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    Das Vampirbuch

    Von hera | 15.Dezember 2008

    Ditte und Giovanni Bandini setzen sich diesmal mit den Vampiren auseinander, ein Thema, das für viele interessant sein dürfte, denn die Grenzgänger, die sich zwischen Leben und Todbewegen, üben eine ganz besondere Faszination auf uns aus. Dabei wird der Bogen vom historischen Vampir bis hin zur heutigen Vampirszene gespannt. Die Autoren ziehen Lexikoneinträge zu Rate, beschäftigen sich mit entsprechender Literatur und schauen sich im Internet und in der Szene um. Volksglaube und heutiges Wissen werden gegenübergestellt. Die Autoren versuchen zu ergründen, warum Vampire so faszinierend auf uns wirken. Interessant ist es in diesem Zusammenhang, zu erfahren, wie der Vampirglaube entstand und was ihn bis heute aufrecht hält.
    Die Autoren beschäftigen sich aber nicht nur mit den Vampiren, sondern auch mit deren „Verwandten“. Sie folgen den Spuren von Werwölfen, Zombies und anderen Untoten bzw. Wanderern zwischen Leben und Tod. Untermalt werden die Texte beispielsweise von Sagen oder anderen überlieferten Geschichten. Der Volksglaube wird ins Licht gerückt. Vergangenheit und Gegenwart vermischen sich. Denn auch ein Blick in die heutige Gothicszene wird geworfen.

    Das Buch ist informativ und unterhaltend. Die Autoren sind sehr vorbehaltlos und offen an das Buch herangegangen, so der Eindruck. Sie präsentieren, was sie wissen und in Erfahrung bringen konnten, während es dem Leser überlassen wird, Schlüsse daraus zu ziehen. Dabei wünscht man sich eine tiefergreifende Interpretation vieler Themenpunkte. Vielleicht ist der Kreis ein wenig zu weit gezogen. Es wird ordentlich aufgeräumt mit dem Mythos Vampir. So mancher in der Presse als Vampir dargestellter Mörder wird enttarnt. Aber so ist es manchmal. Die sachlichen Information sorgen dafür, dass so mancher Aberglaube den Bach hinunter geht. Der Vampir von heute streunt auch nicht mehr nachts umher, auf der Suche nach dem nächsten Opfer, er geht viel lieber zum Chatten ins Internet.
    Auch wenn man einige Kritikpunkte anbringen kann, so liest sich das Buch doch gut. Es ist außerdem mit vielen Illustrationen gestaltet. Die Blutflecken auf den Seiten verstärken die unheimliche Wirkung, die das Buch manchmal hat.

    Rezension von Heike Rau

    Ditte und Giovanni Bandini
    Das Vampirbuch
    216 Seiten, Klappenbroschur
    dtv – Deutscher Taschenbuchverlag
    ISBN: 978-3423247023
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