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    Paul Grote: Der Champagner-Fonds

    Von hera | 17.Dezember 2010

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    Philipp Achenbach arbeitet bei France-Import in Köln als Einkäufer. Er ist zufrieden mit seinem Job. Nur Langer, sein Chef, scheint in letzter Zeit irgendwie verändert. Er erscheint häufig erst spät im Büro. Dann ist da noch die Lieferung aus Bandol, die längst überfällig ist und zu Spannungen zwischen Philipp und seinem Chef führt.
    Die neue Chefsekretärin Helena Schilling sorgt für ganz andere Gefühle. Achenbach verliebt sich sofort in sie.
    Auch andere private Dinge fordern Philipps Aufmerksamkeit. Sein Sohn Thomas will sein Betriebswirtschaftsstudium aufgeben und Winzer werden.

    Es wird noch mehr Veränderungen in seinem Leben geben, zumal ihm nun auch sein Chef offenbart, die Firma vergrößern und damit Achenbachs Aufgabengebiet erweitern zu wollen. In einen Champagner-Fond soll investiert werden. Im Moment sind die Kurse unten. Man kann also auf deren Steigen hoffen. Philipp Achenbach ist skeptisch. Er befürchtet, dass Langer das Firmenvermögen aufs Spiel setzt.
    Als Achenbach sich in die Champagne begibt, um vor Ort zu recherchieren, ist er nicht willkommen. Später bemerkt er, dass jeder seiner Schritte beobachtet wird. Einen Rückzieher macht er deswegen aber nicht. Er will wissen, was hinter seinem Rücken geschieht und baut dabei auch auf die Hilfe seines Sohnes. Doch ehe die beiden sich versehen, sind sie in einen Krimi verstrickt und müssen um ihr Leben fürchten.

    Der Roman entwickelt sich nur sehr langsam zum Krimi. Man schaut zunächst auf die Hauptperson Philipp Achenbach samt Umfeld. Dann aber, nach und nach, wird die Handlung spannender und man liest mit wachsender Begeisterung. Philipp ist kein Draufgänger, sieht sich aber bald mit Situationen konfrontiert, die er lieber meiden würde. Aber aufzugeben kommt für ihn auch nicht infrage. Schließlich lässt er sich nicht gerne hinters Licht führen. Er will wissen, was Sache ist. Seine Kompetenz als Weinkenner hilft ihm hier nur begrenzt weiter, denn er bekommt es mit Menschen zu tun, die, des Geldes wegen, keine Skrupel kennen.

    Rückblicken bleibt zu sagen, dass die Handlung sehr schön ausgefeilt wirkt. Die Hauptperson ist als Charakter gut ausgebaut. Man kann nachvollziehen, was Achenbach bewegt und wie die Motivation für seine Handlungsweise entsteht. So sieht man nicht mit Tunnelblick auf die immer offenbarer werdenden Verbrechen, auch Land und Leute, das Geschäft mit dem Champagner an sich und die Finanzmarktsituation werden beleuchtet.

    Rezension von Heike Rau

    Paul Grote
    Der Champagner-Fonds
    400 Seiten, broschiert
    dtv – Deutscher Taschenbuch Verlag
    ISBN-10: 3423212373
    ISBN-13: 978-3423212373
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