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    Kalter Wind in Genua

    Von hera | 23.Januar 2009

    Bacci Pagano ist Privatdetektiv. Im Moment nimmt er jeden Auftrag an, den er kriegen kann. So beschattet er Signorina Alma Montello, die gerade ihrem zukünftigen Ehemann Gustavo Camillo betrügt. Alberto Losurdo hat sich aber sicherlich nur an Alma herangemacht, um Informationen über die Firma Pellegrini zu beschaffen. Bacci fordert Losurdo auf, die Finger von Alma zu lassen und das auf einer sehr eindringliche Art und Weise, was allerdings wenig nützt. Denn in diesem Machtspiel geht es längst nicht nur um Alma.
    In der gleichen Nacht werden Plakate in der Stadt angebracht. „Fünf Kugeln und Italien ist sauber“ kann man lesen. Die Bevölkerung wird aufgerufen bei Radiosender Baba Yaga anzurufen und fünf Namen zu nennen. Der Rest soll mit einer Präzisionswaffe erledigt werden. Samuel Largrange, ein Genueser Verleger, wollte damit ein wenig provozieren. Doch die Sache schlägt hohe Wellen. Als dann das Gewehr aus der Radioredaktion gestohlen wird, kommen bei Bacci ungute Gefühle auf. Schließlich reist demnächst der Ministerpräsident an. Bacci bekommt den Auftrag, den Dieb zu finden. Und auch hier kommt in ihm bald ein böser Verdacht auf. Er weiß, wer es gewesen sein könnte. Der Ministerpräsident schwebt tatsächlich in höchster Gefahr.

    Politik und der Kampf um die Macht spielen in diesem Buch die entscheidende Rolle. Eigentlich scheint die Sache eine Nummer zu groß für Bacci Pagano. Trotzdem legt er sich ins Zeug. Manchmal zieht er die falschen Schlüsse und manchmal schießt er über das Ziel hinaus. Er ist eben auch nur ein Mensch. Nicht nur seine Ermittlungsarbeit ist spannend, auch sein Privatleben ist von Interesse. Auch das hat er nicht so recht im Griff. Aber er bemüht sich.
    „Kalter Wind in Genua“ ist also ein eher ruhiger Krimi, auch wenn die Fälle an sich schon als brisant zu bezeichnen sind. Das Augenmerk wird vor allem auf den Ermittler, und das Umfeld in dem er lebt, gerichtet, der aus seiner Sicht die Ereignisse schildert. Er ist kein Draufgänger, auch wenn er den mitunter spielt. Seine Gefühle können ihm schon mal einen Strich durch die Rechnung machen. Die Spannung im Buch steigert sich nur langsam. Die große Überraschung kommt erst am Ende des Buches.

    Rezension von Heike Rau

    Bruno Morchio
    Kalter Wind in Genua
    320 Seiten, gebunden
    Unionsverlag, Zürich
    ISBN: 978-3293003743
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