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Kategorie: Kochbuch

Stefanie Reeb: Wellcuisine – Genießen, was gesund und glücklich macht

Stefanie Reeb: Wellcuisine – Genießen, was gesund und glücklich macht

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„Wellcuisine“ ist nicht einfach ein Kochbuch, auch wenn es Kochrezepte enthält. Es ist ein genussvoller Lebensstil, bei dem es um unsere Gesundheit geht. Denn das, was wir zu uns nehmen und wie wir mit unserem Körper umgehen, ist für unser Wohlbefinden ausschlaggebend. Strenge Regeln gibt es dabei nicht. Das Gefühl dafür, was einem gut tut, muss sich entwickeln hin zu einer intuitiven Ernährung. Weiterhin spielt die Bewegung eine Rolle, hier insbesondere Yoga. Und natürlich gibt es auch ein Kapitel, indem es um psychologische Aspekte wie Selbstliebe geht.

Der 2. Teil des Buches mit den Rezepten hat die meisten Seiten. Natürlich und intuitiv zu essen, sollte selbstverständlich sein. Leider sind wir es gewöhnt, das Falsche zu essen und müssen wieder umlernen und wahrnehmen, was uns gut tut. Eine ausführliche Warenkunde und Ausführungen zur Darmgesundheit sollen hier zu einem Umdenken führen.

Reichlich Gemüse und Obst stehen auf dem Speiseplan, Fleisch eher selten und wenn, dann nur in Bio-Qualität. Stefanie Reeb verzichtet auf weißen Zucker, helles Mehl und Kuhmilch, weil ihr dies nicht gut tut. Unter den Zutaten der Rezepte findet man stattdessen Dinkelvollkornmehl, Ahornsirup und Mandelmilch.

Zum Frühstück gibt es beispielsweise „Erdbeer-Pancakes“ oder „Gegrillte Papaya mit Limettensaft“. Unter den Snacks findet man „Rosmarin-Popcorn“ oder „Sesam-Power-Riegel“ und an Suppen „Zitronen-Linsen-Suppe“ und „Kalte Melonen-Gurken-Suppe. Es folgen die Salate mit „Erdbeer-Spargel-Salat mit rosa Dressing“ und „Marokkanischer Quinoa-Salat“. An kleinen Gerichten gibt es beispielsweise „Kichererbsen mit Aubergine“ und an Hauptgerichten „Kartoffel-Trüffel-Pizza“. Wer auf ein Dessert oder Süßes nicht verzichten möchte, kann „Apfel-Rosmarin-Tarte“ probieren. An Getränken gibt es zum Beispiel verschiedene selbstgemachte Limonaden wie Wassermelonenlimonade.

Die Rezepte sind abwechslungsreich. Es ist erstaunt mich aber, dass so viel Süßes dabei ist. Ahornsirup, es mag ein natürliches Süßungsmittel sein, wird reichlich verwendet, auch wenn sich das im Wochenplan noch ganz gut verteilen lässt. Interessant ist, das sonntags, das Mittagessen ausfällt, und es stattdessen ein reichhaltiges zweites Frühstück gibt und dann nachmittags Torte oder Tarte, sodass garantiert kein Kaloriendefizit auftritt.
Mit in diesem Wochenplan untergebracht sind die Schönheitsrezepte und Yoga. Da gibt es also morgens nach dem Aufstehen erst mal eine „Spirulina-Avocado-Gesichtsmaske“ oder 10 Minuten Yoga.

Die Autorin schlägt einen sehr motivierenden Ton an. Sie spricht den Leser an, als wäre sie eine gute Freundin. Das gefällt recht gut, kann man die Ratschläge so doch sehr viel besser annehmen.
Das Buch bietet also ein gutes Programm für einen Lebensstil, der mehr Wohlbefinden verspricht.

Rezension von Heike Rau

Stefanie Reeb
Wellcuisine – Genießen, was gesund und glücklich macht
Fotografien von Thomas Leininger
272 Seiten, gebunden
Knaur Balance
ISBN-10: 3426675013
ISBN-13: 978-3426675014
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Katrin Blaschke und Katharina Meyer: Kuchentratsch – Omas verraten ihre Geheimrezepte

Katrin Blaschke und Katharina Meyer: Kuchentratsch – Omas verraten ihre Geheimrezepte

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Die Backstube .kuchentratsch ist Anlaufstelle für Senioren und Seniorinnen, die gerne gemeinsam Kuchen backen. Die Kuchen werden dann weiterverkauft. Es ist ein junges Unternehmen, das Katrin Blaschke und Katharina Meyer, die beide einen Bachelor im Bereich Wirtschaft besitzen, gegründet haben.

Zunächst wird das Projekt im Buch vorgestellt. Dann folgt der Hauptteil mit den Rezepten einiger Omas. Alles klassische Kuchenrezepte, wobei natürlich auch mal nach Geschmack abgewandelt wird. Eines haben alle Rezepte aber gemeinsam, sie sind Jahrzehnte erprobt. Das ist praktisch eine Garantie für das Gelingen der Kuchen.

So zeigt Oma Astrid, die wie alle anderen Hobbybäckerinnen in einem kleinen Steckbrief vorgestellt wird, Rezepte für einen Apfelkuchen, einen Eierlikörkuchen und einen Marmorkuchen. Oma Renate hat Nussecken, Englischen Teekuchen und eine Jamaicatorte im Repertoire und Oma Regina Mohnkuchen, Apfeltarte und Linzertorte und Oma Anke Russischem Zupfkuchen, Karottenkuchen und Bienenstichtorte.

Die Rezeptseiten sind übersichtlich und mit einem ansprechenden Foto der fertigen Kuchen und Torten versehen. Es gibt viele Geheimtipps von den Omas. Die Auswahl an Backvorschlägen gefällt mir sehr gut. Ausprobiert habe ich den Körnigen Frischkäsekuchen, weil ich die Verwendung von körnigem Frischkäse im Kuchen nicht kannte. Der Kuchen ist einem Quarkkuchen im Geschmack schon sehr ähnlich, aber durch die andere Konsistenz mal etwas anderes!

Das Buch ist sehr schön aufgemacht. Schöne Schriften und Randbordüren sind ein gelungener Schmuck. Man sieht Katrin Blaschke und Katharina Meyer und die Omas mit hübschen Küchenschürzen in der Backstube werkeln und kann nachvollziehen wie die Kuchen entstehen. Alle sind mit Begeisterung bei der Sache. Das Konzept geht also auf. Das ist eine schöne runde Sache!

Rezension von Heike Rau

Katrin Blaschke und Katharina Meyer
Kuchentratsch – Omas verraten ihre Geheimrezepte
96 Seiten, gebunden
Frechverlag
ISBN-10: 3772480047
ISBN-13: 978-3772480041
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Sonja Carlsson: Das große Buch vom Zucker

Sonja Carlsson: Das große Buch vom Zucker

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Zucker steht in der Kritik. Immer mehr Menschen möchten auf den weißen Haushaltszucker verzichten und suchen nach Alternativen. Doch Sonja Carlsson ist der Meinung, dass der Zucker das schlechte Image nicht verdient hat. Vielmehr ist es die Menge und die Verzehrhäufigkeit, die ihn zum Problem machen kann.

Zunächst werden die verschiedenen Zuckerarten erklärt. Dann werden geschichtliche Details nachvollzogen und schließlich geht es um die Herstellung von Zucker und dann um den Verbrauch. Die Autorin geht selbst sparsam mit Zucker um und möchte ihn nicht missen. Sie mag auch gerne Honig, der für sie nicht unter den Zuckerverbrauch fällt. Was ich nicht nachvollziehen kann!

Die Lebensmitteltechnologischen Eigenschaften von Zucker werden unter die Lupe genommen. Denn Zucker macht nicht nur süß, er konserviert zum Beispiel auch. Die Waren- und Sortenkunde liest sich interessant. Und ein bisschen Politik wird auch gemacht. Hier geht es um Preise und Einfuhrregelungen. Besprochen werden auch alternative Süßungsformen, wie beispielsweise Obstdicksäfte oder Honig.

Die Autorin ist der Meinung, dass Zucker in der Küchenpraxis unverzichtbar ist. Ab und zu sollte man sich einen süßen Genuss gönnen. Am besten mit etwas Selbstgemachten. Und nun folgen Rezepte in denen an Zucker nicht gespart wird, wie bei den „Konfitüren, Marmeladen und Gelees“. Verwendet wird hier, ich komme gar nicht aus dem Staunen heraus, Gelierzucker. Dabei ließe sich ohne Geschmackseinbußen mit Agar Agar oder Gelatine sehr gut Zucker einsparen. Es folgen „Kompotte, Pürees und Saucen“. Verwendet wird zum Süßen Zucker, brauner Zucker, Einmachzucker, feinster Zucker und Vanillezucker. Bei „Süßspeisen, Eiscreme und Desserts“ sieht es nicht anders aus. Für Eis wird außerdem ein Fertigprodukt verwendet, das sich „Eiszauber“ nennt. Die Zutatenliste gefällt mir allerdings nicht. Es folgen „Chutneys und Relishes“. Hier kommt noch der Kandiszucker zum Einsatz. Die „Drinks“ sind auch sehr süß. Zuckeralternativen werden nicht verwendet.

Es dürfte natürlich jedem klar sein, dass der Zuckerkonsum in der Ernährung reduziert werden muss. Da hat die Autorin recht. Ob der Leser nachvollziehen kann, dass die Kritik am Zucker darauf reduziert wird, ist fraglich. Die Rezepte folgen dem auch nicht. Ich hatte hier eher leckere Rezepte erwartet, die mit weniger Zucker auskommen. Das ist aber leider ganz und gar nicht der Fall.

Rezension von Heike Rau

Sonja Carlsson
Das große Buch vom Zucker
140 Seiten, gebunden
LV-Buch im Landwirtschaftsverlag
ISBN-10: 378435307X
ISBN-13: 978-3784353074
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Kartoffelglück – Knollig, knupsrig, köstlich

Kartoffelglück – Knollig, knupsrig, köstlich

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Kartoffeln kann man auf ganz unterschiedliche Art und Weise zubereiten. Im Buch findet man eine Reihe von Rezepten, die das beweisen. Die Kartoffel wird dabei zum leckeren Hauptgericht. Eine Einleitung gibt es im Buch nicht, auch keine Warenkunde. Aber es werden zu jedem Gericht vorab ein bis zwei Sätze gesagt.

An Kartoffelgerichten gibt es beispielsweise „Gegrillte Kartoffelspieße mit Frühlingszwiebel-Vinaigrette“, „Indische Kartoffelplätzchen mit Koriandersalz“, „Spargel-Kartoffel-Tarte mit Frühlingskräutern“, „Pikanter Kartoffelkuchen mit Apfelspalten, Zwiebeln und Speck“, „Gefüllte Ofenkartoffeln mit Birne und Salami“, „Dreierlei Kartoffeln vom Blech“, „Kartoffelpizza mit Oliven und Knoblauch“, „Schupfnudeln mit Apfel-Sauerkraut“ und mehr.

Das Buch hat ein schönes kleines Format. Auf der einen Seite stehen die Rezepte und auf der gegenüberliegenden Seite ist ein appetitliches Foto zu sehen. Für die Rezeptanleitung hätte ich mir etwas mehr Struktur gewünscht, aber dafür hat der Platz manchmal nicht ausgereicht.

Die Rezepte sind abwechslungsreich. Man findet auch die bekannten Klassiker, die aber fast immer interessant abgewandelt sind. So lässt sich auch Neues ausprobieren. Ich habe die Kartoffel-Kräuter-Waffeln ausprobiert, diese aber nicht im Waffeleisen zubereitet, sondern mithilfe von Waffel-Silikonformen im Backofen. Das Rezept ist einfach und gut zu machen. Die Waffeln haben gut geschmeckt. Allerdings hat mir eine Beilage gefehlt. Empfohlen wird ein Frischkäsedip oder ein Salat, aber ohne Rezept.

Es gibt knapp 30 Rezepte, das ist eine überschaubare Zahl. Einige davon sind sehr einfach nachzuvollziehen und damit auch für Anfänger geeignet. Andere sind etwas aufwändiger, aber doch immer gut nachzukochen. Das Buch ist also allen Hobbyköchen zu empfehlen, die Kartoffeln mögen und öfter in ihren Speiseplan einbauen möchten.

Rezension von Heike Rau

Kartoffelglück – Knollig, knupsrig, köstlich
64 Seiten, gebunden
Jan Thorbecke Verlag
ISBN-10: 3799506667
ISBN-13: 978-3799506663
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Carol Deacon: 300 Tipps, Tricks & Techniken Tortendekoration

Carol Deacon: 300 Tipps, Tricks & Techniken Tortendekoration

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Sie sind in Mode gekommen! Die hübsch verzierten Torten, Geburtstagskuchen, Cupcakes und Cake-Pops. Aber ganz einfach ist es nicht, so ein kreatives Backwerk hinzubekommen. Carol Deacon hat in ihrem Buch alle Techniken zusammengefasst, die die Arbeit erleichtern können. Natürlich braucht man Geschick, Fingerspitzengefühl und Übung, aber die Grundlagen kann man mit dem Buch gut erlernen.

Zunächst geht es um die Back-Grundausstattung, ergänzendes Zubehör und, was ich sehr spannend fand, improvisiertes Zubehör. Mit im Buch sind viele Kuchenrezepte. Die Zutatenlisten stehen in Tabellen und man kann hier die Mengen für verschiedene Kuchengrößen ablesen. Auch das ist sehr hilfreich, denn hier gibt es ja ganz unterschiedliche Formen. Außerdem erfährt man, wie man Mengen auch für ausgefallene Backformen kalkulieren kann.

Das Buch ist unterteilt in die Verarbeitung bestimmter Materialen, also Fondant, Marzipan, Buttercreme und Schokolade. Die Autorin beweist Kreativität und zeigt recht einfache, aber auch sehr aufwändige Verzierungen von Kuchen, Torten und Kleingebäck. Da wird wirklich eine sehr breite Palette abgedeckt. Wenn möglich, gibt es Vorlagen für Dekorationselemente, die man übernehmen kann.

Man hat hier Lehrbuch und Nachschlagewerk in einem. Wer gerne Kuchen und Torten perfekt verzieren möchte, bekommt Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die verständlich und damit gut nachvollziehbar sind. Es gibt reichlich Bildmaterial, sodass alle Erklärungen sehr anschaulich sind. Dazu gibt die Autorin jede Menge praktische Tipps und verrät Tricks, die die Arbeit erleichtern. Sie beantwortet alle Fragen, die aufkommen könnten. So kann man gut von ihrer Erfahrung profitieren und natürlich auch eigene Ideen besser verwirklichen. Nicht nur für den eigenen Bedarf kann man backen und verzieren, sondern auch sehr schöne persönliche Geschenke herstellen.

Rezension von Heike Rau

Carol Deacon
300 Tipps, Tricks & Techniken Tortendekoration
Das unentbehrliche Nachschlagewerk mit Antworten auf alle Fragen
160 Seiten, gebunden
Frech Verlag
ISBN-10: 3772480098
ISBN-13: 978-3772480096
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Back mit mir! – Süßes und Salziges backen und verzieren

Back mit mir! – Süßes und Salziges backen und verzieren

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In der Küche gibt es für Kinder viel zu entdecken. Kleine Dinge zu backen, ist nicht schwer. Wie es genau geht, ist im Backbuch nachzulesen, das direkt für Kinder gemacht ist. Zunächst gibt es Bäckerwissen. Hier erfahren Kinder, was man an Handwerkszeug braucht, wie man wiegt und abmisst und wie aus bestimmten Zutaten Backwerk entstehen kann.

Den Anfang macht ein Plätzchenteig für Knusperplätzchen. Dafür braucht man nur wenige Zutaten. Beim Verzieren kommt dann Farbe ins Spiel.

Lecker sind auch die Cupcakes. Der Kuchenteig ist schnell gerührt und die Papierförmchen befüllt. Die Häubchen bestehen, aus Quarkcreme, Schokocreme oder Buttercreme. Wer mag, kann die kleinen Kuchen auch einfach mit Puderzucker überstreuen. Wer dagegen kreativ sein möchte, der kann aus dem Verzieren eine Kunst machen.

Hergestellt werden auch Hefeteige, mit denen man eine Körnerbrötchen-Sonne und Brotstangen backen kann. Hefeteig lässt sich auch für Pizza verwenden.

Aus Mürbeteig lassen sich mit Marmelade gefüllte Törtchen backen oder bunte Räder mit herzhafter Füllung. Auch die Obst-Boote sind eine schöne Idee.

Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich und wirklich für Kinder gemacht. (Wobei mir die Verwendung von Lebensmittelfarbe nicht gefällt.) Sehr schön sind die Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die mit aussagekräftigen Fotos versehen sind. Man sieht hier auch direkt Kinderhände beim Teig kneten. Die Anweisungen sind gut nachvollziehbar. Die Kinder, die diese nachmachen, werden direkt angesprochen. Das motiviert natürlich. Hinweise, wenn Kinder die Hilfe Erwachsener brauchen, gibt es selbstverständlich auch. Wobei gemeinsames Backen ja ohnehin sehr viel mehr Spaß macht.

„Back mit mir! – Süßes und Salziges backen und verzieren“ ist ein sehr schön aufgemachtes Backbuch für interessierte Kinder und ihre Eltern oder Großeltern.

Rezension von Heike Rau

Back mit mir! – Süßes und Salziges backen und verzieren
80 Seiten, gebunden
Dorling Kindersley Verlag
ISBN-10: 3831028559
ISBN-13: 978-3831028559
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Julie Montagu – Das Superfood-Kochbuch – Die Extraportion Gesundheit für jeden Tag

Julie Montagu – Das Superfood-Kochbuch – Die Extraportion Gesundheit für jeden Tag

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Gesünder zu leben und besser zu essen, nimmt sich sicher jeder vor. Allerdings kostet es Zeit, selbst zu kochen. Und Ideen braucht man natürlich auch. Im Grunde muss man seine ganze Einstellung ändern. Oder die Sache nach und nach angehen. Das Vorwort liest sich schon mal ganz entspannt. Julie Montagu bezeichnet sich als flexible Feinschmeckerin und hat keine festen Regeln, was die Ernährung betrifft. Also kann man einfach damit beginnen, immer mal wieder ein Rezept aus dem Buch auszuprobieren.

Anders geht es auch gar nicht. An Vollkornprodukte und Rohkost muss man sich langsam gewöhnen. Nicht jeder verträgt Hülsenfrüchte oder mag Soja-Produkte. Die Autorin vertritt hier also eine Ansicht, die mir gefällt und die mich weiterblättern lässt.

Damit man immer was Gesundes im Haus hat, wird die Vorratskammer aufgefüllt. Dann folgen Frühstücksrezepte, gesunde Snacks, Mittagessen zum Mitnehmen, Hauptgerichte, Beilagen und Süßes. Bei manchen Rezepten bin ich wirklich ins Staunen gekommen. „Chili-Avocado-Mus und Kokosöl auf Roggenbrot“ zum Frühstück, „Käsige Grünkohlchips mit Limette“ als gesunden Snack, „Bohnensprossen-Spinat-Gemüse auf Sushi-Art mit Ingwer-Dressing“ als Mittagessen zum Mitnehmen oder „Schwarze-Bohnen-Brownies mit Chia-Samen“ als Süßes.

Ich glaube, so experimentierfreudig bin ich noch nicht. Für mich kommen eher „Buchweizen-Porridge mit Papaya-Topping“, „Matcha-Hafer-Trüffel“, „Zucchini-Spaghetti mit eine Soße aus getrockneten Tomaten, Basilikum und Avocado“, „Kokos-Mais-Haselnuss-Salat“ oder „Gesunde knusprige Reis-Riegel“ infrage.

Die Autorin hat wirklich eine Menge als gesund geltende Zutaten in ihre Rezepte gepackt. Es geht eindeutig Richtung vegane Ernährung. Also, wer das zum Ziel hat, findet wirklich innovative Rezepte mit reichlich Superfood. Aber wie gesagt, es ist alles kein Muss. Die Autorin macht da keinen Stress. Jeder darf so flexibel sein, wie er mag.

Rezension von Heike Rau

Julie Montagu
Das Superfood-Kochbuch – Die Extraportion Gesundheit für jeden Tag
176 Seiten, gebunden
Jan Thorbecke Verlag
ISBN-10: 3799506632
ISBN-13: 978-3799506632
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Christelle Huet-Gomez: Crumble Mug Cakes – Neue fruchtige Tassenkuchen in 5 Minuten

Christelle Huet-Gomez: Crumble Mug Cakes – Neue fruchtige Tassenkuchen in 5 Minuten

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Mug Cakes erfreuen sich ja schon länger großer Beliebtheit. Wer es ein wenig fruchtiger mag, kann jetzt die Crumble Mug Cakes probieren. Genau genommen ist es Kompott aus frischen Früchten mit Streuseln überbacken. Einen Backofen braucht man nicht. Die Tassencrumble werden genau wie die Mug Cakes in der Mikrowelle zubereitet. Die Autorin hat eine Reihe von Rezepten zusammengestellt, darunter auch herzhafte Mug Crumbles.

Ausprobiert habe ich gleich den Apfel-Brombeer-Crumble. Die Zutaten hatte ich alle da. Abmessen mit der Waage musste ich keine Zutat. Ein Löffel reicht als Maß. Ich habe etwas weniger Zucker genommen, da ich sehr süße Äpfel hatte. 1 Minute und das Kompott war fertig. Die Streusel ließen sich gut mit den Fingern zusammenkneten und auf den Früchten verteilen. Das Ganze kam dann noch einmal für 1 ½ Minuten in die Mikrowelle. Und schon war das Dessert fertig. Lauwarm, so sagt die Autorin, schmeckt es am besten. Knusprig sind die Streusel nicht geworden, aber ich fand die Konsistenz in Ordnung. Zusammen mit den Äpfeln und Brombeeren hat der Tassencrumble sehr gut geschmeckt und kam einem ofengebackenen Crumble schon sehr nahe.

Es gibt viele weitere schöne Rezepte, darunter Rhabarber-Mandel-Tassencrumble, Aprikosen-Pistazien-Crumble, Himbeer-Matcha-Tassencrumble, Joghurt-Feigen-Crumble mit Haselnüssen, Frischkäse-Crumble mit roten Früchten. Bei den herzhaften Mug Crumbles findet man unter anderem Lachs-Tassencrumble mit Zucchini und Haselnüssen und Tomaten-Crumble mit 3 Sorten Käse.

Die Autorin beweist mit ihren Rezepten sehr viel Kreativität. Besser kann man eine Mikrowelle für diese Dessert und kleinen Mahlzeiten nicht nutzen. Das Prinzip ist immer das gleiche. Aber bei den Zutaten ist Fantasie gefragt. Die Autorin überrascht mit immer neuen Zusammenstellungen.

Das Buch ist sehr schon aufgemacht und übersichtlich gestaltet. Zu jedem Rezept gibt ein ansprechendes Foto des vorbereiteten bzw. fertigen Tassencrumbles. Es wird sehr viel Spaß machen, die Rezepte auszuprobieren!

Rezension von Heike Rau

Christelle Huet-Gomez
Crumble Mug Cakes – Neue fruchtige Tassenkuchen in 5 Minuten
72 Seiten, gebunden
Jan Thorbecke Verlag
ISBN-10: 3799506810
ISBN-13: 978-3799506816
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Martin Johansson: Brot Brot Brot – 100 Rezepte für jeden Geschmack

Martin Johansson: Brot Brot Brot – 100 Rezepte für jeden Geschmack

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Martin Johansson gehört zu den Menschen, die Brotbacken nicht aufwändig finden. Man muss es nur gut einplanen und in den Alltag integrieren können. Und beim Experimentieren zeigte sich, dass sich die Zubereitung noch vereinfachen ließ. Das Kneten des Teiges, zum Beispiel, wird weggelassen. Und das Aufgehen des Hefeteiges wird nach seiner Ansicht scheinbar auch überbewertet. Die Zubereitung der Teige wird also möglichst einfach gehalten.

Zubereitet werden nicht nur Brote, sondern auch Baguettes und Brötchen, Pizzen, Knäckebrot, Brot auf die Schnelle, Sauerteigbrote und Süße Brote. Auch als Beilage wird Brot verwendet.
Sehr gut gefallen haben mir das Topfbrot mit Dinkel, das Schwedisches Gewürzbrot, das Apfelbrot mit Haselnüssen, das Kartoffelbrot, die Rosinenbrötchen, das Pitabrot, die Dessert-Pizzen, das Sauerteigbrot mit geröstetem Hafer, die Walnussbaguettes, die Zimtschnecken und der Kardamomzwieback. Auch eine eigene Interpretation des Pumpernickel-Brotes gibt es.

Die Rezeptanleitungen sind ausführlich gehalten und in übersichtliche Schritte strukturiert. Grundsätzliche Punkte, wie das Falten des Teiges, sind zum besseren Nachvollziehen in anschaulichen Zeichnungen dargestellt. Mit im Buch ist ein Backlexikon. Für Mengen gibt es einfache Berechnungsschlüssel. Außerdem ist reichlich Platz für eigene Rezepte, denn das Buch inspiriert dazu, auch einmal eigene Ideen zu verwirklichen.

Martin Johansson zeigt im Buch eine sehr schöne Vielfalt an Brotsorten und gibt sich fantasievoll bei den Zutaten. Insgesamt gibt es 100 Rezepte. Das Buch eignet sich für fortgeschrittene Hobbybäcker, die auf der Suche nach neuen Rezepten sind, aber auch für Anfänger im Brotbacken, denn der Autor gibt sehr viele Tipps, sodass ein Brot auch wirklich gelingen sollte. Am besten lernt man durch das Ausprobieren und Erfahrungen sammeln.

Rezension von Heike Rau

Martin Johansson
Brot Brot Brot – 100 Rezepte für jeden Geschmack
Fotos von Jakob Fridholm
256 Seiten, gebunden
Dorling Kindersley
ISBN-10: 3831028362
ISBN-13: 978-3831028368
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Katerina Dimitriadis: Käts Lunchbox – gesund, günstig, gut

Katerina Dimitriadis: Käts Lunchbox – gesund, günstig, gut

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Man kann natürlich in die Kantine gehen, sich eine Bratwurst holen oder irgendwas vom Bäcker nehmen. Auf Dauer ist das für viele Menschen aber keine Lösung. Selber gemachtes Essen ist ihnen lieber, weil es einfach gesünder und nährstoffreicher ist. Aber dafür braucht man Ideen. Katerina Dimitriadis hat sich Gedanken gemacht. Ihr Buch ist gefüllt mit Vorschlägen für Essen zum Mitnehmen.

Zunächst beschreibt die Autorin die „Lunchbox-Grundausstattung“. Hier erfährt man, was im Vorratsschrank sein sollte, wie man vorbereitet und welche Verpackungen benutzt werden können. Zur Sprache kommt auch, wie man Reste verwerten kann. Dann folgen auch schon die Rezepte.

Den Anfang machen „Müsli, Porridge & Co“. Hier hat mir der Apfelstrudelreis mit Mandeln, Rosinen und Zimt gut gefallen. „Sandwich und Burger“ lassen sich natürlich auch gut mitnehmen. Sehr lecker sieht das Hähnchen-Ciabatta mit Roquefort, Kürbiskernen & Radicchio aus. Salate & Taboulés folgen. Hier haben wir beispielsweise einen Tomaten-Brotsalat mit Pesto & Pinienkernen im Angebot. Auch Eintöpfe & Suppen gibt es. Wer eine Mikrowelle zur Verfügung hat, kann sich also auch schnell etwas Aufwärmen. Bei vielen Gerichten kann man sich aber aussuchen, ob man diese warm oder kalt genießen möchte. Das ist zum Beispiel beim Kichererbsen-Chili mit Basmatireis der Fall. Auch Pasta eignet sich sehr gut zum Mitnehmen. Ein Beispiel sind die Möhren-Dinkel-Spaghetti mit Schafskäse & Sesam. Kalt essen oder schnell aufwärmen kann man auch „Herzhaftes aus Teig“. Dazu gehören die Paprika-Tartelettes mit Gorgonzola. Wer es auch gerne mal süß mag, kann die Blaubeer-Kokos-Waffeln probieren.

Die Rezepte sind sehr vielfältig und ich habe beim Durchsehen des Buches sehr viele Klebezettelchen angebracht an Rezepten, die ich unbedingt ausprobieren muss. Die Rezepte sind fantasievoll und oftmals wirklich leicht vorzubereiten. Wie viel Zeit man für ein Gericht braucht und ob man es am Vorabend vorbereiten kann, sieht man immer auf einen Blick. Meist sind es 10 bis 15 Minuten, die man veranschlagen muss. Es kommt natürlich auch ein bisschen darauf an, ob man Erfahrung hat oder nicht, also wie schnell man im Gemüseschnippeln ist.
Die Rezeptanleitungen sind gut zu lesen. Das Buch bleibt auch aufgeschlagen gut liegen und blättert nicht von selbst um. Die Fotos sind ansprechend, auch wenn es keine Hochglanzfotos sind. Dafür sind sie eben einfach realistisch. Außerdem gibt es einige Grafiken, die das Buch ebenfalls illustrieren.
Das Kochbuch ist also wirklich brauchbar und wird dem, der es besitzt, lange Freude bereiten und für gute Mahlzeiten zum Mitnehmen sorgen.

Rezension von Heike Rau

Katerina Dimitriadis
Käts Lunchbox – gesund, günstig, gut
Fotografie Pilar Schacher
Grafik Andrea Schindler
192 Seiten, gebunden
Dorling Kindersley
ISBN-10: 383102779X
ISBN-13: 978-3831027798
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