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    Leif Davidsen: Die Wahrheit stirbt zuletzt

    Von hera | 14.November 2012

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    Magnus Meyer feiert seinen 80. Geburtstag. Einen weiteren wird es nicht geben. Er rechnet ab mit seiner Vergangenheit. Die Geschichte könnte wahr sein oder zumindest einen wahren Kern besitzen. Manche Erinnerungen verblassen nun mal im Laufe der Zeit, andere nicht.

    Magnus Meyer geht zurück in das Jahr 1937. Er ist heimgekehrt nach Dänemark, weil seine Schwester Marie es wollte. Magnus soll den jüngeren Bruder Mads zurückholen, der freiwillig in Spanien im Bürgerkrieg kämpft.
    Es wird arrangiert, dass Magnus als Journalist einreisen kann. Tatsächlich findet er den Bruder, der aber nicht nach Hause zurückkehren möchte. Es kommt zu einem handfesten Streit zwischen den Brüdern. Aber Magnus kann dem Bruder nicht seinen Willen aufzwingen.

    Magnus trifft auf den spanischen Journalisten Joe Mercer. Das ist kein Zufall, aber das ahnt Magnus nicht. Er hört von dem legendären spanischen Goldschatz, der außer Landes gebracht wurde, nur eben nicht vollständig. Magnus verspricht sich Reichtum durch seine Beteiligung an der Bergung des im Lande verbliebenen Anteils. Als er seine wahre Rolle in diesem Spiel erkennt, muss er töten, um zu überleben.

    Hier in Spanien begegnet er auch der russischen Kriegsfotografin Irina. Zwischen den beiden beginnt eine leidenschaftliche Romanze. Das Glück bleibt allerdings nur kurz. Irina wird nach Moskau zurückbeordert. Sie verschweigt es Magnus, geht ohne Abschied, lässt ihn aber wissen, dass er ihr nicht folgen soll.

    Das Kriegsgeschehen und die politischen Umstände bilden die Kulisse für diesen erschütternden Roman. Die innere Geschichte, die die Magnus Meyers Leben für immer verändern sollte, ist perfekt darin eingebettet. Es ist eine unglaubliche Geschichte. Keine, die geradlinig verläuft. Als Leser wird man immer wieder überrascht, nervenaufreibend durchgeschüttelt und mit Gewalt und Tod konfrontiert. Schöne Momente gibt es nicht, auch wenn sich diese Liebesgeschichte zwischen Magnus Meyer und Irina abspielt. Es sind gestohlene Momente. Man ahnt, dass die beiden keine Chance haben.

    Die Vergangenheit lässt sich nicht abstreifen, auch wenn man sagen könnte, dass Magnus das Beste aus seinem Leben gemacht hat. Er ist ein Mann, der getan hat, was getan werden musste und ein bisschen mehr. Er hat eine sympathische Art, die sich aber immer weiter verliert, denn er ist auch ein Mörder, ein Betrüger und ein Lügner.

    Es ist ein überaus spannendes, sehr glaubwürdiges Buch. Eines, das Gefühle auslöst, das sprachlos macht. Es ist in einem wirklich grandios gutem Schreibstil verfasst. Aber es ist auch schonungslos geschrieben und bestimmt nichts für schwache Nerven.

    Rezension von Heike Rau

    Leif Davidsen
    Die Wahrheit stirbt zuletzt
    Aus dem Dänischen von Anne-Bitt Gerecke
    528 Seiten, broschiert
    Deutscher Taschenbuch Verlag
    ISBN-10: 3423214007
    ISBN-13: 978-3423214001
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