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Kategorie: Garten und Natur

Alys Fowler: Plant Love – Die perfekte Zimmerpflanze für jede Ecke

Alys Fowler: Plant Love – Die perfekte Zimmerpflanze für jede Ecke

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Das eine oder andere Problem hat wohl jeder mit seinen Zimmerpflanzen. Meist liegt es daran, dass die Ansprüche nicht zum Standort passen und die Pflege nicht optimal ist. Doch wie soll man wissen, was eine Pflanze braucht? Nicht selten stehen keine Pflegehinweise am Topf oder sie sind zu kurz gehalten. Manchmal ist nicht einmal bekannt, wie die Pflanze heißt, die man da aus einem geschenkten Ableger gezogen hat.

Wenn Pflanzen nicht gedeihen wollen, muss die Auswahl überdacht werden. Vor allem hier setzt das Buch an. Es informiert darüber, welche Pflanze für die verschiedenen Lichtverhältnisse in der Wohnung geeignet sind. Die Pflanzenporträts sind entsprechend sortiert, sodass er leicht ist, eine passende Zimmerpflanze zu finden. Es gibt hier auch noch mal einen praktischen Pflanzenfinder mit einer Übersicht.

In den über 70 Porträts beschreibt die Autorin die verschiedenen Pflanzen genau. Es ist immer wichtig zu wissen, woher sie ursprünglich stammen, um ihren Bedürfnissen, so gut wie es eben geht, nachkommen zu können. Das ist natürlich sehr spannend zu lesen und hilft auch dabei, für bereits vorhandene Pflanzen bessere Bedingung zu schaffen. Auch kümmerliche Zimmerpflanzen lassen sich so wieder aufpäppeln.

Die Autorin belässt es nicht bei den Pflanzenporträts. Sie erklärt im vorderen Teil des Buches, warum Zimmerpflanzen wichtig für das Raumklima und das Wohlbefinden sind. Auch praktische Tipps zum Umtopfen und zum Vermehren gibt es. Wie Schädlinge ferngehalten werden, erfährt man ebenfalls. Das Kapitel Pflanzennachwuchs aus der Küche wird viele begeistern. Ich weiß, wie viel Spaß es macht, eine Avocadopflanze aus einem Kern selbst zu ziehen oder einen Stängel vom Basilikum im Wasserglas Wurzeln treiben zu lassen. Aber es gibt auch einen Vorschlag, der mir neu ist und den ich demnächst ausprobieren werde.

Alys Fowler gelingt es sehr gut, ihre Begeisterung für Zimmerpflanzen auf mich zu übertragen. Was sie schreibt, ist sehr inspirierend. Die Gestaltung des Buches gefällt mir ebenfalls, auch wenn die Fotos für meinen Geschmack etwas zu dunkel gehalten sind. Dafür wirken sie natürlich.

Rezension von Heike Rau

Alys Fowler
Plant Love – Die perfekte Zimmerpflanze für jede Ecke
Mit Fotografien von Simon Wheeler
Aus dem Englischen von Claudia Händel
176 Seiten, Klappenbroschur
Verlag Eugen Ulmer
ISBN-10: 3818610312
ISBN-13: 978-3818610319
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Christine Breier: Der Genussgarten: Zier- und Nutzpflanzen gekonnt kombinieren

Christine Breier: Der Genussgarten: Zier- und Nutzpflanzen gekonnt kombinieren

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In einem kleinen Garten wachsen Blumen oder Gemüse. Beides zusammen würde zu viel Platz wegnehmen und den Garten unruhig wirken lassen. Doch die Entscheidung muss nicht getroffen werden. Christine Breier beschreibt in ihrem aufwendig bebilderten Buch wie Nutz- und Zierpflanzen gemeinsam im Beet kultiviert werden können. Dabei verweist sie beispielsweise auf ländliche Bauerngärten, die so herrlich bunt sind mit ihrer Blumenpracht und ihrer Vielfalt an Kräutern, Obst und Gemüse.

Zunächst werden Grundlagen vermittelt. Man wird angeregt, sich zu überlegen, welche Gegebenheiten feststehen, wie der Garten zukünftig genutzt werden soll und welche Umgestaltungsmöglichkeiten möglich sind.

Es gibt Pflanzen, die miteinander harmonieren und solche, die nicht nebeneinander wachsen wollen. Eine entsprechende Auswahl ist also nötig. In aussagekräftigen Porträts werden beispielsweise Zierpflanzen, Gemüse und Obstgehölze beschrieben und ihre Bedürfnisse aufgezeigt. Man könnte also selbst ein Beet zusammenstellen.

Es ist aber sicher anfangs leichter, sich an die Pflanzpläne, Gestaltungsideen und Beetbeispiele zu halten. Sie erleichtern die Arbeit sehr und helfen dabei, ein Projekt direkt anzugehen und zu verwirklichen. So entsteht mit der Zeit ein eigener Genussgarten, der mit seiner Blumenpracht schön anzusehen ist, gleichzeitig zum Naschen einlädt und den Speiseplan bereichert. Es wird vermittelt, was wichtig ist, damit alles gut wächst und gedeiht.

Doch nicht nur im klassischen Beet wird gepflanzt. Auch Hochbeete können mit eingebunden werden. Es werden viele Möglichkeiten aufgezeigt, platzsparend zu gärtnern. Wer wenig Zeit hat, kann auf pflegeleichte Pflanzen setzen.

Der Schreibstil der Autorin wirkt motivierend, ohne zu überfordern. Die Fotos sind schön anzusehen und haben eine inspirierende Wirkung. Man kann sich gut ein kleines Projekt vornehmen, sich damit befassen und dazulernen. Wer ambitioniert ist und eine große Umgestaltung des kleinen Gartens plant, wird ebenfalls fündig.

Rezension von Heike Rau

Christine Breier
Der Genussgarten: Zier- und Nutzpflanzen gekonnt kombinieren
GRÄFE UND UNZER
228 Seiten, gebunden
ISBN-10: 3833866411
ISBN-13: 978-3833866418
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Dr. Markus Strauß: Die Wildpflanzen-Apotheke – Essbare Pflanzen, die nähren und heilen

Dr. Markus Strauß: Die Wildpflanzen-Apotheke – Essbare Pflanzen, die nähren und heilen

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Essbare Wildpflanzen genießen immer noch zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei wachsen sie kostenlos. Es scheint also schwierig zu sein, dafür zu begeistern. Wildpflanzen- und Baumexperte Dr. Markus Strauß geht deshalb ein wenig anders an das Thema heran. Natürlich beschreibt auch er im Buch, wie man essbare Pflanzen, identifizieren kann und wie man erntet. Auch erfährt man, welche interessanten Vitalstoffe jede Pflanze enthält und wie sie als Heilmittel wirkt. Davon abgesehen beschreibt der Autor zudem, wie man Wildkräuter in den eigenen Garten oder wenn geeignet, in einen Blumentopf bringt. Wer also nicht am Wegesrand suchen möchte, weil hier zu viele Hunde Gassi gehen, holt sich das Unkraut einfach nach Hause in den Garten, auf den Balkon oder die Terrasse. Hier wird es zum Küchenkraut oder zum Heilkraut.

Im Buch sind die wichtigsten Wildpflanzen zu finden, darunter Löwenzahn, Echte Kamille, Wilde Malve, Mädesüß, Eberesche und Schwarzer Holunder. Interessant fand ich die Ausführungen zur Bachbunge und Sumpf-Kohldistel. Ich habe mir vorgenommen, nach diesen beiden Pflanzen, die ich bisher nicht kannte, Ausschau zu halten.

Unterteilt ist das Buch in die verschiedenen Sammelstellen. Man erfährt, was am Bach wächst, auf der Wiese usw. Wer sich zum ersten Mal mit Wildpflanzen beschäftigt, sollte sich „Das wilde Triumvirat“ ansehen. Hier geht es um Wildpflanzen, die häufig vorkommen und leicht zu erkennen sind. Es ist recht einfach, damit einen Anfang zu machen. Es gibt zahlreiche heilsame oder genussvolle Rezepte zu diesen Pflanzen. Wobei hier immer beides zusammenkommt. Denn jedes Kraut hat seine Wirkung. Der Autor spart nicht mit Informationen, Erklärungen und Tipps, sodass man eine Menge lernt.

Insgesamt gibt es 28 Pflanzenporträts mit über 60 Rezepten von Weißdorn-Herzkeksen über Gänseblümchensalat bis hin zu Schafgarbentee. Das Buch ist ansprechend mit vielen kleinen und großen Pflanzenfotos und Rezeptfotos illustriert. Dazu kommt ein Erntekalender in den Buchklappen.

Rezension von Heike Rau

Dr. Markus Strauß
Die Wildpflanzen-Apotheke – Essbare Pflanzen, die nähren und heilen
208 Seiten, Klappenbroschur
Knaur MensSana, März 2020
ISBN-10:3426658607
ISBN-13:978-3426658604
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Helen Bostock und Sophie Collins: Können Igel schwimmen und gehen Bienen baden?

Helen Bostock und Sophie Collins: Können Igel schwimmen und gehen Bienen baden?

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Ein naturnah gestalteter Garten kann vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bieten. Doch wie genau sieht so ein Naturgarten aus? Wer ohne Pestizide auskommt, geht schon in die richtige Richtung. Aktiv etwas gegen das Artensterben zu tun, ist der nächste Schritt. Dafür muss man den Garten nicht neu anlegen. Schon kleine Veränderungen helfen, Nützlinge in den Garten zu locken. Wobei man nicht unbedingt einen Garten haben muss. Auch ein Fleckchen Grün hinter dem Haus, eine Mauer, der gepflasterte Hof, eine Terrasse oder ein Balkon können in das Projekt einbezogen werden.

Wer sich dafür entschieden hat, einen Naturgarten zu gestalten, hat viele Fragen. Die werden von den Autorinnen aufgegriffen und auf unterhaltsame Art beantwortet. Es ist sehr praktisch, dass das Inhaltsverzeichnis aus Fragen besteht. Dabei gibt es eine Einteilung in „In der Luft“, „Auf (und unter) der Erde“ und „Wasser im Garten“. Aber auch „Praktische Hilfe“ gibt es und Antworten zu Fragen, die „Das große Ganze“ betreffen. Dank der guten Sortierung ist der Leser schnell bei dem Thema, mit dem er sich beschäftigen möchte. Die Fragen sind allerdings so spannend, dass ich das Buch erst mal ganz gelesen haben. Nun kann es als Nachschlagewerk dienen.

Jede Frage wird meist auf einer Doppelseite beantwortet. Wer eine schnelle Antwort sucht, sollte auf das Kästchen mit dem A achten. Hier geben die Autorinnen eine Kurzantwort. Die Auswahl an Fragen ist gut. Es geht immer um das Thema. So erfährt man beispielsweise, wie ein Rasen zu einer Blumenwiese wird, wie man ein Hügelbeet baut, ob ein sehr kleiner Teich nützlich ist, ob man ein einsames Vogelküken aufheben soll und ob man Vögel das ganze Jahr über füttern sollte.

Das Buch ist für langjährige Hobbygärtner genauso gut geeignet wie für Anfänger. Es gibt zahlreiche Vorschläge, die nicht teuer sind und sich leicht umsetzen lassen. Man wird sensibilisiert für die Bedürfnisse der Bienen, der Käfer, der Schmetterlinge, der Vögel, der Eidechsen und anderer heimischer Tiere. Es macht sehr viel Spaß, sich ausführlich mit dem Thema zu beschäftigen!

Rezension von Heike Rau

Helen Bostock und Sophie Collins
Können Igel schwimmen und gehen Bienen baden?
Überraschend einfache Ideen, um Insekten, Nützlinge und Tiere im Garten willkommen zu heißen
224 Seiten, gebunden
Lv.Buch im Landwirtschaftsverlag, Februar 2020
ISBN-10: 3784356486
ISBN-13: 978-3784356488
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Elke Schwarzer: Mein Bienengarten – Bunte Bienenweiden für Hummeln, Honig- und Wildbienen

Elke Schwarzer: Mein Bienengarten – Bunte Bienenweiden für Hummeln, Honig- und Wildbienen

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Ein naturnaher Garten ist eine Freude! Doch wie stellt man es an, dass Wildbienen und Hummeln in den Garten kommen? Die Autorin zeigt auf, wie man einen Garten bienenfreundlich gestalten kann.

Nicht nur die Honigbienen werden weniger, um die Wildbienen und Hummeln müssen wir uns ebenfalls Sorgen machen. Auch wenn sie keinen Honig produzieren, so sind sie doch wichtig für die Natur und die Umwelt. Denn auch sie tragen zur Artenvielfalt bei und bestäuben Pflanzen. Hummeln und Honigbienen sind relativ flexibel bei der Blütenauswahl, ist im Buch zu erfahren, während Wildbienen Lieblingspflanzen haben. Wenn sich also Bienen, Hummeln und Wildbienen im Garten einfinden sollen, ist die Auswahl der Blühpflanzen wichtig. Ein großer Garten wird deshalb nicht unbedingt benötigt. Auch für kleine Gärten und sogar Balkongärten hat die Autorin Konzepte. Wichtig ist die Naturnähe. Nicht jedes Unkraut muss weg. Eine Blumenwiese ist wesentlich einladender für Insekten als die perfekt gepflegte Rasenfläche, Naturwege besser als versiegelte Wege. Naturmauern, Totholz und selbst gebaute Insektenhotels bieten Nistmöglichkeiten.

Die Autorin schreibt in einer lockeren und sehr unterhaltsamen Sprache und erzählt dabei auch von den Erfahrungen und Beobachtungen, die sie in ihrem Garten gemacht hat. Bis auf einzelne Ausnahmen stammen die Fotos im Buch von ihr selbst. Das wirkt sehr authentisch!

Die häufigsten Arten der Wildbienen und Hummeln werden in Porträts mit ihren Lieblingspflanzen und weiteren Förderungsmöglichkeiten vorgestellt. Im Buch sind auch gleich passende Pflanzenporträts zu finden. So lernt man die Pflanzen gleich mit näher kennen und kann sie an geeigneten Standorten anpflanzen. Bisher im Garten kaum wahrgenommene und dennoch nützliche Wildblumen sieht man nun mit anderen Augen. Es macht viel Spaß, der Autorin bei ihren Ausführungen zu folgen. Man lernt dazu und erhält wertvolle Anregung zur Gartengestaltung! Das Buch eignet sich, nachdem man es einmal komplett durchgearbeitet hat, gut als Nachschlagewerk.

Am Ende des Buches befindet sich ein Serviceteil. Hier gibt es konzentrierte Informationen in Tabellen. Man kann diesen Übersichten beispielsweise gezielt entnehmen, wann welche Wildbienenarten und Hummeln im Garten zu erwarten sind oder welche Bienenpflanzen sich für Balkon und Terrasse eignen.

Rezension von Heike Rau

Elke Schwarzer
Mein Bienengarten – Bunte Bienenweiden für Hummeln, Honig- und Wildbienen
144 Seiten, Klappenbroschur
Ulmer Eugen Verlag, 2. Auflage Januar 2020
ISBN-10: 3818609489
ISBN-13: 978-3818609481
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Rudi Beiser: Geheimnisse der Hecken – Heilkraft, Myhten und Kulturgeschichte unserer Sträucher

Rudi Beiser: Geheimnisse der Hecken – Heilkraft, Myhten und Kulturgeschichte unserer Sträucher

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Über Hecken macht man sich heutzutage wohl wenige Gedanken. Dabei spielen sie eine nicht unwesentliche Rolle, wenn es um aktuelle Themen wie Klima- und Artenschutz geht! Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass Hecken früher einen anderen Stellenwert hatten. Sie waren auch Teil der bäuerlichen Kultur! Hecken sind Biotope, die Weideflächen, Wege und Eigentumsflächen begrenzten. Laub und Reisig wurden für Futterzwecke und als Einstreu verwendet. Heckenholz diente der Bau- und Brennholzgewinnung. Viele Hecken, und die an den Seiten auf dem Boden wachsenden Kräuter, wurden für Nahrungs- und Heilzwecken genutzt. Hecken haben eine ökologische Bedeutung. Sie sind Lebensraum vieler Tiere, darunter auch Insekten. Aber nicht nur darüber schreibt der fachkundige Autor. In den Pflanzenporträts geht es um Historisches, Brauchtum, Volksglaube, traditionelle Naturheilkunde und die Verwendung von Heckenfrüchten in der Küche.

Die Heckenarten-Porträts sind sehr ausführlich gehalten. Schauen wir uns die Berberitze, auch Sauerdorn genannt, einmal an! Zunächst gibt es eine genaue Pflanzenbeschreibung. Und man erfährt, ob die Berberitzenfrüchte nun giftig sind oder nicht! Die Eignung für den Garten wird aufgezeigt und die ökologische Bedeutung des Strauchs. Mittelalterliches Brauchtum wird beschrieben. Man liest, welche magische Wirkung der Berberitze früher zugeschrieben wurde, welche Rolle sie in der traditionellen und modernen Medizin spielt und wie die Früchte in der Küche verwendet werden können. Verschiedene Rezepte werden präsentiert. Dazu kommt reichlich Bildmaterial, teils großformatig, sodass man sich ein umfängliches Bild von der Berberitze machen kann.

Insgesamt 23 Pflanzenporträts sind im Buch zu finden. Alle sind überaus umfassend gehalten und mit aussagekräftigem Bildmaterial versehen. Das Werk kann Lesebuch, Beschäftigungsbuch und Nachschlagewerk sein. Der Autor hat eine angenehme Art zu schreiben. Es ist interessant, sich mit den heimischen Sträuchern ausführlich zu beschäftigen. Wer plant, eine Hecke im Garten oder als Grundstücksbegrenzung anzulegen, erhält zahlreiche Tipps dafür.

Rezension von Heike Rau

Rudi Beiser
Geheimnisse der Hecken – Heilkraft, Myhten und Kulturgeschichte unserer Sträucher
256 Seiten, gebunden
Verlag Eugen Ulmer
ISBN-10: 3818607265
ISBN-13: 978-3818607265
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Denise Sonney: Flora Amabilis – Das Postkartenbuch

Denise Sonney: Flora Amabilis – Das Postkartenbuch

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Die Bilder stammen aus der preisgekrönten „Flora amabilis“ von Adrian Möhl. Der Botaniker porträtiert in diesem Buch eine persönliche Auswahl an 100 Pflanzen Deutschlands, die man kennen sollte. Denise Sonney hat das Buch illustriert. 40 dieser Bilder sind nun in diesem Postkartenbuch versammelt! Die Aufmachung ist sehr schön. Man kann darin blättern wie in einem Buch und bei Bedarf Karten heraustrennen.

Die Aquarelle sind stimmungsvoll. Selbst Pflanzen, die eher unspektakulär sind, kommen gut zur Geltung. Denise Sonney zeichnet mit Feingefühl und Sinn für Details. Dabei geht das Zauberhafte, das Aquarellzeichnungen ausmacht, nicht verloren. Die zarten und durchscheinend wirkende Farben gehen im Hintergrund ineinander über, sodass die Pflanze in den Vordergrund gerückt wird. Konturen verdeutlichen die Formen der Blätter und Blüten. Ich betrachte die Zeichnungen sehr gerne! Pflanzenfreunde werden davon begeistert sein!

Die Pflanzennamen sind hinten auf der Postkarte aufgedruckt. Die Besenheide (Calluna vulgaris), die Silberdistel (Carlina acaulis), das Gewöhnliche Leinkraut (Linaria vulgaris), die Alpen-Heckenrose (Rosa pendulina) und der Rot-Klee (Trifolium pratense) kommen hier mit weiteren Pflanzen zusammen. Viele kann man bei einem Naturspaziergang entdecken, nach manchen muss man Ausschau halten.

Die Blumenkarten können natürlich als Postkarten Verwendung finden. Sie werden den Adressaten sicher sehr erfreuen! Aber auch schöne Dekorationen kann ich mir vorstellen. Man könnte einzelne Bilder aufstellen oder einrahmen, in immer wieder neuen Kombinationen an eine Fotoleiter hängen oder einen selbst gebastelten Kalender damit gestalten. Es gibt viele Möglichkeiten, die kleinen Kunstwerke fantasievoll in Szene zu setzen und so einen Ruhepunkt für den Betrachter zu schaffen. Natürlich ist das handliche Postkartenbuch mit den hübschen Pflanzenzeichnungen auch eine wunderschöne Geschenkidee für Sammler!

Rezension von Heike Rau

Denise Sonney
Flora Amabilis – Das Postkartenbuch
mit 40 Ansichtskarten
Haupt Verlag
ISBN-10: 3258081336
ISBN-13: 978-3258081335
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Das Wissen der Weleda Gärtner

Das Wissen der Weleda Gärtner

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Auf der ganzen Welt gibt es Weleda Gärten. Hier wachsen Heilpflanzen in biologisch-dynamischem Anbau. Die Gärtner können auf einen großen Schatz an Erfahrungen zurückgreifen. Es ist ein ständiger Kreislauf aus Säen, Wachsen, Ernten und Verarbeiten. Den Namen Weleda gibt es seit 1924. Es war Rudolf Steiner mit seiner anthroposophische Lehre, der die Sichtweisen der Gärtner prägte. Heute stellt Weleda Babypflege-Produkte und zertifizierte Naturkosmetik her.

Die Weleda eigene Gartenphilosophie wird im Buch wunderbar ausschweifend beschrieben. Rudolf Steiners Grundsätze, die Abläufe zu organisieren, gelten heute noch. Auch Saatgut produziert Weleda, als Mitbegründer und Mitglied bei Hortus officinarum, selbst. Es wird aufgezeigt, was es bedeutet, Gärtner zu sein und mit der Natur zu arbeiten und zu leben.

Verschiedene Porträts erzählen von besonderen Pflanzen, ihren Eigenschaften, ihren Inhaltsstoffen und ihren Möglichkeiten als Heilpflanze.

Im Buch geht es vor allem um die acht Gärten in Deutschland, England, Schweiz und Frankreich sowie Argentinien, Neuseeland, Niederlande und Brasilien und die Menschen, die hier arbeiten. Stellvertretend kommt der Leiter des jeweiligen Gartens zu Wort. Es werden verschiedene Fragen gestellt und beantwortet. So kristallisiert sich heraus, warum der jeweilige Garten ein besonderer Ort ist.

Das inspirierende Buch versteht sich als Lesebuch für Gärtner und an Heilpflanzen und Naturheilkunde interessierte Leser. Es geht um den Anbau und Umgang mit heilsamen Pflanzen, das Verstehen der Natur und der biologischen Zusammenhänge. Das langjährige Erfahrungswissen ist viel wert! Wer mehr wissen will über biologisches Gärtnern, den Erhalt der Bodengesundheit und natürlichen Pflanzenschutz erhält umfassend Rat. Es macht Spaß, sich zu informieren, über das Gelesene nachzudenken und die beeindruckenden Fotos aus den Weleda Heilpflanzengärten zu betrachten.

Rezension von Heike Rau

Das Wissen der Weleda Gärtner
248 Seiten, gebunden
Verlag Eugen Ulmer
ISBN-10: 3818609004
ISBN-13: 978-3818609009
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Susanne Wiborg: Gäste in meinem Garten – Bienen, Amseln, Huhn und Star

Susanne Wiborg: Gäste in meinem Garten – Bienen, Amseln, Huhn und Star

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Susanne Wiborg hat ihren Garten direkt am Haus. Das sind beste Voraussetzungen zum Beobachten. Die Journalistin hat einen Hund, er heißt Erbse, und einige Hühner. Das Federvieh bietet viel Stoff für Geschichten. Huhn ist nicht gleich Huhn. Jedes Tier scheint einen eigenen Charakter zu haben. Die kleine Hühnerschar macht viel Freunde und manchmal auch Kummer. Immer aber nehmen die Hühner Anteil an der Gartenarbeit und mischen kräftig mit. Wer genau hinhört, bemerkt die Unterschiede im Gegacker und kann daraus die Bedeutung ableiten!

Nun ist auch ein Bienenvolk eingezogen. Die Bienen sind friedlich, aber der Umgang mit ihnen muss erlernt werden. Nicht immer möchten sie aus nächster Nähe mit allzu großer Neugier beobachtet werden. Auch von dieser herausfordernden Begegnung wird erzählt und von dem leckeren Honig, den die Bienen schließlich produzieren.

Von den Pflanzen, die im Garten wachsen, berichtet die Autorin natürlich auch. Fast das ganze Jahr über blüht etwas. In jeder Jahreszeit offenbart sich ein anderer Anblick. Manche Pflanzen siedeln ungefragt an, einige wollen nicht bleiben und andere entwickeln eine unbeschreibliche Pracht in ihrem Wachstum. Die Blütenfarben spielen harmonisch zusammen oder auch nicht. Nicht immer blüht eine Pflanze in der erwarteten Farbe. Und das Wetter ist auch nicht zuverlässig.

Als Leser fühlt man sich sofort wohl in diesem einzigartigen Garten. Susanne Wiborg erzählt auf unterhaltsame und spannende Weise von kleinen Begebenheiten, Alltäglichkeiten und Besonderheiten im Gartenjahr. Sie hat viel Erfahrung als Gärtnerin. Die Texte werden zusätzlich mit wunderbar passenden Zeichnungen von Rotraut Susanne Berner aufgelockert.

Mit dem Buch kann man leicht die Hektik des Alltags hinter sich lassen! Es eignet sich zudem sehr gut zum Verschenken an andere Gartenliebhaber oder Hobbygärtner.

Rezension von Heike Rau

Susanne Wiborg
Gäste in meinem Garten – Bienen, Amseln, Huhn und Star
Bilder von Rotraut Susanne Berner
150 Seiten, gebunden
Verlag Antje Kunstmann
ISBN-10: 3956142977
ISBN-13: 978-3956142970
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Anke Höller und Doris Grappendorf: Essbare Wildsamen – Finden, sammeln, vielseitig genießen

Anke Höller und Doris Grappendorf: Essbare Wildsamen – Finden, sammeln, vielseitig genießen

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Wildkräuterbücher sind beliebt. Es macht Spaß, hinaus in die Natur zu gehen und Brunnenkresse, Giersch und Löwenzahn zu sammeln. Doch auch die Wildsamen sollten Beachtung finden! Mit dem Buch „Essbare Wildsamen“ ist das einfach, vor allem dann, wenn die Wildkräuter bereits bekannt sind und sie sich sicher bestimmen lassen.

Wildsamen, so schreiben die Autorinnen, können unsere Ernährung bereichern, denn sie sind schmackhaft und reich an Vitalstoffen. Sie können Speisenzugabe oder Würze sein. Es wird nicht außer acht gelassen, dass Samen Fraßschutzstoffe enthalten können. Das sind zum Beispiel Lektine. Manche Menschen vertragen diese nicht, aber es gibt Möglichkeiten, die Samen verträglicher zu machen. Manchmal sind die Samen eher Gewürz und sollten nicht in großen Mengen verzehrt werden. Das geht in Ordnung, denn es würde auch niemand darauf kommen eine große Menge Pfefferkörner zu essen. Man erfährt also im Buch viel über die sichere Verwendung der Samen!

Es geht zunächst um grundlegende Informationen. Es wird erklärt, warum die Samen so wertvoll sind, dass sie als Superfood bezeichnet werden können, wie man sie erntet, aufbewahrt und verwendet. Hier gibt es auch erste Grundrezepte, beispielsweise für Senf mit senfartigen Wildsamen. Dazu zählt das Hirtentäschel. Für süßsauer Eingelegtes eignet sich die Samen der Knoblauchsrauke. Diese kenne ich bereits. Ich habe letzten Herbst eine kleine Menge davon gesammelt.

Näher beschrieben wird die Knoblauchsrauke in den Pflanzenporträts. Hier steht, wo und wie die Knoblauchsrauke wächst, wie sie blüht und wann sie Samen ausbildet. Ich weiß jetzt, dass ich neben den Blättern auch die grünen Schoten nutzen kann, die nach Knoblauch und Kresse schmecken. Im Rezept „Selbst gemachte Gemüsebrühe mit Knoblauchsrauke“ sorgen die Samen für einen würzigen Geschmack. Sie haben auch eine erstaunliche gesundheitliche Wirkung, die im Buch näher beschrieben wird.

Insgesamt gibt es 44 Porträts. Besonders interessant finde ich die Samen von Brennnessel, Sauerampfer, wilder Möhre und Springkraut, die ja wirklich weit verbreitet sind. Aber sicher lohnt es sich, auch nach Schlangenknöterich, Wald-Engelwurz und Feldkresse Ausschau zu halten. Mit im Buch sind zudem Verwendungsmöglichkeiten für Eicheln, Haselnüsse und Bucheckern!

Das Buch gefällt mir gut! Ich bin sehr begeistert davon! Die Autorinnen vermitteln Wissen zu Wildpflanzen und ihren Samen auf eine unterhaltsame und verständliche Weise. Die Gestaltung mit den vielen Fotos ist sehr gelungen.

Rezension von Heike Rau

Anke Höller und Doris Grappendorf
Essbare Wildsamen – Finden, sammeln, vielseitig genießen
144 Seiten, Klappenbroschur
Verlag Eugen Ulmer
ISBN-10: 381860648X
ISBN-13: 978-3818606480
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