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    Stefanie Kremser: Der Tag, an dem ich fliegen lernte

    Von Claudine Borries | 17.August 2014

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    Hin und her …

    Nach der ungewöhnlichen Geburt von Luisa macht sich ihre Mutter Aza davon und überlässt das weitere Gedeihen ihrer Tochter anderen. Ferguson, ein Engländer, rettet dieser auf ungewöhnliche Weise das Leben. Er zieht mit ihr zu Luisas Vater Paul in eine Münchner WG. Das Aufwachsen unter diesen Bedingungen verläuft für Luisa lustig bis chaotisch. Sie bekommt ihre Mahlzeiten und ihre Fürsorge von allen gleichzeitig. Doch auch in der WG geschehen merkwürdige Dinge. Irene dreht durch, Max geht nach England, und Paul findet eine Spur zu Luisas Mutter. Zusammen mit Luisa macht er sich auf nach Brasilien, wo er Aza zu finden hofft.

    Man kann sich das Leben der WG lebhaft vorstellen und harrt der Dinge, die da kommen mögen! Der leicht lakonische Ton, die Charakterisierung der einzelnen WG Bewohner und ihr Gemeinschaftsleben bieten mannigfachen Anlass, sich das gemütlich-ungemütliche Leben dort auszumalen.

    Nachdem die WG sich aufgelöst hat, ist Paul mit Luisa auf dem Weg nach Brasilien, und damit fangen die großen Abenteuer erst an. Sie reisen zuvor in das Dorf Hinterdingen in Bayern. Dort erfahren sie die seltsame Geschichte der Aus- und Rückwanderung der Dorfbewohner vor hundert Jahren nach Brasilien und zurück. Weit verzweigte Verwandtschaftsbeziehungen tun sich auf, und Paul und Luisa sind beflügelt, Luisas Mutter in Brasilien zu suchen und zu finden.

    Fazit der Geschichte: Luisa entdeckt die Freiheit ihres Lebens, die sie in keine verwandtschaftlichen Zwänge, Vererbungstheorien oder dergleichen einbindet. Sie ist ein glückliches Kind, das zahlreiche Bindungen und Verbindungen pflegt und sich zuletzt aufmacht, ihr eigenes Leben nach selbst bestimmten Regeln zu leben. Die abenteuerliche Reise nach Brasilien bescherte Ferguson, der sich ihnen angeschlossen hatte, Paul und Luisa eine Vielzahl von beeindruckenden Abenteuern und Erlebnissen.

    Stefanie Kremser ist eine muntere Erzählerin, deren skurriler Humor so manches Mal zum Schmunzeln einlädt.
    Sie hat einen leichten, beschwingten und fantasiereichen Roman geschrieben, in dem es sich schön schmökern lässt. Keine Erdenschwere mit belastenden Erinnerungen zeichnet den Weg der Icherzählerin. Hier findet sich die Leichtigkeit des Seins mit glücklichen Fügungen und bereitet dem Leser einfach nur Vergnügen.

    Stefanie Kremser
    Der Tag, an dem ich fliegen lernte
    304 Seiten, gebunden
    Verlag: Kiepenheuer & Witsch, August 2014
    ISBN-10: 3462047051
    ISBN-13: 978-3462047059
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    ... 1.186 Aufrufe 2 Kommentare » | Kategorie Belletristik | Tags , , , | Trackback: URL/trackback

    2 Kommentare to “Stefanie Kremser: Der Tag, an dem ich fliegen lernte”

    1. Marie Menke meint:
      31.August 2014 at 12:08

      Schöne Rezension!

      Meine Rezi ging gestern erst online, wobei ich von dem Roman nicht ganz überzeugt war, aber Humor hat der Schreibstil tatsächlich – aber auf eine schöne Art und Weise, niemals gekünstelt oder überzogen.

      Liebe Grüße,
      Marie

    2. Claudine Borries meint:
      31.August 2014 at 13:40

      Danke für netten Beitrag! Ja, es ist schon ein Roman, der etwas außerhalb der Norm liegt Aber unterhaltsam!
      LG Claudine

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