978-3293205703
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