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Monat: Juli 2004

Erfolgreich Kinderbücher schreiben

Erfolgreich Kinderbücher schreiben

Heidemarie Brosche hat es geschafft. Sie schreibt erfolgreich Kinderbücher. Doch bis dahin war es ein weiter Weg. Die Autorin erzählt über ihre Erfahrungen, ihre Rückschläge und Erfolge. Dabei beantwortet sie Fragen, die jeden, der Kindergeschichten schreibt und diese veröffentlichen möchte, interessieren.

Wie findet man den richtigen Verlag?
Sollte man mehrere Verlage auf einmal anschreiben?
Wie soll das Manuskript aussehen, wie eine Vita?
Warum dauert es so lange, bis Antwort vom Verlag eintrifft?
Wie geht man mit Absagen um?

Heidemarie Brosche macht Hoffnung, dass Autoren mit viel Hartnäckigkeit durchaus Erfolg haben können. Sie erzählt, was sie weitergebracht hat. Sie berichtet von ihren Erfahrungen mit Schreibwerkstätten und erzählt, was Literaturwettbewerbe oder Fortbildungsveranstaltungen bringen können.

Wie man erfolgreich Kinderbücher schreibt, erfährt man im Buch aber nicht. Der Titel ist irreführend. Konkrete Tipps zum Schreiben von Kinderbüchern sucht man vergebens. Es geht tatsächlich nur um die Erfahrungen, die Heidemarie Brosche gemacht hat, wobei die Autorin sehr kurzweilig und mit viel Humor erzählt.
Besonders hilfreich sind Beispiele von Vita mit Veröffentlichungsliste, Probekapitel, Exposee und Verlagsanschreiben. Die Autorin erklärt auch, was von Selbstverlag, Druckkostenzuschussverlag und Books on Demand zu halten ist.

Für alle, die einer ersten Veröffentlichung entgegensehen, sind die folgenden nun Hinweise von Interesse. Heidemarie Brosche erklärt, wie ein Verlag arbeitet, wie ein Vertrag aussieht und mit welchem Honorar man rechnen kann.

Im Serviceteil gibt es Hinweise auf Zeitschriften, die weiterhelfen können, Hinweise zu Fortbildungsveranstaltungen, Internetadressen rund um Kinder- und Jugendliteratur, Internetadressen rund ums Schreiben, Schreibübungen und vieles mehr. Illustriert ist das Buch mit lustigen Zeichnungen von Detlef Kersten.

Über die Autorin:
Heidemarie Brosche ist Jahrgang 1955. Nachdem sie mehrere Jahre als Lehrerin tätig war, begann sie 1988 für Kinder zu schreiben. Bisher erschienen zahlreiche Bücher von ihr, vor allem für Kinder. 1991 erhielt die Autorin zum Thema „Kinder- und Jugendliteratur im Deutschunterricht der Hauptschule“ einen Lehrauftrag an der Universität in München. In zwei der Zeitschriften, für die sie auch schreibt, hatte sie jahrelang feste Kolumnen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen in Friedberg bei Augsburg.

Rezension von Heike Rau

Heidemarie Brosche
Erfolgreich Kinderbücher schreiben
Von der Idee bis zum gedruckten Buch
Mit Illustrationen von Detlef Kersten
192 Seiten, Klappenbroschur
moses. Verlag
ISBN: 3-89777-135-7
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Cola Cola Jazz

Cola Cola Jazz

Heloise ist die Tochter einer Französin und eines Afrikaners. Seit sie Architektur studiert, und deswegen im Studentenheim lebt, hat ihre Mutter schon den einen oder anderen Selbstmordversuch unternommen. Das Leben ist nicht leicht. Von ihrem Vater weiß Heloise so gut wie nichts. Seine Existenz erscheint ihr unwirklich. Die Mutter erzählt zu viele verschiedene Versionen ihres Zusammenseins mit ihm. Doch eines Tages meldet sich der Vater und Heloise macht sich auf die Reise nach TiBrava.
Heloise trifft auf die andere Familie des Vaters, so auch auf ihre Halbschwester Parisette, deren Lebensumstände ihr zunächst völlig fremd erscheinen.
Ihren Vater lernt Heloise kennen und auch wieder nicht. Sie wird ihre von Sehnsüchten geprägten Kindheitserinnerungen nicht los. Zu viele Fragen bleiben offen.

Im Buch kommen Heloise und Parisette in wechselnden Kapiteln zu Wort. Ganz unterschiedliche junge Frauen, die auf verschiedenen Kontinenten aufgewachsen sind, treffen hier aufeinander. Sie kommen einander näher. Dennoch erscheint es überraschend, vielleicht sogar befremdlich, dass Heloise und Parisette sich ineinander verlieben. Die an Dramatik ständig zunehmende Geschichte, die der „Erzähler ohne Eigenschaften“ Heloise und Parisette erzählen lässt, wirkt zweifelhaft und irgendwie verrückt. Und sie ist alles andere als leicht zu lesen. Dazu kommt die derbe Sprache, die oft respektlos oder verwirrend erscheint.

Über den Autor:
Kangni Alem wurde 1966 in Lomé/Togo geboren. Der Autor lebt im französischen Exil. Er arbeitet als Stückeschreiber, Theaterregisseur und Übersetzer. Zur Zeit ist er Dozent für Literaturwissenschaft an der Universität in Bordeaux. Kangni Alem wurde für seine dramaturgische Arbeit mit dem Tchicaya-U’Tamsi-Preis von Radio France International und für seinen ersten Roman „Cola Cola Jazz“ mit dem Grand Prix Littéraire de l’Afrique noire 2003 ausgezeichnet.

Rezension von Heike Rau

Kangni Alem
Cola Cola Jazz
Aus dem Französischen von Gudrun und Otto Honke
265 Seiten, gebunden
Peter Hammer Verlag, Wuppertal
ISBN: 3-7795-0001-9
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Mary Hooper: Die Schwester der Zuckermacherin

Mary Hooper: Die Schwester der Zuckermacherin

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Endlich ist der ersehnte Brief da. Hannah, die bisher in einem Dorf gelebt hat, wird von ihrer Schwester, der Zuckerbäckerin, nach London gerufen. Voller Vorfreude und gespannt auf die große Stadt, macht Hannah sich auf die Reise.
Doch in London ist die Pest ausgebrochen. Noch berührt die Seuche Hannah und ihre Schwester Sarah nicht. Zusammen stellen sie köstliches Zuckerwerk her: Miniaturfrüchte aus Marzipan, kandierte Veilchen und Zuckermandeln.
Hannah lernt den Apothekerlehrling Tom kennen und verliebt sich. Das Glück ist trügerisch. Immer mehr Menschen sterben. Noch scheint die Pest in einiger Entfernung zu wüten, doch täglich rückt sie näher. In der Nachbarschaft sterben die ersten Leute. Die Pest ist unaufhaltsam.

Der Leser wird in eine Zeit versetzt, in der in London die Pest wütete und der Tod allgegenwärtig wurde. Hannah ist eine Träumerin, doch sie kommt nicht umhin, die Gefahr zur Kenntnis zu nehmen. Auch sie wird von der Angst erfasst.
Dargestellt wird, wie die Menschen damals lebten, wie sie mit der Pest umgingen, was sie über die Krankheit zu wissen glaubten. Den größten Schrecken brachte eine wöchentliche Liste mit sich. Hier wurde die Zahl der Todesopfer genannt und das wahre Ausmaß deutlich.
Das Buch ist spannend geschrieben und fesselt. Hat man einmal angefangen zu lesen, kann man es nicht mehr aus der Hand legen.
Interessant ist auch das Glossar mit wichtigen Begriffserklärungen. Dazu kommt ein Anmerkungsteil. Hier werden historische Tatsachen der Pest, die im Jahr 1665 in London wütete, zusammengefasst. Es wird auch darüber informiert, was inzwischen über die Pest bekannt ist, beispielsweise wie sie übertragen wurde.
Ein empfehlenswertes Buch für Leser ab 12, die sich für historische Romane interessieren.

Über die Autorin:
Mary Hooper begann zu schreiben, als ihre Kinder noch klein waren. Seitdem sind zahlreiche Kurzgeschichten und über 30 Kinder- und Jugendbücher verfasst. Mary Hooper gibt auch Kurse in Kreativem Schreiben. 2001 wurde sie für das Jugendbuch „Megan 2“ mit dem North East Book Award ausgezeichnet. Die Autorin lebt in Hampshire, England.

Rezension von Heike Rau

Mary Hooper
Die Schwester der Zuckermacherin
256 Seiten, gebunden
ab 12 Jahren
Berlin Verlag
Bloomsbury Kinder- und Jugendbücher
ISBN: 3-8270-5015-4

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Song Reader

Song Reader

Leeann lebt mit ihrer älteren Schwester Mary Beth und deren Adoptivsohn Tommy in einer kleinen Stadt im Süden der USA. Mary Beth hat eine ganz besondere Gabe. Sie ist Songdeuterin. Aus den Songs, die ihre Mitmenschen beschäftigen, liest sie verdeckte Probleme, Wünsche und Ängste heraus. Sie hilft mit viel Mitgefühl und guten Ratschlägen.
Leeann, die zwölf Jahre alt ist, als die Geschichte beginnt, bewundert ihre Schwester und hilft beim Führen der Kundenkartei. Seit dem Verschwinden des Vaters und dem Tod der Mutter ist Mary Beth diejenige, die sich um Leeann kümmert.
Mary Beth hilft vielen Kundinnen. Sie hat jedoch keine psychologische Ausbildung, verlässt sich ganz auf ihre Intuition. Doch eines Tages geht sie zu weit. Ihr fehlt der nötige Weitblick und sie bedenkt die Konsequenzen nicht. Es ist, als wäre sie in ein Wespennest getreten. So schlägt die Stimmung in der Stadt um und Hassgefühle schlagen der kleinen Familie entgegen, an denen sie zu zerbrechen droht.

Die Geschichte wird aus der Perspektive Leeanns erzählt. Sie wird mit dem Zusammenbruch ihrer Schwester nicht fertig. Verzweifelt versucht sie, ihre Familie wieder ins Gleichgewicht zu bringen. So macht sie sich auch auf die Suche nach dem lang vermissten Vater und holt ihn zurück. Immer mehr muss sie erkennen, dass in der Vergangenheit, als sie noch klein war, sich nicht alles so abgespielt hat, wie Mary Beth es erzählt hat.

Die tragische Geschichte über die beiden Schwestern ist sehr fesseln. Die Charaktere sind so glaubwürdig beschrieben, dass man als Leser den Eindruck hat, in der Tür zu stehen oder mit im Auto zu sitzen, und die Handlung direkt beobachten kann. Anfangs glaubt man noch, dass Mary Beth eine wirklich sehr faszinierende Gabe besitzt, doch schon bald machen sich erste Zweifel breit. Aus Hilfestellungen und guten Ratschlägen werden Handlungsvorschriften. Am unglaublichsten ist Leeann. Ihre Entwicklung verfolgt man mit Spannung. Sie hat nicht die Erfahrung Erwachsener und trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie ist eine Kämpfernatur. Die Autorin erzählt sehr einfühlsam. Trotz der dramatischen Handlung, hat man das Gefühl, sie geht ganz behutsam mit ihren Akteuren um. Auch wenn man beim Lesen oft lächeln muss, so hat man doch immer eine Träne im Augenwinkel, weil man mitfühlt und hofft, dass alles gut ausgeht.

Über die Autorin:
Lisa Tucker ist in Missouri aufgewachsen. Sie war Sängerin einer Jazzband, hat als Kellnerin und Putzfrau gearbeitet und Mathematik unterrichtet. Die Autorin lebt heute in New Mexico.

Rezension von Heike Rau

Lisa Tucker
Song Reader
Aus dem amerikanischen Englisch von Susanne Aeckerle
330 Seiten, gebunden
Eichborn Verlag, Frankfurt am Main
ISBN: 3-8218-5740-4
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Lisabeth und die knallharten Piraten

Lisabeth und die knallharten Piraten

Dem Kapitän und seinen knallharten Piraten steht der Sinn nach Gold und Juwelen. Doch bei ihren Angriffen darf kein Blut vergossen werden, der Kapitän kann es nicht sehen. Die Piraten haben eine andere Strategie entwickelt. Dabei sind sie sehr phantasievoll. Sie drohen, schreien und brüllen, dass jedem Angst und Bange wird. Für Piraten sind Schätze das Allerwichtigste. Doch so richtiges Glück hatten die Männer noch nicht. Dann entern sie ein einsam treibendes Geisterschiff. Scheinbar sind schon andere Piraten drüber hergefallen, denn nur die Ratten sind noch auf dem Schiff. In einer Kabine finden die Männer doch noch etwas. Kaum zu glauben, auf einem Bett sitzt ein Baby. Die kleine Lisabeth ist ein ganz besonderer Schatz und sie wird das Leben der Piraten verändern.

Die Geschichte um Lisabeth und die knallharten Piraten ist ausgesprochen vergnüglich. Dazu kommen die lustigen Zeichnungen. Die Piraten sind gar nicht so knallhart, sonder gutmütig. Und der stotternde Piratenkapitän warnt vor jedem Überfall, dass ja kein B… B… B… vergossen werden darf. Auch Saufgelage gibt es auf der „Schnittigen Sally“ nicht. Die Piraten trinken Tee. Um die kleine Lisabeth kümmern sie sich liebevoll. Schnell wird der Leser merken, dass er es hier nicht mit einer blutrünstigen, gruseligen Piratengeschichte zu tun hat. Es ist wohl eher eine Satire, die schon für ganz junge Leser gut geeignet ist. Der Lesespaß kommt auf keiner Seite zu kurz.

Rezension von Heike Rau

Richard Hamilton
Lisabeth und die knallharten Piraten
Aus dem Englischen von Monika Schmalz
Illustriert von Sam Hearn
140 Seiten, gebunden
ab 8 Jahren
Berlin Verlag / Bloomsbury Kinder & Jugendbücher
ISBN: 3-8270-5013-8
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Der Puppenkasper. Weibliche Macht-Männliche Ohnmacht

Der Puppenkasper. Weibliche Macht-Männliche Ohnmacht

Tim bekommt als Achtjähriger ein Aquarium geschenkt, mit hübschen Männchen und hässlichen Weibchen. Das Aquarium wird zum Symbol seines Lebens: Alleinerziehende Mutter und Emanzen-Lehrerin möchten ihn zum Frauenversteher erziehen. Denn Frauen sind seit Jahrhunderten schutzbedürftige Opfer, Männer dagegen Täter. Tim erlebt im Lauf der Jahre, wie er selbst gegenüber Frauen benachteiligt wird. Beim Wehrdienst, im Berufsleben, sogar vor Gericht. Das ist nicht mehr amüsant. Tims Leben verläuft anders, als Mutter und Lehrerin sich das dachten. Ganz anders…

Manche Autoren scheinen prophetische Kräfte zu haben. Knapp 2 Monate nach Erscheinen des ‚Puppenkaspers‘ von Wolfgang A. Gogolin lässt die Bundesregierung verlauten, dass sie Quotenfrauen in der Bundeswehr einführen möchte – wenn auch nicht gerade bei den Kampfschwimmern.

‚Der Puppenkasper. Weibliche Macht – Männliche Ohnmacht‘ ist kein frauenfeindliches Buch, es ist eher männerfreundlich und dabei ausgesprochen witzig. Der Leser begleitet Tim durch schwierige Zeiten und es ist unglaublich, wie viele tatsächliche und vermeintliche Männerbenachteiligungen den Weg kreuzen. Sprachliche Highlights wie ‚Susanne hatte wirklich Brei im Hirn. In solchen Momenten kleidete sie Brei in Sprache und schlug dem Schwachsinn eine Schneise‘ sind eher Regel als Ausnahme. Die spritzige Geschichte ist kurzweilig und ausgesprochen angenehm zu lesen – der Schluß allerdings könnte einem Psychothriller entnommen sein.

Wolfgang A. Gogolin
Der Puppenkasper. Weibliche Macht-Männliche Ohnmacht
Amüsanter Leid-Faden für die Herren
ISBN:3833409460
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Zauberhut und Drachenblut

Zauberhut und Drachenblut

Ein sechshundert Jahre alter und sehr erfahrener Zauberer vermittelt in diesem Handbuch sein Wissen. Er ist bereit, seine Geheimnisse an interessierte Kinder weiterzugeben.

Hexen und Zauberer brauchen eine ganz bestimmte Ausstattung. Dazu gehören beispielsweise ein Zauberhut, ein Gewand, ein Zauberstab, ein Beutel mit Zaubermünzen, ein Hochgeschwindigkeits-Besen und ein magischer Ring.
All diese Dinge werden selbst hergestellt. Das erfordert natürlich Geschick und manchmal auch die Hilfe der Eltern. In den Anleitungen wird aber alles ganz genau und nachvollziehbar Schritt für Schritt erklärt.
Das eigene Zimmer wird in eine Zauberburg verwandelt. Ein fliegender Teppich, eine schimmernde Kristallkugel, eine magische Laterne und fliegende Fledermäuse gehören zur Ausstattung.
Von großem Nutzen für Hexen und Zauberer ist ein Zaubergarten. Wer keinen Garten hat, lässt seine Kräuter im Blumentopf wachsen. Besonders interessant ist das Minigewächshaus mit den Fleisch fressenden Pflanzen.
Zu Hexen oder Magiern gehört natürlich auch ein alt aussehendes, geheimes Tagebuch. Die Aufzeichnungen werden mit Hilfe des Runenalphabets verschlüsselt.
Hexen und Magier beschäftigen sich auch mit Astrologie und Alchimie. Gebastelt wird ein Sternbild-Projektor. Die Sternzeichen werden kennen gelernt.
Ganz am Ende weiht der alte Zauberer seine Schützlinge in die Geheimnisse einer gelungenen Zauberparty ein. Neben Tipps für die Dekoration gibt es Rezepte für knusprige Fledermausflügel und dampfendes Drachenblut. Bei der Gelegenheit lässt sich der eine oder andere Gast sicher die Zukunft aus der Hand lesen. Wie das gemacht wird, steht auch im Buch.

Das Buch ist sehr beeindruckend. Nicht nur inhaltlich, sondern auch von der geheimnisvoll wirkenden Gestaltung. Das Buch ist ein richtiger kleiner Schatz. Es gibt nicht nur zahlreiche und wirklich tolle Bastelanleitungen mit passenden Illustrationen, sondern auch viele Informationen. Der sechshundert Jahre alte Zauberer erzählt von anderen Zauberern, von giftigen Kröten, Poltergeistern, heulenden Totenköpfen, schauerlichem Grünzeug und Vampirfledermäusen. Mit dem Buch können Kinder Phantasien ausleben und sich kreativ beschäftigen.
Die Idee, den alten Zauberer selbst erzählen zu lassen, macht den Zauber, den dieses Handbuch ausstrahlt, greifbar.

Rezension von Heike Rau

Lindy Burnett
Zauberhut und Drachenblut
Das phantastische Handbuch für kleine Hexen und Magier
128 Seiten, gebunden
arsEdition, München
ISBN: 3-7607-5859-2
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