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    Zebraland

    Von hera | 18.Februar 2009

    Auf dem Heimweg von einem Festival schließt sich Fridolin einer Gruppe ihm bekannter junger Leute an. Als sie mit dem Auto um eine Kurve fahren, passiert es. Sie wissen, sie haben etwas angefahren. Möglicherweise ein Tier. Doch es ist Yasmin, die mit ihrem Moped unterwegs war. Es ist gar nicht lange her, dass Fridolin mit ihr gesprochen hat. Und nun ist sie tot. Es macht keinen Sinn, den Notarzt zu rufen. Judith, Philipp, Anouk und Fridolin fahren davon. Die Sache soll vertuscht werden. Zu diesem Zweck wird das Auto in der Werkstatt von Fridolins Cousin wieder hergerichtet.

    Am nächsten Tag erfahren die Jugendlichen aus dem Radio, dass die Mopedfahrerin noch gelebt hat und erst auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben ist. Trotzdem beschließen sie, nicht zur Polizei zu gehen. Ruhe kehrt dennoch nicht ein, denn offensichtlich weiß jemand von ihrer Tat. Ein Erpresser manipuliert fortan die jungen Leute.

    Vier Jugendliche versuchen einen Unfall mit tödlichem Ausgang zu vertuschen. Keiner will die Konsequenzen tragen. Keiner fühlt sich verantwortlich. Und die Polizei, auch wenn man das nicht glauben mag, kommt den jungen Leuten auch nicht auf die Schliche. Es geht im Buch nicht um die Ermittlungsarbeit der Polizei, sondern allein darum, wie die Jugendlichen mit ihrer Entscheidung fertig werden. Sie hätten wohl einfach weitergelebt wie bisher, wenn der Erpresser nicht aufgetaucht wäre. Der macht den Jugendlichen das Leben zur Hölle.

    Die Geschichte wird von zwei Seiten betrachtet. Fridolin und Judith erzählen abwechselnd. Spannend ist, wie jeder sich verhält. Fridolin fühlt sich nicht der Gruppe zugehörig und Judith ist in Phillip verliebt, der aber mit Anouk zusammen ist. Das führt zu zusätzlichen Verwicklungen. Wer hier im Hintergrund die Fäden zieht und die jungen Leute wie Marionetten tanzen lässt, ist lange nicht ersichtlich, auch wenn man beizeiten einen Verdacht hat.
    Das Buch ist interessant zu lesen. Die Geschichte ist nicht unbedingt realistisch. Aber solch ein Gedankenspiel einmal zu simulieren, hat seinen Reiz.

    Rezension von Heike Rau

    Marlene Röder
    Zebraland
    222 Seiten, gebunden
    ab 12 Jahren
    Ravensburger Buchverlag
    ISBN: 978-3473353019
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