Heinrich Schultheis: Rosen – Frische Ideen und bewährte Sorten

Heinrich Schultheis: Rosen – Frische Ideen und bewährte Sorten

Die Rose ist die „Königin der Blumen“, sie findet immer mehr Liebhaber. Sie besticht durch ihre Schönheit, fasziniert durch ihren Duft. In keinem Garten darf sie fehlen.

Den richtigen Umgang mit der Rose kann man lernen. Worauf es ankommt wird im Buch dargestellt. Zunächst muss die richtige Sorte ausgewählt werden. Für Anfänger bieten sich besonders widerstandsfähige Sorten an, die nicht ganz so anspruchsvoll sind und auch mal einen Pflegefehler verzeihen. Beschrieben wird, was hinsichtlich des Standortes zu beachten ist und was beim Rosenkauf. Wie man dann pflanzt wird Schritt für Schritt erklärt und natürlich auch, wie man Rosen fachgerecht schneidet. Ausgeführt wird, wie man Kletterrosen aufbindet oder wie man Rosenstämmchen den richtigen Halt gibt. Auch das Überwintern der Rosen ist ein Thema. Hingewiesen wird auch auf die wichtigsten Rosenschädlinge und wie man sie bekämpft.

Für jede Gartensituation gibt es die passende Rose. Hier gibt der Autor wertvolle Entscheidungshilfen. Auch andere Pflanzen, die gut in das gewählte Rosenarrangement passen würden, werden vorgestellt, einmal als Tabelle, dann noch mal mit kleinen Pflanzenporträts. Rosenbegleiter in Staudenbeeten sind beispielsweise Purpur-Sonnenhut, Hoher Phlox, Schleierkraut oder Taglilien. Eine Rose, die in jedes Staudenbeet passt, ist die `Bonica `82`, eine sehr robuste Sorte.
Auch Gemeinschaften aus verschiedenen Rosen in Gefäßen werden vorgestellt. Auch hier werden mögliche Begleiterpflanzen empfohlen. Wer also keinen eigenen Garten besitzt, kann seine Terrasse oder den Balkon mit einem Rosenarrangement in Töpfen verschönern. Dabei müssen Topfrosen ganz andere Qualitäten mitbringen als Rosen für den Garten. Bewährt hat sich hier beispielsweise die Rose `Sternenflor`.

Die Vielfalt des Rosensortiments ist unglaublich groß. Damit die Entscheidung leichter fällt, werden die besten Rosenarten mit ihren verschiedenen Sorten vorgestellt. Der Leser erfährt, welche Rose für welchen Gartenzweck geeignet ist. Berichtet wird, wie die Rose zu ihrem Namen kam und woher sie stammt, wie die Blüte aussieht und wann und wie lange die Rose blüht und welche Besonderheiten die Pflanze auszeichnet und welche Pflegeansprüche sie stellt. Die wichtigsten Informationen finden sich noch einmal zusammengefasst in einem Steckbrief. Anhand der Fotos kann man sich ein Bild von der ausgewählten Rosenart und den einzelnen Sorten machen.

Die Rose wird in diesem Sachbuch sehr wirkungsvoll in Szene gesetzt. Die Texte sind leicht verständlich und sehr informativ. Die Fotos zeigen die ganze Pracht der Rosen. Der Autor versteht es, Begeisterung zu wecken. Immer wieder sind zusätzliche Informationen zu finden. Vorgestellt werden beispielsweise verschiedene Rosengärten, die es lohnt zu besuchen. Aber auch bekannte Rosenzüchter haben einen Auftritt. Bezugsquellen sind ebenfalls vorhanden. Eine Besonderheit ist der „Rose-Finder“. Hier lässt sich ganz schnell ersehen, welche Rose für welchen Zweck am besten geeignet ist. Und noch eine tolle Überraschung gibt es in Form von verschiedenen Rezepten, zum Beispiel zu Hagebuttensirup oder Rosen-Bowle.

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes, abwechslungsreiches Buch, dass mit seiner Vielfalt und der unglaublichen Fülle an Informationen überzeugt.

Über den Autor:
Heinrich Schultheis, Rosenzüchter aus Leidenschaft, gibt mit diesem Buch seine jahrzehntelange Erfahrung und sein Rosenwissen weiter. Die Rosengärtnerei Schultheis, Bad Nauheim-Steinfurt, ist die älteste Rosengärtnerei Deutschlands und eine renommierte Adresse, was historische Rosensorten betrifft.

Rezension von Heike Rau

Heinrich Schultheis
Rosen – Frische Ideen und bewährte Sorten
158 Seiten, gebunden, 185 Farbfotos, 20 Zeichnungen
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
ISBN: 3-8001-4143-4
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Mary Hooper: Aschenblüten

Mary Hooper: Aschenblüten

England im Jahre 1666. Hannah und ihre Schwester Sarah haben es aus London heraus geschafft. Bei ihnen ist die kleine Grace, die zu ihrer Tante nach Dorchester gebracht werden soll. Auch Hannah und Sarah hoffen, hier Aufnahme zu finden. Doch Lady Jane Cartmel fürchtet, dass Hannah, Sarah und das Baby sich möglicherweise in London mit der Pest infiziert haben könnten.
Erst nach vier Wochen Quarantäne im Pesthaus kommt Grace in ihr neues Zuhause und auch Hanna und Sarah werden aufgenommen, wenigstens so lange, bis die Pest in London besiegt ist und sie es wagen können, zurückzureisen. Mehrere Monate später ist es endlich sicher genug. Hannah und Sarah machen sich auf den Weg, wollen jedoch unterwegs einen Abstecher nach Chertsey machen, um ihre Familie zu besuchen. Unterwegs treffen sie den ausgeraubten Giles Copperly und bieten ihre Hilfe an. Eine schicksalhafte Begegnung. Sarah verliebt sich und will nun nicht weiter mit nach London reisen, sondern in Chertsey bleiben. So nimmt Hannah ihre Schwester Anne mit, um die kleine Zuckerbäckerei wieder zu eröffnen. Leider muss sie erfahren, dass ihr Liebster Tom der Pest zum Opfer gefallen ist. Eine Zeit der Trauer beginnt. Dennoch leben Sarah und Anne sich nach und nach wieder ein und arbeiten hart, um ihr kleines Geschäft wieder zum Laufen zu bringen. Um sich aufzuheitern, gehen sie ins Theater. Bei einer Vorstellung glaubt Sarah plötzlich, Tom erkannt zu haben. Doch der junge Mann verschwindet durch die Hand des Zauberers auf Nimmerwiedersehen. Kann es sein, dass Tom doch überlebt hat?

Nachdem die Pest überstanden ist, kündigt sich in London schon die nächste Katastrophe an. Am 2. September 1666 bricht ein Großfeuer aus. Etwa 15.000 Häuser sollen abgebrannt sein. Zu den Todesopfern gibt es nur Schätzungen.
Vor dieser Kulisse spielt die Geschichte, die spannend und dramatisch zugleich ist. Wieder spielt die Liebe eine Rolle, diesmal auch für Sarah.
Die Autorin schreibt sehr fesselnd und mit viel Sinn für Details. Interessant in diesem Zusammenhang sind beispielsweise die Schilderungen vom Bartholomäus-Jahrmarkt mit seinen skurrilen Attraktionen. Die Autorin beweist viel Sinn für geschichtliche Details. Auch der Aberglaube der Menschen spielt eine große Rolle. Nicht unerwähnt bleiben sollte die romantische Ausstattung des Buches mit Rosen-Vignetten und sehr schönem Cover.
Im Anhang befinden sich Anmerkungen zum Londoner Feuer und ein hilfreiches Glossar.

Kleiner Tipp: Eine Rezension zu „Die Schwester der Zuckermacherin“ findet sich ebenfalls in unserem Rezensionspool. Zu finden ganz einfach über die Suche oben auf der Seite.

Über die Autorin:
Mary Hooper begann zu schreiben, als ihre Kinder noch klein waren. Seitdem sind zahlreiche Kurzgeschichten und über 30 Kinder- und Jugendbücher erschienen. Mary Hooper gibt auch Kurse in Kreativem Schreiben. 2001 wurde sie für das Jugendbuch „Megan“ mit dem North East Book Award ausgezeichnet. Die Autorin lebt in Hampshire, England.

Rezension von Heike Rau

Mary Hooper
Aschenblüten
Aus dem Englischen von Bettina Bach
286 Seiten, gebunden
Bloomsbury Kinder & Jugendbücher
ISBN: 3-8270-5045-6
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Alinas Traum

Alinas Traum

Alina lebt mit ihrer Mutter, die Tierärztin ist, auf einen idyllischen Pferdehof im Münsterland. Sie sieht zu als die zickige Jennifer von ihren Eltern ein Traumpferd geschenkt bekommt. Als ein Feuer im Stall ausbricht, erleidet Silverado ein Trauma. Er mag niemanden mehr an sich heranlassen und wirkt regelrecht gefährlich. Jennifer hat nun Angst vor dem Pferd und sieht keine Chance mehr, mit ihm an Turnieren teilnehmen zu können. Da bleibt wohl nur der Schlachthof.
Doch Alina schafft es mit Hilfe einer Pferdeflüsterin wieder an Silverado heranzukommen. Jennifers Vater überlässt ihr nun auch das tägliche Training. Da Jennifers Interesse an dem Pferd erloschen ist, soll Silverado direkt nach dem bevorstehenden Turnier, welches Alina mit ihm reiten soll, zu einem neuen Besitzer kommen. Für Alina ist das eine schreckliche Vorstellung.

Egal ob man nun den Film kennt oder nicht. Das Buch wird kleinen und großen Pferdefreunden sicher gefallen. Die Geschichte ist spannend und einfach gut zu lesen. Alina setzt sich für Silverado ein und rettet ihn mit ihrem Einsatz buchstäblich vor dem Schlachthof. Dabei lässt sie sich von der nervigen Jennifer, die immerzu lästert und gemeine Bemerkungen macht, nicht aus der Ruhe bringen. Unterstützung findet Alina bei ihrer Mutter. Die rückt ihr allerdings auch mal den Kopf zurecht, wenn Alina gar zu eigenmächtig handelt oder ihre Pflichten vergisst. Und dann wäre da noch Patrick. Alina hat sich in ihn verliebt. Doch Patrick scheint eher Jennifer klasse zu finden. Dann verliebt sich auch noch ihre Mutter. Dabei hat Alina absolut keine Lust auf einen neuen Vater. Diese Vielschichtigkeit macht die Geschichte sehr interessant und bewegend. Die Autorin erzählt mit viel Feingefühl und Behutsamkeit, lässt Alinas Gefühlen viel Freiraum.
Und natürlich erfährt man sehr viel Wissenswertes über Pferde. In diesem Zusammenhang ist die Arbeit der Pferdeflüsterin mit Silverado besonders spannend. Mit im Buch sind zahlreiche Fotos mit verschiedenen Szenen aus dem Film. Hier sind die Darsteller zu sehen und natürlich auch Silverado.

Rezension von Heike Rau

Ilka Brummenbaum
Alinas Traum
Nach der Fernsehserie „Alina“ des WDR von Kerstin-Luise Neumann und Neithardt Riedel
174 Seiten, gebunden, mit Fotos
ab 10 Jahren
Egmont Franz Schneider Verlag, München
ISBN: 3-505-12145-2
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Steinbachs großer Pflanzenführer

Steinbachs großer Pflanzenführer

Löwenzahn oder Brennnessel erkennt wohl jeder. Aber wie heißt die kleine Pflanze mit den unscheinbaren weißen Blüten? Ob sie wohl giftig ist? Ein Blick in den Pflanzenführer bringt Klarheit. Auf der Übersichtstafel mit den weiß blühenden Pflanzen zeigt sich eine Ähnlichkeit zur Großen Sternmiere. Direkt darunter findet sich eine Seitenangabe. Auf dieser Seite kann man anhand der Fotos und Beschreibungen nun ganz genau feststellen, ob es sich um die Vogel-Sternmiere, die Große Sternmiere oder die Hain-Sternmiere handelt. Alle drei gehören zur Familie der Nelkengewächse. Angeben sind auch die lateinischen Namen. Die Merkmale jeder Pflanze werden kurz und knapp beschrieben und über Standort und Verbreitung wird informiert. Zeichnungen zeigen die Pflanzen im Detail, dazu kommen aussagekräftige, sehr typische Fotos. Es ist also wirklich sehr einfach eine Pflanze im Buch zu finden. Zeitaufwändiges Herumblättern ist nicht nötig.

Vorgestellt werden über 850 Wildblumen-, Strauch- und Baumarten auf 588 Seiten. Dennoch ist der Pflanzenführer im Taschenbuchformat erstaunlich kompakt und handlich, lässt sich also gut auf Wanderungen oder Spaziergängen mitnehmen. Immer am Anfang der drei großen Kapitel finden sich die Übersichtstafeln, welche die Suche nach einer bestimmten Pflanze praktisch zum Kinderspiel machen. Die Informationen zu jeder Pflanze sind kurz gehalten, stichpunktartig, aber vollkommen ausreichend. Spannend ist die kleine Rubrik Wissenswertes, hier wird Besonderes und Interessantes beschrieben.
Auch in der Einleitung, die mehrere Seiten umfasst, kann man Wissenswertes über unsere heimische Flora nachlesen. Am Ende des Buches findet man ein Glossar der Fachbegriffe, ein Register der deutschen Pflanzennahmen, ein Register der wissenschaftlichen Pflanzennamen und eine Hilfe für die richtige Beschreibung der Pflanzen, so ist beispielsweise eine Musterpflanze mit Bezeichnungen der einzelnen Teile vorhanden.

Rezension von Heike Rau

Bruno P. Kremer
Steinbachs großer Pflanzenführer
588 Seiten, 1350 Farbfotos, 1000 Farbzeichnungen
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
ISBN: 3-8001-4737-8
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Die Meisterschnüffler – Abenteuer in der Burgruine

Die Meisterschnüffler – Abenteuer in der Burgruine

Stell dir vor, dass du mit deinen Freunden Jenny und Sven in der Nähe der Burg Pyrmont zeltest. Da entdeckt ihr, dass irgendjemand Lichtzeichen von der Burgruine aus sendet. Klar, dass euch die Neugier packt. Zusammen macht ihr euch auf den Weg zur Burg, um herauszufinden, was da vorgeht. Doch so leicht ist es nicht, das Geheimnis um die Morsezeichen zu lösen.

Das Buch ist in vier Kapitel unterteilt und diese wiederum in viele nummerierte Abschnitte. Immer am Ende eines Abschnittes muss der Leser sich für eine der angebotenen Möglichkeiten entscheiden, die angegebene Zahl suchen und dort weiterlesen. Auf dem Weg durch das Buch gibt es für richtige Entscheidungen Intelligenzpunkte oder Tapferkeitspunkte, die auf einer beiliegenden Karte eingetragen werden können. Entscheidet man sich für den falschen Weg gibt’s Angstpunkte. Am Ende eines jeden Kapitels wird abgerechnet. Wer gut abschneidet wird befördert, wer nicht genug Punkte sammeln konnte, beschäftigt sich am besten noch mal mit dem Kapitel und geht einen anderen Weg.

Der Leser kann hier aktiv in die Geschichte eingreifen. Das ist für Kinder ein gelungener Spaß. Immer wieder muss das eigene mögliche Handeln eingeschätzt werden. Das ist manchmal ganz einfach. Etwas Grips ist schon erforderlich, um auf dem richtigen Weg die Intelligenz- und Tapferkeitspunkte einsammeln zu können. Die Geschichte selbst ist spannend gemacht. In der Burgruine ist es nicht ungefährlich, es kommt auch oft zu ungeahnten Ereignissen. So erwartet jeden Hobbydetektiv ein tolles Abenteuer mit einem überraschendem Ende.

Über den Autor:
Harald Schneider, Jahrgang 1962, lebt bei Ludwigshafen und arbeitet heute als Betriebswirt in einem Medienkonzern. Bereits während seines Studiums begann er zu schreiben. Seit der Geburt seiner drei Kinder beschäftigt er sich intensiv mit Kinderratekrimis und Detektivgeschichten.

Rezension von Heike Rau

Harald Schneider
Die Meisterschnüffler – Abenteuer in der Burgruine
Illustrationen von Andrea Koopmann
138 Seiten, broschiert
ab 8 Jahren
Verlag Eifelkrone Musik und Buch, Neroth
ISBN: 3-937640-06-1
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Maus

Maus

1992 gewann Maus, ein Comic-Buch von Art Spiegelman, den Pulitzer Preis und ebnete damit den immer noch steinigen Weg für Comics zu den höheren Weihen der seriösen Literatur. Den Einfluss, den Maus somit hatte, kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Maus findet sich in jedem Kanon seiner Literaturgattung und hat es außerdem fertig gebracht, Eingang zu finden in die Liste der Referenzwerke, wenn es um den Holocaust geht – eine Leistung, die einmalig sein dürfte für ein „graphic novel“.

Maus (Untertitel: „Die Geschichte eines Überlebenden“, originial „A Survivor’s Tale“) wird in zwei Bänden ausgeliefert: „Mein Vater blutet Geschichte“ („My father bleeds history“) und „Und hier begann mein Unglück“ („And here my troubles began“). Band eins führt den Leser in die Rahmenhandlung ein, die im gegenwärtigen New York spielt. Art Spiegelman, der Autor von Maus, besucht seinen alten, kranken Vater Vladek Spiegelman, der als junger Mann die Schrecken des deutschen Überfalls auf Polen 1939 und den anschließenden Holocaust er- und überlebt hat. Wie man bereits vermuten konnte, ist der Vater Jude. Art, der zu Vladek ein schlechtes Verhältnis hat, fragt seinen Vater im Laufe der Besuche immer wieder nach dessen Jugend aus, nach dessen Geschichte, die Art in einem Buch verarbeiten will. Und Vladek erzählt ihm alles, ungeschönt und detailgetreu. In Band eins erfährt der Leser von den Jahren vorm Krieg und der deutschen Besatzung. Vladek und seine Familie schaffen es immer wieder, sich auf abenteuerlichste Weise den Nazis zu entziehen – bis sie nach und nach getrennt und schließlich doch verhaftet und deportiert werden. An den Toren Auschwitzs, wie an den Toren der Hölle, endet Band eins.

Band zwei nimmt die Geschichte dort auf und berichtet vom Wahnsinn des Alltags im bekanntesten aller Vernichtungslager. Gleichzeitig fährt die Rahmenhandlung damit fort, dass Vladeks Gesundheitszustand im heutigen New York sich verschlechtert, und dass seine Frau ihn verlässt. Nach einem besonders schlimmen Anfall zieht sich der Vater in eine Hütte auf dem Land zurück und bringt seinen Sohn dazu, ihn dort zu besuchen. Art kann sich dessen nicht entziehen, auch wenn er es gerne wollte – noch hat der Vater ihm nicht alles erzählt, was er für sein Buch braucht. Vladek schildert die vielen Augenblicke in Auschwitz, in denen er dem Tode nur haarscharf entronnen ist. Das Lagerleben, auf diese Weise ein persönlicher Bericht, geht dabei näher als eine Dokumentation es könnte. Auch Vladeks Frau hat das Schicksal nach Auschwitz verdammt, und all sein Streben ist es, sie zu sehen und ihr zu helfen. Der Ausgang ist ungewiss – das Ende des Krieges naht, doch die Nazis wollen in ihrem eigenen Untergang noch alle anderen mit sich reißen. Durch die Authentizität, die unglaubliche Detailfülle, die vielen Intrigen und beteiligten Personen wirkt – und ist – Maus ungeheuer vielschichtig und echt. Dabei wird keines der großen Themen ausgelassen: wir erfahren von Leid, Verrat, Liebe, Tod, Neid, und dem Schrecklichen, zu dem Menschen aus Verblendung oder in höchster Not fähig sind.

Warum heißt das Buch eigentlich „Maus“? Bei all diesen Ausführungen klingt Maus eher wie ein – was die Form betrifft – üblicher Roman, aber das ist es nicht. Durch die Möglichkeiten des Selbstgestaltens der visuellen Aspekte hat Art Spiegelman der Geschichte seines Vaters eine größere Metaphorik verliehen: Die Juden sind als Mäuse gezeichnet, die Deutschen als Katzen. Polen wurden zu Schweinen, Amerikaner zu Hunden. So wäre uns einer der größten symbolischen Momente des Comics auf konventielle Weise verloren gegangen – als die Juden sich als Polen ausgeben, um nicht von den Nazis deportiert zu werden, binden sich die Mäuse Schweinemasken vors Gesicht. Das verdeutlicht auf einfache und dennoch prägnante Weise die ethnische und nationale Abgrenzung jener schweren Zeit. Zur Form ist weiterhin zu sagen, dass die eizelnen Panele des Comics in Schwarz-weiß gehalten sind; diese Trostlosigkeit passt zur Not, die Vladek und seine Familie in Polen durchstehen muss. An einigen wenigen Stellen hat Art Spiegelman alte Originalphotos aus dem Familienbesitz eingefügt, welches eine durchschlagende Wirkung hat, besonders zum Ende des zweiten Bandes, als wir zum ersten Mal Vladeks echtes Gesicht sehen. Der resultierende Schock, nachdem wir ihm so lange zugehört haben, verdeutlicht aufs Neue, dass das Buch trotz seines Fabelcharakters durch Mäuse und Katzen als Hauptpersonen doch keine ausgedachten Ereignisse behandelt, sondern dass wir einer wahren Geschichte beiwohnen: My father bleeds history.

Wer des Englischen mächtig ist, sollte sich nicht scheuen, dieses Buch im Original zu erwerben. Viele Nuancen gehen in der Übersetzung verloren. So spricht zum Beispiel Vladek, wenn er erzählt, in einer fehlerhaften englischen Grammatik, was nicht verwunderlich ist, da er ja kein „native speaker“ ist. Ab und zu lässt Art Spiegelman die Deutschen deutsch sprechen, was bei einer Übersetzung ins Deutsche natürlich in keinster Weise dargestellt werden kann; auch einige wenige Stellen in Jiddisch und Polnisch sind vorhanden. Dabei ist das Englisch sowohl der Rahmenhandlung als auch der inneren Fabel sehr leicht zu verstehen.

Vladek Spiegelman, der junge Jude, ist ein Held – er setzt sich für andere ein, hilft, wo er kann, hungert und leidet, damit er das Wenige, was er aufspart, seinen Lieben schenken kann. Der Wahrheitsgehalt dessen, was Vladek über sich selbst berichtet, darf selbstverständlich angezweifelt werden, denn wer verschweigt nicht die eigenen dunklen Seiten? Auch Vladek dürfte von jener Eitelkeit nicht gefeit sein. Doch Art Spiegelmans Blick auf seinen Vater in der Jetztzeit schafft einen starken Kontrast – Vladek ist im Alter ein oft abstoßender, vorurteilsbehafteter Geizhals mit einer schier unendlichen Anzahl an nervtötenden Marotten. Er äußert sich sogar abfällig über Afro-Amerikaner – ausgerechnet er, der Holocaust-Überlebende! Dieser Kontrast zwischen dem jungen und alten Vladek macht ihn nur um so menschlicher und entschärft seine beinahe unbefleckte Heiligkeit im eigenen Bericht. Art Spiegelman schreckt nicht davor zurück, auch seine eigenen Fehler und seine Schuld im Umgang mit dem Vater einzugestehen. In vielen Sprüngen zurück in die Rahmenhandlung erfährt der Leser von der gestörten Beziehung zwischen Vater und Sohn und ihren Versuchen, sich miteinander abzufinden.

Diese kleinen Episoden stellen ein weiteres ungewöhnliches Mittel der Erzählung dar: so berichtet Art von den Problemen, die er hat, Maus zu schreiben, in Maus selbst – eine unorthodoxe Schachtelung und Selbstreferenz. Er schildert die Momente, in denen er nicht weiß, wie er weiter machen soll – wie soll er Auschwitz zeichnerisch adäquat darstellen, wie kann er seinen Vater als grotesk geizig darstellen, ohne selbst das Zerrbild und den alten Stereotyp des geldgierigen Juden zu bedienen?

Am Ende des Buches hat der Vater dem Sohn das Ende seiner Geschichte in einem Krankenhausbett, vielleicht sogar dem Sterbebett, erzählt. In der Umnachtung, die den Vater zu umfangen beginnt, verwechselt er gar den Namen seines Sohnes mit dem eines anderen Sohnes. Auf diese traurige, nahegehende Weise entlässt Maus den Leser, der sich doch nicht umgehend aus der Umklammerung befreien kann. Maus ist ein Buch, an das man noch lange denken wird – zu Recht. Maus ist in seiner Vielschichtigkeit und Symbolik ein wichtiges Dokument nicht nur der Shoa, sondern auch deren Bewältigung im Persönlichen, Privaten. Nicht zuletzt ist es eine große Tragödie und Familientragödie, eine Wunde im Fleisch der Historie und im Fleisch der Familie Spiegelman, die sich nie wieder schließen wird.

Art Spiegelman
Maus
Die wahre Geschichte eines Holocaust-Überlebenden und der Beziehung zu seinem Sohn – dem Autor.
ISBN:0141014083
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Auf neuen Pfaden

Auf neuen Pfaden

1951 brechen Erna Maria Prückl und ihr Ehemann Franz Josef von Österreich auf nach Kanada. Auf dem Rücken der Pferde reisen sie viele Monate durch die Rockys. Bald drängt sich den beiden der Wunsch auf, hier in den Vorbergen der Rocky Mountains ein geeignetes Stück Land ausfindig zu machen, um sich niederzulassen. Schließlich entscheiden sie sich für Land am Pine River in British Columbia, das ganz ihren Vorstellungen entspricht und beginnen sich eine eigene Ranch in der Wildnis aufzubauen. Es ist ein Wagnis, das diese beiden naturverbundenen und freiheitsliebenden Menschen gemeinsam anpacken. Doch ihre Liebe zueinander, ihre Verbundenheit zur Natur und zu den Tieren lässt sie hart auf ihr Ziel hinarbeiten. Auf der Ranch wird Landwirtschaft betrieben, Rinder und Pferde werden gezüchtet und Urlaubsaufenthalte für Reiter und Sportpiloten organisiert. Nach und nach wächst die Prückl-Ranch und drei Kinder werden geboren, die sich hier ebenso zu Hause fühlen, wie ihre Eltern, auch wenn die unberührte Natur immer mehr dem technischen Fortschritt weichen muss.

Die Autorin erzählt diese autobiographische Geschichte im Andenken an ihren verstorbenen Mann Franz Josef. Sie erzählt von der Liebe und dem Abenteuer ihres Lebens und den gemachten Erfahrungen. Sie schreibt von Zeiten intensiven Zusammenlebens mit ihrem Mann, aber auch von Zeiten des Wartens, in denen beide nicht zusammensein konnten. Erna Maria Prückl versteht die Kunst, eigentlich unbeschreibliches in Worte zu fassen. Ihre Schilderungen der Landschaft sind einzigartig. Als Leser spürt man die Begeisterung und vor dem inneren Auge entstehen fantastische Naturbilder. Spannende Szenen, tragische Momente, Augenblicke voller Glück, Tagebucheinträge und Briefe wechseln sich ab. Was immer mitschwingt ist eine gewisse Melancholie, welche die Wahrhaftigkeit der Geschichte noch unterstreicht. Mit im Buch sind viele persönliche Zeichnungen und Fotos, die das große Abenteuer widerspiegeln und die zeigen, welch harte Arbeit zu leisten war, wie das Leben unter fremden Bedingungen aussah und wie die Familie immer weiter wächst.

Über die Autorin:
Erna Maria Prückl wurde in Österreich geboren, verbrachte ihre Kindheit in Wien. Ihren späteren Ehemann Franz Josef Prückl lernte sie kurz nach dem Zweiten Weltkrieg kennen. Die beiden blieben 55 Jahre zusammen, bis Franz Josef im Jahr 1997 starb.

Rezension von Heike Rau

Erna Maria Prückl
Auf neuen Pfaden
Chronik eines Pionierlebens in Kanada
204 Seiten, broschiert, zahlreiche Farbfotografien
Books on Demand, Norderstedt
ISBN: 3-8334-1422-7
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Küchenkräuter – frisch, vitaminreich, gesund

Küchenkräuter – frisch, vitaminreich, gesund

Mit Kräutern zu kochen, macht viel Spaß, verleihen sie doch vielen Gerichten eine besondere Note und bringen Abwechslung in den Speiseplan. Zudem enthalten sie gesundheitsfördernde Stoffe. Kräuter sollten allerdings möglichst frisch verarbeitet werden. Da wäre es doch sehr schön, die Kräuter im Blumentopf oder einem kleinen Kräuterbeet direkt ernten zu können. Beweist man hierbei den sprichwörtlich grünen Daumen, können die Kräuter auch für einen kleinen Wintervorrat getrocknet werden.

Mit diesem Sachbuch wird kein Anfänger überfordert. Vorgestellt werden die wichtigsten und beliebtesten Kräuter: Basilikum, Borretsch, Dill, Estragon, Kresse, Lavendel, Majoran, Minze, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Thymian und Zitronenmelisse in aller Ausführlichkeit in leicht verständlichen Texten und mit vielen Fotos. Meist wird auch gleich ein tolles Rezept mitgeliefert, etwa für Minz-Soße, Kräuterbällchen, Rosmarinkartoffeln oder Salbeibutter.

Neben allgemein gehaltenen Wissenswerten wird erklärt, wie man Tinkturen, Kräuteröle oder Kräuteressig herstellt. Interessant ist hier auch das Rezept für Pfefferminzlikör. Erklärt wird aber auch, wie man eine Reinigungslotion oder ein pflegendes Lavendelöl herstellt und wie man sich ein Rosmarin-Fußbad bereitet.

Die Pflanzen werden gekauft oder aus Samen gezogen. Verwechslungsgefahren, die etwa bei selbst gesammelten Pflanzen auftreten können, sind ausgeschlossen, was für Anfänger besonders wichtig ist.
Damit bei der Pflege der Kräuter nichts schief geht, wird auch hier ausreichend informiert. Das fängt mit der Auswahl des richtigen Topfes an und hört bei der Schädlingsbekämpfung noch lange nicht auf. Beschrieben wird zum Beispiel auch, wie man im Garten eine Kräuterspirale anlegt. Erklärt wird, wie man die Kräuter erntet und konserviert. Auch wie man mit Kräutern dekorieren kann, wird aufgezeigt. Mit im Buch ist eine Seite extra für Kinder. Hier werden die Kinder direkt angesprochen. Erklärt wird beispielsweise, wie ein kleiner Kressegarten im Zimmer angelegt werden kann.

Mit diesem Sachbuch sind besonders Anfänger gut beraten. Die Informationen sind stichhaltig und aussagekräftig. Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet und gut zu überblicken, da nur eine überschaubare Reihe von Kräutern vorgestellt wird. Die ansprechend geschriebenen Texte und die tollen Fotos machen wirklich Lust, sich diesem faszinierenden Hobby zu widmen. Und das geht auch, wenn man gar keinen Garten hat, mit Kräutern, die man auf dem Fensterbrett ziehen kann.

Über die Autorin:
Gabriele Lehari ist Autorin vieler Bücher. Sie beschäftigt sich mit den Themen Tiere, Garten und Kochen.

Rezension von Heike Rau

Gabriele Lehari
Küchenkräuter
frisch, vitaminreich, gesund
64 Seiten, broschiert, mit zahlreichen Fotos
Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart
ISBN: 3-8001-4741-6
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Tamburlaine muss sterben

Tamburlaine muss sterben

Die Geschichte um den temperamentvollen Bühnendichter Christopher Marlowe beginnt am 19. Mai 1593. Ein Bote der Königin reitet in den Hof, überbringt eine Verfügung des Kronrats und fordert Marlowe auf, ihn nach London zu begleiten. Dort angekommen, wird Marlowe sofort dem Kronrat vorgeführt und befragt. Der Rat ist im Besitz eines Schriftstückes, welches an der Tür der holländischen Kirche angebracht gewesen war, unterzeichnet mit Tamburlaine.
Marlowes Theaterstück „Tamburlaine“ gilt zwar allgemein als atheistisches Traktat. Doch Marlowe behauptet, nicht der Verfasser des Pamphlets zu sein. Zu seinem Erstaunen wird er unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Das gibt ihm Gelegenheit den zu suchen, der die Figur Tamburlaine zum Leben erweckt hat. Doch wäre er im Kerker vielleicht eher in Sicherheit gewesen. Marlowe hat nur noch drei Tage zu leben.

Sein Tod konnte nie aufgeklärt werden. Der Dramatiker Christopher Marlowe starb unter mysteriösen Umständen. Louise Welsh hat die letzten Tage des Christopher Marlowe nach ihren Vorstellungen rekonstruiert. Es ist eine kurze, tragische Erzählung, die vor allem durch Louise Welshs stilvolle Art zu schreiben besticht, als durch den nicht leicht durchschaubaren, intrigenreichen und vielschichtigen Inhalt. Dennoch führt die Autorin mit viel Esprit und Charme durch die abenteuerliche Geschichte, dabei lässt sie Marlowe selbst erzählen, in der Form eines Briefes, was die Spannung noch zusätzlich erhöht. Marlowe ahnt die Gefahr für sein Leben, darum schreibt er dem Leser, was er zu sagen hat, hinterlegt die Blätter bei seinem letzten wahren Freund, für den Fall der Fälle. Er weiß, dass er auf gefährlichem Fuße lebt, Feinde hat und sich neue Feinde macht. Die Autorin weist abschließend in einem Anmerkungsteil auf verschiedene andere Theorien hin, der Tod Christopher Marlowes bleibt geheimnisvoll.

Über die Autorin:
Louise Welsh wurde 1965 in London geboren. Sie studierte Geschichte, arbeitete in einem Antiquariat und schloss dann ein Creative Writing Studium ab. Die in Glasgow lebende Autorin erhielt für ihren ersten Roman „Dunkelkammer“ verschiedene Preise, in Deutschland den CORINE-Debüt-Preis 2004.

Rezension von Heike Rau

Louise Welsh
Tamburlaine muss sterben
Aus dem Englischen von Wolfgang Müller
120 Seiten, gebunden
Verlag Antje Kunstmann
ISBN: 3-88897-384-8
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Heffalump

Heffalump

Puuh, Ferkel, Tigger und Ruh werden an diesem Morgen von einem seltsamen Geräusch geweckt. Puuh will ein kurzes Beben bemerkt und Ruh ein Trompeten gehört haben und dann entdeckt Ruh seltsame Vertiefungen im Boden des Hundert-Morgen-Waldes. Das ist, und da ist er sich sicher, ein riesiger Fußabdruck. Rabbit weiß, zu welchem Lebewesen dieser Abdruck gehört. Es hat Krallen, glutrote Augen, am Schwanz einen Stachel und auf dem Rücken Flügeldinger. Kein Zweifel. Es muss ein Heffalump aus dem nahen Heffalump-Gehölz sein. Der hat im Hundert-Morgen-Wald nun wirklich nichts verloren. Die Freunde beschließen, ihn einzufangen.

Nur Ruh, das kleine Känguru, darf nicht mit auf die Heffalump-Jagd. Ruh ist angeblich noch zu klein. So macht er sich allein auf den Weg und folgt den Spuren. So ist er der Erste, der dem Heffalump begegnet – und mit ihm Freundschaft schließt.
Dass Lumpi gar nicht gefährlich ist, glauben die anderen natürlich nicht. Sie denken, Lumpi hat Ruh in seine Gewalt gebracht. Und auch Lumpi kann sich nicht vorstellen, dass die Tiere aus dem Hundert-Morgen-Wald, von denen er bisher nichts Gutes gehört hat, seine Freunde werden könnten. Ruh versucht zu vermitteln. Doch einfach ist das nicht.

Puuh, Ferkel, Tigger, Ruh und I-aah sehen sich etwas Fremden gegenüber. Ihre Unkenntnis und die unglaublichen Dinge, die erzählt werden, machen ihnen Angst und mahnen zu übergroßer Vorsicht. Damit wieder Ruhe in ihren Hundert-Morgen-Wald einziehen kann, beschließen die Freunde, das gefürchtete Wesen zu fangen. Nur Ruh geht mit der nötigen Vorsicht, aber auch mit etwas mehr Unbefangenheit, an die Sache heran und erlebt eine Überraschung. Die Geschichte ist sehr spannend, aufregend und mit viel Humor geschrieben. Sie ist sehr gut zum Vorlesen geeignet. Die Bilder sind wie gewohnt ansprechend, sehr groß und farbenfroh. Die Figuren, mit ihrer einzigartigen Mimik, erobern sicher schnell das Herz eines jeden Kindes. Es macht sehr viel Spaß, die Illustrationen zu betrachten, besonders wenn lustige Situationen in Szene gesetzt sind, etwa, was die Tiere alles an Jagdausrüstung anschleppen oder wie das Heffalump-Kind und Ruh zusammen spielen.

Rezension von Heike Rau

Disney
Heffalump
Ein neuer Freund für Winnie Puuh
96 Seiten, gebunden, durchgehend illustriert
Egmont Franz Schneider Verlag, München
ISBN: 3-505-12150-9
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