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    Züchte deine eigenen Dino-Krebse

    Von hera | 20.Juli 2006

    Dino-Krebse als Haustiere? Warum nicht! Der wissenschaftliche Name der Tierchen lautet Triops longicaudatus. Dino-Krebs ist also nur ein Spitzname. Die ältesten Fossilien sind ungefähr 200 Millionen Jahre alt. Die dem Buch beiliegenden Dino-Krebs-Eier stammen allerdings von gezüchteten Tieren ab. Einer erfolgreichen eigenen Zucht steht nun nichts mehr im Wege.

    Wie das gemacht wird und was man alles dazu braucht, steht genau im Buch. Es ist recht einfach die Ansprüche der Dino-Krebse zu erfüllen. Man braucht ein Aquarium, eine Lampe, destilliertes Wasser und zwei Thermometer. Wissenschaftliche Informationen rund um den Dino-Krebs gibt es zur Genüge. Da kann man eine Menge lernen, was auch im Biologieunterricht hilfreich sein wird. Es gibt sogar ein kleines Triops-Öko-Lexikon. Der Leser erfährt aber auch, wie die Krebse gefüttert und versorgt werden müssen. Sogar ein Tagebuch gibt es. Hier beschreibt Till, was er mit seinen Krebsen erlebt hat. Dino-Krebse sind ein wirklich spannendes Forschungsobjekt.

    Das Buch wird jeden Naturfreund begeistern. Klar, es braucht ein wenig Geduld. Aber die Autorin schreibt sehr motivierend. Ihren Ausführungen kann man sehr gut folgen. Alle Texte sind sehr gut verständlich. Alle Fragen, die bei der Zucht der Dino-Krebse aufkommen könnten, werden beantwortet. Wer nicht genug bekommen kann, für den ist die Liste mit Internetadressen sicherlich sehr interessant. Gut gefallen hat auch, dass die Autorin mit sehr viel Humor schreibt. Es gibt viel zu lachen. Auch die Bilder sind super. Neben ergänzenden Zeichnung zum Text gibt es auch viel lustige Illustrationen.

    Eigene Erfahrungen:
    Meine Tochter hat es ausprobiert. Da wir kein Aquarium kaufen wollten, haben wir ein großes Gurkenglas genommen. Auf die Lampe haben wir verzichtet, weil es in den letzten Wochen warm genug war. Unsere Geduld wurde allerdings auf eine harte Probe gestellt. Es hat über eine Woche gedauert, bis wir einen klitzekleinen Dinokrebs mit der Lupe entdeckt haben. Meine Tochter hat ihn Fridolin genannt. Wir hatten etwas Sorge, dass er genug Sauerstoff bekommt und haben mit einem Strohhalm immer mal etwas Luft hineingepustet. Es sind noch zwei weitere Krebse geschlüpft, die allerdings ganz klein geblieben und auch bald wieder verschwunden sind. Fridolin ist jedoch schön gewachsen und hat es auf etwa sieben Millimeter gebracht. Ungefähr vierzehn Tage haben wir ihn beobachtet und auch immer schön gefüttert. Dann war auch er im Glas nicht mehr zu finden. Der Katzenjammer war groß. Aber sicher hat Fridolin Eier hinterlassen. Also haben wir den Großteil des Wassers rausgenommen. Den Rest lassen wir eintrocknen. Im nächsten Sommer will meine Tochter den kleinen Fridolin wieder auferstehen lassen.

    Rezension von Heike Rau

    Anita van Saan
    Züchte deine eigenen Dino-Krebse
    Illustrationen von Stephanie Entrich
    46 Seiten, Klappenbroschur
    moses. Verlag
    ISBN-10: 3-89777-061-X
    ISBN-13: 978-89777-061-4
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