Elisabeth Renz / Katrin Schmutz: Sicheres Englisch 4. Lernjahr

Elisabeth Renz / Katrin Schmutz: Sicheres Englisch 4. Lernjahr

Dieses Buch direkt bei Amazon bestellen!
Englisch zu lernen macht Spaß. Wenn Kinder in der Schule dennoch nicht so ganz mühelos dem Unterricht folgen können, hilft das Heft „Sicheres Englisch“ bestimmt weiter. Hier gibt es ein Vielzahl von Übungen, angelehnt an der Lehrplan der Schulen. Über 350 englische Wörter und Redewendungen werden geübt. Hörverständnis und Aussprache werden trainiert. Zudem gibt es schriftliche Übungen.

Das Heft ist sehr schön gestaltet. Die Bilder wecken die Neugier der Kinder auf die Übungen. Durch die Seiten führen Karlo und sein kleiner Hund Konfetti. Die beiden sind die Lern-Detektive.

Begleitet wird das Heft mit einer Audio-CD. Hier bekommen Kinder genaue Anweisungen, was zu tun ist. Das ist eine ganz tolle Motivation. Besonderen Spaß macht es, die Lieder mitzusingen. Vokabeln werden so immer wieder ins Gedächtnis gerufen. Langeweile kommt keine auf. Die Übungen sind ganz unterschiedlich und die Kinder werden auf vielfältige Weise beschäftigt. Da wird nicht nur gesungen, sondern auch gemalt und gespielt. Die Kinder können Bildergeschichten folgen, kleine Rätsel lösen und vieles mehr.
Ob Übungen richtig gemacht wurden, können Kinder ganz allein mit einer roten Lupe überprüfen, die auf das Lösungsfeld gelegt werden muss. Dann nämlich wird sichtbar, was verborgen war.

Die Übungen können übrigens gleich im Heft gemacht werden. Es ist genügend Platz vorhanden. Nur Blei- und Buntstifte muss man bereitlegen. Und so sehen Kinder, wie sie Seite für Seite Fortschritte machen. Immer mehr Wörter aus der Wörterliste kennen Kinder dann und können diese auch in Sätze verpacken. Das Gelernte lässt sich natürlich auch in der Schule anwenden, was für bessere Noten sorgen dürfte.

Fazit: Selbst Lernmuffel dürften an diesem Heft ihre Freude haben. Das Lernen einer Fremdsprache geschieht hier nämlich auf spielerische Art und Weise.

Rezension von Heike Rau

Elisabeth Renz / Katrin Schmutz
Sicheres Englisch 4.Lernjahr
Lern-Detektive: Jetzt blick ich durch
Illustrationen: Silke Voigt
32 Seiten, broschiert
mit Audio-CD
ab 9 Jahren
Ravensburger Buchverlag
ISBN-10: 3473414492
ISBN-13: 978-3473414499

Armin Thurnher: Der Übergänger

Armin Thurnher: Der Übergänger

Dieses Buch direkt bei Amazon bestellen!
Hommage an einen großen Pianisten!

In einem biographisch gefärbten Roman beschreibt der Autor Armin Thurnher seine Verehrung für den Pianisten Alfred Brendel. Österreicher wie dieser und Herausgeber der Wiener Stadtzeitung „Falter“ versucht der Autor in seinem Protagonisten ein Stück eigener Lebensgeschichte wiederzugeben.
Der Icherzähler bemüht sich auf unendlich vielseitigen Wegen und Umwegen, an ein Interview mit Alfred Brendel zu gelangen. Diese Versuche führen als roter Faden durch die gesamte Erzählung. Ob seine Bemühungen von Erfolg gekrönt sein werden?
Die Frau des namenlosen Icherzählers zieht ihn schon auf und meint, Verehrung müsse ja nicht gleich in Anbetung ausarten. Doch die Hochachtung des Erzählers vor dem genialen Musiker kennt keine Grenzen, und Thurnher hat seinen Roman zum Anlass genommen, sich unter anderem in langen musiktheoretischen Einlassungen zu ergehen. Da ist von Glenn Gould die Rede, von Adorno und vielen anderen, deren Auffassungen interpretiert und vor dem Auge des musikinteressierten Lesers ausgebreitet werden. Der letzte Mohikaner wird erwähnt, und unschwer ist in ihm der berühmte und anerkannte Musikkritiker Joachim Kaiser auszumachen.
Das slapstickhafte Wortgeplänkel zwischen dem „Übergänger,“ womit der Schritt von einer Liga zur nächsten gemeint ist, und dem seines verehrten Interpreten klassischer Musikwerke ist nicht ohne Wortwitz und Ironie.
An allen möglichen und unmöglichen Orten begegnen sich die beiden so unterschiedlichen Persönlichkeiten, doch für das Interview verpassen sie sich regelmäßig.

Nicht zuletzt führt die Geschichte zurück zur musikalischen Erziehung des Icherzählers, die zwar durchaus nicht glücklos, doch von zu später Einführung in die höheren Weihen genialer Musikgestaltung zu berichten weiß. So bleibt dem Protagonisten die Aufgabe, über die Erlebnisse eines Musikschülers mit Hoffnungen ohne weit reichende Erfüllung zu erzählen. Doch immerhin kann er mit Gleichgesinnten zusammen musizieren!

Musiker und Journalist auf der einen und angehender Romancier auf der anderen Seite: der Protagonist bleibt in einem Zwischenreich, in dem er werde das eine noch das andere richtig tut.

Für den Leser wäre es nützlich, sich im Wiener Zeitgeschehen und Lokalkolorit auszukennen. Nicht jeder kann sich die Treffpunkte, Örtlichkeiten und bekannten Persönlichkeiten vorstellen, die man in Wiener Künstlerkreisen trifft.

Insgesamt ist das Buch von feiner Machart, kultiviert und anregend, und der musikinteressierte  Leser wird sein Vergnügen beim Lesen haben!

Armin Thurnher
Der Übergänger
Gebundene Ausgabe: 252 Seiten
Verlag: ZSOLNAY-VERLAG
ISBN-10: 3552053670
ISBN-13: 978-3552053670

Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher – Die Stadt der Regenfresser

Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher – Die Stadt der Regenfresser

Dieses Buch direkt bei Amazon bestellen!
London im Jahre 1893. Das Portemonnaie, das aus der Manteltasche des eleganten Herrn herausguckt, übt eine magische Anziehungskraft auf Oskar aus. Der junge Taschendieb startet ein gut ausgedachtes Ablenkungsmanöver und stielt das Lederetui. Oskar ist überrascht, dass der Herr offensichtlich schnell den Verlust bemerkt hat, denn er ist sogleich hinter dem Jungen her. Als Oskar sich in Sicherheit glaubt, sieht er nach, was er da an Beute gemacht hat. So viel Geld hat er noch nie auf einem Haufen gesehen. Auf dem Heimweg, wird er geschnappt. Irgendein Pulver wird ihm ins Gesicht geblasen. An einen Lehnstuhl gefesselt, kommt Oskar später wieder zu sich. Ein Gefangener ist er aber nicht. Eliza, die Hausangestellte von Carl Friedrich von Humboldt, bindet ihn los, gibt ihm etwas gegen die Kopfschmerzen und bringt ihn zu ihrem Herrn.
Der Naturforscher und Entdecker macht Oskar ein unschlagbares Angebot. Er möchte, dass der Junge ihn auf einer Reise begleitet. Ziel ist Peru mit der tiefsten Schlucht der Erde. Oskar willigt schließlich ein. Die Fotoplatte, die er zu sehen bekommt, weckt seine Neugier auf das Abenteuer, gilt es doch eine geheimnisvolle, bisher verborgen gebliebene Stadt zu entdecken.
Auch Eliza, die über magische Kräfte verfügt, Humboldts Nichte Charlotte und der kleine Kiwi Wilma begleiten die Expedition.

Die Fotoplatte stammt von Harry Boswell, einem Reporter vom New Yorker Magazin „Global Explorer“. Bevor er verschwunden ist, hat er scheinbar eine ungeheure Entdeckung gemacht. Geblieben sind aber nur die Fotoplatten. Weitere sind in den Besitz seines Chefs Alfons T. Vanderbilt gelangt. Er weiht seinen Redaktionsstab ein. Der zuständige Reporter Max Pepper soll in den peruanischen Anden herausfinden, was Boswell da genau entdeckt hat und vor allem wo. Doch Pepper ist ein Stadtmensch. Er fühlt sich der Sache nicht gewachsen. Ganz anders seine Begleiterin, die Söldnerin Valkrys Stone. Um keinen Preis darf zugelassen werden, dass die Entdeckung der verloren geglaubten Stadt der Inka an Carl Friedrich von Humboldt geht. Für den „Global Explorer“ steht zu viel auf dem Spiel.

Es ist ein wirklich spannendes Buch! Wer abenteuerliche Entdeckungsreisen liebt, kommt voll auf seine Kosten. Hauptperson ist der Taschendieb Oskar. Sein Leben ändert sich komplett, als er sich Carl Friedrich von Humboldt anschließt. Aber es sind alle Charaktere, bis hin zu den Nebenfiguren, gut ausgearbeitet.
Die zwei Entdecker-Teams, die ins Rennen gehen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Es entwickelt sich eine rasante Verfolgungsjagd.

Die bildhafte Sprache des Autors gefällt ausgesprochen gut. Die Geschichte wird so perfekt vorstellbar. Man taucht in eine völlig fremde Welt ein. Die Stadt der Regefresser hält viele Überraschungen bereit. Die kleine Enzyklopädie am Ende des Buches offenbart, was der Fantasie des Autors zugrunde liegt. Er lässt Legenden wahr werden und bringt den Leser zum Staunen. Man liest das Buch mit Begeisterung. Solch eine Schmöker sollte man sich nicht entgehen lassen. Mit dem Buch kann man um sich herum alles vergessen, so aufregende ist es. Das ist die perfekte Ablenkung vom Alltag, für alle, die einmal komplett abschalten wollen.

Rezension von Heike Rau

Thomas Thiemeyer
Chroniken der Weltensucher
Die Stadt der Regenfresser
447 Seiten, gebunden, 16,90 Euro
ab 12 Jahren
Loewe Verlag
ISBN-10: 3785565747
ISBN-13: 978-3785565742

Yehan Sadat: Meine Hoffnung auf Frieden

Yehan Sadat: Meine Hoffnung auf Frieden

Dieses Buch direkt bei Amazon bestellen!
Das Manifest einer mutigen und tatkräftigen Frau.

Als der 11.September 2001 mit seinen schrecklichen Folgen über die Menschheit hereinbrach, saß Yehan Sadat in ihrem Haus im Norden Virginias und konnte nicht fassen, was da geschah!

Ihre Erinnerungen tragen sie zurück zum Tag der Ermordung ihres Mannes 1981, der sie in eine ähnlich traumatische Verfassung gebracht hatte. Im Alter von 15 Jahren war sie mit Anwar Sadat verheiratet worden, dem späteren Staatspräsidenten Ägyptens. Es war eine lange und gute Ehe gewesen, die mit seiner Ermordung jäh endete.

Heute lebt, schreibt und lehrt Yehan Sadat abwechselnd in Amerika und Kairo, wo sie spät noch Literaturwissenschaften studierte, promovierte und sich als Friedensbotschafterin und Frauenrechtlerin betätigt.

Mit ihren Friedenshoffnungen, denen Yehan Sadat in ihrem Buch Ausdruck gibt, hat sie zugleich ein Manifest über die langwierigen und widerständigen Friedensbemühungen im Nahen Osten  verfasst.

Sie beschreibt in ihrem Buch die vielfältigen Anstrengungen, die schon ihren Mann zu seinen Lebzeiten als Politiker der Friedenssuche ausgezeichnet hatte. Sein Friedensvertrag mit Israel kostete ihn schließlich das Leben, denn der Widerstand gegen eine Aussöhnung mit Israel bestand ja in weiten Kreisen der arabischen Welt fort.

Die Ausführungen Yehan Sadats setzen ein hohes Interesse am Fortgang der politischen Entwicklung im Nahen Osten voraus. Nicht alle Namen der Rebellionen und Ereignisse, die den Friedensprozess behindern, sind uns geläufig.

In einem Vorwort beschreibt der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt, wie sehr er Anwar Sadat vor allen anderen Staatsführern verehrte, da er mit ihm über die großen monotheistischen Religionen sprach. Noah, Abraham, Isaak und Ismael, Moses, Jesus und die jüdischen Propheten, sie alle kommen nach Aussagen in diesem Gespräch auch im Koran vor, so dass man von den gleichen Wurzeln aller drei Religionen sprechen kann.

Yehan Sadat erklärt  in langen Passagen die Intentionen des Islam, und stellt ebenfalls immer wieder die Verbindung zwischen den drei Religionen her. Dabei geht sie dem Friedensgedanken, der Versöhnung und den demokratischen Spielregeln nach, die sie in allen Religionen wieder findet.

Natürlich ist dieses Buch auch eine Hommage an einen geliebten Ehemann, die mit der Einrichtung eines  Anwar- Sadat Lehrstuhls in Kalifornien gekrönt wird.

Yehan Sadat ist eine fromme und sehr kluge Frau, der man glauben kann, dass sie die Dinge mit gerechtem Blick und Zukunftsvisionen sieht. Dass der Islam von Ideologen zu politischen Zwecken und Zielrichtungen missbraucht wird, ist wohl anzunehmen. Yehan Sadat richtet mit ihren Thesen den Blick auf Versöhnung, und der gute Wille, mit dem sie zwischen den Völkern und Religionen vermitteln will, ist glaubwürdig.

Leider hinkt die Realität den gutgläubigen Vorstellungen von Yehan Sadat hinterher.

Sie leistet mit ihren Ausführungen dennoch einen anerkennenswerten Beitrag zur Verständigung zwischen der arabischen und der übrigen Welt.

Yehan Sadat
Meine Hoffnung auf Frieden
Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
Verlag: Hoffmann und Campe
ISBN-10: 3455501265
ISBN-13: 978-3455501261

Eva Eppard / Martin Lagoda: Das Kochbuch der vergessenen Genüsse

Eva Eppard / Martin Lagoda: Das Kochbuch der vergessenen Genüsse

Dieses Buch direkt bei Amazon bestellen!
Vergessene Genüsse? So einige Lebensmittel sind aus der Mode gekommen. Das hat die Zeit so mit sich gebracht. Man setzt doch heute verstärkt auf industriell Verarbeitetes. Kaum jemand sammelt noch Schlehen, Hagebutten oder Holunderbeeren. Damit entgehen einem aber interessante Geschmackserlebnisse. Die alten Rezepte müssen aber nicht wieder herausgesucht werden. Die Autoren präsentieren moderne Rezepte mit den wiederentdeckten Zutaten.

Los geht es mit „Kräuter, Salate & Gewürze“. Hier findet man „Salat mit Schafgarbe zu Matjesfilets in Vanillesauce“ oder „Fenchelplätzchen“.
Unter „Gemüse, Obst & Hülsenfrüchte“ wird die Steckrübe wiederentdeckt und findet sich in „Zander-Süßholz-Saté mit krossen Steckrübenwürfeln“. Die Schlehen werden zu „Schlehen-Gewürzkompott“ verarbeitet. Interessant ist auch das „Ebereschen-Kürbis-Relish mit Chili und Zimtblüte“
Unter „Eier & Milchprodukte“ hat man zum Beispiel die Wahl zwischen „Kräuteromelett mit Graukäse“ oder „Blutorangen-Dickmilch-Shot mit Zitronenmelisse“.
Unter „Körner, Mehl und Getreide“ findet man „Gerstengratin mit Speck und Zwiebeln“ und auch „Cappuccino vom Grünkern“.
Interessant ist auch das Kapitel „Fleisch, Innereien & Geflügel. Es gehört sicher Mut dazu, den „Salat von Lammhirn mit grünen Mandeln“ zu probieren.

Im Buch kommen also viele vergessene Lebensmittel, und das sind nicht nur Kräuter oder Gemüsesorten, zum Einsatz. Viele der Zutaten kann man direkt in der Natur finden. Auf alt bewährte Rezepte wird aber nicht gesetzt. Die Lebensmittel kommen in neuen, fantasievoll kreierten Rezepten zur Geltung. Es sind ausgesprochen mutige Rezepte dabei.
Mit im Buch ist eine kleine Warenkunde. Hier kann man die verwendeten Lebensmittel ein bisschen näher kennen lernen. Es gibt auch ein Glossar, wo weniger geläufige Zutaten erklärt werden.
Gestaltet ist das Buch sehr übersichtlich. Die Kochanleitungen sind gut überschaubar und auch leicht nachvollziehbar, wenn man Erfahrung hat. Einige Rezepte sind auch gut von Anfängern nachzumachen, zum Beispiel die Salatideen.
Zu vielen Rezepten gibt es Fotos. Die Gestaltung dieser wurde thematisch zum Buch passend ausgewählt.

Fazit: Ein interessantes Kochbuch, dass vergessene Zutaten wieder ins Gedächtnis bringt. Neue Rezepte versprechen Genuss für die, die Außergewöhnliches ausprobieren wollen.

Rezension von Heike Rau

Eva Eppard / Martin Lagoda
Das Kochbuch der vergessenen Genüsse
Moderne Rezepte mit wiederentdeckten Zutaten
160 Seiten, gebunden
Egmont Vgs Verlag
ISBN-10: 3802536835
ISBN-13: 978-3802536830

Diego de Silva: Ich habe nichts verstanden

Diego de Silva: Ich habe nichts verstanden

Dieses Buch direkt bei Amazon bestellen!
Leben auf dem Drahtseil emotionaler  Unwägbarkeiten.

Frech und lustig kommt  hier ein Anwalt daher, der eigentlich ein Verlierertyp ist. Er schlägt sich wacker durch. Nives, seine Frau, hat ihn veranlasst, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen, denn sie  lebt inzwischen mit einem Architekten zusammen. Ab und zu lässt sie fünfe gerade sein für ein Liebestündchen mit ihm, je nachdem, wie es sich gerade ergibt.

Vincenzo Malinconico  hat einen 16 jährigen Sohn mit ihr, Alfredo, der eine verhängnisvolle Neigung zur Ermittlung von Gewaltursachen hat. Zu allem Übel wird Vincenzo als Pflichtverteidiger für einen Mafioso eingesetzt. Natürlich zeitigt das Folgen, denn wer lässt sich schon gerne mit dieser Gattung Mensch im Gerichtswesen ein!

Doch dann verliebt sich seine Kollegin Alessandra Persiano in den etwas ungeschickt agierenden Mann! Neues Glück, neue Perspektiven…

Nun ja, leicht melancholisch, etwas verschmitzt und urkomisch versteht es der Autor Diego De Silva aus Italien, mit den Erfahrungen aus seiner Anwaltskanzlei in Salerno zu unterhalten.

Er geht nämlich im wirklichen Leben erfolgreich dem Beruf eines Rechtsanwaltes nach. Das Verfassen von Schriftstücken brachte ihn auf die Idee, es mit einem Roman zu versuchen.

Sein Alter Ego Vincenzo ist ein  gelungener Protagonist, der sich amüsant und gewitzt den Aufgaben stellt, die das Leben ihm auch  in Gestalt seiner Kinder auferlegt, denn eine erwachsene Tochter, die Nives mit in die Ehe mit gebracht hatte, gehört auch noch dazu. Kunterbunt ist sein Leben, das zwischen seiner Exfrau, seinen Kindern, der neuen Liebe in Gestalt von Alessandra und der mehr oder weniger erfolgreichen Verteidigung seiner Klienten hin und her pendelt. Prall wie das Leben so ist, erlebt man Vincenzo zwischen allen Stühlen, ein wenig unbeholfen, ein wenig naiv und dabei äußerst liebenswert. Diego De Silvas Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Krimi, Komik und Melancholie, absolut unterhaltsam und  erheiternd.

Diego de Silva
Ich habe nichts verstanden
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Sammlung Luchterhand
ISBN-10: 3630621740
ISBN-13: 978-3630621746

Isabel Abedi: Lucian

Isabel Abedi: Lucian

Dieses Buch direkt bei Amazon bestellen!
Es ist ein schöner Abend, den Rebecca mit ihrer Mutter Janne und deren Lebensgefährtin Patrizia verbringt. Doch Rebecca hat in der folgenden Nacht einen Albtraum. Sie träumt, zu sterben. Obwohl dann später ihre Mutter an ihr Bett kommt, wollen die unheimlichen Gefühle nicht weichen. Die Panik bleibt, doch das verschweigt Rebecca, so dass Janne sie schließlich wieder alleine lässt. Als Rebecca aus dem Fenster blickt, sieht sie den jungen Mann zum ersten Mal. Diese Szenerie wirkt sehr beunruhigend.

Ihre Freundin Suse bemerkt, dass etwas nicht stimmt und so vertraut Rebecca sich ihr an. Immer wieder begegnet Rebecca dem Fremden. An einem Abend, als sie als Kellnerin arbeitet, rettet er sie vor einem aufdringlichen Gast. Doch es ist Sebastian, der sie nach Hause bringt. Er ist Rebeccas Ex-Freund. Er verbringt die Nacht bei ihr, weil sie in darum bittet.
Es bleibt nicht bei dieser Begegnung mit dem Fremden. Immer wieder erscheint er. Bald spürt Rebecca, wenn er in ihrer Nähe ist. An Suses Geburtstag, Rebecca hat sich zurückgezogen, begegnet sie ihm wieder. Er sagt ihr seinen Namen: Lucian. Er vertraut ihr an, dass er sich den Namen ausgedacht hat. Er hat keine Erinnerung, weiß nicht, wer er ist. Es ist unvorstellbar, was er ihr offenbart und trotzdem glaubt sie ihm. Rebecca merkt nicht, wie die Zeit vergeht.
Dass sie an dem Abend einfach so verschwunden ist, ihre Mutter und ihre Freunde in Angst und Schrecken versetzt hat, hat ein Nachspiel. Rebecca wird verboten, Lucian wiederzusehen. Doch sie kommt von ihm nicht los.

Man würde das Buch, hätte es nicht 550 Seiten, wohl in einem Rutsch durchlesen, so fasziniert ist man von der Geschichte. Lucian ist der Typ, von dem wohl jedes junge Mädchen träumt. Von ihm geht eine Faszination aus, die eigentlich unbeschreiblich ist. Aber der Autorin gelingt es, die wachsende Liebe zwischen Rebecca und Lucian auch dem Leser nahe zu bringen. Dabei werden Gefühle so intensiv und tiefgreifend beschrieben, dass man sie nachvollziehen kann, manchmal sogar spürt. Die Autorin sorgt dafür, dass man sich perfekt in die Figuren hineinversetzen kann, in Rebecca und auch in Lucian, der dennoch nicht das Geheimnisvolle verliert.

Die Geschichte ist nicht nur romantisch, sondern auch rätselhaft und mysteriös und trotzdem kann man sich gut darauf einlassen, wenn man bereit ist, zu glauben.
Zwischen den Zeilen schwingen Traurigkeit und Verzweiflung mit. Man kann sich nicht vorstellen, dass Rebecca und Lucian zusammen glücklich werden können. Und doch hat die Autorin am Ende eine Lösung gefunden, die begeistert, auch weil sie so glaubwürdig ist. Es ist ein traumhaft schönes Buch, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Rezension von Heike Rau

Isabel Abedi
Lucian
553 Seiten, gebunden
ab 13 Jahren
Arena Verlag
ISBN-10: 3401062034
ISBN-13: 978-3401062037

Paul Celan, Klaus und Nani Demus: Briefwechsel

Paul Celan, Klaus und Nani Demus: Briefwechsel

Dieses Buch direkt bei Amazon bestellen!
Briefwechsel zwischen Freunden von ungewöhnlich enger Zugehörigkeit.

Paul Celans Schicksal als Dichter aus der Bukowina, der beide Eltern in Auschwitz verlor, ist den mit seiner Dichtkunst Vertrauten weitgehend bekannt.

Er wird in seinem Wesen und Charakter durch den Briefwechsel mit Freunden und seiner Frau Gisèle Celan – Létrange,  die in verschiedenen Ausgaben vorliegen, erst fassbar. Als eine geheimnisvolle, anziehende und tragische Erscheinung sehen wir ihn, dessen Gedichte von tiefer Ernsthaftigkeit und melodiöser Tiefenschärfe sind, immer ganz dicht bei dem Geschehen, dem er sich innerlich nahe fühlt.

Als er 1948 in Wien durch Vermittlung von Ingeborg Bachmann Klaus und Nani Demus kennen lernte, war er in den dortigen Künstlerkreisen angekommen. Mitglieder dieser Szene schildern ihn als einen sehr scheuen und zurückgenommenen Menschen. Seine Gedichte kamen nach Otto Basil, Herausgeber der Zeitschrift „Plan,“ als „traurige und sehr schöne, der östlichen Landschaft angepasste Lyrik“ an.

Klaus und Nani Demus, Kunsthistoriker, Dichter und Literaturwissenschaftlerin, erkannten neben Ingeborg Bachmann früh schon seine Genialität. Celan hat in besonderer Weise ein enges Vertrauensverhältnis zu ihnen aufgebaut und eine intensive Freundschaft entwickelt, die er Zeit seines Lebens beibehielt. Soweit Nähe zu ihm überhaupt möglich war, hatten diese beiden Zugang zu ihm.

1948 begab sich Paul Celan nach Paris, wo er sein weiteres Wirken  als Dichter des deutschsprachigen Raums  fortsetzte. Von dort datierten fast alle seine Briefe an Klaus und Nani Demus.

P. Celan und Klaus Demus dachten und dichteten sehr ähnlich. Demus bewunderte den älteren Freund, an dessen Werk er künstlerisch mit seinen Versen aber nicht heranreichte. Demus schreibt und zeigt seine Nähe zu Celan in Sätzen wie diesem:“ Weiße Flügel des Wassers über des Herzens schwarzer Wiese.“ Gegenüberstellungen von Helligkeit und Klarheit mit den düsteren Nebeln der Dunkelheit sind Merkmale beider Dichter. Sie schrieben sich zeitweise in Gedichtform, und es vereinte sie eine tiefe Sehnsucht nach Helligkeit und Schönheit, die sich fast immer in der Schwärze der Nacht verlor.

In tragischer Weise  zerbrach diese Freundschaft, die von beiden Seiten als einmalig empfunden wurde, an der Affäre Goll, die Celan in den seelischen Abgrund gestürzt hatte. (s. Paul Celan „Die Gollaffäre“ von Barbara Wiedemann.)

Zu viel erlittenes Leid machte Paul Celan empfindsam gegen jede Art von Kritik. Der von Klaus Demus vorgetragene Verdacht einer Paranoiaerkrankung bei Celan führte zum totalen Kontaktabbruch zwischen den Freunden, wenngleich Celan in der Tat als Folge seiner existenziellen und seelischen Nöte in eine Geisteskrankheit abgeglitten war.

Sehr viel Persönliches erfährt man über beide Briefpartner, denn ihr ganzes Leben, Denken und Fühlen spiegelt sich in den Briefen, in die ihre Frauen einbezogen waren.

Der Herausgeber des vorliegenden Briefwechsels, Joachim Seng, kommentiert in einem Nachtext die „Fremde“ und die „Nähe“ als das Kriterium, unter dem man sich Freundschaft mit Paul Celan vorstellen muss.

Der Briefwechsel beginnt mit einem Gedicht von Klaus Demus und endet vor Celans Tod mit letzten Versen aus seiner Feder im März 1970.

Wie in früher schon veröffentlichten Briefwechseln zwischen Celan und Freunden wird man Zeuge eines Lebensschicksals, das in seiner künstlerischen Größe und persönlichen Lebenstragik tief anrührend ist.

Paul Celan, Klaus und Nani Demus
Briefwechsel
Gebundene Ausgabe: 675 Seiten
Verlag: Suhrkamp
ISBN-10: 3518421220
ISBN-13: 978-3518421222

Christine Wilde: Traumwohnungen für meine Meerschweinchen

Christine Wilde: Traumwohnungen für meine Meerschweinchen

Dieses Buch direkt bei Amazon bestellen!
Meerschweinchen sind beliebte Haustiere. Sie sollen natürlich so artgerecht wie möglich gehalten werden. Im Buch geht es im Besonderen um geeignete Meerschweinchengehege. Aber zunächst erfährt man allerlei Wissenswertes rund um die Meerschweinchen und ihre Haltung. Hier werden die Grundbedürfnisse besprochen. Also auch wer Anfänger in der Meerschweinchenhaltung ist oder beabsichtigt sich eine Gruppe dieser beliebten Haustiere anzuschaffen, ist mit dem Buch bestens ausgestattet.

Natürlich sollen die Meerschweinchen gut untergebracht werden. Die Autorin, zeigt, wie ein Gehege aussehen kann und was der Handel bietet. Bei Gehegen aus dem Zoofachhandel, ob nun Käfig oder Vivarium, muss man immer Kompromisse eingehen. Wer Fantasie und ein wenig handwerkliches Geschick hat, kann sich an einem Eigenbau versuchen. Die Autorin beschreibt in ihrem Buch viele Ideen. Damit die Meerschweinchen sich genug Bewegung verschaffen können, wird auch ein Auslauf mit geplant. Bei Platzmangel kommt ein Etagenbau infrage, so gewinnt man dann mehr Raum für den Auslauf. Im Handel werden entsprechende Materialien und mögliche Einrichtungsgegenstände angeboten. Im Buch wird gezeigt, wie man daraus ein Gehege baut und einrichtet.
Auch wenn man die Meerschweinchen regelmäßig in der Wohnung frei laufen lassen will, muss man einiges beachten. Tiere und Einrichtung sollen keinen Schaden nehmen. Ist diese Vorraussetzung erfüllt, kann man sich mit den Meerschweinchen beschäftigen. Die Autorin stellt tolle Spiel-Ideen vor.
Aber nicht nur Gehege für die Wohnung werden vorgestellt, sondern auch für den Garten. Hier spielt natürlich auch die Sicherheit der Meerschweinchen eine Rolle. Die kleine Gruppe muss vor Witterungseinflüssen, aber auch vor anderen Tieren, wie etwa Katzen, geschützt werden. Und natürlich muss eine solche Unterkunft ausbruchsicher sein. So gibt es auch eine Bauanleitung für eine Schutzhütte.

Das Buch gefällt gut. Die Autorin hat selbst Meerschweinchen. Ihre Tierliebe kommt auf jeder Seite zum Ausdruck. Hier muss man auch auf die Fotos verweisen. Die Models sind die Tiere der Autorin. Das gefällt!
Mit den Tipps aus dem Buch kann man ein Meerschweinchengehege so artgerecht wie möglich bauen und einrichten. Dabei sind diese Anleitungen auch für Anfänger geeignet, denn viele Bestandteile des Geheges kann man kaufen, die Fortgeschrittene vielleicht dann selbst bauen wollen. Daneben erfährt man alles Wissenswerte über Meerschweinchen und ihre optimale Versorgung. Sogar ihre Körpersprache wird erklärt. Ein sehr inspirierendes Buch!

Rezension von Heike Rau

Christine Wilde
Traumwohnungen für meine Meerschweinchen
96 Seiten, 56 Farbfotos, 9 Farbzeichnungen
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
ISBN-10: 3800157675
ISBN-13: 978-3-8001-5767-9

Lothar Eichler: Lady Bonaparte

Lothar Eichler: Lady Bonaparte

Dieses Buch direkt bei Amazon bestellen!
Jasmin, einzige Tochter eines reichen Verlegers, hat die Schule absolviert und verlässt mit achtzehn Jahren das Internat, um von nun an ihr Leben selbst in den Griff zu nehmen. Stoff genug für einen Konflickt mit ihren Eltern.

Sie denkt sehr viel über sich und das Leben nach, sie fragt sich dabei, ob das, was ihr Vater mit dem Verlag an familiärer Sicherheit und familiärem Reichtum geschaffen hat, etwas ist, was ihr ebensolche Zufriedenheit gewähren kann. Doch sie stellt fest, dass sie nicht von dem Geld ihres Vaters leben möchte. Sie möchte von dem leben können, was sie selbst geschaffen hat. Obwohl ihr Vater versucht, ihr alle Wege zu ebnen, alle Probleme von ihr abzuwenden, ihr ein Praktikum im Verlag anbietet, sie einen Auftrag in Paris erledigen lässt, entscheidet sie sich gegen den Willen ihrer Eltern, insbesondere ihres Vaters. Zweifelsohne hat er vor, Jasmin später einmal in seine Fußstapfen als Leiterin des Verlages treten zu lassen. Sie lässt ihn aber abblitzen, will sich selbst ausprobieren, will lernen, wie das ist, wenn man den ganzen Tag arbeiten muss und abends todmüde nach Hause kommt. Sie will ihr eigenes Leben führen, zumindest zunächst, denn sie schließt nicht aus, irgendwann einmal wieder unter die Fittiche ihres Vaters zu kriechen. Um sich aber selbst dafür entscheiden zu können, muss sie die andere Seite des Lebens zunächst kennen lernen. Also stürzt sie sich in das Leben. Sie entscheidet sich für ein Studium der Germanistik, weil sie darin verschiedene Möglichkeiten sieht, später einen Beruf auszuüben. Neben dem Studium beginnt sie in einem Restaurant zu kellnern und stellt fest, dass sie sich davon eine kleine Wohnung leisten und den bescheidenen Lebensunterhalt bestreiten kann. Bei all ihren Schritten wird sie von einem Freund begleitet, der von ihren Eltern komplett ignoriert wird. Über ihre Kellnerei und selbst ihr Studium rümpft ihr Vater nur die Nase. Mit einem Auftrag für Paris versucht er, seine Tochter wieder näher an sich zu ziehen. Er stellt einen Mann im Verlag ein, der als sein engster Assistent tätig wird, und hofft, dass Jasmin und sein Verteter einmal ein Paar werden würden. Obwohl Jasmin einige Male mit ihm ausgeht und sich sehr gut mit ihm anfreundet gibt sie ihm dennoch deutlich zu verstehen, dass aus ihrer Freundschaft keinesfalls mehr werden könne, denn schließlich wäre er von ihrem Vater ausgesucht. Dafür lernt Jasmin Jean kennen, der bald nicht mehr von ihrer Seite weicht. Auch er wird von ihren Eltern ignoriert. Er steht loyal zu ihr, aus Freundschaft wird Liebe. Nach vier Semestern Studium bricht Jasmin dieses ab, um nicht nur nebenbei, sondern Vollzeit arbeiten zu können. Aus ihrer Tätigkeit als Kellnerin heraus gewinnt sie einen engen Freundeskreis. Sie möchte mehr erreichen und mehr ausprobieren und beschließt, mit ihren Freundinnen und Freunden ein Literaturcafé aufzubauen. Jean hält fest zu ihr und unterstützt sie in ihrem Vorhaben. Jasmin denkt weit vorraus, wünscht sich eine Heirat mit Jean und Kinder, die nicht so aufwachsen sollen, wie sie aufgewachsen ist.

Dieser Roman, der in das Leben und die Gedankenwelt einer jungen Frau von der Zeit des Schulabschlusses bis kurz nach der Geburt des ersten Kindes in einer intakten Familie eintaucht, ist eine mitreißende Charakterstudie. Der Autor zeigt sehr großes psychologisches Einfühlungsvermögen und stellt in überzeugender Weise die Identitätsfindung einer jungen Frau dar. Es zeugt von detailreichem Wissen, was in den Köpfen junger Frauen vor sich geht. Faszinierend sind immer wieder die Schlussfolgerungen, die die Protagonistin aus ihren eigenen Gedanken zieht und die Realitätsnähe zum heutigen Tagesgeschehen. Mit einfachen Worten gelingt es dem Autor, dem Leser die Welt nach dem Schulabschluss vorzustellen, er bringt ihn in die Welt der Cafés, die der Studenten, die der Verlage, selbst ein kleines Stück Pariser Lebensgefühl.

Wünschenswert wäre allerdings, der Leser hätte feste Punkte zum Ausruhen während der Lektüre. Ohne Kapitel und ohne besondere Absatzmarkierungen, z.B. eine Leerzeile zwischen den Absätzen, geht der packende Roman von der ersten bis zur letzen Seite in einem Atemzug durch. Obwohl er sich durchaus in unterschiedliche Kapitel gliedern ließe und eine Absatzmarke angebracht wäre, wenn zwischen zwei aufeinanderfolgenden Absätzen beispielsweise einige Monate ins Land gegangen sind.

Buchtitel und Titelbild mögen verwirren, glaubt man doch, einen Historienroman in Händen zu halten. Bis klar wird, warum dieser Titel gewählt wurde. Schade nur, dass er, abgesehen von der einmaligen Erklärung im Rahmen der Handlung, keine weitere Erwähnung erfährt.

Jedoch trotz aller Kritik ein höchst spannendes und interessantes Buch, welches nicht nur für junge Frauen lesenswert ist.

_______________________________
Lothar Eichler
Lady Bonaparte
Roman, 274 Seiten, Softcoverausgabe
Centrum Verlag, Bad Schwartau
ISBN: 978-3-86672-983-4
_______________________________
© Detlef Knut, Düsseldorf 2009