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    Matthias F. Mangold: Kartoffeln – Schätze vom Feld

    Von hera | 30.August 2010

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    Aus Kartoffeln kann man viel machen. Man sollte die unscheinbaren Knollen nicht unterschätzen. Da gibt es mehr als Salzkartoffeln und Kartoffelpüree und das sieht man schon daran, dass es in diesem Kochbuch allein um die Kartoffel geht und dass trotzdem 144 Seiten mit Rezepten gefüllt sind.

    Zunächst werden die unterschiedlichen Kartoffelsorten beschrieben. Man erfährt, wann man sich für festkochende, vorwiegend festkochende oder mehligkochende entscheiden sollte. Auch auf die verschiedenen Zubereitungsmöglichkeiten wird ein Blick geworfen.
    Solche speziellen Seiten gibt es zwischendurch immer wieder. Hier erfährt man etwas über den Gesundheitswert der Knollen, wie man sie im Garten selbst anbauen kann, wie sie gelagert werden und mehr.

    Schon geht es an das Durchblättern der Rezepte. Und wie das so ist, manche überblättert man, bei anderen hält man inne und diese sind in der Mehrzahl. Auf Anhieb gefällt zum Beispiel der „Kartoffeltopf mit Hackfleisch“. (Eine Variante davon habe ich ausprobiert. Es kommt ja immer auf den eigenen Geschmack an und die Zutaten, die man im Haus hat. Wein, Chilischote und Knoblauch habe ich weggelassen. Die Zubereitung ist einfach, der Aufwand hält sich in Grenzen. Das Gericht schmeckt sehr gut, was vor allem an den verwendeten Kräutern und Gewürzen liegt. Das werde ich bestimmt mal wieder kochen!)
    Wer es einfach mag, kann die Kartoffeln mit Butter und Salz ausprobieren. Das ist ein Rezept, das auch Anfänger locker hinbekommen.
    Interessant für alle, die ein Waffeleisen besitzen, sind die Kartoffelwaffeln. Man kann sie mit Ahornsirup essen, aber auch zu Braten anstelle der Klöße machen diese echt was her.
    Wer gerne Kartoffelchips isst, kann die mal selber machen. Das ist sicher auch eine interessante Erfahrung für Kinder, die nur die Chips aus den bunten Tüten kennen.
    Zum Ausprobieren lädt auch das Rezept zu „Steckrübeneintopf mit gepökeltem Schinkenfleisch“ ein. Das ist etwas Bodenständiges, das garantiert satt macht.
    Mal was anderes ist die „Kartoffelpizza mit Lachs und Dill“. Diese kann man gut vorbereiten, etwa für eine Party.
    Das „Kartoffelbrot mit Quark“ fällt auch auf. (Auch das habe ich ausprobiert, aber mit dem Brotbackautomaten. Das Rezept habe ich mengenmäßig angepasst und die frische Hefe durch Trockenhefe ersetzt. Obwohl der Brotbackautomat seine Arbeit gut alleine macht, muss man beim ersten Versuch gut aufpassen, damit der Teig dann auch die richtige Konsistenz bekommt. Es hat aber alles gut geklappt. Durch die Kartoffeln und den Quark wird das Brot sehr schön saftig. Es schmeckt kräftig, auch wenn nach meiner Meinung etwas mehr Salz an den Teig gekonnt hätte. Aber sonst gibt es nicht zu meckern. Das frische Brot einfach nur mit Butter drauf und in diesem Fall ein wenig Salz, ist ein Genuss.)

    Die Vielfalt an Rezepten ist groß. Sehr viel Typisches, Traditionelles lässt sich hier finden. Es gibt vegetarische Gerichte, Salate, Eintöpfe, Suppen, Gebackenes, Überbackenes, Gegrilltes, Fleisch- und Fischgerichte und mehr. Einfache Gerichte, die nicht viel kosten, wechseln sich ab mit Gerichten, die aufwändiger sind und damit an Sonn- oder Festtagen serviert werden können. Hier kommen natürlich auch besondere Zutaten zum Einsatz. Wie etwas bei der „Geeisten Kartoffelsuppe mit Kräutern, Jakobsmuscheln und Kaviar“.
    Was auffällt ist, dass sehr viele Kräuter und Gewürze Verwendung finden. Das gefällt gut.
    Die Rezepte sind gut nachvollziehbar. Sie sind ausgesprochen übersichtlich gestaltet und oft mit viel Bildmaterial versehen. Es gibt immer auch Tipps zum Kochen. Außerdem wird auf Variationsmöglichkeiten bei den Gerichten hingewiesen. Die Fotos, die das fertige Gericht zeigen, sind Meisterwerke, die auffallen. Die Speisen sind perfekt in Szene gesetzt und verfehlen ihre Wirkung nicht.
    Dieses Kochbuch wird nicht im Regal einstauben. Für Kartoffel-Fans, und solche die es werden wollen, gibt reichlich Auswahl an Rezepten, die es lohnt, einmal nachzukochen, einfach um mal etwas Neues auszuprobieren auch, um sich auf Gerichte aus Großmutters Zeit zu besinnen.

    Rezension von Heike Rau

    Matthias F. Mangold
    Kartoffeln – Schätze vom Feld
    Fotos von Alexander Walter
    144 Seiten, broschiert
    Franckh-Kosmos Verlag
    ISBN-10: 3440122468
    ISBN-13: 978-3440122464
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