Browsed by
Schlagwort: Lexikon

Mein Ravensburger Lexikon der Natur

Mein Ravensburger Lexikon der Natur

Kinder sind wissbegierig. Natürlich interessieren sie sich auch für die Natur. Diese wird im Buch auf einfache Weise in kurzen Texten und mit sehr viel Bildmaterial erklärt.
Zunächst geht es im Buch um den Planeten Erde. Kinder erfahren, wie die Erde aufgebaut und wie ihre Oberfläche ausgestattet ist. Danach wird ein Blick auf den Jahresverlauf mit den Jahreszeiten geworfen. Wind und Wetter sind für Kinder von besonderem Interesse, deshalb gibt auch hierzu ein Kapitel. Über Naturgewalten und Naturphänomene wird ebenfalls gesprochen. Beschrieben werden im Anschluss die verschiedenen Lebensräume der Erde wie Wälder, Ozeane, Feuchtgebiete usw. Betrachtet wird die Welt der Pflanzen und Tiere.

Die Seiten sind interessant gestaltet. Schlagwörter stehen im Vordergrund. Hier sucht man heraus, was von Interesse ist und informiert sich dann weiter, in dem man die kurz und verständlich gehaltenen Text liest, bzw. dem Kind vorliest. Zu jedem Thema wird dann auch eine Frage gestellt. Hat man die Texte aufmerksam gelesen, kann man diese leicht beantworten. Das Buch bietet damit gutes Basiswissen für Kinder. Es macht Spaß, die Bilder zu betrachten. Interessierte werden das Buch sicher im Ganzen lesen. Es ist sehr unterhaltsam und informativ. Man kann es dann immer wieder als Nachschlagewerk benutzen. Wer Spaß an Suchrätseln hat, findet zusätzlich ein solches. Besonders geeignet ist das Buch für das Vorschul- und Grundschulalter.

Rezension von Heike Rau

Bärbel Oftring
Mein Ravensburger Lexikon der Natur
95 Seiten, gebunden
Ravensburger Buchverlag
ISBN: 978-3473550760
Bestellen

Lexikon der Gartenpflanzen

Lexikon der Gartenpflanzen

In diesem großen Lexikon findet man „Das große Buch der Ziergehölze“ von Andreas Bärtels und „Das große Buch der Stauden und Sommerblumen“ von Fritz Köhlein und Peter Menzel vereint vor und hat damit ein umfassendes Nachschlagewerk zur Hand.

Ziel eines jeden Gartenbesitzers ist es, seinen Garten optimal zu gestalten. Die Suche nach geeigneten Pflanzen kann aber schnell überfordern, denn das Angebot ist riesengroß. Da noch überschauen zu können, welche Pflanzen an welchen Standort gut zusammenpassen ist nicht einfach. Mit dem vorliegenden Lexikon kann man sich einen guten Überblick verschaffen und die Planungen gezielt vorantreiben.

Die Sträucher, Bäume, Stauden und Sommerblumen sind nach ihren lateinischen Namen geordnet. Die Beschreibungen als Fließtext sind kurz und aussagekräftig. Der Leser erfährt bei Blumen zum Beispiel den deutsche Namen, die Herkunft und einer sehr kurzen Beschreibung der Pflanze mit verschiedenen Sorten, die Blütezeit, wenn gegeben Tipps zur Überwinterung, die Eignung als Schnittblume, Aussaat- oder Pflanzzeit, und auch die empfohlenen Verwendung nach entsprechender Gartensituation. Dazu gibt es jeweils ein kleines Bild. Schade, dass es keine Symbole gibt, wo man auf einen Blick erkennen kann, ob eine Pflanze womöglich giftig ist.

Jede Pflanze wird bestimmten Gartensituationen zugeordnet. Man kann also nachschlagen, ob eine Pflanze für eine Blumenwiese geeignet ist oder eher Schatten mag, ob man sie in einem Staudenbeet unterbringen kann oder vor einer Sommermauer. Auch die Gehölze sind in solche Lebensbereiche untergliedert.
Zu den Stauden und Sommerblumen, aber auch zu den Ziergehölzen gibt es zusätzliche zusammenfassende Informationen und nützlichen Hinweisen, die sehr hilfreich sind.

Fazit: Ein kompaktes Lexikon, das sehr gut geeignet ist, sich einen Überblick über die verschiedenen Gartenpflanzen, ihre Verwendung und ihre Bedürfnisse zu informieren.

Rezension von Heike Rau

Fritz Köhlein, Peter Menzel, Andreas Bärtels
Lexikon der Gartenpflanzen
2680 Gehölze, Stauden und Sommerblumen in Text und Bild
639 Seiten, 2680 Farbfotos
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
ISBN: 978-3-8001-4583-6
Bestellen

Das große Lexikon der Homöopathie

Das große Lexikon der Homöopathie

Homöopathie ist eine immer beliebter werdende ganzheitliche, sanfte Heilmethode, abgestimmt auf das Krankheitsbild jedes einzelnen Patienten. Dr. Andrew Lockie führt mit seinem Buch in die Grundlagen und die Wirkungsweise der Homöopathie ein.

Zunächst geht es um die Geschichte, die Ursprünge und die Entwicklung der Homöopathie. Hier fällt natürlich auch der Name Dr. Samuel Christian Hahnemann. Der 1755 in Meißen geborene Arzt entwickelte das Heilverfahren, das er Homöopathie nannte. Seit er seine Theorien entwickelte, wurden mehr als 4000 Substanzen aus dem Pflanzen-, Tier- und Mineralienbereich geprüft und in einer Arzneimittellehre zusammengestellt, die mehr als 2000 Homöopathika enthält.

Erklärt wird im Buch genau, wie homöopathische Mittel hergestellt werden. Das aber nur zur Information. Es wird aus verständlichen Gründen davon abgeraten, solche Arzneimittel selbst herzustellen.
Wichtige pflanzliche, mineralische Mittel und tierische Substanzen als Ausgangsmaterial für homöopathische Mittel werden nun in aller Ausführlichkeit und mit Bild vorgestellt. Auch seltener gebrauchte Mittel finden anschließend Beachtung.
Aufgezeigt wird, wie man sich einen Besuch beim Homöopathen vorstellen muss. Hier wird auch von verschiedensten schweren Fällen (alle mit erstaunlichen Heilerfolgen) berichtet. Hieran kann man gut ablesen, wie in einer homöopathischen Praxis gearbeitet wird.

Die homöopathische Selbstbehandlung spielt in diesem Buch eine große Rolle. Doch hier braucht man schon Erfahrung und Urteilsfähigkeit, um Krankheitsbilder richtig einschätzen und das entsprechende Heilmittel finden zu können. Das Kapitel ist aber hierbei in seiner Ausführlichkeit eine große Hilfe. Bei kleineren Beschwerden und Verletzungen können Homöopathika unbedenklich verwendet werden. Zudem gibt im Buch zahlreiche Hinweise darauf, wann besser ein Arzt aufgesucht werden sollte oder muss.
Gegliedert ist das Buch nach den verschiedenen möglichen Beschwerdebildern, die dann noch einmal differenziert werden. Dargestellt werden zudem körperliche und psychische Symptome und unter welchen Umständen sich das Beschwerdebild bessert oder verschlechtert. Anschließend kann man der Tabelle das geeignete Mittel und die entsprechende Dosierung entnehmen.
Es folgen Hinweise zur Ersten Hilfe bei akuten Problemen und eine Zusammenstellung eines Erste-Hilfe-Sets.

„Das große Lexikon der Homöopathie“ ist ein Buch, mit dem man sich die Grundlagen der Homöopathie mit den Wirkstoffen und Anwendungsgebieten gut aneignen kann. Es ist sehr übersichtlich gestaltet, so dass eine Orientierung leicht fällt. Die Texte sind verständlich geschrieben. Es gibt zahlreiche Fotos, viele übersichtliche Tabellen und Checklisten. Zusammengenommen erleichtern diese Informationen die Behandlung kleinerer Beschwerden in Familien, die mehr Eigenverantwortung für die Gesundheit jedes einzelnen Mitgliedes übernehmen möchten. Aber auch begleitende Behandlungsmöglichkeiten der Homöopathen bei chronischen oder schweren Krankheiten werden dargestellt. Zusätzlich gibt es viele grundsätzliche Tipps für Gesundheit und Wohlbefinden.

Über den Autor:
Dr. Andrew Lockie absolvierte nach dem Studium der Medizin eine Ausbildung zum Homöopathen und eröffnete 1978 in London seine erste homöopathische Praxis. Heute hat er eine Praxis in Guildford und lebt mit seiner Familie in der Grafschaft Surrey. Er verfasste mehrere erfolgreiche Bücher, zahlreiche Beiträge für Zeitungen, Zeitschriften und medizinische Fachpublikationen und ist in Großbritannien durch seine Fernsehsendungen zu Gesundheitsthemen bekannt.

Rezension von Heike Rau

Dr. Andrew Lockie
Das große Lexikon der Homöopathie
Wirkstoffe & Heilmethoden
228 Seiten, gebunden, mit über 650 Abbildungen
Dorling Kindersley Verlag, Stuttgart / München
ISBN: 3-8310-0005-0
Bestellen

Schweizer Lexikon der populären Irrtümer

Schweizer Lexikon der populären Irrtümer

Stimmt es, dass die Schweizer ein Volk von Bahnfahrern sind? Ist es wahr, dass die Schweiz keine Bodenschätze hat? War Albert Einstein wirklich ein schlechter Schüler? Ist Fondue eine Schweizer Kreation? Ist die Schweizer Schokolade wirklich die beste? Und was ist eigentlich dran am angeblichen Steuerparadies und dem sagenhaften Bankgeheimnis? Ist die Schweiz tatsächlich neutral, unabhängig und souverän?

Munter geht es durch alle möglichen Sachgebiete wie Geschichte, Politik, Kultur und Alltag. Schluss mit Vorurteilen und falschen Vorstellungen!
Die Beiträge sind interessant, lehrreich, manchmal desillusionierend, aber auch oft zum Schmunzeln. Die Autorin hat aufwändig recherchiert und präsentiert die Fakten. Und wer trotzdem nicht glaubt, was er liest oder weiterführende Informationen braucht, kann den vielen Quellenangaben, oft auch mit Internetadressen, folgen.

Die Schweizer Irrtümer sind von A bis Z übersichtlich aufgelistet. Das ein Inhaltsverzeichnis oder ein Register fehlt, macht nichts. Einfach blättern und bei interessanten Stichpunkten hängen bleiben, macht den meisten Spaß.

Über die Autorin:
Franziska Schläpfer ist Jahrgang 1945. Die Texte der freien Journalistin und Autorin erschienen beispielsweise in der „Weltwoche“. Die gelernte Buchhändlerin ist zudem die Verantwortliche für die Schweiz-Ausgabe der deutschen Zeitschrift „Buch Journal“. Ihre Buchveröffentlichen umfassen unter anderem Biographien. Die vielseitig politisch und kulturell engagierte Autorin ist Mitglied der Raumplanungskommission Herrisau, Gründerin und Präsidentin des „Frauenpodium Herrisau“ und Mitglied der Jury „Literaturförderung“. Franziska Schläpfer ist Mutter von vier erwachsenen Kindern. Sie lebt in Zollikon.

Rezension von Heike Rau

Franziska Schläpfer
Schweizer Lexikon der populären Irrtümer
Missverständnisse und Vorurteile von Alpenklübler bis Zwingli
272 Seiten, gebunden
Pendo Verlag, Zürich
ISBN: 3-85842-569-9
Bestellen

Ulmers Großes Lexikon der Hunderassen

Ulmers Großes Lexikon der Hunderassen

Mit diesem umfassenden Lexikon können sich Hundeliebhaber ein Bild von den verschiedenen Hunderassen machen. Gerade wer beabsichtigt, sich einen Hund anzuschaffen und noch nicht weiß, welcher Hund für ihn infrage kommt, kann mit dem Buch leichter eine Wahl treffen. Den Leser erwarten 345 Porträts der vom FCI (Fédération Cynologique Internationale) anerkannten Rassen. Aber auch einige recht junge, noch nicht anerkannte Hunderassen werden vorgestellt. Dazu gehören beispielsweise der Markiesje oder der kleine Mi-Ki.
Angaben zu FCI-Nr., Herkunft, Größe, Gewicht und Farbe werden steckbriefartig dargestellt. Ausführliche Auskünfte zur Geschichte des betreffenden Hundes, zum Charakter, zu Besonderheiten und Verwendung folgen. Hinweise zu den sogenannten Kampfhunde-Rassen sind ebenfalls vorhanden. Und natürlich steht auch ein treffendes Farbfoto zur Verfügung.
Mit Hilfe einer Farbleiste am unteren Seitenrand ist es möglich, die vorgestellten Hunderassen den einzelnen Rassengruppen zuzuordnen. So kann man auf einen Blick die Gruppenzugehörigkeit erkennen.

Die Fülle an angebotenen Informationen ist beeindruckend. Dabei kommt die Übersichtlichkeit im Buch nicht zu kurz. Dafür sorgt eine gut erfassbare Gliederung der Texte. Die Rassen sind alphabetisch angeordnet. Im Register sind dann auch die gängigen Synonyme mit aufgelistet.
Besonderen Wert hat die Autorin auf die Beschreibungen der Wesenszüge der Hunde gelegt, ohne diese zu beschönigen. Denn nicht jeder Hund ist für jeden Hundeliebhaber geeignet. So kann der Leser sich spätere Enttäuschungen ersparen. Damit sind die Angaben zu den einzelnen Hunderassen sehr aussagekräftig. Genau richtig, um sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen.

Über die Autorin:
Die Biologin Dr. Gabriele Lehari ist Autorin, freiberufliche Lektorin und Übersetzerin von Natur-, Umwelt- und Hobby-Sachbüchern. Seit vielen Jahren ist sie Hundehalterin und hat mehrere Hundebücher veröffentlicht.

Rezension von Heike Rau

Gabriele Lehari
Ulmers Großes Lexikon der Hunderassen
345 Rassen in Wort und Bild
238 Seiten, 350 Farbfotos, gebunden
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
ISBN: 3-8001-4614-2
Bestellen

Das Lexikon der Wunder

Das Lexikon der Wunder

Werner Fuld hat im „Lexikon der Wunder“ Geschichten zusammengestellt, die geheimnisvoll, rätselhaft, gruslig, haarsträubend, aufregend, aber vor allem unterhaltsam sind. Jedem steht es heute frei, so der Autor im Vorwort, an ein Wunder seiner Wahl zu glauben.

Besonders spannend ist die Geschichte eines ägyptischen Mumiensargs, der aus der Zeit von Amen-Ra stammt. Schon bevor er im Britischen Museum angekommen war, besiegelte er das Schicksal von dreizehn Menschen. Angeblich hat der Fluch, der auf dem Sarg lastet, sogar den Ausbruch des 1. Weltkrieges beeinflusst.

Ausgesprochen merkwürdig ist die Geschichte über ein gerupftes Huhn, welches nachdem sein Herr gestorben war, in der Gegend herumspukte.

Man liest vom bekanntesten Gespenst Irlands, von Feuerspuk und Spukhäusern, von Doppelgängererlebnissen, Elfen, Geisterschiffen, Kugelblitzen, seltsamen Naturerscheinungen, rechnenden Pferde, Fällen von Reinkarnation oder Selbstentzündung.

Beim Lesen, und das macht so mache Geschichte beängstigend glaubwürdig, trifft man immer wieder auf bekannte Persönlichkeiten. Dazu gehören beispielsweise der Schriftsteller Victor Hugo, der Dichter William Butler Yeats, die Autorin Agatha Christie oder Prinz Louis Ferdinand von Preußen. Doch so manches Wunder wird auch entzaubert und als Schwindel aufgedeckt.

Es macht einfach Spaß, in diesem Buch zu schmökern, sich selbst ein Urteil über Wunder oder Schwindel zu bilden. Bekanntes wechselt sich mit weniger Bekanntem ab. Die Beiträge sind gut geschrieben und sorgen so für viele Stunden kurzweilige Unterhaltung. Interessant zum Thema ist auch das umfassende Vorwort von Werner Fuld.

Über den Autor:
Werner Fuld ist Jahrgang 1947. Er schrieb u.a. Biographien und veröffentlichte Anekdoten. Bereits bei Eichborn erschienen ist sein „Lexikon der Fälschungen“ und sein „Das Lexikon der letzen Worte“. Der Autor und Literaturkritiker lebt in der Nähe von München.

Rezension von Heike Rau

Werner Fuld
Das Lexikon der Wunder
Unerklärliche Phänomene von Auferstehung bis Zwerg
320 Seiten, gebunden
Eichborn Verlag
ISBN: 3-8218-1617-1
Bestellen