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    Wer war das? – Forscher und Erfinder

    Von hera | 5.März 2008

    Dass wir heute nicht im Dunklen sitzen müssen, dass wir Autos haben, am Computer lernen können, dass bestimmte Krankheiten ihren Schrecken verloren haben und vieles mehr, das haben wir Menschen zu verdanken, die mutig, erfinderisch und wissbegierig sind oder waren. Über die Forschungsergebnisse und die vielen Erfindungen lernt man auch immer einiges in der Schule. Aber nicht jeder Schüler ist an Physik, Mathematik, Chemie und Biologie interessiert. Zu viel muss man sich mit Formeln und Gesetzen abplagen. Und doch sind diese Wissenschaften überaus spannend. Die Autorin geht gekonnt daran, Wissen zu vermitteln. Sie erzählt von den Forschern und Erfindern.

    Jedem Porträt geht eine kleine Geschichte oder Anekdote voraus. Hier wird noch kein Name genannt. Manchmal ahnt man schon, wer gemeint ist. Auf alle Fälle wird das Interesse geweckt, weiterzulesen. Mit dabei sind Archimedes von Syrakus – der Vater des Pi, Leonardo da Vinci – das malende Universalgenie, James Watt – der Herr der Pferdestärken, Werner von Siemens – der Mann unter Strom, Gottlieb Daimler – der Kutscher ohne Pferde, Otto Lilienthal – der Ikarus von Anklam, Lisa Meitner – die Mutter der Kernspaltung, Stephen Hawking – der Meister des Universums und viele mehr. Man gibt sich mit dem Buch auf eine Zeitreise, die bis in die Gegenwart reicht.

    Schon die Überschriften wecken Interesse und laden ein zum Weiterschmökern. Nach den Lebensdaten werden aber nicht einfach nur die Forschungsarbeiten und Erfindungen aufgelistet. Die Autorin erzählt die Lebensgeschichte, die meist schon in der Kindheit beginnt. Die biografischen Daten sind dort untergebracht. Aber der Autorin gelingt es, den Menschen darzustellen, was ausgesprochen gut gefällt. Man bekommt Zugang zu den Erfindern und Forschern, lernt die Beweggründe kennen. Das liest sich wirklich gut, ist spannend und informativ. Man liest Fakten und Anekdoten und wo nicht viel überliefert ist, wird auf schlüssige Annahmen zurückgegriffen. So entsteht ein umfassendes Bild jeder Person. Zu jedem Porträt gibt es außerdem eine Abbildung, zum Beispiel eine Zeichnung oder auch ein Foto.

    Fazit: Das Buch ist ein kleines Lexikon und doch ganz anders. Es beschränkt sich nicht auf Fakten, vielmehr wurde es in einem erzählenden Stil geschrieben, der sich sehr gut lesen lässt. Es zeigt nicht nur die Erfindungen und Forschungsergebnisse, es beschreibt auch den Menschen, der dahinter steht. Das Buch ist für Kinder ab 12 Jahren bestens geeignet, auch gerade dann, wenn diese noch keinen Zugang zu den Wissenschaften finden konnten. Aber auch für Erwachsene ist das Buch spannend.

    Rezension von Heike Rau

    Christine Schulz-Reiss
    Wer war das? – Forscher und Erfinder
    285 Seiten, gebunden
    ab 12 Jahren
    Loewe Verlag, Bindlach
    ISBN: 978-3785559994
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