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Autor: hera

Kommissar Hell – Fluchtweg ausgeschlossen

Kommissar Hell – Fluchtweg ausgeschlossen

Kommissar Hell hat mit seiner Spürnase wieder spannende Fälle aufgeklärt. Damit Kinder wissen, ob sie auch detektivisches Gespür haben, können sich an den vielen verschiedenen Fällen selbst ausprobieren. Dazu müssen sie beim Lesen ganz genau aufpassen, um die gut versteckten Hinweise nicht zu übersehen. Kriminalistischer Sinn für Zusammenhänge ist nötig, um die richtigen Rückschlüsse zu ziehen und die Fragen zu jedem Krimi beantworten zu können. Ob die Kinder richtig liegen, kann anhand der Auflösungen kontrolliert werden. Für jede richtige Antwort gibt es Punkte. So können die Kinder leicht selbst überprüfen, ob sie das Zeug zu einer Super-Spürnase haben. Reicht es nur zum Spürnasen-Anwärter ist natürlich Üben angesagt. Zum Glück gibt es noch mehr Bücher mit tollen Ratekrimis um Kommissar Hell.

Die Ratekrimis sind sehr zu empfehlen. Es wird Kindern viel Spaß machen, herauszufinden, ob sie ebenso schnell wie Kommissar Hell in der Lage sind, die kniffligen Fälle zu lösen. Aufmerksames und bewusstes Lesen wird gefördert, Lesekompetenz trainiert. Zur Auflockerung tragen die Illustrationen von Klaus Puth bei.

Altersempfehlung: für Kinder ab 10 Jahren

Rezension von Heike Rau

Rainer Crummenerl
Kommissar Hell – Fluchtweg ausgeschlossen
20 Ratekrimis, illustriert von Klaus Puth
157 Seiten, gebunden
Verlag arsEdition, München
ISBN: 3-7607-3871-0

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Der Sperrmüllkönig

Der Sperrmüllkönig

Als Arne Rautenberg in einem Häuserblock eine Mietwohnung bezieht, ahnt er nicht, dass seine Nachbarn ihn inspirieren werden, ein Buch zu schreiben. Besonders der eigensinnige Hartmut Hellmann hat es ihm angetan. Er schleicht im Haus herum und im Keller, er späht durch Briefkastenschlitze und durchwühlt die Mülltonnen nach Brauchbarem. Immer nachts ist er auf der Suche nach Müll. Am liebsten Elektronikmüll. Alte Fernseher sind seine Leidenschaft. Die hortet er in seiner Wohnung, im Hausflut und im Hof. Er ist der Sperrmüllkönig. Sein Sortiment an Ramsch ist riesig. Rautenberg hat ihn ihm Auge, beobachtet genau und spioniert nun selbst herum. Er will wissen, was den Sperrmüllkönig antreibt, was für einen Sinn sein Leben hat. Er hat ein Buch zu füllen mit alltäglichem Geschwätz.

Das Buch ist das reinste Lesevergnügen, wird doch mit den deutschen Mietshausbewohnern so richtig abgerechnet. Rautenberg nimmt sie unbarmherzig ins Visier. Sein Stil ist erfrischend anders. Er spart nicht mit zweideutigen Andeutungen und unglaublichem Wortwitz, damit dem Leser ein Licht aufgeht. Er spielt mit den Sätzen, verdreht sie, sucht nach dem Sinn. Bei ihm wird das Unnormale normal, das Alltägliche interessant. Er beschreibt die kleinen Tragödien und Komödien des Alltags auf amüsante, aber auch ein wenig nachdenklich machende Weise.

Arne Rautenberg ist Jahrgang 1967. Er lebt als freier Autor und Künstler in Kiel. Erschienen sind von ihm bereits mehrere Gedichtbände. „Der Sperrmüllkönig“ ist sein erster Roman.

Rezension von Heike Rau

Arne Rautenberg
Der Sperrmüllkönig
160 Seiten, gebunden
Hoffmann und Campe Verlag
ISBN: 3-455-06150-8

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Tim Parks: Doppelleben

Tim Parks: Doppelleben

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Richter Savage kann sich glücklich schätzen. Er ist seit zwanzig Jahren verheiratet und hat zwei Kinder. Auf der Karriereleiter ist er trotz seiner dunklen Hautfarbe ganz oben angekommen oder vielmehr deshalb. Endlich erfüllt sich auch der Traum vom eigenen standesgemäßen Haus. Richter Savage ist nun in einem Alter, in dem er etwas ruhiger angehen lassen will, wenigstens nach außen hin und vor allem vor seine Frau, die zumindest die Seitensprünge, die er gestanden hat, großzügig vergessen will. Doch daraus wird nichts. Eine verflossene Geliebte taucht auf, bittet ihn um Hilfe. Und Hilfsbereitschaft kann man Richter Savage nun wirklich nicht absprechen. Er ist kein Drückeberger. Aber hier hätte er sich besser raushalten sollen. Ehe er weiß, wie ihm geschieht, landet er zusammengeschlagen im Krankenhaus. Seiner Frau und auch der Polizei ist er einige Antworten schuldig. Sein Doppelleben fliegt auf. Und dann geraten auch noch brisante Informationen an die Presse. Aus dem mächtigen Mann wird ein Lüstling. Richter Savage lernt nicht aus seinen Fehlern, er erkennt sie nicht einmal als solche an. Immer tiefer gerät er in einen Strudel aus seinen Lügen und setzt alles, was ihm wichtig ist aufs Spiel.

Die Geschichte turbulent zu nennen, ist noch untertrieben. Fassungslos liest man vom wahrheitsliebenden Richter, der gleichzeitig ein notorischer Lügner ist. Die Geschichte ist tragisch und sehr menschlich. Trotzdem kann man sich das Schmunzeln beim Lesen nicht verkneifen, schreibt der Autor doch mit viel Ironie und ordentlichen Seitenhieben auf die Ehe und die Gesellschaft.
An den Stil des Buches muss man sich aber erst gewöhnen. Es wird sehr schnell erzählt. Der Autor spart mit Anführungszeichen bei wörtlicher Rede und auflockernden Absätzen. Die Übersetzung wirkt an manchen Stellen etwas eigenartig.

Rezension von Heike Rau

Tim Parks
Doppelleben
440 Seiten, gebunden
Antje Kunstmann Verlag, München
ISBN: 3-88897-323-6

Die Nacht der Wölfin

Die Nacht der Wölfin

Es scheint, dass Elena Michaels ein ganz normales Leben mit ihrem Freund Philip in Toronto führt, wo sie als Journalistin arbeitet.
Doch sie ist die einzige Werwölfin der Welt und kann ihre Triebe nicht unterdrücken. Sie muss sich verwandeln und nachts in den Wäldern rennen und jagen.
Eines Tages ist es vorbei mit der scheinbaren Ruhe. Elena wird vom autoritärem Rudelführer Jeremy nach Stonehaven gerufen, obwohl sie sich eigentlich vom Rudel distanziert hat. Doch auch ihr droht Gefahr. Ein Außenseiter-Werwolf tötet Menschen auf brutale Weise und bedroht damit die Existenz des ganzen Rudels.
Elena kehrt zurück und ahnt, dass nicht nur ihr Überlebenswille auf eine harte Probe gestellt werden wird, sondern auch ihre Liebe zu Philip. Denn zum Rudel gehört auch ihr früherer leidenschaftlicher Liebhaber Clay.

Dies ist kein Horrorroman in dem Werwölfe nur als unsterbliche Bestien mit übernatürlichen Fähigkeiten geschildert werden. Die Beschreibungen der Werwölfe, ihrer Instinkte und dem Rudelleben sind fesselnd und erschreckend glaubwürdig. Doch für Werwölfe ist es nur sehr schwer möglich, unentdeckt unter Menschen zu leben.
Hochspannung, Liebe und Leidenschaft machen diesen Thriller zu einem aufregenden Buch, dass man nicht vergisst.

Rezension von Heike Rau

Kelley Armstrong
Die Nacht der Wölfin
Schneekluth Verlag, München
ISBN: 3 7951 1789 5

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Im Tempel des Regengottes

Im Tempel des Regengottes

1878 – Kolonie Britisch Honduras. Der Maler Robert Thompson hat London den Rücken gekehrt, sein Erbe ausgeschlagen und seine Verlobte Mary verlassen, um in die karibische Wildnis zu ziehen. Er will den Spuren des berühmten Reisenden Frederick Catherwood folgen und selbst die alten Mayastätten zeichnen.
Stephen Mortimer und Paul Climpsey, zwei Schatzsucher, bringen Robert durch Erpressung dazu, sie in den Dschungel zu begleiten, um nach dem Schatz von Tayasal zu suchen. Sie haben Beweise, dass dieser Schatz existiert. Aber sie brauchen Robert, versprechen sich Hilfe von ihm beim Entschlüsseln der hieroglyphischen Schriften der alten Maya. Sie ahnen nicht, dass Robert mit seinen angeblichen Kenntnissen nur prahlen wollte.
Robert hat keine Wahl. Er muss den beiden Schatzsuchern folgen. Sein Schicksal scheint vorbestimmt. Die Ureinwohner halten ihn einer alten Prophezeiung nach für den Erlöser von den europäischen Eroberern, auf den sie schon so lange warten. So gerät Robert in den Kampf zwischen den Weißen und den Ureinwohnern und muss um sein Leben fürchten. Doch Helen, eine junge, mutige Mestizin, die Robert als Mann verkleidet folgt, versucht zu verhindern, dass sein Schicksal sich erfüllt.

Als Leser wird man in eine fremde Welt hineingezogen, in einen Dschungel mit phantastischen Tempelruinen, Pyramiden und Palästen. Man wird mit der Lebensweise der Maya konfrontiert, mit ihren brutalen Ritualen und Opferungen. Bald sind Wirklichkeit und Traum nicht mehr zu unterscheiden. Die Bilder, die entstehen, fesseln und versetzen den Leser in einen tranceartigen Zustand, dem er sich kaum entziehen kann. Die Geschichte um Robert ist aufwühlend, berauschend und oft auch schockierend.
463 Seiten, doch beim Lesen vergeht die Zeit wie im Fluge.

Über den Autor: Andreas Gößling ist Jahrgang 1958. Er studierte Literaturwissenschaft, Politologie und Publizistik. Er lebt als Lektor und Autor in München. Er ist Maya–Experte und hat unter Pseudonym viele Bücher über die Kultur der Maya verfasst.

Rezension von Heike Rau

Andreas Gößling
Im Tempel des Regengottes
463 Seiten, gebunden
Eichborn Verlag
ISBN: 3 8218 0878 0

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Blue Girl

Blue Girl

Roanne, Tochter einer Künstlerin, ist gerade mal vierzehn. Doch sie sieht älter aus. „Sie hat die Brüste einer stillenden Mutter und den Hintern eines kleinen Brauereipferdes.“
Als sie und ihre Mutter Opfer einer Wette werden und mit dem gleichen Mann schlafen, haut Roanne von zu Hause ab. Zuerst will sie sich nur eine Auszeit nehmen, verspricht ihrer Mutter, bald wieder nach Hause zu kommen, doch das Abenteuer lockt. Sie will ihren Traum leben und nicht mehr den von ihrer Mutter.
Sie besucht Didi, den schwulen Zwerg, der ihre Cartoons mag, verliebt sich in dessen 42jährigen riesenhaften Bruder Pascal und freundet sich mit der sechzehnjährigen steinreichen und ausgeflippten Alkoholikerin Gilbey an. Sie lebt auf Kosten anderer, ohne sich die geringsten Sorgen zu machen.
Doch wohin ein Leben von einem Tag zum anderen, freie Liebe und Gedankenlosigkeit hinführen, muss sie bald feststellen. Konsequenzen zieht sie jedoch nicht.

Die Geschichte von „Blue Girl“ spielt in den Achtzigern. Roanne steckt noch mitten in der Pubertät, ist außergewöhnlich naiv, leichtgläubig und dabei unerschrocken.
Was zurückbleibt, ist die Frage, ob es sich die Autorin nicht etwas zu einfach gemacht hat. Die Vorstellung vom freien, sorglosen Teenagerleben fernab jeglicher Erziehung und Schulbildung mit Alkohol und Abtreibung als Verhütungsmittel hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, so spannend und faszinierend das Buch auch geschrieben sein mag.

Rezension von Heike Rau

G. Zoë Garnett
Blue Girl
350 Seiten, broschiert
Aufbau Taschenbuch Verlag
ISBN: 3-7466-1896-7

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Kalt ist die See

Kalt ist die See

Leo wartet in New York vergeblich auf die Ankunft ihrer Freundin Isabel. Sie hält die Ungewissheit nicht lange aus und fliegt besorgt nach London. Doch zu Hause ist Isabel auch nicht. Sie ist wie vom Erdboden verschluckt.
Nachdem Leo mit Isabels Freunden gesprochen hat, hält sie es für möglich, das Isabel ihre Reisepläne geändert hat. Isabel hat sich nach dem Tod ihrer Mutter verändert. Vielleicht ist Isabel nach Australien geflogen, um ihrer Kindheit hinterher zu spüren. Sie hat sogar bei einem Therapeuten Hilfe gesucht.
Vielleicht ist sie aber auch in eine neue Recherchearbeit vertieft und da in Schwierigkeiten geraten. Isabel ist Journalistin. Es deutet alles darauf hin, dass sie sich für genetisch modifizierte Nahrungsmittel interessierte. Ein brisantes Thema. Da verwundert es nicht, dass Leo bei ihren Nachforschungen selbst in Gefahr gerät. Doch Leo gibt nicht auf, verfolgt jede Spur, lässt sich auch nicht entmutigen, als ein Fremder in die Wohnung einbricht.
Als die Leiche einer Frau an der englischen Küste gefunden wird, befürchtet sie, dass ihre schlimmsten Vorstellungen wahr geworden sind. Doch es ist nicht Isabel, sondern eine Kollegin, mit der Isabel eng zusammengearbeitet hat.

Es ist spannend, Leo auf der schwierigen Suche nach ihrer Freundin zu begleiten, in ihre widersprüchlichen Gefühle und Zweifel eingeweiht zu werden.
Leo ist keine draufgängerische Detektivin. Sie ist eine ganz normale Frau, Comic-Zeichnerin, mit eigenen Sorgen und Nöten, die sich Isabel zu Liebe dieser Herausforderung stellt und sich dabei nicht von Ängsten und Rückschlägen entmutigen lassen will.
Ein in jeder Hinsicht psychologisch ausgefeilter, sehr flüssig geschriebener Thriller.

Rezension von Heike Rau

Lisa Appignanesi
Kalt ist die See
443 Seiten, gebunden
Aufbau Verlag, Berlin
ISBN: 3 351 02940 3

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Das Tal der Raben

Das Tal der Raben

Es stößt nicht gerade auf Begeisterung bei Sam, dass sie ihre Ferien in der einsamen trostlosen Moorlandschaft Westirlands verbringen muss. Aber es ist die einzige Möglichkeit mal etwas Zeit mit ihrem Vater, der Archäologe ist, zu verbringen. Er und seine Kollegen interessieren sich für das Hügelgrab eines alten irischen Stammesfürsten, der vor über 400 Jahren die Gegend beherrscht hat.
Sam bleibt in dieser verlassenen Gegend nichts anderes übrig, als auf Erkundungszüge zu gehen. In einer Quelle am Fuß eines Felsens entdeckt sie einen Silberring. Er ist angelaufen, schmutzig und doch wunderschön. Er passt perfekt an den Mittelfinger ihrer linken Hand.
Doch seit Sam den Ring hat, passieren merkwürdige Dinge. Sam sieht unerklärliche Dinge. Sie sieht das Tal, wie es früher einmal ausgesehen haben muss. Diese merkwürdigen Visionen machen Sam Angst. Sie muss unbedingt die Ausgrabungen voranbringen, um hinter das Geheimnis des Tals zu kommen.

„Das Tal der Raben“ ist ein fantastischer Abenteuerroman für Jugendliche. Die Handlung an sich würde das auch hergeben. Erzählt ist die Geschichte aber zu langatmig und unbewegt. Es fehlt teilweise an Spannung und die Geschichte zieht sich umständlich hin. Man findet nur wenig persönlichen Zugang zur Hauptperson Sam. Es ist kaum möglich, sie richtig kennen zu lernen. So fällt es schwer, die 251 Seiten durchzuhalten.

Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Rezension von Heike Rau

Sabine Blazy
Das Tal der Raben
251 Seiten, gebunden
Thienemann Verlag 2003
ISBN: 3-522-17522-0
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Zauberpower Magische Hexentipps

Zauberpower Magische Hexentipps

Vorurteile gibt es über Hexen genug. Aber sie sind eben nicht die bösen alten Frauen mit Warze auf der Nase, spitzen schwarzen Hüten und einer Vorliebe für schwarze Katzen. Und auch die Geschichte von Hänsel und Gretel ist in Wirklichkeit eine ganz andere.
Hexen waren eigentlich Frauen, die Zusammenhänge des menschlichen Lebens und der Natur besonders gut kannten. Sie waren eine Art Heilpraktikerinnen, die gegen jedes Leiden ein Kraut wussten und sich besonders gut in andere Menschen hineinversetzen konnten.

So sind mit diesem Buch alle Junghexen gut beraten, die in die Geheimnisse der Weißen Magie einsteigen wollen. Es geht um Hexenwerkzeuge und Zubehör, magische Zahlen und Symbole, Hexenkräuter- und Gewürze, Hexensteine und Zaubersprüche. Die junge Hexe lernt, wie ein Amulett beschützen hilft, wie das Räuchern bestimmter Kräuter wirkt, wie man ein Kräuteröl herstellt oder wie man einen Liebeszauber ausführt. Junghexen werden in die Lage versetzt, sich ihrer eigenen Stärke bewusst zu werden und angemessen mit schwierigen Situationen umzugehen, sich zu beruhigen oder zu aktivieren.

Die Autorin erzählt sehr bildhaft und leicht verständlich. Das Buch enthält jede Menge praktische Tipps und Anleitungen, die leicht nachvollziehbar sind. So wird mit etwas Geduld und Übung der erste Zauber sicher ein Erfolg!

Rezension von Heike Rau

Maria May
Zauberpower Magische Hexentipps
110 Seiten, brosch.
10,50 Euro
Egmont vgs verlagsgesellschaft, Köln 2001
ISBN: 3-8025-1451-3

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Maja Sonderbergh: Hexenakademie – Bist du bereit? Prüfe dein Wissen!

Maja Sonderbergh: Hexenakademie – Bist du bereit? Prüfe dein Wissen!

Ist man eine Hexe, wenn man sich für Zauberei interessiert, Bücher darüber liest und die entsprechenden Fernsehserien sieht? Sicher nicht. Doch einige begeistern sich eingehender für das Thema, wollen sich selbst ausprobieren, wissen viel mehr über Zaubersprüche, Zaubertränke, Kräuterkunde und Hexengeschichte als andere. Sie glauben wirklich magische Kräfte zu besitzen.
Wie weit her es ist mit ihrem Grundwissen, und ob es ausreicht sich Hexe nennen zu können, kann nun mit dem vorliegenden Buch getestet werden. Ein solides Grundwissen ist Vorraussetzung, um den Test zu bestehen und um am Ende das begehrte Hexendiplom in Empfang nehmen zu können.

Im Buch gibt es ausführliche Fragebogen zu allen wichtigen Themen, wie zum Beispiel Hexengeschichte, Hexenrituale, Kräuter- und Pflanzenkunde und Steinkunde. Auf jede Frage werden vier Antwortmöglichkeiten vorgeschlagen. Nur eine Antwort ist richtig. Nachdem die Punktezahl errechnet ist, erfährt man das Ergebnis der Prüfung und kann hoffentlich das Hexendiplom in Empfang nehmen.

Sicherlich macht es Spaß, sein Wissen mit Hilfe des Fragebogens zu testen. Selbstverständlich geht es nur um Weiße Magie.
Manche Fragen und auch die möglichen Antworten verwundern aber etwas, so dass man die Prüfung nicht so recht ernst nehmen kann. Dieses Gefühl wird vom Hexendiplom und dem Angebot zur Selbstweihe noch verstärkt.

Rezension von Heike Rau

Maja Sonderbergh
Hexenakademie – Bist du bereit? Prüfe dein Wissen!
122 Seiten, brosch., zahlreiche Abbildungen
10,90 Euro
Egmont vgs verlagsgesellschaft, Köln 2002
ISBN: 3-8025-2954-5

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