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    Das zufällige Leben des Homer Idlewilde

    Von hera | 1.September 2005

    Homer wächst ohne Eltern auf. In keinem der Heime von Farrago und Umgegend fühlt er sich heimisch. Mit Sechzehn beginnt er herumzuwandern und kehrt erst als junger Mann zurück. Der Sheriff hält ihm zwar einen Vortrag, aber es versucht niemand mehr, ihn wieder in ein Heim zu stecken.

    Homer lebt vor sich hin. Schmiedet Pläne, erstellt Ideen und verwirft sie wieder. So will sein Freund Elijah beispielsweise eine Schmiede aufmachen und Homer einstellen. Doch Homer weiß gar nicht, ob er Elijahs Gehilfe werden will. Homer lebt lieber in den Tag hinein und hört Geschichten. So auch die von Fausto, der einen kleinen Lebensmittelladen hat. Sein Leben beeindruckt Homer. Fausto hat ein Schicksal und auch Homer würde gerne aus seinem Leben ein Schicksal machen.

    Der Wunsch beginnt bald, in Erfüllung zu gehen, denn Homers Leben fängt an, an Spannung zu gewinnen. In nur einer Nacht erfährt er, dass die Prostituierte Ophelia schwanger von ihm ist und beginnt Heiratspläne zu schmieden. Die Familie ernähren könnte er, wenn er den Job als Förster annimmt. Und plötzlich scheint für Homer nichts mehr unmöglich.

    Homer ist ein Landstreicher und Träumer mit einem recht langweiligen Leben, der gerne Geschichten und Träume anderer hört. Diese hat der Autor immer wieder in die eigentliche Geschichte eingebunden und gibt dem Leser so die Möglichkeit auch über den Tellerrand von Homers eigener Geschichte hinauszusehen. Und gerade das Leben der anderen ist es, was Homer beflügelt und seine Fantasie anregt. Und dann bricht auch er mit seinem Leben aus den gewohnten Bahnen aus. Immer wieder passieren seltsame oder auch amüsante oder zufällige Dinge, die Homer dazu bringen umzudenken, sein Leben zu verändern oder die ihn zwingen zu handeln. Dabei wählt Homer nicht den einfachsten Weg zur Lösung auftretender Probleme, doch er ist stets erfinderisch.

    Der Autor erzählt eine tragische, mitunter aber auch sehr komische Geschichte. Es ist sehr interessant zu lesen, wie Homer sich aus der einen oder anderen seltsamen Situation und auch aus unvorhergesehenen Ereignissen, die ihren eigenen Gesetzen folgen, herauswindet. Und doch hat das Buch auch einige Längen, wo es schwer fällt dranzubleiben, wo der Autor zu sehr abschweift. So wirkt das Buch inhaltlich etwas in die Länge gezogen. Die Entwicklung Homers verfolgt man dennoch mit Spannung. Es ist ein langer Weg, bis er lernt, für sein Leben die Verantwortung zu übernehmen.

    Über den Autor:
    Yann Apperry wurde 1972 geboren. Für seinen Roman „Diabolus in musica“ erhielt er den renommierten Prix Médicis. Um dem Medienrummel zu entgehen, vagabundierte er zwei Jahre durch Amerika, Kalifornien und Hawaii
    Nach Frankreich zurückgekehrt, schrieb er das vorliegende Buch und wurde mit dem Prix Goncourt des Lycéens ausgezeichnet

    Rezension von Heike Rau

    Yann Apperry
    Das zufällige Leben des Homer Idlewilde
    Aus dem Französischen von Nathalie Mälzer-Semlinger
    390 Seiten, gebunden
    Aufbau-Verlag, Berlin
    ISBN: 3-351-03050-9
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